Erfahrungsbericht über

Kontor Top of the Clubs the Classics - Various

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung Kontor Top of the Clubs the Classics - Various

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We got the groove - 4 Stunden Klassiker!

5  17.01.2010

Pro:
Highlights ohne Ende, für jede Party geeignet, 60 Tracks !

Kontra:
Der ein oder andere Song gefällt nicht so wirklich

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Cover-Design:

Klangqualität:

Langzeithörspaß:

Häufigkeit der Nutzung

Dieser Tonträger ist:

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Jouleska

Über sich: Lange weg, jetzt hoffentlich wieder regelmäßig hier :)

Mitglied seit:27.09.2008

Erfahrungsberichte:177

Vertrauende:29

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 78 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hallo liebe Leser!

Heute das Kontrastprogramm zum letzten Düsterrock-Bericht. Es geht um der Jous liebste Musik für schöne Tage, der Sonne auf der Haut und der durchtanzten guten Laune.
Getreu dem Motto „Wenn’s nicht rockt, ist es für’n Arsch und den beweg ich halt lieber“ darf bei den hier vorgestellten „Kontor Classics“ ordentlich das Tanzbein geschwungen werden.
Bei den größten Hits und den wahren Klassikern aus über 10 Jahren Dancemusic.

Starten wir mit dem Vorgeplänkel:

Wo gekauft und für wie viel?

Zugeschlagen habe ich bei Saturn für 19,99€. Günstiger habe ich diese CD noch in keinem Elektromarkt gesehen. Online kann man sicher noch den ein oder anderen Euro rausschlagen, also einfach ein bisschen suchen.
Verpackung

Die CDs befinden sich in einer roten Papp-Verpackung zum Aufklappen. Die CDs selbst sind golden bedruckt wie der Aufdruck auf dem Cover. Ein Booklet gibt es nicht, insofern auch keine Songtexte. Wer sich für die Credits interessiert, findet sie in Miniaturschrift im Innenteil unter den Silberlingen.

Was ist drin?

Knappe 20€ sind ja schon recht viel, und oft bekommt man für wenige Euros weniger gerade mal eine CD. Hier sind aber ganze 3 drin. Macht umgerechnet irgendwas zwischen 6 und 7€ pro CD und auf einmal sieht das Ganze doch viel günstiger aus.
Enthalten sind saftige 60 (!) Tracks von insgesamt 4 Stunden Spieldauer.
Jede CD beherbergt 20 Songs im Nonstop-Remix. Will heißen das eine Lied geht ins nächste über. Nicht wie bei gewöhnlichen CDs wo nach einem Lied ein Schnitt kommt und danach das nächste kommt. Hier hat man das Gefühl auch zu Hause Clubatmosphäre erleben zu können, was ich sehr positiv finde.

Auf der CD finden sich neben aktuellen Größen der Szene auch die Wegbereiter. Kurzum liest sich die Tracklist wie ein „Who is who“. Für Einsteiger in die Welt der elektronischen Tanzmusik (hach, der Begriff ist toll *g*) bietet die CD einen wervollen Überblick über das was ist und war. Hier kann man sich musikalisches Basiswissen aneignen und reinschnuppern.

Tracklist

CD1

1. David Guetta-Chris Willis – Love Is Gone (Fred Rister & Joachim Garraud Remix)
2. Steve Angello & Laidback Luke Feat. Robin S. – Show Me Love
3. Ida Corr Vs. Fedde Le Grand – Let Me Think About It
4. Armand Van Helden Feat. Duane Harden – You Don’t Know Me
5. Bob Sinclar – I Feel For You
6. Mylo – Drop The Pressure
7. Javi Mula – Come On
8. Michael Gray – The Weekend
9. Gadjo Feat. Alexandra Prince – So Many Times
10. Alex Gaudino Feat. Crystal Waters – Destination Calabria
11. Spiller – Groovejet (If This Ain’t Love)
12. David Morales Pres. The Face – Needin’ U (Boss Anthem Mix)
13. D.O.N.S. Feat. Technotronic – Pump Up The Jam (Kurd Maverick Aka Gian’s Crowd Is Jumpin’ Mix)
14. Markus Gardeweg – 25 Years
15. Mia – Tanz Der Moleküle (Beelow Remix)
16. Moonbootica – Bulldog Beats
17. Kissogram Vs. Woody – If I Had Known This Before (Woody’s Fumakilla Xtc-Xpress Mix Edit)
18. Lexy & K-Paul – Love Me Babe
19. The Course – Ready Or Not
20. Hysteric Ego – Want Love

CD2

1. Phats & Small – Turn Around
2. Moby – Raining Again (Steve Angello’s Vocal Mix)
3. Axwell – Feel The Vibe
4. Chris Lake – Changes (Dirty South Remix)
5. Syke’n’sugarstarr Pres. Cece Rogers – No Love Lost
6. Boogie Pimps – Somebody To Love (Salt Shaker Remix)
7. The Disco Boys Feat. Manfred Mann’s Earth Band – For You
8. Till West & Dj Delicious – Same Man
9. Phil Fuldner Works #2 – Miami Pop
10. Eric Prydz – Call On Me (Eric Prydz Vs. Retarded Funk Mix)
11. Arno Cost & Arias – Magenta
12. Roger Sanchez Feat. GTO – Turn On The Music (Axwell Remix)
13. Fedde Le Grand – Put Your Hands Up For Detroit
14. Sidney Samson

Bilder von Kontor Top of the Clubs the Classics - Various
Kontor Top of the Clubs the Classics - Various Foto0031 - Kontor Top of the Clubs the Classics -
Kontor Top of the Clubs the Classics - Various
– Riverside
15. Benny Benassi Pres. The Biz – Satisfaction (Isak Original Edit)
16. Mason – Exceeder
17. Dj Tocadisco – Nobody (Likes The Records That I Play)
18. Lützenkirchen – 3 Tage Wach
19. Alter Ego – Rocker
20. Tomcraft – Loneliness

CD3

1. Run DMC Vs. Jason Nevins – It’s Like That
2. Black Legend – You See The Trouble With Me
3. Novy Vs. Eniac – Superstar
4. Kid Cudi Vs. Crookers – Day ’N’ Nite
5. Laurent Wolf – No Stress
6. R.I.O. – Shine On (Spencer & Hill Remix)
7. Shapeshifters – Lola’s Theme
8. Fragma – Toca’s Miracle (Inpetto Remix)
9. Guru Josh Project – Infinity 2008 (Klaas Remix)
10. Eddie Thoneick & Kurd Maverick – Love Sensation 2006
11. Michael Mind Feat. Manfred Mann’s Earth Band – Blinded By The Light
12. LMC Vs. U2 – Take Me To The Clouds Above (The Mash Up Kids Remix)
13. The Potbelleez – Don’t Hold Back
14. The Underdog Project Vs. Sunclub – Summer Jam 2003 (Dj F.R.A.N.K.’S Summermix Extended)
15. Nalin & Kane – Beachball
16. Sylver – Turn The Tide
17. Klubbheads – Klubbhopping
18. Dial M. For Moguai – Beatbox
19. Atb – 9 Pm (Till I Come)
20. Darude – Sandstorm

Detailansicht…oder –anhörung?

Puh, also bei 60 Songs passe dann auch ich. Ich schreib ja sonst echt viel zu CDs, aber das ist sogar mir mehr als genug. Und ich will euch ja nicht langweilen. Daher hüpfe ich mal schnell durch die drei CDs und versuche es mit einem groben Überblick.

CD1

Die erste CD startet schon mal sehr stark mit einigen aktuelleren Songs. Gerade der Eröffnungs-DJ David Guetta verbucht ja momentan sehr große Erfolge mit seinem Album „One Love“. Genauso stark geht es auch weiter, es folgen 2 Songs, die man auch kennt, wenn man kein großer Freund von Dancemusik ist. Gerade „Show me love“ dürfte einigen noch aus den 90ern bekannt sein. Bei Track 5 von Bob Sinclair hat die CD meiner Ansicht nach ihren ersten Durchhänger, was daran liegen mag, dass ich weder den Song besonders gut finde noch Bob Sinclair. Beim folgenden Mylo (nein, nicht Milow) schlägt mein Herz dann aber wieder viel höher. Als „Drop the pressure“ 2004 erschien, hat’s mir schon gefallen und ich habe das Lied nun wieder entdeckt. Mit House bin ich noch nicht sooo vertraut, daher kenne ich manche der Songs auch nicht. Bei Track 7 von Javi Mula ging es mir so. Aber „Come on“ groovt wie Sau und geht direkt ins Bein. Der Songs mauserte sich schnell zu einem meiner Highlights auf CD1. Nach einem weiteren sehr bekannten „The Weekend“, das vielen noch in den Ohren klingen dürfte, wird es mit Track 9 etwas ruhiger.
Bei dem Song sieht man praktisch Strandpartys bei Sonnenuntergang vor sich, ich mag das Feeling des Songs gerne, auch wenn mir die Melodie nicht zu 100% gefällt.

Und dann kommt…“Destination Calabria“. Für mich der Song mit dem eigentlich alles begann. Deswegen hab ich angefangen mich überhaupt in Sachen House umzuhören.
Für mich ist dieses Lied die pure Euphorie. Da wird dann aufgedreht und auf einmal erscheint alles ganz leicht. Ich liebe, liebe, liebe diesen Track, der in Spillers „Groovejet“ mündet. Dieser Song lief vor gut 10 Jahren rauf und runter und zog eine Solokarriere von Sängerin Sophie Ellis-Bextor nach sich.
Track Nummer 12 erinnert mich doch ziemlich an lässige Disco-Musik und ich hab wieder Eingebungen von relaxten Abenden im Strandbards. Ganz meins ist „Needin U“ nicht, aber wegschalten muss ich es auch nicht. Das folgende „Pump up the jam“ kennen wir in seiner Originalform nach noch aus den 90ern. Manch einer kriegt sicher das kalte Grausen, aber ich als Kind, das in den 90ern groß wurde, kann dazu nur feiern. Noch ein Remix mehr schadet mir nicht. Auch nicht bei „25 years“, dessen Original mit seinem Entstehungsjahr 1984 sogar ein Jahr älter ist als ich. Ich kenne das Original, aber mir gefällt dieser Remix tatsächlich besser. Er behält die Struktur des Songs bei, auch die Originalstimme kommt zum Zug, aber hier geht’s halt eben voran. Beim The Catch Original hatte ich immer das Gefühl, die Männer kommen nicht in die Puschen. Mia sind hier auch vertreten. Nein, das ist natürlich keine DJ Truppe, aber ihr „Tanz der Moleküle“ hat es trotzdem auf diese CD geschafft. Für mich fast ein wenig exotisch unter all den anderen Titeln, was das Lied nicht schlechter macht.
Mit Moonbootica wird es im Anschluss etwas wilder während Track 17 wieder Geschwindigkeit rausnimmt. „If I had known this before“ ist fast minimalistisch, ich hingegen bin ein Freund von mehr Geplänkel. Wir zwei kommen also nicht ganz auf einen Nenner.
Lexy & K-Paul bewahren mich mit ihrem Werk dann aber vor der schlechten Laune. Es geht stampfend und mit viel Tanzpotenzial weiter. Im Anschluss begegnen wir den Fugees erneut. Was in den 90ern hervorragend funktionierte, geht auch als Remix von The Course. Mit „Ready or not“ darf noch mal alles geschüttelt werden bevor es in den letzen Song von Hysteric Ego geht. „Want love“ ist zum Abschluss noch mal ein richtiges Highlight. Simpel, eingängig und es groovt ohne Ende.

CD2

Titel Nummer 1 von Phats & Small hab ich noch nie gemocht. Zum Glück steht das Lied am Anfang, d.h. ich kann gleich bei Track 2 anfangen wo Moby auf mich wartet. Man kann ja von dem kleinen Glatzkopf halten, was man will, aber gute Musik kann er machen. Hier im Steve Angellos Vocal Mix bringt mir „Raining again“ trotz trübem Titel mächtig gute Laune.
Nach einem Track von Axwell trifft „Changes“ von Chris Lake bei mir voll ins Schwarze.
Vom nachfolgenden Track 5 weiß ich nicht so recht, was ich halten soll. Den Gesang find ich relativ nervig, aber der Song gefällt mir an sich ganz gut.
Es folgen die Boogie Pimps mit „Somebody to love“. Auch ein Song, den die Musiksender damals bis zum Erbrechen spielten. Ich find ihn immer noch total super und kann ihn immer noch x-mal hintereinander hören, wenn ich möchte. Und es geht aber mal so was von genial weiter. Make some noise for The Disco Boys! Mit ihrem Brett „For you“ geht es atemlos in die nächste Runde. Ein Song, bei dem alle euphorisch auf dem Chorus warten. Ältere Generationen kennen sicher das Original der Mannfred Man’s Earth Band, das hier auf die Partyszene zugeschnitten wird. Unbekannterweise stürze ich mich in Track 8 „Same man“, der einen Block schnellerer Titel einläutet. „Miami Pop“ lief 2001 auch ohne Ende und versprüht ordentlich gute Laune. Die dürften auch unzählige Männer beim nachfolgenden „Call on me“ von Eric Prydz haben. Man erinnert sich schwitzend an das heiße Aerobic-Tanzvideo voller sich räkelnder Schönheiten. Dass der Song auch ohne Östrogene super ist, kann man sich hier noch mal anhören.

Track 11 „Magenta“ von Arno Cost & Arias empfinde ich fast schon ein wenig sphärisch, geht im Gefühl eher in Richtung Trance. Roger Sanchez beschert uns danach einen tollen Vocaltrack mit ordentlich stampfenden Grooves.
Danach folgt eine weitere Venus der Dancemusic. Mit „Put your hands up for Detroit“ hat Fedde Le Grand 2006 so ziemlich alles abgeräumt und postierte sich auf Platz 1 der britischen Single-Charts. Den Song kennt man einfach.
Für „Riverside“ braucht man Nerven. Die Umsetzung ist gut, hat aber durch die „Instrumentwahl“ (wie nennt man das?) echt was nerviges. Das klingt zwar in sich stimmig, aber auch total schräg. Muss man mögen.
Benny Benassi beschert uns mit Lied 15 „Satisfaction“. 2002 ein Brecher gewesen, hat das Lied nichts von seiner hypnotischen Wirkung verloren.
Und jetzt kommt mein Block aus Highlights auf dieser CD.
Masons „Exceeder“ geht einfach nur ins Bein und gefiel mir auch noch mal in seiner Version mit Princess Superstar, die hier aber nicht vertreten ist. „Nobody likes the records that I play“ kann ich jetzt nicht sagen. Als ich die Kontor Classics im Büro einlegte, mutierte der Arbeitstag zur einizigen Party. Der Song ist aber einer meiner liebsten auf der zweiten CD. War vor 6 Jahren schon ein Knaller für mich, danke an Tocadisco.
Es wird wieder aktuell. Lützenkirchen beschallten uns erst 2008 mit ihrem „3 Tage wach“. Ein Partysong Güteklasse A. Laufen geht jetzt auch nicht mehr, aber tanzen.
Das folgende „Rocker“ geht mir auf den Geist. Ähnlich wie bei „Riverside“, aber ohne Melodie, der ich noch was abgewinnen kann. Weiterschalten. Vor 8 Jahren bescherte uns Tomcraft „Loneliness“, was ich schon ganz vergessen hatte. Wiedergefunden gefällt mir der Track besser denn je. Der pumpt höllisch.

CD3

„It’s like that“ von Run DMC begegnet uns gleich zu Anfang. Oh und ich erinnere mich, dass das 1997 bei uns in der Klasse einen riesen Hype auslöste. Stellt euch eine tanzende Gruppe von 12-jährigen vor, die sich für ultra cool hielten. Der Song ist einfach super eingängig und macht Spaß. Black Legend entführen uns mit Lied 2 in die Disco, klingt schon ziemlich funky.
Novy Vs. Eniacs „Superstar“ find ich jetzt nicht so super, was nicht zulegt an der quäkigen Stimme der Sängerin und dem nervigen Wiederholen der gleichen Textzeile liegt.
„Day ‚N’ Nite“ von Kid Cudi dürfte noch jedem in den Ohren klingen und hat sich seinen Platz auf dieser CD auch wirklich verdient. Der Song war ja wirklich überall.
Es folgt ein Song für alle, die keinen Bock auf Arbeiten gehen haben. Laurent Wolfs „No stress“ spricht mir jeden Montag Morgen aus der Seele und nimmt mir die Aggression (haha).
Bei dem Song kann man nicht still halten und kriegt automatisch gute Laune.
Mit R.I.O.s „Shine down“ ist hier ein weiterer aktuell sehr erfolgreicher Song vertreten. Ich find den ziemlich gut, kann mich aber mit diesem Reggae-Englisch nicht wirklich anfreunden. Zumal der das auch konsequent weiter durchezogen hat, mich hat es irgendwann genervt. Die Melodie an sich ist aber top. Track 8 führt uns zurück zu den Shapeshifters mit „Lola’s Theme“. Ein Song, den man einfach kennen muss. Sehr positiv, verliebt, lebensfroh war das Lied 2004 ein riesen Erfolg. Genauso wie drei Jahre später „Miracle“ von Fragma, einem wunderschönen Song mit dem gewissen Etwas. Bedachter, ruhiger lässt er uns zu Atem kommen. Der nächste Song nervt mich ohne Ende. Guru Josh Project schenkte mir mit „Infinity“ einen Hass-Song. Melodisch ist der gar nicht schlecht, aber dieses Gesinge nervt!
Lied 10, die „Love Senstation 2006“ trumpft mit der absolut größten Stimme auf der gesamten Box auf. Die hat den Soul und den Groove für sich gepachtet und röhrt ohne Ende. Und die Musik? Macht aus ihrer Leistung einen der genialsten Songs, die die Kontor Classics zu bieten haben. Muss man laut hören, alles andere wär eine Beleidigung.

Nummer 11 kramt die Mannfred Mann’s Earth Band erneut aus und reanimiert „Blinded by the light“. Hat mir noch nie gefallen, nichtmal im Original. Weiter. LMC vs. U2 elekronisieren „I stil haven’t found what I’m looking for“ und machen daraus „Take me to the clouds“. Ein positives Lied mit Wohlfühlfaktor, eher zum Relaxen als wirklich zum Tanzen. The Potbelleez auf Nummer 13 nehmen mit ihrem „Don’t hold back“ wieder Fahrt auf und führen uns zum „Summer Jam 2003“ des Underground Projects. Dürfte man noch kennen. Nalin & Kane schenken uns mit „Beachball“ den perfekten Song zum Relaxen. Durch das Vogelgeschrei klingt’s als wären wir am Meer, das wir noch dazu branden hören. Ein paar Minuten Urlaub, toll! Wer kennt den nächsten Track noch? Eine Menge, schätze ich. Spätestens beim Hören macht es Klick. „Turn the tide“ von Sylver war 2001 überaus erfolgreich. Damals hat es mich nur genervt, mit etwas Abstand finde ich es inzwischer aber ganz gut. Es ist ein verträumter Track, der sich nur bedingt zum Tanzen eignet. „Klubhopping“ von Klubheads geht mir auf die Eier. Und von denen hab ich noch eine Menge, auf die man mir gehen kann. Weiter! Track 18 ist die „Beatbox“ von Dial M. for Moguai. Trommelt auch ordentlich, klingt fast wie ein beatunterlegter Percussion-Track. Nicht wirklich mein Fall. Kann man hören, muss man aber nicht. Dafür schließt die CD mit zwei supertollen Songs ab. Lied 19 ist niemand sonst als ATB mit seinem genialen „9 PM“. Ich seh schon wieder die Sonne untergehen und wie ich mit einem leckeren Cocktail am Strand sitze und aufs Meer blicke. Dieser Song ist die perfekte Symbiose aus Entspannung und Tanzen. War vor nunmehr 12 (!) Jahren nicht umsonst so beliebt. Und es ist auch 2010 immer noch ein riesen Hit. Nach einer Ruhepause wird’s dann noch mal deftig. Darudes „Sandstorm“ fährt direkt in die Beine und ist auch 10 Jahre nach Veröffentlichung ein Brett von einem Song. Wer hat da nicht auf den Chorus gewartet? Völlig atemlos entlässt man uns aus 4 Stunden Kontor Classics mit dem passenden Lied zum Auspowern.
Der Link

Zum Glück ist Kontor auch bei youtube vertreten! Hier könnt ihr satte 10 Minuten in das 3er Set reinhören. Alle Tracks im Minimix von ganz offizieller Seite gibt’s hier:

http://www.youtube.com/watch?v=7QKmqDHrZXc
Fazit

Die „Kontor Classics“ haben nur wenige Durchhänger, die mir gar nicht gefallen. Viele Songs kennt man auch, wenn man sich gar nicht im Bereich Dance-Music oder House auskennt. Entweder aus Radio oder weil man noch die Originale mitgekriegt hat ;)
Zum Glück beläuft sich die Quote „aufgewärmter“ Songs aber nur auf ein paar Nummern und man kann in die Bandbreite elektronischer Musik abtauchen.
Im Großen und Ganzen sind wirkliche Klassiker dabei, große Nummern und sehr bekannte Namen. Als Einstieg wie als Rückblick wirklich geeignet und daher voll zu empfehlen.

Ich vergebe 5 von 5 tanzenden Sternen!

Danke fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren,
Jou




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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
gruebelchen

gruebelchen

15.02.2010 14:57

ich hab hier auch irgendwo noch ne Kontor rumzuliegen! klasse Bericht und daher BH :)

Zatzeck

Zatzeck

21.01.2010 10:34

bh

ForlornSailor

ForlornSailor

20.01.2010 22:29

Das ist mal gar nicht meine Musik, aber super Bericht - bh !

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