Kommt ab und zu mal vor, dass Musikinstrumente bzw. Geräte kaputt gehen und sich eine Reperatur nicht mehr lohnt.
So erging es mir mit meinem alten Effektboard und daher musste ein neues her. Ich stöberte im Internet und besuchte manche Musikhäuser deren Homepages. Da fiel mir unter anderem das Effektboard KORG AX10A auf. Ich verglich die Preise und danach zog ich los um es auszuprobieren...
Inhalt:
========================================================1. Bezugsquelle / Preis / Anwendungsgebiete
2. Die Einrichtung / Funktionen
a) Stromversorgung / Inbetriebnahme
b) Voreinstellung bezüglich verschiedener Gitarrentypen
c) Das Spiel mit Effekten / Allgemeines
3. Bedienung
4. Im Studio
5. Auf der Bühne
6. Erfahrungen
7. Handbuch
8. Fazit
==================================================1. Bezugsquelle / Preis / Anwendungsgebiete
----------------------------------------------------------------------------------------Erworben habe ich das Gerät über das Musikhaus "Schmidt" in Frankfurt. Dieses Musikhaus bietet auch einen Versandservice an, den man über www.musik-schmidt.de nutzen kann.
Die unverbindliche Preisempfehlung laut Hersteller liegt bei 198,00 €. Bei Musik Schmidt wird dieses Gerät für nur 168,00 € angeboten. Allerdings wird das Gerät ohne Batterien geliefert. Da empfehle ich auf jeden Fall Akkus. Die Lebensdauer der Batterien (4 Alkali-Mignonzellen [AA, R6]) betragen bei kontinuierlicher Leistung ca. 18 Stunden. Ich entschied mich für den Kauf eines Gleichstromadapters. Allerdings wollte ich auch da etwas besseres haben und legte mir zusätzlich einen Universaladapter zu, welcher verschiedene Spannungsarten / -stärken umwandeln kann. Erforderlich für das Gerät sind 9 Volt Gleichstrom. Der Preis liegt bei 15,95 €.
Somit beträgt der komplette Anschaffungspreis bei maximal 213,95 € wobei ich nur 184,95 € bezahlt habe.Der Lieferumfang beinhaltet also zusammenfassend:
- Effektboard AX10A
- Netzteil Economie euro line EP2Dieses Effektboard ist notwendig zum Vorverstärken akustischer Gitarren mit Pick-Up, um zusätzlich dem Natursound spezielle Effekte zu verleihen.
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2. Die Einrichtung / Funktionen
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a) Stromversorgung / Inbetriebnahme
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- Die Batterien richtig eingelegt worden sind
- Die Batterien ihre volle Funktion aufweisen
- Das 6,3mm Klinkeverbindungskabel von der Gitarre in den "Inputeingang" eingeführt wurde- Das Gerät schaltet automatisch ein -
Das Gerät schaltet automatisch ab, wenn das Klinkekabel aus dem Inputeingang entfernt wird.WICHTIGER HINWEIS: Das Gerät schaltet NICHT ein, wenn ein STEREO-Klinkekabel verwendet wird. Daher ist ein MONO-Kabel erforderlich.
Das Gerät ist bei - Netzstrombetrieb - betriebsbereit, wenn- Das Netzkabel in den DC 9V (Gleichstrom, 9 Volt)-Eingang eingeführt wird.
- Das Gerät schaltet automatisch ein -Das Gerät schaltet automatisch ab, wenn das Netzkabel aus dem DC 9V-Eingang entfernt wird.
WICHTIGER HINWEIS: Die Verwendung von einem MONO bzw. Stereoklinkekabel ist ohne mittelbaren Unterschied und daher gleichgültig.°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
b) Voreinstellung bezüglich verschiedener Gitarrentypen
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Jede Gitarre ist von der Übertragung der Saiten her nicht gleich. Oft unterscheiden sie sich durch verschiedene Pick-Up's, welche für die Übertragung der Töne zuständig ist.
Manche Pick-Up's haben eine hohe Ausgangsleistung (z.B. batteriebetriebene Pick-Up's), andere eine niedrige (Pick-Up's, welche sich die Spannung vom Verbindungskabel saugen).Daher ist es unbedingt erforderlich, dass auf der Rückseite des Gerätes
- Der Wahlschalter auf >L< [Low] gestellt wird, wenn die Gitarre einen niedrigen Ausgangspegel aufweist
- Der Wahlschalter auf >H< [High] gestellt wird, wenn die Gitarre einen hohen Ausgangspegel aufweist.Der AX10A verfügt über einen eingebauten Equaliser zum Einstellen
- des Ausgangslevels (Vorverstärkung zum Mischer / Endstufe)
- der Höhen (Übermitteln der Saiten hohes E und H, Anschlag- / Abgriffsound, hohe Wah-Wah-Frequenz)
- der Mitten (Nachklang Bass, Übermitteln der Saiten A bis G, Anschlagsound, tiefe Wah-Wah-Frequenz)
- der Bässe (Übermitteln der tiefen E-Saite)Durch den breiten Frequenzbereich ist es ebenso möglich akustische Bässe anzuschließen und über den AX10A zu betreiben.
Allerdings ist der AX10A überwiegend für akustische Gitarren entwickelt worden, daher sind die angebotenen Effekte überaus mangelhaft für Bassgitarren.
Aber das liegt ja auch nicht im Aufgabengebiet des AX10A.
Vor Spielbeginn sollten alle Equaliserpegel auf das niedrigste Niveau abgeregelt werden, da es sonst zu Rückkopplungen kommen könnte und durch Übersteuerung verzerrte Klänge entstehen würden.WICHTIGER HINWEIS: Abegeregelte Sounds entsprechen den Anforderungen der abgemischten Gitarre. Ein Instrumentenwechsel wird daher schwierig werden, da es durchaus sein kann, dass durch das eingebaute Pick-Up der neuen Gitarre der Sound entweder zu laut oder zu leise oder gar verzerrt oder verstummt wird.
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c) Das Spiel mit Effekten / Allgemeines
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- Effektzuweisung von verschiedenen Hall-, Echo-, Räumlichkeitsimulationstypen und deren Intensität durch Regelung der Effektlautstärke [Effekt A]
- Simulation verschiedener Resonanzkörper / Saitentypen / Abnahmevariationen verschiedener Pick-Up und Mikrofontypen und deren Intensität durch Regelung der Effektlautstärke [Effekt B]
- Extravorverstärkung durch elektronischer Gesamtverstärkung aller Equaliserfrequenzen für besonders leise Pick-Up's
- Expressionpedal für Lautstärke, Effekt A und Effekt B (individuell Zuweisbar)
- Eingebautes Stimmgerät zum lautlosen Stimmen der Saiten (Anwählbar durch Fußdruck auf entsprechende Fußtaster)
- Schnelle Navigation durch 40 Preset Programme (werkseitige Voreinstellungen), 40 Anwenderprogramme (entwickelte Sounds des Musikers) durch 2 Fußtaster mit Auf- / Abfunktion
- Frequenzunterdrückung bei Rückkopplung (z.B. eingebautes Mikrofon im Gitarreninneren)
- Individuell einstellbarer Effektwiederholintervall z.B. bei Echo-Effekt in TAP-FunktionDie Funktionen im einzelnen:
- Frequenzunterdrückung bei Rückkopplung - (Notch)
Mit dieser Funktion könnt ihr akustische Rückkopplung elimieren, indem ihr mit dem Wahlschalter die Frequenz des Kammfilters einstellen könnt. Wenn ihr den Regler ganz nach links dreht, wird der Kammfilter ausgeschaltet. Diese Stellung ist empfehlenswert, wenn KEINE Rückkopplung entsteht. Durch Rechtsdrehung wird der Kammfilter angehoben. Durch langsames Drehen die Frequenz ermitteln, in der die Rückkopplung auftritt. Ist die Frequenz ermitteln, verschwindet die Rückkopplung und Brummen bzw. Pfeifen gehört der Geschichte an.
Ebenso lässt sich das Expressionpedal dem Notch-Filter zuweisen. Das ist praktisch, wenn während dem Gitarrenspiel Rückkopplung auftritt und man keine Hände frei hat.
Allerdings hat diese Funktion die Auswirkung, dass dann ein bestimmter Frequenzwert NICHT an den Lineausgang übermittelt wird und bestimmte Saiten bzw. Tonhöhen nur sehr dumpf übertragen werden. Das könnte innerhalb eines Solospiels zum Verhängnis werden.- MIC- & Body-Effekt -
Das ist die Simulation verschiedener Resonanzkörper, Saitentypen etc., welche wie Folgt unterteilt sind:
- C-Mic: Kondensatormikrofonsimulation
- M-Large: Ein großer, alter Körper, geeignet für eine Reihe verschiedener Situationen
- M-Small: Ein kleiner, alter Körper. Geeignet für zarte Arpeggios usw.
- G-Large: Ein großer, alter Körper mit festem Sound. Geeignet zum Schlagen von Akkorden
- G-Small: Ein kleiner Körper mit distinktem Mittenbereich. Beliebt bei Country & Blues-Interpreten
- T-Large: Ein großer Körper, charakterisiert durch einen anspruchsvollem Sound. Geeignet für Pop. Der Sound eines der neueren amerikanischen Hersteller
- DRY: Großer Körper mit einem charakteristischem trockenen Sound
- Light: Leicht klingender Körper. Geeignet für eine Band oder ein Ensamble
- Nylon: Simuliert einen Nylonsaiten-Sound
- Steel: Körper mit charakteristischen metallischen Höhen. Geeignet für Rock
- Reso: Simuliert einen Resonatorgitarrenkörper
- Amb & Chorus-Effekt -
Verleiht eurem Gitarrensound mit folgenden Möglichkeiten unverwechselbare Fülle:
- Slap: Delayfunktion 1/4 des Intervalls in dem ihr die Tap-Funktion einstellt.
- Echo1: Band-Echo-Simulation mit niedrigem Feedback
- Echo2: Band-Echo-Simulation mit mittlerem Feedback
- Echo3: Band-Echo-Simulation mit hohem Feedback
- PP DLY: Ping-Pong-Delay. Funktion mit wechselnder Panorama (Sprung von links / rechts)
- Multi: Multi-Tap-Delay. Und das Echo klingt und klingt und klingt und klingt....
- AIR: Hall mit luftigem Feeling
- Room: Raum-Hall-Simulation
- Hall: Hall-Reverb. Herkömmliche Hallverarbeitungssimulation
- Plate: Plate-Reverb
- Spring: Spring-Reverb
[Hinweis: Hall, Plate und Spring sind standardisierte Hallsimulationen]- Pre FX -
Compressortechnik mit folgenden Funktionen:
- Comp: Kompressor, der für konsistentere Picking-Lautstärke sorgt
- Limiter: Schneidet zu hohe Pegel ab und unterdrückt diese
- Exciter: Sorgt im Höhenbereich für mehr Lebendigkeit
- Expressionpedal -
Seperate Zuordnung durch Wähltaster auf folgende Funktionen:
- Mit orangener LED: Notch-Filter
- Mit roter LED: Chorus-Effekt für Hall-, Echointensität
- Mit grüner LED: Intensität des MIC- & Body-Effekts
- Mit erloschener LED: Lautstärke des Ausgangs
Das Expressionpedal dient zur Steuerung genannter Funktionen mit dem Fuß - Stufenlos.- Speicherung der eingestellten Klangeigenschaften -
Das AX10A verfügt über 40 frei belegbare Anwenderprogrammplätze. Dies ist ideal für bestimmte Programmplatzzuweisungen für verschiedene Spielarten bzw, Gitarrentypen.
Die Plätze lassen sich ganz einfach durch drücken der "Write"-Taste abspeichern. Auch das Kopieren mancher Plätze ist sehr einfach, da man durch einmaliges drücken, der "write"-Taste in den Speichermodus wechselt und durch das Navigieren der Auf- / Abtaster den gewünschten Platz ansteuert. Durch nochmaliges Drücken der "Write"-Taste wird der angewählte Programmplatz beschrieben. Das ist z.B. besonders Hilfreich, wenn man nur geringfügige Veränderungen bestehender Sounds vornimmt und diese seperat abspeichern möchte.
Ansonsten ist es natürlich auch möglich einen Sound von Grund auf neu zu entwickeln - ganz nach den Anforderungen des Musikers / Gitarrentyp / Spielart und Musikstils.
- Rauschunterdrückung -
Das AX10A bietet eine ganze Reihe von Möglichkeiten und die Entwickler dachten nicht nur an mögliche Rückkopplungen, sondern auch an das Grundgesetz, dass es rauscht, wenn leise Pick-Ups hoch abgeregelt werden müssen.
Dem ist mit dem AX10A von nun an abgeholfen: Durch gedrückthalten der Funktionstaste und der Abregelung des Gainlevels werden Rauschgeräusche unterdrückt und man hört nichts, wenn man nichts spielt. Kein Rauschen, kein Ziepen, rein gar nichts. Um es kurz zu fassen: Während man nichts spielt verstummen die Boxen. Jedenfalls das Rauschen der Gitarrenverstärkung verstummt. Wenn andere Geräte rauschen, dann ist das schade, aber besser nur 4 oder 5 Geräte rauschen als 5 oder 6...- Display -
Das Display zeigt in rot-leuchtender Farben Programmnummer und Funktionen an. Allerdings ist das Display sehr vereinfacht hergestellt, aber für das AX10A auf jeden Fall ausreichend. Besonders gut ist die Beleuchtung, somit ist es möglich auch auf dunklen Bühnen präzise zu navigieren.
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3. Bedienung
----------------------------------------------------------------------------------------Das AX10A bietet unter anderem, dass das Navigieren innerhalb der Programmplätze schnell und präzise durch betreten der Fußschalter möglich ist.
Diese haben die Funktion Auf / Ab.
Es ist leider nicht möglich auf verschiedene Programmplätze zu schalten, die weiter entfernt liegen.
Um es zu verdeutlichen wird nachfolgend die Bank skizziert:- Preset-Programme (Werkseitig eingestellte Sounds):
01, 02, 03, 04, 11, 12, 13, 14, 21, 22, 23, 24, 31,......91, 92, 93, 94.
- Anwender-Programme (Benutzerdefinierte Sounds):
0.1, 0.2, 0.3, 0.4, 1.1, 1.2, 1.3, 1.4, 2.1, 2.2, 2.3, 2.4, 3.1,......9.1, 9.2, 9.3, 9.4.Die Skizze, ist leider unvollständig, denn Preset- und Anwenderprogramme unterliegen einer Zuordnung. Das bedeutet, dass alle 80 Programme in einem Durchlauf angesteuert werden müssen. Denn die Skala sieht vollständig so aus:
01, 02, 03, 04, 11, 12,.....91, 92, 93, 94, 0.1, 0.2, 0.3, 0.4, 1.1, 1.2,.....9.1, 9.2, 9.3, 9.4, 01, 02, 03, 04, 12, 22,.....Und genau darin liegt das Problem: Wenn man also jetzt von Bank Preset-Programm 42 auf Anwender-Programm 3.4 navigieren möchte, ist sehr mühsam um dahin zu gelangen. Denn die Navigation würde nur in Einzel-Stepps erfolgen. Das ist zum Wechsel innerhalb eines Spiels unmöglich und dauert viel zu lange. Daher ist es erforderlich, dass man alle Anwender-Programme so abspeichert, dass größere Sprünge ausgeschlossen sind.
Sollte es also so sein, dass von PP 42 auf AP 3.4 gewechselt werden muss, wäre es sehr empfehlenswert beide Programme in den Anwender-Programmen nebeneinander abzuspeichern.
So ist dann z.B. PP 42 auf AP 0.1 und AP 3.4 auf AP 0.2.
Abgeholfen wäre diese Komplexität, wenn ein Bankwahltaster angebracht wäre, der es erlaubt innerhalb der Presets und Anwenderprogramme zu navigieren.
Aber dazu wäre es erforderlich, dass das AX10A 5 Fußtaster hätte anstatt nur 2.
Jedoch gibts hier lediglich nur 1 Sternabzug, da es sonst zwangsläufig zur Preishebung kommen dürfte und der Preis für 2 integrierte Fußtaster mehr als akzeptabel ist.Alle Effekte lassen sich An- / Ausschalten bzw. in ihrer Intensität beeinflussen.
Ebenso ist die Equalisereinstellung stufenlos präzise einstellbar und ist leicht zu bedienen.
Insgesamt ist die Bedienung als "sehr Benutzerfreundlich" einzustufen.
Durch die Funktion 40 Speicherplätze frei belegbar zu machen ist auch die Navigation innerhalb der unterschiedlichen Programme ein Kinderspiel und genau deshalb wird der Sternabzug durch diese Funktion aufgehoben.
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In kleinen Räumen über kleine PA-Kapazitäten klingt der Gitarrensound über das AX10A Druckvoll und prägnant.
Chinch-Ausgänge wären wünschenswert doch leider bietet das AX10A diese Art Ausgang nicht. Also muss über einen Mischer, der über Chinch verfügt abgeregelt werden, um bspw. in einen Computer einzuspielen.
Das Problem ist nicht behoben, wenn ein Kabel Chinch-Klinke angeschlossen wird.
Auf Grund meiner Erfahrungen ist es von der Kapazität her nicht möglich Störungsfreien Betrieb zu gewährleisten, wenn direkt vom AX10A aufgenommen wird.Dies ist ein Grund um einen Stern abzuziehen. Daher wäre eine integrierte Phantomspeisung speziell für solche Zwecke sehr sinnvoll gewesen.
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5. Auf der Bühne
----------------------------------------------------------------------------------------Druckvoller prägnanter Gitarrensound unverzerrt über größere PA's.
Das AX10A bietet ein Klangerlebnis der Extralative! Auch in Begleitung von Bass, Schlagzeug, Keyboards ein nicht mehr wegzudenkender Begleiter in Sachen Gitarrenperformance.Durch seine präzise Umsetzung der Effekte ergibt sich alles andere als "Breivolumen". Digital umgesetzte Effekte verleihen dem naturgebliebenen Gitarrensound Fülle und Elegance der Extraklasse.
Daher ist das AX10A speziell in Bezug auf Livemusik mehr als Empfehlenswert!
Die Gumminoppen auf der Rückseite dieses Gerätes verhindern wegrutschen auch auf glatten Oberflächen, somit ist die präzise Steuerung über die Fußtaster bzw. über das Expressionpedal in jedem Fall gewährleistet.
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Ich betreibe das AX10A über folgende Komponenten:- Netzteil Gleichstrom 9 Volt
- Ibanez 12-String-Western-Gitarre (12 Saiten), Passives Pick-Up
- Wah-Wah-Effektgerät
Manche Gitarristen fragen sich wahrscheinlich warum ich einen Wah-Wah dazwischen klemme. Das ist doch speziell etwas für akustischen Gitarren? Aber genau diesen Musikern mag ich das erklären: Ich experimentiere sehr viel. So auch mit Wah-Wah-Effekt über eine 12-Saitige Akustik-Klampfe. Ich bin vom Sound her begeistert. Natürlich habe ich den AX10A speziell auf Wah-Wah abgestimmt und eine seperate Programmnummer zugewiesen, daher ist der Sound speziell bei manchen Disco-Songs nahezu genial!
Aber ich kann euch beruhigen: Über eine E-Gitarre klingt Wah-Wah natürlich um einiges besser, aber dennoch: Ich möchte den Wah-Wah an meiner Akustikgitarre nicht mehr missen.
*****************************==================================================7. Handbuch
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Das Handbuch beinhaltet 4 Sprachen (Englisch, Französisch, Deutsch, Chinesisch) auf 51 Seiten.Der deutsche Teil ist bis auf manche Druckfehler sehr gut beschrieben und mehr als tauglich. Das ist ein ganz großer Kritikpunkt, denn was nützt einem das beste Gerät, wenn man es nicht bedienen kann? Aber das Handbuch ist in jedem Falle besonders Hilfreich und empfehlenswert. Da stört es auch weniger, dass das Handbuch z.B. "Bedirnungsanleitung" heißt.
Wenn ich mal etwas wissen wollte konnte mir das Handbuch zu jeder Zeit Abhilfe leisten.
Ich habe das Handbuch von vorne bis hinten durchgelesen und kann somit sagen, dass ich mit allen Funktionen bestens vertraut bin.
Die Satzgefüge sind in richtigem deutsch geschrieben und verständlich erklärt. Auch Anfänger und Laien können mit dem Handbuch sehr gut arbeiten, da auch Fachbegriffe übersetzt werden.
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8. Fazit
----------------------------------------------------------------------------------------Alles in allem ist der AX10A durch seine naturgebliebenen - dennoch digitalisierten - Effekten, sowie durch seine Benutzerfreundlichkeit mehr als zu empfehlen. Einen großen Teil trägt auch das Benutzerhandbuch bei, da es besonders hilfreich geschrieben ist.
Auch für Studiomusiker ist er ein treuer Begleiter, auch wenn beschriebene Abstriche verzeichnet werden müssen.Im Livemusikbereich ist der kleine Freund mit seinen 1,1 kg ein sich schnell bezahlt machendes Effektboard, welches keine Wünsche mehr offen lässt.
Durch das stabile Plastikgehäuse bin ich mir sicher, dass er mich die nächsten Jahre treu begleiten wird und vergebe insgesamt 4 Sterne, auch wenn ein ganzer Sternabzug eigentlich viel zu viel ist. Wenn ich 100 Sterne zu vergeben hätte bekäme er 99 von mir, dadurch wird das verbale Wertungsverhältnis etwas aufgebessert.Für E-Gitarristen ist dieses Effektboard weniger geeignet, da es keine Overdrive-Effekte verfügt. Dennoch ist die Funktion in allen Bereichen auch bei E-Gitarren stabil und effizient.
Ich hoffe euch mit meinen Ausführungen alles erklärt zu haben und möchte euch am Schluss noch ein paar Begriffe aus dem Fachjargon erläutern:........................................................................................
"Tap-Funktion"
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Durch drücken der "Tap"-Taste in einem gleichen Intervall stellt man die Wiederholfrequenz ein in der ein Echo-Effekt erklingen soll.
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Vokabel: "distinkt"
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dis|tinkt <Adjektiv - Wie-Wort> unterschieden, deutlich (erkennbar), verständlich (<latein> -distinctus- "gesondert, bestimmt, deutlich")........................................................................................
"Wah-Wah-Effekt"
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Gerät um die Frequenz des Tones zu erhöhen bzw. zu senken, jedoch die Tonhöhe indirekt zu behalten. Komplizierte Technologie um z.B. F-Moll von der Klangfrequenz zu beeinflussen.
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"F-Moll"
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Dreiklang mit kleiner Terz. Grundton F, kleine Terz Ab, reine Quinte C. Abkürzungen: Fm, f, F-, Fmin.Viel Spaß beim Musizieren und wenn ihr Fragen habt schreibt mir einfach Kommentare, ich versuche euch dann irgendwie zu helfen.
Liebe Grüße.Euer Franky
12.11.2005 13:36
@Almstedt: Ich weiß was in der Anleitung steht und dass es Schalter gibt die dafür ausgerichtet sind, dennoch ist das Rauschen nur über einen zwischengeschalteter Mischer weg. Probier es doch aus, wenn du mir das nicht glaubst!
12.11.2005 13:24
@Frank: Habe mir gerade mal das Handbuch zu Deinem Korg AX10A durchgelesen. Auf Seite 29 im Schnellstartbereich steht "Wenn Sie den AX10A an ein PA-System oder einen Gitarrenverstärker anschließen, stellen Sie den Schalter AMP/LINE auf „AMP“. Wenn Sie ihn an Kopfhörer, Mischpult oder einen Recorder anschließen, stellen Sie diesen Schalter auf „LINE“." Auf Seite 31 steht, welcher Schalter dafür zuständig ist... Sollte die Lautstärke bei korrekter Einstellung trotzdem nicht ausreichend sein, liegt ein klarer Gerätemangel vor, der zu einer entsprechenden Abwertung von Dir führen sollte und keine fehlende (für was auch immer) "wünschenswerte" Phantomspeisung... Auch die Werbung für dieses Gerät sagt eindeutig, dass es zur Benutzung an Line-Pegel-Geräten konzipiert wurde (www.korg.de).
12.11.2005 12:42
@Almstedt: Jetzt weiß ich auch worauf du hinaus willst: Ich habe folgendes geschrieben: "Dies ist ein Grund um einen Stern abzuziehen. Daher wäre eine integrierte Phantomspeisung speziell für solche Zwecke sehr sinnvoll gewesen." <--- Da steht nicht, dass es andere Geräte mit Phantomspeisung gibt. Früher hatten Mikrofone sowas auch nicht gehabt... Bis man mal dahinter gekommen ist, dass es vielleicht doch für manche Zwecke sinnvoll ist sowas einzubauen in manche Modelle... Ich finde es etwas überzogen ehrlich gesagt meinen Bericht auf Grund dieser Tatsache "abzuwerten" nur weil andere Geräte diese Funktion nicht unterstützen, da kann ich aber auch nichts für.... Sollten sich doch die Hersteller mal hinsetzen und speziell für solche Zwecke ein Effektboard entwerfen. Allerdings ist die Vorverstärkung bei vielen Effektboards gewährleistet! Das Ausgangssignal des AX10A jedoch ist leider viel zu schwach um direkt in den Rechner aufnehmen zu können. Das erfordert eine Softwaregesteuerte sehr hohe Gainhochregelung! Naja. Aber wie gesagt - Auch SH ist für mich ok!