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Sonne tourt, dann ist man ohne jeden Zweifel "Big In Japan". Deshalb kommt es auch nicht von ungefähr, dass die Protagonisten des melodischen Death Metals ihre erste Livescheibe auf der Clayman-Tournee im letzten Jahr ausgerechnet im fernen Tokio mitschnitten. Selbst wenn es sich aufgrund der Spielzeit von nur 60 Minuten nicht um die komplette Aufnahme des Konzertes handeln dürfte, enthält The Tokyo Showdown alle Gassenhauer, mit dem die Göteborger das Todesblei-Genre in den letzten Jahren zu neuen Ufern führten. Leider muss man in puncto Soundqualität ein paar Abstriche machen, was andererseits aber dafür spricht, dass man es bei dieser verkappten Best-Of auch tatsächlich mit einem Livealbum zu tun hat. Andernfalls hätten In Flames im Studio die wenigen Spielfehler ausgemerzt und vor allem das fanatische japanische Publikum stärker in den Vordergrund gemischt. Für die zahlreichen Anhänger der Band ist die achte Veröffentlichung der Wikinger dennoch ein Muss. Gleiches gilt natürlich auch für Neueinsteiger, denen die intensive Mucke des Fünfers bislang noch nicht untergekommen ist. --Buffo Schnädelbach
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Pro: Ein Auftritt der Schweden wurde nahezu perfekt mitgeschnitten... Kontra: eben doch kein 100iger Ersatz für ein Konzert...
...fordert, bevor die Combo heftig loslegt. Die Japaner lassen sich natürlich nicht lumpen und grölen lauthals den Chorus mit.
Mit "Colony" steht der nächste Titeltrack auf dem Programm, das sich langsam, aber sicher dem Ende nähert: Melodisch, treibend und einfach nur klasse, wie man es eben von den Göteborgern gewohnt ist. "Colony" besticht dabei auch live vor allem durch den Wechsel zwischen den ruhigeren Strohpen und dem mitreißenden Refrain...
Den würdigen Abschluß bildet dann schließlich ein Song, der zu den absoluten Kulttiteln der Schweden gehört und der bei keinem Konzert fehlen darf: "Episode 666". Hier rasten die Japaner noch einmalvöllig aus und johlen den Chorus euphorisch mit... "This is Episode... 666"
Es kommt einem fast so vor, als wäre man selbst Zeuge eines Livekonzertes geworden, als hätten die Jungs von In Flames...
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Pro: Livealbum der brilliantesten Melodic-Death-Combo ever welches technisch und versiert von fünf absoluten Ausnahmemusikern geschffen wurde Kontra: keine wirklich hörbaren Zuschauerreaktionen
...Zugegebener Maßen : es gab dieses Jahr kein Album ( und es wird wahrscheinlich auch keines geben ), dessen Erscheinen ich so entgegengefiebert habe wie dem Livealbum meiner Lieblingscombo aus Schweden. Und ich muss sagen, dass meine Erwartung ( wie sollte es bei den fünf Mannen von IN FLAMES auch anders sein ) mal wieder vollends erfüllt worden sind. Denn was die Herren Friden, Strömblad, Gelotte, Svensson und Iwers mit „The Tokio Showdown“ abgeliefert haben, ist meiner Meinung nach der beste Beweis für die Genialität und Souveränität von IN FLAMES. Produziert wurde die Scheibe während der „Clayman“-Tour in Japan, genauer gesagt in Tokio, wo schon BLIND GUARDIAN und CHILDREN OF BODOM ihre Livealben aufgenommen haben, da man, so Sänger Anders Frieden in einem Interview, für die geringsten Kosten das bestmögl...
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Pro: Livemitschnitt der Show (2003) Kontra: kein Studiosound
...Dass Mad Sin des Öfteren durch Japan getourt sind und dabei auch immer besonders viel Spaß hatten, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Dass sie sich dabei eine große Fangemeinde erspielt haben, überrascht noch weniger. Und da die Japaner nicht nur musik- sondern auch technikbegeistert sind, überrascht es auch nicht, dass 2003 auf dem 8th Big Rumble in Tokio ein Livemitschnitt der Show entstanden ist.
Von dieser nur in Japan erhältlichen DVD gibt es nun eine CD, die insgesamt fast 60 Minuten Mad Sin mit all ihrer Live-Power bietet. Außerdem gibt es für alle Sammler auch eine Vinylversion, allerdings werden bei dieser vier Songs weniger geboten.
Natürlich darf man keinen Studiosound erwarten, schon gar nicht bei Mad Sin, da diese in den letzten Jahren ja bekanntlich sehr aufwendig produzierte Scheiben abliefern. Aber nach ein bis...
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weniger hilfreich 01.01.1970
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