Korg Nanopad

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Korg Nanopad

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Ein Padkontroller für DJ's, Percusion und Drums

4  19.08.2009

Pro:
klein,leicht,robust

Kontra:
Software von Fremdhersteller viel zu Lite

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

PHertel

Über sich: Da sag einer Computervieren können nicht auf Menschen übergreifen! Ich bin der lebende Beweis das es...

Mitglied seit:02.08.2000

Erfahrungsberichte:55

Vertrauende:2

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 48 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Das nanoPAD von Korg

Hura!!! Mein Korg nanoKey hat Zuwachs bekommen! Das nanoPad!
Vor kurzem habe ich hier über das nanoKey berichtet. Kurz gefasst ist das
ein Anschlagdynamisches mini Keyboard für spezielle Aufgaben oder für
Laptop-Musiker die auf Reisen ihre Ideen in ihren Laptop hämmern
wollen.
Richtig Keyboard spielen kann man damit natürlich nicht. Dazu ist einfach
schon der Tonumfang von 2 Oktaven fiel zu gering und die Tastatur selbst
lässt einen richtigen Keyboarder Spieltechnisch eher erschaudern. Aber
als Zusatzinstrument mit Funfaktor ist es durchaus erwähnenswert so mal
die gebotene Leistung doch sehr beeindruckend ist. Mir macht es jedenfalls
fiel Spaß mit dem Gerät herum zu Spielen und die etwas andere Spielweise
ls auf meinem großen Masterkeyboard Inspiriert mich immer wieder neue
Sachen aus zu Probieren. Außerdem ist es hervorragend zum Testen von
neuen Synthesizern, die ich mit SynthMaker entwickele, geeignet.
Also war der Anspruch den ich jetzt an das nanoPad stellte entsprechend
hoch. Dafür hat Korg selbst gesorgt!
Beim kauf des nanoPad ist erst einmal der Preis aufgefallen. Der liegt etwas
höher als beim nanoKey. Ich Zahlte 65€ bei meinem örtlich ansässigem
Händler meines Vertrauens. Im Internet habe ich auch keine günstigeren
Angebote gefunden. Ein Angebot im Internet war wirklich erheblich günstiger
aber der Anbieter verlangt der maßen hohe Versandkosten das der
Endpreis sogar noch den vom Straßenpreis nach oben abweichenden
Hersteller Preis (73€) bei weitem übertrifft. Normal sind 5€ bis 10€
Versandkosten, der andere wollte fast 20€ und das nanoPad kostete trotz
dem noch 58€.
Da würde ich schon sagen das der nicht mehr alle Tasten am Klavier
hat! ;-)
Kurz, den Preis den ich gezahlt habe war also so gesehen in Ordnung.
Außerdem habe ich so immer einen Ansprechpartner vor Ort. Das ist auch
was wert! Bis jetzt brauchte ich diesen Service nicht. Aber man kann ja nie
wissen!
Jetzt wollen wir aber mal schauen was das nanoPad nun wirklich so zu
Leisten vermag. Die Presse ist ja voll des Lobes wie man lesen kann.
Jetzt nehme ich mir das Teil persöhnlich vor und das wird härter! ;-)
Bei mir wird das Gerät nämlich unter echten realen Bedingungen Getestet!

Die Verpackung

Wie üblich, in einem kleinen Pappkarton steckt ein in Knatterfolie
eingepacktes nanoPad. Man sollte aber beide Seiten des Kartons öffnen denn
auf der anderen Seite ist das USB-Anschlusskabel drin. Das war's auch schon
von der Hardware her. Des weiteren befinden sich noch zwei mehrsprachige
Handzettel drin, ein Gutschein mit einer Seriennummer für Vergünstigungen
bei Ableton Live und einen für EZ-Drummer Lite (Kann man gleich
wegwerfen! Mehr dazu weiter unten.). Keine Software CD und kein
größeres Handbuch.
Die Handzettel

Dafür steht auf dem Haupthandzettel eine Internetadresse von der man sich
die Software herunterladen kann. Außerdem gibt es da auch pdf-Dateien die
aber auch nicht mehr verraten als die beiliegenden Handzettel. Auf diesen
Handzetteln steht dann wie man das nanoPad anschließt, was man alles
damit machen kann und wo man die Software herunter laden kann. Sehr
knapp aber präzise. Was man damit wirklich machen kann bleibt der Phantas
ie des Benutzers überlassen. Das ist eigentlich auch gut so. Kommt mir als
Gegner vieler Worte sehr entgegen aber ein weniger versierter Benutzer
wünscht sich da sicher etwas mehr Details.
Die Software

Die
Bilder von Korg Nanopad
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Das nanoPad!
Wichtigste Sofware ist die Treibersoftware. Die sollte man in jedem
Falle herunterladen und Installieren. Denn nur mit dieser ist sowohl das
nanoKey als auch das nanoPad in vollem Umfang zu nutzen. Die Software
nanoKontrol ist für alle drei Kontroller der nano-Serie die gleiche. Das heißt
einmal die Software Installiert und man kann mit allen drei Kontrollern
der nano-Serie schaffen.
Ansonsten beschränkt sich die Software beim nanoKey und beim nano
Pad jeweils auf ein Instrument als Light-Version. Das zum nanoKey
gehörende M1Le von Korg ist schon ein umfangreiches Instrument welches
auch brauchbar und Qualitativ in ordnung ist. Stammt schließlich auch von
Korg selbst.
EZ-Drummer Lite

Das Prädikat Brauchbarkeit kann ich aber nicht an EZ-Drummer weiter
geben.
Die Mangelhafte, nur Englische, sich auf die Autorisierung
beschränkende Dokumentation ist nicht Hilfreich weil dort keine Informationen
zur Installation untergebracht sind!
Zu aller erst fallen mal die 264MB zum downloaden auf. Das sollte doch viel
versprechend sein. So dachte ich. Die Zip-Datei musste erst einmal
dekomprimiert werden anschließend musste ich in den so
entstandenen Verzeichnissen nach den Installationsprogrammen suchen.
Es sind derer drei. Da geht nix automatisch. Nach dem ich diese alle drei
ausgeführt hatte fand ich nur ein Icon auf dem Desktop. Kein Verzeichnis
im Starmenü und auch sonst keine Spur von EZ-Drumer. Keine Anleitungen
nix!
Diese EZ-Solo Anwendung, von der sich das Icon auf dem Desktop breit
gemacht hat, habe ich dann mal gestartet. Totesmutig wie ich nun mal bin!

Als erstes wollte das Programm irgend welche Dateien in irgend welchen
Verzeichnissen suchen aber woher sollte ich wissen wo der Installer diese
Installiert hat? Hat der Installer überhaupt solche Dateien Installiert oder musste
ich erst mit dem noch zu suchenden EZ-Drummer erst dies Dateien erzeugen
bevor ich mit diesem EZ-Solo irgend etwas anfangen konnte? Keine Ahnung!!!
Woher auch!! Dokumentationen gibt es nur im Internet und das auch nur in
English und auch nur zur Vollversion. Die scheint für die Lite Version wenig
hilfreich.
Hm, also das merkwürdige Programm erst einmal gestoppt. Als logisch
denkender Mensch bin ich von mir aus mal selbstständig auf die Idee
gekommen meine DAW zu starten. Denn ich meine bei der Installation hat das
Programm nach einem VST-Verzeichnis gefragt was ich natürlich auch brav angegeben
habe. Also FruityLoops gestartet und mal das VSTi-Verzeichnis aktualisiert
und siehe da, da ist er ja, der EZ-Drummer! Lange verschollen und nun
doch gefunden! Ich bin stolz auf mich! :-9
Später hab ich mal Gegoogelt und festgestellt das EZ-Drummer kein
Standalone Programm beinhaltet sondern nur als VSTi-Plugin in
Hostanwendungen Funktioniert. Aber wie schon erwähnt schweigen sich
alle Beteiligten darüber streng aus! (Top Secret!)
So jetzt kann man doch mal schauen was das Teil so kann. Die Demos hören
sich zwar gut an aber man will ja schließlich selbst kreativ werden. Auf
der Oberfläche des Programms präsentiert sich ein Drumset. Das lässt sich
auch per Maus und nanoPad spielen aber nur die unteren 4 Instrumenet. In
Richtung Crash, Ride und Tom tut sich nix. Nicht alle Instrumente erzeugen
also einen Klang.
An den Instrumenten ist ein kleiner Feil der zu einem Teilweise ausgegrauten
aber ansonsten leeren Menü in dem offenbar irgend welche Sounds auf
die Instrumente gelegt werden können. Das klappt schon mal nicht weil
einfach keine Sounds auswählbar sind. Wie ich da irgend welche Sounds
hinein kriegen soll ist mir immer noch ein Rätsel! Keine Menüs in denen
ich Verzeichnisse angeben kann wo die Sounds zu finden sind, nichts! Irgend
wie hab ich dann auch noch einen Mixer gefunden mit dem sich die
einzelnen Drumsounds abmischen lassen. Das reist mich aber auch nicht von Hocker!
Ab und an lädt das Teil irgend was, was aber zu keinen Veränderungen
führt.
Auch den angeblich irgend wo vorhanden Rhythmus Editor hab ich nie
gefunden! Um es kurz zu machen, nach ein paar Stunden geduldigem
Experimentieren ziehe ich zum EZ-Drummer das folgende
Fazit:
Kurz um, EZ-Drummer Lite ist eine absolute Katastrophe und völlig
unbrauchbar!!! Die Dokumentation bezieht sich nur auf die normale
EZ-Drummer Version die käuflich zu erwerben ist und das auch noch
für Geld(Upgrade für 79€), was mir sicher nicht passieren kann!!! Was soll ich
mit noch mehr Datenmüll den ich nicht nutzen kann?
Also nix wie weg mit dem Müll!! Download und Registrierung lohnen sich
nicht! Man hat nur einen Haufen Datenmüll mit dem man nix anfangen kann.
Von Korg bin ich besseres gewohnt aber das Programm stammt ja nicht von
Korg selbst. Toontrack wirbt mit Professionellen Sachen. Was ich nach
dem Testen der Lite-Version überhaupt nicht nachvollziehen kann. Ich frag
mich wozu man bei solch einem komischen Programm 264 MB braucht?
Das was das Programm so kann, könnte man sicher auch in 10MB
unterbringen! EZ-Drummer Lite ist extrem Armselig ausgefallen! Da sollte
sich Korg was besseres einfallen lassen. Die Autorisierungs Prozedur für
eine solche Programmversion ist lächerlich! Wer will so etwas schon haben?
Jetzt hab ich mal die Verzeichnisse des EZ-Drummers Lite durchforstet wobei
mir aufgefallen ist das in einigen Sampel-Verzeichnissen überhaupt
keine Sampels vorhanden sind was mich zu der Annahme verleitet das
Toontrack absichtlich EZ-Drummer Lite so Spartanisch ausgestattet hat.
Aber wenn es nix zum Testen gibt kann ich mir auch kein Bild von der Qualität
der Software machen.
Da gibt es wirklich besseres. Für mich als FruityLoops Besitzer sogar
Kostenlos.
Der Test

Gott sei dank habe ich FruityLoops8.5ProducerEd und darin gibt es den
FPC (Fruti Pad Cotroller) mit jeder Menge Loops und Drumkits die auch richtig
gut Funktionieren . Qualitativ sind die Drumkits teilweise sogar richtig gut,
fast Studio tauglich. Als Einspielhilfen dienten bisher mein EMU-XBoard,
eine Yamaha DD11(MIDI) und seit neustem auch das nanoKey. Das
funktionierte bis jetzt einwandfrei. Besonders die DD11 die 8 mit Sticks
spielbare Pads besitzt. Jetzt kommt das nanoPad hinzu.
Das nanoPad wird, wie alle nano-Kontroller über USB mit Strom versorgt.
Also wenn man das nanoPad über einen Hub betreiben will sollte der Aktiv
sein. Er sollte also über eine eigene Stromversorgung verfügen. Das
beugt Unannehmlichkeiten vor besonders wenn man noch mehr
USB-Geräte betreibt die ihren Strom über den USB-Port beziehen.
(nanoKey, nanoKontrol, Maus, Scanner,...)
Wenn der MIDI-Treiber von Korg einwandfrei installiert ist funktioniert
das einstecken des nanoPads ohne Probleme. Da ich vorher schon das
nanoKey mit dem Korgtreiber betrieben habe brauchte ich das nanoPad nur
an zu schließen und von da an installierte sich das nanoPad problemlos über
die Windows-Installationroutine. Wie von XP gewohnt.
Zu aller erst muss man das nanoPad erst einmal in den MIDI-Einstellungen
von FL(Taste-F10) aktivieren. Sonst empfängt FL nix vom nanoPad. Das ist klar.
In anderen Hosts müsste das ähnlich funktionieren.
Also dann mal FPC gestartet und mal drauf los gehämmert!
Ah ja, so sollte das sein. Funktioniert auf Anhieb. Jetzt stimmt nur die
Padbelegung nicht. Aber FPC hat ja einen Lern-Modus. So lassen sich die
Pads des nanoPad ganz einfach mit Sounds belegen.
Die Kotroller-Software

Wenn das nicht so wäre kann man mit der Kontroller Software von Korg die
Noten entsprechend anpassen. Das musste ich für den FL-DrumSynthi
machen. Das nanoPad kann 4 Szenen Speichern. So kann man sich Setups
für bis zu vier unterschiedliche Instrumente griffbereit zurecht programmieren.
Mit 4 Szenen LED's bewahrt man auch immer die Übersicht. Die
Kontroller-Software kommt gut mit mehreren nano-Kontrollern zurecht und
gibt beim Start der Software eine Liste zur Auswahl der erkannten Kontroller
aus.
Ist das Pad gewählt eröffnet sich ein übersichtliches Fenster in dem ein Abbild
des Pad und ein Browser zu finden ist. Im Browser sind zwei Reiter. Browse
und Control. Browse ist ein Dateibrowser um das Verzeichnis wählen zu können
in das man seine Profile speichern kann oder aus dem man die Profile
wieder herstellen kann. In der Menüleiste unter dem Menüpunkt
Communication kann man die Daten dann an das nanoPad senden oder
vom nanoPad empfangen. Entweder die aktuelle Szene in den aktuellen
Szenenspeicher oder alles auf einmal.
Der Reiter Control ermöglicht das Umfangreiche editieren und einstellen
der einzelnen Pads und des XY-Touchpads. Die Triggerpads lassen sich mit
bis zu 8 Noten gleichzeitig belegen oder 8 verschiedene Kontroller mit einem
On und einem Off-Wert belegen. Das eröffnet Möglichkeiten die weit
jenseits dessen liegen was ein Padkontroller so können muss. Auch DJ's die
mit Loops arbeiten müssen werden die Möglichkeiten dieses Pads zu
schätzen wissen.
Die Software ist im großen und ganzen Intuitiv benutzbar und man kann
jede Änderung sofort ausprobieren, sofern man die Daten an das
nanoPad gesendet hat.
Die Hardware

Die Pads des nanoPad sind zwar nicht gerade riesig aber gerade noch
gut spielbar. Das hat der nanoPad aber mit anderen Padkotrollern
gemeinsam. Nur wenige, teurere Padkontroller bieten da größer
Pads.
Die Pads selbst bestehen aus weichem Kautschuk. Das fühlt sich angenehm
an. Die Konsistenz der Pads macht sich beim Spielen positiv bemerkbar.
Die Ansprechempfindlichkeit ist auch hoch so das man auch gut
dynamisch spielen kann.
Auch besitzen die Pads die nötige Robustheit so das auch ein
Temperamentvoller Musiker damit zurecht kommt ohne das er alle 14 Tage
ein neues nanoPad braucht.
Ach so, die Pads sind Anschlagdynamisch und mit den Fingern spielbar, wollte
ich noch beiläufig erwähnen. Die Dynamikkurve lässt sich in vier Stufen über
die Kontrollersoftware einstellen.
Als Besonderheit ist noch der XY-Konroller zu erwähnen. Mit dem kann man
sehr flexibel Roll und Flame Effekte in sein Spiel einbauen. Aber nicht nur
das!
Ich nutze das XY-Pad gerne um im KorePlayer (kostenlos von NI!
Sehr Empfehlenswert!) die Sounds zu Morphen. Dazu spiele ich mit
meinem XBoard und gleichzeitig benutze ich das XY-Pad als Slider zum
Morphen. Das zuweisen des XY-Kontrolers gestaltet sich allerdings nicht ganz
so einfach. Das liegt daran das der XY-Kontroller zusätzlich noch über
eine Schaltfunktion verfügt. Die kann man entweder mit der
Kontroller-Software abschalten oder man kann die XY-Achsen manuell
dem Koreplayer zuweisen. Das klappt dann aber in jedem Falle sehr gut.
Der XY-Kontroller ist allerdings nicht so empfindlich wie das wünschenswert
wäre. Man muss doch schon relativ kräftig drücken um eine Reaktion hervor
zu rufen. Allerdings wird das Spielgefühl mit der Zeit besser wenn die
Fingerpads und das XY-Pad schön eingespielt sind.
Die Fingerpads verschmutzen sehr leicht und das rutsch feste Gummi lässt
sich schwierig reinigen deshalb sollte man immer nur mit sauberen
Fingern spielen.
Die Technik

Vom nanoKey kann ich sagen das die Technik im inneren der nano-Geräte
sehr einfach ist. Die Elektronik basiert auf einem Mikrocontroller vom Typ
ATMega32. Der ist auch unter Hobbyelektroniker bekannt und wird
gerne verwendet. Ein weiterer kleiner Chip sorgt für die USB-Verbindung
während ein dritter für die Programmierung des Mikrocontroller zuständig ist.
Das einzige was etwas Aufwendiger ist ist die Mechanische Umsetzung
der Tastatur, der Pads und beim nanoKontrol auch der Regler. Das ist alles.
Diese Kompaktheit der Chips macht es erst möglich solche Geräte so
Preiswert anbieten zu können.
Mechanisch

Vom nanoKey her muss ich sagen ist das Gerät trotz seiner Größe doch
sehr robust. Das nanoPad allerdings ist noch ein Ecke robuster. Das
kommt seinem Darseinszweck sehr entgegen. Auserdem ist das Gerät
auch merklich schwerer. Das kommt der Standfestigkeit zu gute. Das nanoPad
ist auch minimal dicker als das nanoKey.
Wenn das Gummi der Pads noch sehr neu ist muss man etwas mehr kraft
beim Spielen der Pads aufwenden. Das gibt sich allerdings nach ein paar
Stunden und das Spielgefühl ist dann auch sehr angenehm. Auch der
XY-Slider links muss erst eingespielt werden bis man gut damit arbeiten kann.
Ist das nanoPad dann richtig eingespielt zeigt das Gerät nach ein paar
Tagen Dauerspielbetrieb (Ich hab grad Urlaub!) auch keine schwächen.
Fazit

Wenn auch die Software Beigaben nicht das gelbe vom Ei sind ist die
Hardware doch erstaunlich robust und Vielseitig. Die schwarze Serie sieht
sehr edel aus. Trotz dem alles aus Kunststoff gefertigt ist. Es macht Riesen
Spaß mit den Geräten der Korg nano-Serie zu Arbeiten. Ich kann dem
Pressetenor also nur zu stimmen. Das Pad ist durchaus empfehlenswert.
Für Musiker als auch für DJ's die öfter mal die Lokation wechseln. Besonders
aber auch für den Gelegenheitskomponist der mal schnell seine Idee in
den Laptop schaffen will.


LG
Peter




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