Was fällt dem geneigten Leser zur Jahreszahl 1967 ein?
Vielleicht, dass Konrad Adenauer in besagtem Jahr verstarb? Vielleicht fällt einem der sogenannte „6-Tage-Krieg“ ein? Oder vielleicht erinnern sich einige „Alt-Hippies“ daran, dass die USA 1967 erstmals chemische Waffen in Vietnam einsetzten?
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jetzt wurde er endlich aus dem Dornröschenschlaf wachgeküsst. Was Simon & Garfunkel am 22. Januar 1967 auf der Bühne des Lincoln Center vortrugen, ist somit zum erste...
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Pro: Unplugged, Musik vom allerfeinsten, live Kontra: notting
Was fällt dem geneigten Leser zur Jahreszahl 1967 ein?
Vielleicht, dass Konrad Adenauer in besagtem Jahr verstarb? Vielleicht fällt einem der sogenannte „6-Tage-Krieg“ ein? Oder vielleicht erinnern sich einige „Alt-Hippies“ daran, dass die USA 1967 erstm ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
jetzt wurde er endlich aus dem Dornröschenschlaf wachgeküsst. Was Simon & Garfunkel am 22. Januar 1967 auf der Bühne des Lincoln Center vortrugen, ist somit zum ersten Mal auf CD erhältlich. Dass das famose Live-Fundstück ein absolutes Muss für Fans und Sammler darstellt, versteht sich von selbst. Doch alle anderen Musikliebhaber werden daran ebenfalls viel Freude haben, zählen die hier versammelten Songs doch zum Besten, was die Folk- und Popgeschichte in den letzten Dekaden hervorgebracht hat. Zur schlichten Begleitung einer Akustikgitarre stimmt das Duo zum Beispiel Welt-Hits wie "Sounds Of Silence", "A Hazy Shade Of Winter" oder auch "I Am A Rock" an. Und in "Homeward Bound" sowie "59th Street Bridge Song (Feelin Groovy)", zwei Monate nach dem Auftritt im "Big Apple" ein Chartbuster für die Gruppe Harper's Bizarre, lässt das Tandem ebenso seinen kristallklaren Zwillingsgesang erstrahlen. Neben diesen Klassikern findet man auf der CD noch einige nicht ganz so bekannte Albumtracks. Da wären etwa "For Emily, Whenever I May Find Her", das impressionistische "A Poem On The Underground Wall", das Instrumentalstück "Anji" (mit Simon allein an den sechs Saiten) und das sakral anmutende "Benedictus" zu nennen. Zudem weist die Songliste zwei echte Raritäten auf: Von "A Church Is Burning", 1967 auf Simons nur in England veröffentlichtem Soloalbum vertreten, wurde nie eine Studiofassung im Zweierbund veröffentlicht. Und das für die sanften Folkies erstaunlich barsche "You Don't Know Where Your Interest Lies", 1967 B-Seite von "Fakin' It", kennen allenfalls Spezialisten. Muss zum Schluss nur noch erwähnt werden, dass die Einspielung von Paul und Art mit einer verblüffend guten Klangqualität aufwartet. Das Mastertape der Aufzeichnung aus NYC hat die halbe Ewigkeit im Schalltresor offensichtlich unbeschadet überstanden. --Harald Kepler