Ganz schön frech!
20.03.2009
Pro:
lustig, wird nicht schnell langweilig, Internatsgeschichte
Kontra:
s . Text
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Langzeithörspaß:
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 Sieloma
Über sich:
Mitglied seit:01.01.1970
Erfahrungsberichte:104
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 35 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Heute schreibe ich über ein Hörspiel, nämlich "Lissy will mit dem Kopf durch die Wand." Die Geschichte basiert auf dem Buch "The naughtiest girl in the school" von Enid Blyton. HANDLUNG Elizabeth, genannt Lissy, ist ein nettes, aber auch freches Mädchen. Sie wird zu Hause unterrichtet. Doch eines Tages teilt ihre Mutter ihr mit, dass sie in ein Internat muss. Lissy ist schockiert und heckt einen Plan aus: Sie will so tun, als sei sie völlig blöd, damit sie wieder nach Hause geschickt wird. Im Internat angekommen setzt Lissy ihren Plan in die Tat um. Ein Mitschüler namens Michael meint aber, diese Masche würde nichts taugen und sie solle lieber Streiche spielen, wenn sie nach Hause geschickt werden will. Das tut Lissy auch, aber mehr als Nachsitzen und Strafarbeiten springt nicht raus...
MEINE MEINUNG Ich mag Internatsgeschichten und diese hier hat mir eigentlich sehr gut gefallen. Sie ist nämlich ziemlich lustig. Zum Beispiel eine Stelle, wo Lissys Mutter den Direktorinnen versichert, dass ihre Tochter nicht dumm sei und Lissy dann ein völlig verblödetes Gesicht macht *g* Oder dass die Dirketorinnen den Nachnamen "Schön" tragen, aber sie eigentlich alles andere als schön sind *g* Was ich bei dieser Geschichte nie verstanden hab: Die Kinder des Internats dürfen im Dorf nicht in einen bestimmten Laden, weil es da verbotenes Eis gibt. Was bitte ist denn an Eis so schlimm, dass man es verbieten müsse? Kapier ich nicht...
Die Hauptfigur Lissy ist zwar kein braves Mädchen, dennoch fühlt man mit ihr mit, wenn sie alles versucht, um rausgeworfen zu werden, aber nichts passiert. Und was mir bei dieser Geschichte auch noch sehr gefällt: Die Freundschaft zwischen Lissy, Michael und einem Mädchen namens Joan. Denn Freundschaft ist ja schon wichtig im Leben und das verdeutlicht diese Geschichte! Empfehlenswert ist dieses sehr unterhaltsame Hörspiel definitiv, denn man kann es wirklich zehnmal hören und es ist noch immer super, aber allzu kleinen Kindern würde ich es nicht schenken. Es kommen nämlich Sätze vor wie "Halt bloß die Klappe!", und das muss ein kleines Kind ja nicht unbedingt hören *g*
Die Musik bei dieser Kassette ist nicht so dolle. Sie ist etwas lahm und ich hätte mir bei dieser fetzigen Geschichte auch fetzige Musik gewünscht. SPRECHER Erzähler: Ernst Stankovski Lissy: Martina Wende Frau Allen, Lissys Mutter: Ruth Scheerbath Lieschen Schön: Ursula Gerstel Lottchen Schön: Karoline Feye Rita: Gabi Fisch Joan: Anjes Lepretre Michael: Claas Gnauck
Ich kenne von denen keinen. Aber ich finde die Stimmen sehr, sehr gut ausgewählt! Man kann sich die Charaktere bildlich vorstellen und daran sind die passenden Synchronstimmen nicht ganz unschuldig. *g* Nee, also ich kann nicht meckern, die Sprecher bringen alles gut rüber! Musik: Playing in A Rock´n`Roll Band Eine Produktion aus dem Jahr 1977 von Ruth Scheerbath (die Stimme von Lissys Mutter)
FAZIT Diese Geschichte ist unterhaltsam und wird nicht schnell langweilig! Wer also mal Lust auf eine lustige Kassette hat, kann hier ruhig mal reinhören. Hoffe, das Lesen hat euch Spaß gemacht! Eure Sieloma
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20.03.2009 13:36
Früher habe ich immer 5 Freunde gelesen/geschaut/gehört :-D
20.03.2009 13:21
Schon krass, die Moralkeule des Titels und der damalige Zeigefinger in der Geschichte. So würde man das in modernen Büchern nicht mehr finden.
20.03.2009 13:09
Von Blyton kenne ich nur Hanni und Nanni, allerdings als Bücher :o) LG!