Die Prunkstücke von Miles Davis LIVE erleben
14.03.2002
Pro:
melodisch und viel Drive
Kontra:
relativ teuer
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
mehr
 Millerstar
Über sich:
Mitglied seit:13.03.2002
Erfahrungsberichte:4
Vertrauende:10
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 74 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als hilfreich bewertet
Das erste mal, als ich vom Großmeister des Cool-Jazz und dem Initiator unzähliger Stilformen des Jazz gehörte habe; war in Verbindung mit der Band TAB TWO. Ich las darüber wie Joe Kraus von der unnachahmlichen Art Davis die Trompete so weich und melodiös zu spielen wie kein zweiter, schwärmte. Daraufhin zögerte ich nicht lange und holte mir mein erstes Album von ihm: „LIVE AROUND THE WORLD“. Mein vorläufiger Eindruck war – na ja vielleicht beim zweiten hören. Und tatsächlich sollte sich herausstellen, dass diese CD zunächst etwas fürs „genaue Ohr“ ist. Man hat 100% Gänsehaut, wenn man der Melodieführung bei z.B. HUMAN NATURE etwas genauer folgt. Dieses klimaktisch perfekt auskomponierte Stück wurde schnell zu einem meiner absoluten Favorits, da hier nicht zu Letzt der Saxophonist Kenny Garrett sein ganzes Können auf eindrucksvolle Art unter Beweis stellt. Auch für die Liebhaber schneller Rhythmen wird viel geboten: Beim INTRUDER geht’s gleich zu Beginn richtig zur Sache. Viel, viel Drive hat auch FULL NELSON, ein Stück benannt nach Nelson Mandela. Ich möchte nicht wissen wie es dem Mann hinter den Drums, Ricky Wellman, bei WRINKLE ergangen ist, denn der hat hier wirklich alle Hände und Beine voll zu tun. Alles in allem findet man auf dem Album richtig fetzige aber auch melancholische Stücke, die natürlich vom Meister Davis, aber auch von den Einflüssen des Top-Saxos Kenny Garrett leben. Damit ist es ein Muss für jeden Davis-Fan, aber auch für die, die es noch werden wollen. Hier die Stücke im Überblick:
IN A SILENT WAY, INTRUDER, NEW BLUES, HUMAN NATURE, MR. PASTORIUS, AMANDLA, WRINKLE, TUTU, FULL NELSON, TIME AFTER TIME, HANNIBAL Hier die Mitwirkenden:
u.a. Miles Davis: Trompete & Keyboards Kenny Garrett: Alto Saxophon, Flöte Foley: Lead Bass Adam Holzmann, Kei Akagi: Keyboards Benny Rietvelt: Bass Ricky Wellmann: Drums
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15.04.2002 20:50
aha.werd bei gelegenheit mal was von dem ziehen
26.03.2002 13:42
Es lebe der Jazz!!!! guter Bericht! ciao *Chris*
16.03.2002 12:34
Sehr guter erster Bericht, gruß stone