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Let's Talk About Love - Céline Dion

Gesamtbewertung (18): Gesamtbewertung Let's Talk About Love - Céline Dion

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Let's talk about Wollmäuse!

4  18.04.2003

Pro:
-  -

Kontra:
-  -

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Cover-Design:

Klangqualität:

Langzeithörspaß:

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mary-p

Über sich:

Mitglied seit:01.01.1970

Erfahrungsberichte:501

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 24 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Dieser Bericht ist geistiges Eigentum von mary-p und wurde bei verschiedenen Portalen gepostet.

Hej! Ich bin jetzt 17, sprich steinalt! Zeit sich nach erwachsener Musik umzusehen und endlich ein paar Helden zu finden, die man in Ruhe im Wohnzimmer am do-it-yourself-Altar verehren kann! Wo beginnt man also? Man durchforstet mal das CD-Regal der Eltern, um ein paar alte Helden von ihnen zu finden, die man anhimmeln könnte, um endlich wirklich in die Erwachsen-und-Weise-Riege aufgenommen zu werden. Und worüber stolpert man? Über die gute alte Celine aus dem Can-Land! Aber was hat die alte Schachtel wirklich drauf? Kann sie sich mit dem heutigen Junggemüse messen? Und hört man ihr schon einen leichten Staubfilm auf den Stimmbändern an?
Lesen Sie es hier – Die objektive Bewertung von „Let’s talk about love“ aus der Sicht einer steinalten Jugendlichen!

Eine Bio spar ich mir mal! Die Frau ist so alt, dass da niemand mehr danach fragt (okok, ich sollte nicht immer so auf dem Alter herumhacken! Das ist wirklich nicht sehr freundlich! Eigentlich bewundere ich alte Leute ja! Es sind auch nur versteckte Komplimente!).

Und die Selbstbeteiligung? Also die Danksagungen hat sie hoffentlich entworfen! Bei den Songs hat sie allerdings eher Fremdlinge zu Rate gezogen. Nur bei „Treat her like a lady“ steht sie an letzter Stelle in diesen Dingsda!

1. THE REASON: Beginnt ruhig, mit Klavierklängen und seichten Bläsertönen, die dann verschwinden, wenn ihre Stimme einsetzt, die recht ruhig klingt. Später kommt eine Schlagzeugbegleitung dazu und ein paar Streicher, das Ganze wird hoffnungsvoller und beim Refrain, der von dezenten Gitarren begleitet wird, wird es richtig imposant mit Background und so. Danach ein kurzer, gitarrenverstärkter, etwas entrückt klingender Teil mit gutem Stimmeinsatz. Dann kommen wir erstmal wieder runter und singen die nächste Strophe mit Klavier, Bläser und Schlagzeug, eher ruhiger, aber energischer als die erste Strophe. Der Refrain folgt, er klingt, wie schon beim ersten Mal, eingängig und melodiös, findet aber diesmal seinen Abschluss in einem Gitarrensolo, in das die Alte fulminant reinsingt. Hierauf noch mal der Refrain, angereichert mit zweiter Gesangsspur. Wirklich kein übler Beginn, klingt richtig gut! Von Wollmäusen im Kehlkopf nichts zu hören.

2. IMMORTALITY: War mal ausgekoppelt und wurde zudem von den Bee Gees geschrieben, die auch als Backgroundsänger dienen. Beginnt leise und sanft mit Keyboards, die sowas celestaähnliches spielen, dann gleich der Gesang, ruhig und traurig. In der Bridge, die Schlagzeugakzente enthält und zudem die Bee Gees als Backgroundsänger, klingt etwas hoffnungsvoller. Der Refrain wird teilweise fast gehaucht, eine E-Gitarre macht sich dezent bemerkbar und danach bleibt sie vorhanden, weil die Restmucke einsetzt, zusammen mit endlich nem schnieken Takt und viel Hoffnung. Der nächste Refrain ist nahrhaft angereichert mit Vitaminen, Spurenelementen und einer zweiter Gesangsspur und bekommt dadurch noch mehr Tiefe. Dann klingt er leise aus mit einer abschließenden Trommelspielerei. Schön anzuhörendes, ruhiges Lied.

3. TREAT HER LIKE A LADY: Hier hat Diana King mitgewerkelt, die, soviel ich weiß und ich weiß noch nicht so viel trotz meines hohen Alters, irgendwie im Blackmusicbereich verankert ist, vielleicht sogar in die Dancehall/Reggaerichtung (keine Garantie). Der Song klingt jedenfalls sehr verdächtig nach diesen Rhythmen und auch die Singweise ist ein bisschen so, wobei Celine aber wenigstens nicht die totale Singweise kopiert. Sie singt nur sehr flott und abgehackt, was gute Effekte hat, aber wir wollen das Pferd ja nicht von hinten aufzäumen! Beginnt mit einem lauten, energischen Ausruf von ihr, dann die freshe Mucke, die E-Gitarrenelemente enthält und halt nach dem Dancehall/Reggae-Zeug klingt, sehr beschwingt. Gleichzeitig werden ein paar komische Töne gesungen, die an eine Ureinwohnersprache erinnern und gewöhnungsbedürftig, aber nicht negativ, klingen. Dann singt sie die ersten Strophe, auf die schon oben beschriebene Art und Weise. Das Ganze klingt recht flott. Der Refrain ist energisch und eingängig und ordentlich mit Background angereichert, was klasse klingt. Danach kommt ein kurzer Teil, in dem der Background ein paar Worte schreit, was prima passt. Nach der nächsten Strophe und dem nächsten Refrain, brüllt Celine ein bisschen im Schreiteil mit, danach kommt der Ureinwohnerteil, wieder der Schreiteil und dann die nächste Strophe. Der nächste Refrain schließt mit einer zweiten Gesangsspur ab. Akzeptiert und sogar auf die Liste der Lieblinge aufgenommen! Soviel zum Thema „Titanic“. Die Frau kann nämlich auch anders, richtig anders. Sie mischt hier das Alter mit ein bisschen junger Mucke ohne, dass es kindisch klingt. Schnieke!

4. WHY OH WHY: Beginnt mit freundlichen Gitarrenakzenten und Bassakkorden und etwas Taktgebendem, dann fängt sie an sehnsüchtig und traurig zu singen, teilweise recht tief. Der Refrain ist eingängig und mit Background unterstrichen. Das Lied an und für sich hat sonst vom Aufbau wenig spannendes zu vermelden, klingt aber richtig schön. Ein Höhepunkt kommt am Ende, wenn auf einmal der Takt kurz flotter wird und von Bassakkorden unterstrichen wird. Dann folgt ein Teil, der mit Streichern ihre Stimme unterstreicht und dann kommt nochmal der traurige Refrain, mit ner zweiten Gesangsspur. Dann klingt das Ganze mit noch ein paar Stimmspielereien aus. Klingt gut, immer noch keine Alterserscheinungen zu hören, kein Knochenknacken.

5. LOVE IS ON THE WAY: Fegt sphärisch herein, mit ihrer hohen Stimme und Klavierklängen, dann überlegt man erstmal, ob sie da überhaupt singt, denn auf dem Takt, der langsam und dezent ist, singt eine sehr tiefe Stimme, aber später wird uns klar, dass sie es sein muss. Der Refrain wird energisch von Schlagzeug und Background vorwärtsgetrieben und sie singt recht kräftig. Die nächste Strophe singt sie mit normaler Stimme. Der Refrain, dann der obligatorische Höhepunktmittelteil mit Instrumentalsolo und ein bisschen fulminantem Gesang, danach wieder der Refrain mit zweiter Gesangsspur und dann klingt das Ganze ruhig und mit Pianoklängen aus. Nicht gerade was neues, aber wirklich nett anzuhören.

6. TELL HIM (Duet with Barbra Streisand): Ein weiterer Liebling. Beginnt mit ruhigen, etwas spanisch klingenden Gitarrenakkorden, dann Celines ruhige Stimme, zart und traurig. Später kommen ein paar dezente Streicher dazu und das Ganze steigert sich. Gerade da, wo man den Refrain erwartet, setzt Barbra mit ihrer kantigen Stimme ein, sehr überraschend. Zusammen singen sie dann kraftvoll den eingängigen Refrain, der mit leichtem Takt und Streichern angereichert ist. Nächste Strophe wird zuerst von Barbra bestritten mit Celine als zweite Gesangsspur, die Streicher machen sich breit. Dann singt Celine einen Teil, mit Barbra als zweiter Gesangsspur, wobei die beiden sich prima ergänzen. Nach dem nächsten Refrain der Mittelteilhöhepunkt, kraftvoll gesungen mit E-Gitarrenakzenten und natürlich einer ziemlichen stimmlichen Steigerung bevor das ganze fulminant in den Refrain bricht. Dann klingt das ganze, natürlich, sanft aus. Ein wirklich starkes Stück Stimme mit Ohrwurmcharakter.

7. AMAR HACIENDO EL AMOR: 1997 war es anscheinend auch schon in, spanische Einflüsse zu haben. Da dachte man sich mal, warum soll die Celine nicht auch auf Spanisch singen? Und so geschah’s! Ach ja: Wer da gleich an Ausverkauf denkt, sollte sich mal das Plattencover anschauen! Da ist die gute nämlich blond und Blondheit ist, wie wir ja alle wissen, das absolute Zeichen für Ausverkauf!!!! Hilfe! Die Mittel der Altstars! Beginnt mit südländischen beschwingten, aber irgendwie auch langsamen Rhythmen, dazu spanische Gitarren und ihre Stimme, die die erste Strophe singt. Die Mucke reißt jetzt nicht gerade so vom Hocker. Die Bridge klingt etwas besser, der Refrain ist recht eingängig und flott, mit Kastagnettenakzenten und Background angereichert. Es folgt ein bisschen spanische Gitarre. Zwischendrin gibt’s dann irgendwann noch ein Gitarrensolo. Der nächste Refrain ist mit einer zweiten Gesangsspur angereichert und dann klingt das ganze aus. Nichts besonderes, etwas langweilig.

8. WHEN I NEED YOU: Fängt ruhig an, sie singt die erste Strophe, die Mucke ist normal, die Bridge klingt überraschend anders, aber melodiös, dann kommt der Refrain, das erste Mal noch recht ruhig, aber eingängig. Die nächste Strophe wird wie die Bridge gesungen, dann gleich wieder der Refrain, ein Instrumentalteil, dann wieder der Refrain, gesteigert mit verändertem Gesang und E-Gitarrenakzenten. Klingt ganz nett.

9. MILES TO GO (BEFORE I SLEEP): Beginnt mit der ganzen Mucke, die eher spärlich ist, mit deutlichen E-Gitarrenakzenten. Dann singt sie ruhig und kräftig die erste Strophe, die richtig schön klingt, weil sie teilweise recht tief singt. Der Refrain, der mit gospelartigem Background angereichert ist, klingt etwas unspektakulär und ruhig, was beim nächsten Mal auch noch nicht besser wird, wobei man eigentlich ein gewisses Potenzial heraushört. Danach kommt ein Instrumental, das irgendwie auch noch dezent ein paar Sitarklänge enthält. Dann singt sie die nächste Strophe, der Refrain, der diesmal stimmlich etwas gesteigert ist, das Potenzial aber kaum anrührt. Wird es noch einen großartigen Höhepunkt geben, fragt man sich, aber nein, das Ganze klingt ruhig aus. Naja, ganz nett, aber ziemlich unspektakulär und nicht völlig ausgeschöpft. Wird Celine jetzt schwächeln und sich ihrem Alter ergeben? Oder wird sie es packen und sich selber renovieren? Schauen wir mal weiter!

10. US: Das Lied dauert 5 Minuten 47! Das ist ja ewig! Da kann man sich ja schon ne Suppe in der Zeit kochen! Beginnt etwas sphärisch, dann spanische Gitarrenakkorde und ruhige Restmucke mit einer konservativen Gitarre, sie singt teilweise recht hoch und sicher. Das Ganze hat eine gewisse Spannung, hoffentlich enttäuscht der Refrain uns nicht, wenn man ihn schon so spürt! Aber nein! Stimmlich holt sie kräftig aus, mit Platz nach hinten, die Mucke hoffnungsvoll und ausbaufähig. Danach schaltet sich kurz ein Piano ein, bevor die nächste Strophe gesungen wird und wir mit Spannung den Refrain erwarten, der diesmal wirklich noch fülliger klingt. Da hat sie sich ja nochmal gut aus der Affäre gezogen! Nach dem Refrain schließt gleich ein fulminanter Mittelteil an, naürlich mit Streichern und gutklingend. Danach wird es ruhiger, man glaubt, dass das Lied schon aufhört, aber eine schnurrende E-Gitarre erhält ein Solo und dann nochmal der Refrain, angereichert mit der katzenartigen Gitarre und ein paar Streichern und natürlich einer gewissen Stimmkraft. Schnofte!

11. JUST A LITTLE BIT OF LOVE: Der Titel klingt irgendwie nach dieser Bierwerbung, die ich nie leiden konnte, und auch das Lied hat einen leichten Ankotzfaktor. Fängt mit „uh“endem Background und Celine an, die wirklich wie in dieser Scheißbierwerbung singt! Dann die Mucke, die leicht an die alten Zeiten erinnert, als die Mucke noch hektisch und nicht wohlkomponiert war. Das ganze hat einen alten Touch, der aber nicht nostalgisch sondern störend daher kommt. Irgendwie erinnert das ganze an ein altes Lied von der Houston. Die Mucke ist recht flott und sie singt auch flott drüber, der backgroundverzierte Refrain ist zwar eingängig, aber erinnert einfach zu sehr an diese üble Kindheitserfahrung mit der Mucke meines Vaters. Das zieht irgendwie nicht so! Ab und zu gibt es ein paar dezente Streicherelemente, die aber irgendwie fehl am Platz wirken. Die Bridge ist recht sanft gesungen, um dann erstmal in ein Instrumental mehr oder weniger zu brechen. Dann der Refrain, angereichert mit zweiter Gesangsspur, die gar nicht so übel klingt. Wenn ich jetzt so abschließend drüber nachdenke, sind da wirklich irgendwie ein paar Anleihen von dem einen Song der Houston dabei, ich weiß nicht welcher, aber er ist von der CD, die einen blauen Hintergrund hat und dann sieht man Whitney, breit grinsend, mit Lockenkopf und etwas weißem Unterhemdartigen! Der Song ist nicht so das wahre, aber es werden sich sicher Leute finden, denen er gefällt (und die mich jetzt bitte nicht steinigen!).

12. MY HEART WILL GO ON (Love Theme from Titanic): Der dürfte ja wohl bekannt sein, aber um nicht als faul abgestempelt zu werden, beschreibe ich ihn nochmal. Er ist eigentlich nicht so übel, wenn man vergisst, zu welchem Film er gehört (Ich habe den Film noch nie gesehen und werde es auch nicht tun! Da wehre ich mich vehement gegen! Nennt mich halt „nicht zeitgemäß“! In „Der Schuh des Manitu“ war ich übrigens auch nicht!). Leichte Panflötenklänge und irgendetwas sphärischartendes, dann ihre ruhige Stimme, die mit viel Herzblut die erste Strophe rüberbringt (ich übertreibe schon wieder!). Ein paar Glöckchentönchen und immer wieder Peter Pans Blasinstrument begleiten sie. Der Refrain drückt eine gewisse Hoffnung aus, natürlich unterstrichen von den Instrumenten schlechthin, ein Applaus für die Streicher. Danach ein Panflötensolo und die Restmucke, nächste Strophe, etwas hoffnungsvoller, und dann meldet sich auch der Backgroundchor ein bisschen. Der nächste Refrain ist natürlich kräftiger, aber man lässt noch Platz, damit später er fulminant enden kann. Nach einem kurzen Flötensolo natürlich der fulminante Mittelteil, wo alle Instrumente, Backgroundchöre und Stimmen aufgefahren werden, aber es klingt nicht übel, das muss ich jetzt mal gestehen, und dann klingt das ganze ruhig aus. Nach einigen Jahren Abstinenz von diesem Lied ist es wieder richtig schön anzuhören.

13. WHERE IS THE LOVE: Diese Frage stelle ich mir auch jeden Tag! Ich habe auch schon unter meinem Bett nachgesehen, dort aber nur Wollmäuse und die Leiche meiner Mutter entdeckt (wie kommt die denn da hin?). Aber ok, hören wir mal rein! Fängt ruhig an, mit kratzigem Cello oder so, dass untermeerisch klingt, dann spanische Gitarrentöne, eine leichte Percussion und ihre Stimme, ruhig, passend zur spärlichen, ruhigen Mucke. Das Ganze hat einen schottischen Touch, weil ein Instrument dabei ist, das nach Dudelsack klingt (Tolle Alternative!). Der Refrain ist beim erstenmal natürlich noch sehr ruhig, zwar schon mit Background, aber die Instrumente halten sich noch ziemlich zurück. Nächste Strophe dann vorhersehbarerweise mit Restmucke inklusive Schlagzeug, der nächste Refrain etwas fülliger, durch zitternde Gitarrenelemente angereichert. Nach der nächsten Strophe und dem obligatorischen Instrumental dann natürlich der fulminante, aber recht kurze Höhepunkt. Wie man es vielleicht schon herausgehört hat, ist der Aufbau an und für sich normal, aber das Lied klingt eigentlich recht gut!

14. BE THE MAN: Startet mit konservativen Gitarren und Streichern, die nach einem irischen Reigen klingen. Wie schön! Und jetzt denken wir alle mal an rothaarige Elfen, die um eine nette Eiche tanzen! Dann nur noch die Gitarren und sie singt ruhig, die Bridge ist etwas hoffnungsvoller mit Streichern, die aber normal klingen, dann der Refrain, der eingängig ist und gar nicht so übel klingt, obwohl natürlich noch ausbaufähig (für später, um ne Steigerung zu garantieren!). Immer wieder spielen die Elfen ihre Geigen. Die nächste Strophe wird natürlich von der Restmucke begleitet, immer wieder normale Streicher im Hintergrund und ein paar Gitarrenakzente, dann der Refrain, natürlich etwas fülliger durch neuartige Instrumentierung. Der Mittelteil mit einem kratzigen Streicher angereichert, der abgehackt gespielt wird, klingt leicht entrückt aus dem normalen Muster, passt aber. Dann nochmal der Refrain, natürlich final gesteigert, besonders stimmlich, sie holt noch mal richtig aus. Dann ein ruhiges Ausklingen. Klingt richtig gut, eigentlich, wenn auch zuerst etwas befremdlich, weil so irisch!

15. I HATE YOU THEN I LOVE YOU (Duet with Luciano Pavarotti): O MEIN GOTT! Muss ich mir das jetzt echt antun? Celine akzeptier ich ja noch, aber Luciano? Es gibt gewisse Dinge, die muss man sich in meinem Alter noch nicht antun! (Zahlt das eigentlich die Krankenkasse?) Aber für eine objektive Meinung werde ich mich mutig wie Daniel in die Hölle des Tenors begeben! Weint nicht, falls ich verrecken sollte! Ich hätte das nicht gewollt! Ok, das Ganze beginnt mit Streichern und sonstwas und klingt nach nostalgischer-Karussell-Mucke oder an den grauenerregenden Musikunterricht (Wer hat sich eigentlich ausgedacht, dass all diese Komponisten da, Mozart und so, jemals auf die Welt gekommen sind? Das war echt nicht nett!). Dann wird das Ganze etwas zurückgenommen und Celine singt, recht frisch und irgendwie anders, leichte spanische Gitarrenakzente. Und dann fallen wir zusammmen fast vom Stuhl als Luciano einsetzt mit seiner tiefen Stimme, irgendwie passt das nicht unbedingt so rein oder vielleicht bin ich auch einfach voreingenommen! Später singen die beiden zusammen, aber so richtig gut klingt das nicht. Dann abwechselnd, also das ist jetzt echt mal nichts für mich, die beiden harmonieren nicht so doll. Das ganze wird dann abwechselnd einzeln und zusammen fortgesetzt, ich möchte mich jetzt auch nicht zu einer objektiven Meinung herablassen, weil sowas würde es nicht geben! Entscheidet doch selber, wie ihr es findet! Ich mags nicht so, was aber so gewisse Gründe hat, dieser Tannenbaumtenor stört mich einfach.

16. LET’S TALK ABOUT LOVE: Wurde von Bryan Adams mitgeschrieben und ist eine wahre Erleichterung nach dem vorherigen Lied! Beginnt mit Geräuschen, die wie fallende Sterne klingen, dann konservative Gitarre und ihre Stimme, die nach Hoffnung klingt und irgendwie schön, ab und zu ein paar Streicherdezente, dann die mit ordentlich konservativer Gitarre angereicherte zweite Strophe, die schön kräftig klingt, dann der Refrain, natürlich noch nicht völlig ausgeschöpft, aber trotzdem schon recht kräftig und eingängig. Danach ein Streichersolo, das wieder etwas irisch klingt, unterbrochen von einer schnurrenden E-Gitarre. Nächste Strophe ist mit Background angereichert und klingt schön füllig! Der nächste Refrain ist mit Background, zweiter Gesangsspur und so weiter und so fort angereichert. Klingt wirklich gut! Danach wird es erstmal wieder ruhig und dann setzt ein sanfter Kinderchor (aus Malibu!) ein, der die erste Strophe mit spärlicher Mucke, ein Piano ist diesmal dabei, wiederholt, dann setzt die ganze Mucke ein und der Refrain wird nochmal ordentlich wiedergegeben, mit Celine als erster Gesangsspur. Danke für diesen abschließenden Höhepunkt, auch wenn Kinderchöre immer gleich nach Ausverkauf riechen! Danke, danke! Soviel Applaus war doch gar nicht nötig!

Abschließend verkünde ich, in meiner Tätigkeit als Zoowärterin, dass die CD gar nicht so übel und mit gutem Liedgut gefüllt ist. Natürlich klingen manche Songs etwas schwächer, aber trotzdem haben sie immer eine gewisse Eingängigkeit, so dass sie beim puren Durchhören nicht wirklich stören, sogar „Just a little bit of love“ kann man sich geben. Na gut! Lied #15, das mit diesem Tenor, ist ein Alptraum, für mich jedenfalls, aber ein gewisser Mr Skip hat ja so ne Taste erfunden, die man an CD-Spielern und deren Fernbedienungen findet, die nach ihm benannt wurde und die man dafür benutzen kann, um Lieder, die man jetzt nicht so mag oder aus bestimmten Gründen gerade nicht hören kann, zu überspringen. Danke, Mr Skip, sie haben da ein paar Leuten sicher das Leben gerettet! Sie sollten einen Nobelpreis kriegen! Ich werde mich dafür einsetzen!
Spaß beiseite! Für fünf Sterne reicht es zwar nicht ganz und viele Überraschungen sollte man auch nicht gerade erwarten, aber es ist ein solides Album mit guter Gesangsleistung, das sogar ich mir gerne mal anhöre. Ob das Vatertier wohl merkt, wenn ich die CD heimlich zwischen meine Vorräte schiebe? In meinen Backentaschen ist sicher noch ein bisschen Platz...

Und abschließend an alle, die sich durch eine Bemerkung von mir verletzt fühlen könnten (natürlich möchte ich nur verhindern, von diesen Personen ein „nicht hilfreich“ zu bekommen!): In Wirklichkeit bin ich ein sehr netter Mensch (oder war ich ein Tier?) und wollte wirklich niemanden persönlich beleidigen! Das Ganze, was sich hier ereignete, darf sich Humor nennen und ist das Werk einer toleranten Person, die halt gerne mal ein bisschen Worten spielt! Nehmt es mir nicht allzu übel (Auch ihr Alten da draußen! Ihr seid es nämlich, die ich eigentlich am Zimmeraltar verehre!)!
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Linnie1978

Linnie1978

24.07.2003 18:02

ein wunderschönes Album, vielleicht das beste von Celino Dion, aber mit "treat her like a lady" kann ich überhaupt nichts anfangen, ich mag von Celine eher die Balladen, deswegen kann ich mit ihren neuen Songs auch nicht mehr viel anfangen.

AcbeLieMen

AcbeLieMen

18.04.2003 17:16

Auch diesmal sehr ausführlich! Top!

dani___

dani___

18.04.2003 16:42

Gerade eben hab ich es mir erst angehört... find es einfach nur geil ;)

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