Hallöchen alle miteinander!!
Beim wühlen durch meine Ärzte CD Sammlung hab ich das Album "Le Frisur" entdeckt. Ich denke dieses Album ist es allemal wert, dass man darüber einen Bericht schreibt. "Le Frisur" erschien 1996 und hat nur ein Thema: Haare. Es ist also ein Konzeptalbum, dass insgesamt ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von Lucky2112 über Le Frisur - Die Ärzte 10.02.2003
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
gut
Klangqualität:
gut
Langzeithörspaß:
wird sehr schnell langweilig
Pro:
nicht viel
Kontra:
zu viel
Empfehlenswert?
nein
Kompletter Erfahrungsbericht
Hallöchen alle miteinander!!
Beim wühlen durch meine Ärzte CD Sammlung hab ich das Album "Le Frisur" entdeckt. Ich denke dieses Album ist es allemal wert, dass man darüber einen Bericht schreibt. "Le Frisur" erschien 1996 und hat nur ein Thema: Haare. Es ist also ein Konzeptalbum, dass insgesamt 17 Songs oder viel mehr Tracks beinhaltet. Zum Cover werd ich keine Worte verlieren, ihr seht es ja oben abgebildet... ;o)*** Erklärung *** Bela spielt im Hintergrund Drums, während die drei den Zuhörern erklären wobei es sich bei diesem Album handelt. Das Konzept beruhgt auf Haaren, dabei wird auf dem Album auf jede Art von Haaren eingegangen. Die Erklärung beinhaltet sonst nicht erwähnenswertes, so dass ich gleich mit dem ersten richtigen Song auf dem Album beginne.
*** Mein Baby war beim Frisör *** Das Lied wird durch Farin Gitarrenspiel erst harmlos eingeleitet und geht dann richtig krachend in eine rockige und punkige Nummer über. Farin Freundin war beim Frisör und hat sich laut seiner Aussage ziemlich verstümmeln lassen, so dass er sie nun nicht mehr sehen will. MIt dem Video zum Song haben die drei auch mal wieder die Aufmerksamkeit auf sich gelenkt: Denn erschossene Blondinen bekommt man zu sehen, ein mal etwas anderes Video. Mir gefällt der Song ziemlich gut und der Text ist im großen und ganzen auch recht witzig. Der Song geht recht schnell ins Ohr und ich hör ihn mir immer wieder gerne.
*** Vokuhila Superstar *** Vokuhila ist eine Frisur die früher sehr beliebt war, "Vorne Kurz, Hinten Lang". Laut Belas Aussage wohl der schlechteste Harrschnitt den es je gegeben hat und die Vokuhila Träger streben die Weltherrschaft an. Also der Text ist eigentlich total bescheuert. Die Musik passt zum Text, hat aber nichts wirklich aufregendes. Mir gefällt der Song nicht so toll, muß man meiner Ansicht nach nicht gehört haben.
*** 3 Tage Bart *** Ich habe schon zur Single einen Bericht geschrieben. Der Song ist einsame Spitze. Der von Farin besungene möchtegern Macho bekommt keine Frauen ab. Er ist zu uncool, da er im Gesicht immer gänzlich glatt rasiert ist. Ein witziger Text, den die drei ziemlich ernst rüber bringen. Die Musik paßt zum Text und geht einem richtig ins Ohr. Einer meiner Lieblingssongs.
*** No Future (ohne neue Haarfrisur) *** Das es um das Thema Frisur auch in diesem Song geht brauch ich wohl nicht extra zu erwähnen. Hier wird dem Hörer versucht klar zu machen, dass man ohne neue Frisur auch keine neuen Freunde, Arbeit geschweige denn Frauen abbekommt. Belustigend finde ich, dass immer aus der Sicht der Männer gesunden wird. ;o) Der Song wird von Bela gesungen, der den Text recht gut rüber bringt. Die Musik ist recht schnell, aber nicht wirklich toll. Ich finde den Song mittelmäßig und drück ihn aber auch gerne weiter, wenn ich die CD im Player hab.
*** Look, don`t touch *** Ein erneuter Song von Bela und zur großen Abwechslung mal von seiner Frisur. Dise darf nämlich von niemandem angefasst werden, selbst sein Friseur darf nur mit Samthandschuhen ran. Der Text hat nichts besonderes und die Musik ist recht schnell und rockig. Der Song gefällt mir ganz gut, obwohl einem schon beim 6. Song diese Haare langsam aber sicher auf die Nerven gehen.
*** Straight Outta Bückeburg *** Wie die Herren auf diesen Titel gekommen sind, wissen wohl nur sie selbst. Es geht um eine Person die aus Rücksicht auf andere ihre Bedürfnisse zurück steckt. Der text ist eher mittelmäßig aber die Musik gefällt mir aber ziemlich gut. Hier beweißt Farin mal wieder, dass er das Gitarren Spiel super beherrscht und die Melodie gehteinfach ziemlich schnell ins Ohr.
*** Medusa Man*** Man könnte den Song fälschlicherweise für einen Liebes-Song handeln, denn er ist recht langsam und wird von einer Gitarre begleitet. Bela singt und spielt die Gitarre selbst. Es geht um Ralf, der sein ziemlichlanges Haar zum Peitschen und Strangulieren benutzt. Auf diese Weise hat er schon 120 Leute umgebrachtund die Polzeit tappt im Dunkeln, weil sie keine Tatwaffe finden können. Der text ist nicht wirklich interessant und die Musik einfach nur lahm und langweilig. Mir gefällt der Song absolut nicht.
*** Haar *** Gleich der nächste bescheurte Song auf dieser Scheibe. Musikalisch ein sehr schlechter Song. Beginnen tut dieser mit Techno Rhythmen und geht dann in verzerrtes und schnelles E-Gitarren-Spiel über. Der Text ist auch kein Hit, es geht um Haare, Haare und Haare... mir gefällt der Song schon allein durch das Techno Gekloppe am Anfang nich und der Text tut seinen Rest noch dazu.
*** Dauerwelle vs. Minipli *** Kein Song sondern ein Track, so würde ich diesen Ausrutscher mal bezeichnen, mit etwas mehr als 50 Sekunden bekommt man hier auchnur verzerrte Gitarren, schnelle Drums und böses Geschrei zu hören. Mit verzerrtem Gekreisch hört man die ganze Zeit nur "Dauerwelle, Dauerwelle ... Minipli, Minipli..."! Meiner Meinung nach ein Schuss in den Ofen und ein unnötiger noch dazu. Ein kleiner Lückenbüßer mit dem ich echt nichts anzufangen weiß.
*** Der Afro von Paul Breitner *** Ein etwas witzigerer Song über den sogar ich wieder schmunzeln kann, nachdem ein paar schlechte Songs zu hören waren. Hier werden diverse Prominte und wegen Haarepracht oder ihrem Aussehen auf die Schippe genommen. Der besungene wünscht sich verschiedene Kombinationen, beispielsweise hätte er gerne den Bart von Rudi Schenker, die Zähne von Farin U. oder den Ohrring von Hartmut Engler... Der Text ist recht witzig, wie schon gesagt, aber auch nix besonderes. Die Melodie finde ich ein bißchen einschläfernd und irgendwie erinnert sie mich auch immer ein bißchen an Volksmusik mit einem Touch Soul. Also nicht ganz meine Richtung, aber man kann den Song auf jeden Fall ab und zu anhören.
*** Motherfucker 666 *** Yes!! Ein Song ganz nach meinem Geschmack, wo mal wieder alles stimmt. Farin kotzt sich über seine Freundin aus... "Ich scheiss auf ihre Haare, ich scheiß auf ihr Gesicht... " der Text ist echt witzig und der Refrain war irgendwie klar, denn Farin ist alles egal, bis auf die Friiiissuuuuuur! ;o) Die Musik ist nicht ganz so rockig wie ich sie mir gewünscht hätte, dafür paßt sie super zum Text und wird auch nicht langweilig, der Song geht einem echt ins Ohr. Einer der wenigen auf dieser platte, die ich wirklich gern höre.
*** Monika *** Hatte mich anfangs ein bißchen an Claudia erinnert. Zwar haben die zwei Songs nur die weibliche Hauptrolle gemeinsam, trotzdem ist auch dieser sehr kurz mit den knapp 40 Sekunden Laufzeit. Farin bekennt sich dazu, dass er die Körperbehaarung von Monika über alles liebt, also wirklich jede Behaarung. ;o) Den Song find ich ziemlich witzig. Begleitet wird er von keinem Instrument, Farin singt ihn also a Capella. Ein weiterer kleiner Lückenbüßer, über den man wenigstens noch schmunzeln kann.
*** Hair Today, Gone Tomorrow *** Ein Song der von Bela gesungen wird. Textmäßig wird hier die Angst der Männer angesprochen, die sie bekommen, wenn die Haare nicht mehr ganz so fest sind und immer mehr lichte Stellen zu sehen sind. Dazu kommt noch die Angst, dass ihm deshalb vielleicht die Freundin davonläuft. Ich find den Song eigentlich recht gelungen, hier wird zur Abwechsöung mal wieder ein Thema angesprochen, dass wenigstens interssant ist. Natürlich wirkt das ganze auch ein bißchen überzogen und witzig. Mir gefällt der Song auch ziemlich gut.
*** Am Ende meines Körpers *** Ein weiterer schlechter Song. Der Text ist total bescheuert, ein kleiner Auszug: "Am Ende meines Körpers von den Füssen aus gesehen wachsen Haare - sie sind ein bisschen unheimlich...." und genauso unheimlich ist auch die Meldoie zum Song. Mal ist sie recht hart und dazu kommt Farins verzerrter Gesang. Da haben die drei meiner Meinung nach erneut ins Klo gegriffen, ein Song den ich mir so gut wie nie anhöre.
*** Kaperfahrt *** Auch diesem Song kann ich beim besten Willen nichts gutes abgewinnen. Wie der Titel schon verrät Geht um ne Kaperfahrt, die Teilnehmer müssen natürlich Männer mit Bärten sein. Die Melodie ist zum Mitschunkeln und erinnert mich an einige Piratenfilme, die ich schon gesehen habe. Der Song hats nichts besonderes und weicht auch sonst vom typischen Ärzte Stil ab. Muß man ebenfalls nicht gehört haben.
**** Zusammenfassung *** Beinhaltet der einen einzigen Satz, der von einer Frau geprochen wird: "Puh, das war harter Stoff!" Ende der Vorstellung...Meine Meinung / Fazit:
Ihr habt es ja gelesen, es sind viele Songs drauf, die mir nicht gefallen. Diese Platte hat mir, mal abgesehen von den 4 Songs die mir wirklich gut gefallen, überhaupt nicht zugesagt. Beim ersten Hören hab ich mir schon gedacht, dass ich mir diese 30 DM, die ich damals für die CD ausgegeben habe, echt hätte sparen können.
Ich geb zu, dass es schwer ist ein Konzeptalbum und dann auch noch eines über Haare, gut zu finden bzw. so hinzubekommen, dass es den Hörer auch nicht langweilt. Bei mir hat das leider nicht funktioniert und so ausgefallen manche Songs auch sein mögen, ich kann mit denen einfach nix anfangen. Weder sind die Texte hervorragend oder herausstechend, noch kann hier von guter Musik geredet werden. Der Unterhaltungswert bei dieser CD liegt allemal bei 30 %. Wenn überhaupt... wenn es nachmir gegangen wäre, hätte dieses Album nicht sein brauchen...
Ihr seht also, sogar mich als echter Fan hat die Platte wirklich nicht überzeugt, nein eher enttäuscht. Daher wird auch meine Bewertung entsprechend ausfallen. Ich kann sie jedem Fan empfehlen, aber auch das nur bedingt. Nicht-Fans sollten die Finger von der Platte lassen, daher werde ich das Album nicht empfehlen, aber mit 3 Sternen versehen. Das ist die Platte, die bei mir am seltesten im CD Player läuft...
Ich hoffe mein Bericht hat euch gefallen und ich bedanke mich fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.
So, hier wären wir bei Teil 3 meiner Ärzte-Serie, anstatt wie ich es eigentlich vorhatte, ein altes Album zu nehmen kommt heute "Le Frisur" von 1996. Naja, 1996, sind ja auch schon immerhin wieder 6 Jahre... Also los mit unserem Pflichtprogramm:
1) Dat ...
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Pro: mittlerweile für weniger als 22 DM zu haben; einige gute Songs Kontra: kaum Aussagekräftig, (fast) nur Blödelsongs
Wozu Konzepte eben nicht unbedingt gut sind zeigt uns das Album "Le frisur" der "Die Ärzte", welches als reines Konzeptalbum umschrieben wird. Denn hier geht es einzig und allein um das Thema "Haare" - und somit enstanden eben auch ein paar recht fra ...
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Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
sehr hilfreich
22.08.2001
Ärzteklassiker Bewertung für Le Frisur - Die Ärztevon
MetalAbu
Pro: Fast alles ist Pogo tauglicher Punk, Partystimmung bis zum abwinken Kontra: Viel Schwachsinn, ein paar Lieder
Die Ärzte - sind Infos zur Band überhaupt noch nötig?
Egal, hier sind ein paar: Gründung: 1982 Auflösung: 1989
Reunion: 1993
Bisher verkaufte Tonträger: ca. 20 Millionen
Bekannteste Songs: Schrei nach Liebe
Zu spät
Westerland
Männer sind Sc ...
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Pro: Es sind einfach DÄ! lustiges Blödelkonzept mit "ernsten" Themen Kontra: Das Lied: Am Am Ende meines Körpers
Hallo liebe Leser,
Als ich gestern meine CDs geordnet habe, ist mir das Album "Le Frisur" von den Ärzten in die Hände gefallen, ich muss zugeben, dass ich ein großer Ärtze-Fan, doch diese CD ist mir irgendwann mal abhanden gekommen, fragt mich nicht wi ...
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Wie die Meisten von euch wissen, bin ich ein glühender "Die Ärzte"-Fan. Und das schon mein halbes Leben lang! Doch leider war ich noch nie auf einem Konzert, da meine Freunde sie nicht sehr leiden können. Nur auf Partys wird mal der Schlager schlechthin g ...
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...Wie der erfahrene Ärzte - Fan weiss handelt es sich hier um ein Album welches nur als EP (max. 4 Titel) erscheinen sollte. Klar, dass man dies auch an der Qualität der Songs hört. Eigentlich ist´s nur B-Seiten Material um die geniale Single "3 Tage Bart" gepackt, fertig ist das Abum. Die CD-Hülle (Pappe) ist schlicht als genial zu bezeichnen. Auch die liebevolle Gestaltung mit dem Echolette-Röhrenverstärker such ihresgleichen. Ein besonderer Kritikpunkt ist bei den Ärzten ja IMMER die Soundqualität, welche bei diesem Album einen neuen Tiefpunkt erreicht hat. Der Klang ist einfach grausig. Wer eine halbwegs anständige HiFi-Anlage hat, ärgert sich umso mehr über den Klangbrei welchen uns die CD-Industrie wieder einmal zumutet (War da 1983 nicht mal was von der weit überlegenen hervorragenden Klangqualität von CD´s???)
Fazit: Kein "Must...
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Pro: Richtig schön Krach Peng Hau Ruck Uffta Uffta Kontra: nichts (das sind doch die Ärzte) :-)
...Das ist purer Ärzte Sound.
Wenn man die CD in ein entsprechendes Abspielgerät packt und das kleine Dreieck an eben diesem Gerät drückt hört man als erstes ein Lied im Armee marschier Stil als Einleitung welches ich sehr lustig finde. Danach kommen fast ausschließlich sehr rockige Lieder das heißt richtig schöne schnelle Lieder mit verzerrte Gitarren. Die CD hat einfach alles was man sich wünscht ernste Lieder, lustige Lieder, balladen, provozierende Lieder. Das wichtigste an dem Album ist eigentlich das es ausschließlich um Haare geht.
Meiner Meinung nach gehört dieses Album zu den besten Alben der Ärzte, da es wirklich die vielseitigkeit der besten Band der Welt wiederspiegelt.
AM meisten macht das Hören spaß wenn man die CD in sein Autoradion packt die Regler voll aufdreht das Fenster runter macht und ein paar schöne Runden...
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...Die Zahl 13 ist eine Unglückszahl. Ausnahmen bestätigen die Regel, denn das 13. Album von Die Ärzte ist ein wahrer Glücksfall.
Nach dem enttäuschenden 'Le Frisur' und der Vorauskopplung 'Männer sind Schweine' musste der fan schon fürchten, dass Die Ärzte nun gänzlich daneben sind. Das Album '13' allerdings zeigt, dass alle Sorgen umsonst waren. Ich würde es nach 'Planet Punk' als zweitbestes Studioalbum der Gruppe bezeichnen. Vom Funpunk ('Nie wieder Krieg, nie mehr Las Vegas!', 'Goldenes Handwerk') bis hin zum Kritischen ('Rebell', 'Angeber') bleiben sie ihrem typischen Stil treu. Die Musik kommt rockig bis punkig daher, also auch hier keine Enttäuschung. Ob gewollt oder ungewollt erscheinen mir die Texte ernsthafter als jemals zuvor, was aber auf keinen Fall negativ ist. Alles in allem ist '13' eine gelungene Scheibe....
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