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Wer meinen Bericht über das Leben und Werk Antonio Vivaldis bereits gelesen hat, der weiß schon, dass Vivaldi den Violinkonzerten ein besonders breiten Raum in seinem Opus einräumte. Alleine 247 Konzerte schrieb er für sein Lieblingsinstrument. Vivaldi war das, was wir heute gemeinhin einen ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von HerzogvonBerg über Le quattro stagioni - Antonini, Giovanni (& Il Giardino Armonico) > Vivaldi, Antonio 21.11.2001
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
gut
Klangqualität:
ausgezeichnet
Langzeithörspaß:
wird nie langweilig
Pro:
absolut schöne Konzerte, die das Jahr treffend darstellen und den Musikern alles an Können abverlangen !
Kontra:
Vivaldi schrieb nichtnur die "Vier Jahreszeiten" ! Das sollte man nicht vergessen .
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Um es vorweg zu nehmen: Ich bin mir nicht sicher, ob ich in der richtigen Kategorie bin. Ich möchte zwar über die Vier Jahreszeiten schreiben, aber nicht über eine bestimmte Aufnahme, sondern vielmehr GENERELL über die vier berühmtesten Violinkonzerte des venezianischen Komponisten Antonio Lucio Vivaldi (1678-1741). Falls ich hier also gänzlich falsch sein sollte, so möge man es mir bitte nachsehen...
Wer meinen Bericht über das Leben und Werk Antonio Vivaldis bereits gelesen hat, der weiß schon, dass Vivaldi den Violinkonzerten ein besonders breiten Raum in seinem Opus einräumte. Alleine 247 Konzerte schrieb er für sein Lieblingsinstrument. Vivaldi war das, was wir heute gemeinhin einen Superstar nennen. Überall wo er hin kam, zog er die Menschen in seinen Bann. Dies lag nicht nur an seinem feuerroten Haar, sondern eher an seinem virtuosen Violinspiel. Er war quasi der Vorgänger des „Teufelsgeigers“ Niccolo Paganini im 19. Jahrhundert.
Die „Vier Jahreszeiten“ sind kein einheitliches Werk; es sind vier unterschiedliche Konzerte, die zu verschiedenen Zeitpunkten vor 1725 entstanden sind und deshalb im Vivaldischen Werkverzeichnis (dem sogenannten Ryom-Verzeichnis [RV]) verschiedene Nummern tragen. Erst 1725 hat Vivaldi sie zu einer Konzertfolge zusammengestellt und vier wunderbare Sonette dazu verfasst, um zu verdeutlichen, was der geneigte Hörer sich vorzustellen hat. – Die einzelnen Konzerte:
1.) Der Frühling („La Primavera“, RV 269): Allegro-Largo-Allegro 2.) Der Sommer („L’estate“, RV 315): Allegro non molto/Allegro-Adagio-Presto 3.) Der Herbst („L’autumno“, RV 293): Allegro-Adagio molto-Allegro 4.) Der Winter („L’inverno“, RV 297): Allegro non molto-Largo-Allegro
Was diese vier Konzerte auszeichnet, ist, dass man die einzelnen Jahreszeiten und ihre typischen Charakteristika heraushört. Ich möchte einige Beispiele nennen: Im ersten Satz des Frühlings spürt man, wie die Natur zum Leben erwacht, wie es beginnt zu sprießen und man hört das Zwitschern der Vögel. Der erste Satz des Sommers stellt die drückende Hitze an einem Sommernachmittag dar, die sich schließlich in einem donnernden Gewitter (3. Satz, eines der beeindruckendsten Stücke aus Vivaldis Feder!) entlädt. Der Herbst kommt fröhlich und unbeschwert daher. Der erste Satz stellt den Tanz der Landleute zum Erntedankfest dar, der dritte Satz eine Jagd. Der Winter umklammert im ersten Satz mit eisigem Griff das Land, nachdem er sich leise angeschlichen hat. Der 3. Satz stellt einen tollpatschigen Schlittschuhläufer dar, der immer wieder hinfällt und verzweifelt versucht, wieder auf die Beine zu kommen!
Für mich als Klassik- bzw. besonders Barockfan gehören die „Vier Jahreszeiten“ eindeutig zum Besten, was Vivaldi uns hinterlassen hat. Ich muss zwar zugeben, dass es mich manchmal etwas stört, dass man Vivaldi immer nur auf die Jahrezeiten-Konzerte reduziert, denn es gibt noch viele weitere schöne Konzerte von ihm (z.B. die sogenannten „Dresdner Konzerte“ oder die „La Stravaganza“-Konzerte“); dennoch ist nicht zu bestreiten, dass gerade diese vier Konzerte Vivaldi ZU RECHT berühmt gemacht haben. In ihnen findet man alles: Geheimnisvolles, Eleganz, Spritzigkeit und Dramatik. Ein tolle Mischung!!
Sinnliche Reise durch das Jahr Bewertung für Le quattro stagioni - Antonini, Giovanni (& Il Giardino Armonico) > Vivaldi, Antoniovon
Lord_Henchen
Pro: farbig, originell Kontra: --
Selbst Menschen, die ansonsten keinerlei Beziehung zur sog. klassischen Musik haben, hören gern oder kennen zumindest die vier Concerti op.8 von Antonio Vivaldi, wenn auch sicher unter dem Namen "Die Vier Jahreszeiten". Durch ihren sehr schnell zugänglich ...
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Wer kennt nicht die vier Jahreszeiten, die Barock-klassische Vertonung des Jahreszirkels? Antonio Vivaldi hat mit diesen 4 Konzerten unsterbliche Musik geschaffen. Doch seine Musik ist noch viel mehr. Vivaldi hat hunderte von Konzerten fuer alle moegliche ...
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sehr hilfreich
02.11.2000
einfach schön! Bewertung für Le quattro stagioni - Antonini, Giovanni (& Il Giardino Armonico) > Vivaldi, Antoniovon
martinpn
Pro: solide Einspielung Kontra: nicht so gut wie von Zehetmeier
Die Einspielung der 4 Jahreszeiten von Vivaldi gelingt eigentlich nur sehr wenigen Geigern. In der letzten Zeit gab es einige, die fast der Erwähnung unwürdig sind. Ich tu's aber trotzdem: die von V. Mae und Anne-Sophie Mutter.
Als gelungenen Ersatz ka ...
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14.03.2000
Tonmalerische Programmusik Bewertung für Le quattro stagioni - Antonini, Giovanni (& Il Giardino Armonico) > Vivaldi, Antoniovon
Piccina
In den "Vier Jahreszeiten" wird der Kompositionsstil von Vivaldi sehr deutlich. Wie kaum ein anderer versteht er es, mit Instrumenten Natur- und Tierlaute wie Rauschen der Büme, Toben des Sturmes, Singen der Vögel usw. nachzuahmen - und zwar so, daß man s ...
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24.07.2000
Die 4 Jahreszeiten Bewertung für Le quattro stagioni - Antonini, Giovanni (& Il Giardino Armonico) > Vivaldi, Antoniovon
FenjaFee13
Pro: hervorragende Musik zu jedem Anlass Kontra: -
zu Vivaldi selbst:
Vivaldi wurde 1678 in Venedig geboren und nahm Geigenunterricht bei Giovanni Legrenzi. 1692 bereitete der sich auf die Priesterlaufbahn vor und wurde 1703 zum Priester geweiht. Man sagt er habe feuerrotes Haar gehabt, Beweise dafür gib ...
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05.11.2005
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