H.I.M. - LOVE METAL
11.11.2004
Pro:
gute neue HIM - Songs, lässige Riffs und Songtexte, neuer Style
Kontra:
nichts
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
Häufigkeit der Nutzung
Dieser Tonträger ist:
mehr
 gerrylimp
Über sich:
Es ist unmöglich etwas idiotensicher zu machen, denn dumme Menschen sind zu erfinderisch ---> Ok,...
Mitglied seit:09.11.2004
Erfahrungsberichte:12
Vertrauende:1
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 23 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
H.I.M. steht für His Infernal Majesty und entstand in Finnland im Jahre 1996. So, wer von der Band noch nie etwas gehört hat und das jetzt übersetzt, (SEINE MAJESTÄT) wird natürlich sofort glauben, eine weitere Black Metal Band entdeckt zu haben. Das ist leider ein gewaltiger Irrtum. Die Band spielt nämlich erstens nicht Black oder Death Metal und zweitens handeln die Songtexte meist von verlorener Liebe, zerstörtem Glück und erneuter Hoffnung und nicht von Teufelsanbetung und Teufelsverherrlichung . Und dazu oft ein sehr rhytmischer, früher etwas poppigerer Sound (Join me, Right here in my arms), der sich inzwischen wieder mehr zu Soft-Metal entwickelt hat. Die derzeitige, von HIM selbst erfundene Stilrichtung nennt sich Love-Metal, genau wie dieses Album. So, nun zu den Songs:
Track 01 - Buried alive by Love: Gleich zu Beginn geht es rasant zur Sache. Ein sehr rockiges Liebeslied, schnell gespielt mit dunklen Tönen und bis zum Schluß nicht langweilig. Das Lied das Love-Metal charakterisiert und Metal zu Love Metal machte. Regie zum Video, welches bereits in MTV einige Wochen lief führte Bam Margera.
Track 02 - The Funeral of Hearts: Gleich der zweite Song ist ein etwas ruhigerer, poppigerer, sehr melancholischer Rocksong. Und wer singt melancholische Songs besser als Ville? Ich kenne nicht viele Sänger mit solch einer Stimme. Ein Lied, das sich jeder anhören kann, es ist ein richtiger Ohrwurm.
Track 03 - Beyond Redemption: Beyond Redemption ist wieder ein etwas härterer Song mit coolen Tönen zwischendurch zur Auflockerung des sehr tiefgründigen Textes. Ein weiterer typischer Love-Metal Sound.
Track 04 - Sweet Pandemonium: Bei Sweet Pandemonium, ein weiterer etwas langsamerer Song, wurde speziell auf die Akkustik großer wert gelegt. Dies macht sich zwischendurch immer wieder bemerkbar und passt perfekt zu dem Song.
Track 05 - Soul on Fire: Der härteste Song des ganzen Albums. Bei dem Track merkt man eine leichte Abweichung vom Love-Metal Image. Dieser Song ist wirklich schon wieder mehr "normal Metal". Die Band eignet sich für diese Stilrichtung aber auch perfekt. (siehe alte Lieder wie z.b. Sigillum Diaboli) Der gesamte Song ist daher um einiges kürzer (der kürzeste von allen), aber trotzdem passt das ganz genau und daher ist er einer meiner Lieblingsstücke.
Track 06 - The Sacrament: Ein weiterer geiler Love-Metal Song der auch bereits einige Zeit auf MTV lief. Das Lied gehört trotzdem zu den etwas ruhigeren des Albums. Regie zum Musikvideo führte natürlich wieder Bam Margera, der gute amerikanische Freund von Ville.
Track 07 - The Fortress of Tears: Der Song beginnt mit einem saugeilen Gitarrenriff und steigert sich von Minute zu Minute. Eine extrem melancholische Stimmung entsteht durch die Vocals von Vallo. Einmal ganz ruhig und eiskalt, dann wieder brennheiß und lauter. Wahnsinn!
Track 08 - The Circle of Fear: Eine weiteres rockiges Lied des wirklich sehr gelungenen Albums.
Track 09 - Endless Dark: Ein wirklich gelungenes Lied, das die heutige sehr "DARKE", also nur schlechtdenkende und boshafte Gesellschaft wiederspiegeln soll. Diesmal vom Rhythmus her wieder etwas poppiger.
Track 10 - The Path: Das letzte und ruhigste Stück der Compilation. Sehr ruhig und fast 10 Minuten lang, in denen sich Ville mit seiner Stimme noch einmal für den Kauf der CD bedankt. *lol* Nein, wirklich geil und noch ein bischen melancholischer.
Fazit: HIM are back, und wie! Nach dem etwas ruhigeren, balladenreichen Album Deep Shadows and Brillant Highlights ist das jetzt wieder was ganz anderes und viel härter. Ein völlig neuer Style hat sich durch die alten Alben bis jetzt entwickelt und HIM haben nun auch endlich ihr eigenes Logo, das Heartagram, am Front Cover zu sehen. Es handelt sich hierbei jedoch nicht um einen Satansstern. Es ist eine abgewandelte Form, der Böse Stern wird durch das eingebaute Herz fast schon zu einem etwas christlicherem Symbol. Es sind zwar nur 10 songs auf der CD, jeder dauert aber fast 5 Minuten, der kürzeste ist 4 und der längste 10 Minuten lang!
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11.11.2004 18:53
ah... der Herr StepUp will wohl noch eine musikalische Interpretation der Motive, die in den Liedern vorkommen... hört, hört....
11.11.2004 16:59
nicht wirklich ausführlich genug, mir reichts leider nicht ganz aus
11.11.2004 16:33
Schöner Bericht! Die Musik ist zwar nicht so ganz mein Fall, aber man kann sie schon mal hören... Ciao T_Goose