M - Audio - Keystation.
Billigteil, oder lohnenswerte Anschaffung ?
Eine Frage, die ich mir vor Anschaffung des Gerätes, wirklich intensiv gestellt habe.
Aber, beginnen wir beim Grundsatz des ganzen, was ist das eigentlich für ein "ding" ?
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Masterkeyboards, wofür und was sie sind
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Generell erfüllt ein Masterkeyboard, unterschiedlichste Aufgaben. Das beginnt beim "simplen Einspielen" von ein paar Tönen, in irgend ein Programm für die
Audio Bearbeitung (via Midi Schnittstelle, dazu später) und endet bei der Erweiterung eines Gerätes um einige Octaven. Auch in Notationsprogrammen (via Midi) ist ein Masterkeyboard sehr nützlich, und auch für die jenigen, die sich kein ganzes "Klavier" leisten können, oder nicht den Platz haben, ein solches zu stellen.
Als Fazit - die Einsatzgebiete sind mannigfaltig, fast unbeschreiblich gross.
Für mich war vorrangig, gleich alles davon wichtig. Zum einem brauchte ich das Gerät um eine komplette Klaviertastatur zur Verfügung zu haben (dies kommt dem Üben und probieren von Partituren, zum Vorspiel und zu Demonstrationszwecken für meine Schüler in der Keyboardschule zu Gute) zum zweitem sollte es, damit mein Hauptgerät nicht die ganze Arbeit hat, auch als "Notationsgerät" dienen (also für das Einspielen von Noten in den Computer, später mehr) zum drittem sollte es für mein Audio Producer Programm von "Cakewalk" ( Sonar 7.0) als Midi Eingabegerät dienen, und zu aller letzt auch zum ausprobieren von ein paar virtuellen Instrumenten (auch VST Plugins, und Synthies im Rechner)
aber auch als Tastaturerweiterung und Basis meines Heim + Bühnenorgel Ausbaus meines Tyros 1 Gerätes.
Eine breite Aufgabenstellung also, die ich von einem Gerät erwarte, was gerade einmal schlappe 175 Euro gekostet hat. Diese 175 Euro, sind in der Tat "sehr wenig Geld" für eine 88 Tastige, Midi Controllereinheit, normal beginnen diese Geräte so um die 280 - 350 Euro, und steigern sich bis hin zu 600 Euro.
Nun schauen wir uns gemeinsam an, was denn mein "billiggerät" so leistet.
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Wie das Teil ankam, und was man dazu zu sagen hat ...
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Nachdem ich nun fieberhaft auf das Gerät gewartet habe, kam dann irgenwdann das erlösende klingeln an der Tür. "Dingdong" Paket entgegen genommen, und sofort an s Auspacken gemacht.
Der Pappkarton (ca. 1,40 m lang, immerhin ist das Gerät ja 1,36 m lang) verriet eine gute, geschützte Verpackung für den begehrenswerten Inhalt. Links und rechts von Styropor geschützt, in einer Plastiktüte verpackt, lagen sie da nun
meine 88 neuen Tasten, auf denen die noch nicht erklungenen, bald umzusetztenden Melodien schon vor sich hin schlummerten. Ausgepackt, und zuerst mal "inspiziert". Von der Verpackung, kann man nicht mehr erwarten,
perfekt und sicher verpackt, schlummerte das Baby fernab schädlicher
Einflüsse der Aussenwelt. Note 1.
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Der erste Eindruck.
In seinem silbernem Design, wie die Keystadtion 88-es ausgeliefert wird, ist es eine Streitfrage, ob dies nun "gefällt" oder nicht gefällt. Ich habe hier oder da gelesen "billiges silber, ich hätte lieber schwarz" - ich persönlich sage jetzt mal so :
Sicherlich wäre es schön, wenn man zwischen schwarz und silber wählen könnte, mich selbst stört das silber jedoch in keinster Weise. Schon da es sich beim Gehäuse des Tyros (Keyboard - Yamaha) ja ebenfalls um ein silbernes Gehäuse handelt, kam mir allein diese Tatsache, schon mal mehr als entgegen. Gleichzeitig, bin ich sehr angenehm überrascht, von der Verarbeitung.
ich hatte durch den geringen Preis, mit "knacken und knirschen" gerechnet, befürchtet das das doch recht lange Gehäuse nicht all zu verwindungsstabiel ist, oder sich direkte "knackende" Geräusche beim spielen der Tasten ereignen.
Ein bisschen was, hat sich davon bestätigt, aber in geradezu lächerlicher Form. Generell ist zu sagen, die Verwindungsstabilität ist hervorragend, geradezu grandios. Selbst beim Auflegen auf einen auf niedrigste Stufe gestellten Keyboardständer (zur Information, das entspricht einer Auflagespanne von ca. 1 Meter "Freiraum" wo nichts drunterliegt, oder irgendwo stützt) bleibt das Gerät 100 % stabiel, macht keine Zicken, knackt und knirscht nicht.
Lediglich ein manchmal "leichtes" fast kaum hörbares "quietschen" der Tastenaufhängung, was jedoch nicht wirklich störend ist, sowie ein paar "klackgeräusche" der Tasten (die bei dem Preis, und der hervorragenden Verarbeitung jedoch ausser Acht gelassen werden können) macht sich bemerkbar.
Es ist so gesehen, eine 1A Verarbeitung, ins besondere zu diesem Preis, eine Qualität die mich schier aus den Socken gehaun hat. Ich bin - überwältigt !!
Drei Funktionstasten, und 88 Tasten, suchten nun nach "Arbeit" in meinem Heim.
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Für alle die es nicht wissen, Informationen zu Masterkeyboards
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Wer erwartet, das ein "Masterkeyboard" ein Klangspektrum, Lautsprecher und
Instrumente enthält, wird bei einem "Standart" Masterkeybord sofort enttäuscht.
Dieses Gerät kann nicht "stand alone" betrieben werden. Es befinden sich darin
keine Klavierklänge, irgendwelche Instrumente, keine Begleitrhytmen, und auch
keinerlei "Speicherfunktionen" die irgendwelche Presets oder vorprogrammierungen
sichern. Ein Masterkeyboard ist "primitiv" gesagt, so etwas wie ein "Game
Controler" oder ein Joystik. Es ist nicht beabsichtigt, ein vollwertiges, einzeln
betreibbares Instrument zur Verfügung zu stellen.
Vielmehr hat das Masterkeyboard die Aufgabe, als Eingabegerät (z.B. für
Programme und Software) oder als Tastaturerweiterung (für z.B. Keyboards,
oder Rack Version Synthesyzer) zu dienen. Die "Klangerzeugung" und die
"Tonausgabe" müssen daher aus einem Midi - Fähigem Gerät erfolgen, an
welches das Master Keyboard gekoppelt wird.
Das bedeutet auch, wer sich mit dem Gedanken trägt auf diese Weise ein
"billiges Keyboard" zu erwerben, ist nur dann gut mit dieser Idee bedient, wenn
es für ihn kein Problem ist, entweder ein "schon vorhandenes Keyboard"
über die Octaven des Masterkeyboards zu erweitern - oder er es über einen
Computer, bzw. eine andere Midi Fähige Tonquelle betreiben möchte.
Stand alone (daher ohne Zusatzgeräte) ist ein Masterkeyboard höchstens ein
professionell wirkendes Showstück, aber kein verwendbares Instrument!
Der Vorteil jedoch liegt darin, das via Midi (auch via USB Midi) hier mit einfachem
Anschluss an einen Computer, fast alle Instrumente spielbar sind. Somit
auch ein ganzes Orchester, oder via der Software eingeladene Sampels.
Es gibt heute bereits "Virtuelle Instrumente" welche professinoelles Sampling
kompletter Konzertflügel und hochwertig aufwändiger Instrumente bieten.
Diese kann man im Rechner laden - und mit dem Master Keyboard spielen.
Primitiv gesagt :
Sie erreichen den Klang eines 50 000 Doller Konzertflügels, mit einem Computer,
und einem 200 Euro Masterkeyboards. Ohne Computer,geht jedoch gar nichts.
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Funktionsweise, Anschlüsse, Aufbau, Installation, Testphasen
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Ich teile diesen Bereich mit Absicht mal auf, in
A - Aufbau, Installation, Betrieb via USB
B - Anschluss mit Netzadapter, und Betrieb via Midi Eingang an der Soundkarte
C - Aufbau und Anschluss am Keyboard, als Tastaturerweiterung.
Dies hat mehrere Gründe, vorrangig jedoch, das ich neben dem einfachem "spielen" auf dem Gerät, in erster Linie die verschiedenen
Arbeitsweisen und Problemstellungen des Betriebes unter ganz verschiedenen Aspekten vorraussetze. Kurzum, das Gerät musste bis zum heutigem Tage (nach ca. 8 Wochen) einen immensen Härtetest in jeder Form über sich ergehen lassen.
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Aufbau, Anschluss, Installation und Betrieb via USB und mitgelieferter Software
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Neben einer Kurzanleitung, lag dem Gerät ebenfalls die Software :
"Ableton Live ! 6.0.1 bei.
Eigentlich ein nettes Paket, da es immerhin auch incl der Regestrierungsnummer ausgeliefert wird, und somit (es ist ja Bundle Software) trotz des sonst recht passenden Preises (ab 80 Euro) eine nette "Bonuszugabe" darstellt.
Leider, und da bin ich bequem, entspricht diese Software selbst, nicht dem was ich nutze um Sound und Audio zu bearbeiten (ich schrieb bereits, ich nutze Cakewalk Sonar) somit habe ich sie nur "kurz mal angeschaut" und dabei festgestellt :
Es ist sehr gewöhnungsbedürftig, wenn man auf Basis dieser Software, ein "instrument" spielen will.
Der erste Weg war also :
USB Treiber installieren.
Wie ?
Beigelegtes USB Kabel, hinten am Masterkeyboard angeschlossen.
Freien USB Steckplatz am Rechner genutzt.
Gerät an der Rückseite links (Einschalter) eingeschalten.
Gerät wurde in Windows gefunden.
Treber CD eingelegt, und wie man es gewöhnt ist, den Treiber automatisch suchen lassen. Schwupp, war mein Masterkeyboard installiert.
Nach grosser Erwartungshaltung, dann die erste Ernüchterung. Bis man im Stande ist in "Live 6.0.1!" ein Instrument mit dem Keyboard zu spielen, muss man als erstes die Midi Quelle einstellen (dies sollte man überall und in jedem Programm beachten) und anschliessend, hat man noch einen komplexen Weg vor sich, das Instrument im Programm auszuwählen - dann aber, kann man spielen.
Leider überzeugte mich (das ist jedoch nur eine Softwarefrage, und man bedenke, das sie bundled zu 175 Euro beiliegt !!!!!!!) die bis dato im Live beiliegende Instrumentenbank (daher, mehrere Midi Instrumente sind wählbar) in ihrer Klangqualität überhaupt nicht. Auch ist es sehr schwierig, überhaupt erst mal ein Instrument spielbar zu bekommen.
Somit wäre es viel schöner gewesen, eine Art "midi Interface" vorzufinden, was schlicht ein paar Instrumente enthält, ein paar Sampels, und man somit "losspielen" könnte. Das jedoch, ist eine Frage, betone ich nochmals, der Software: hier sollte jeder sich aussuchen, was für ihn ideal ist. Generell lässt sich jede Software die ein Midi Instrument als Eingabemöglichkeit zulässt (das bedeutet, jede Midi Software) mit dem Gerät bedienen. Das lässt scih einfach konfigurieren, darum gibt es für das mitliefern von Live, hier Bonuspunkte. Für 175 Euro, hätte ich nicht mit einem Software Paket gerechnet.
Zum USB Anschluss sei gesagt ,die Latenz lässt sich halwegs einstellen .Sie ist jedoch abhängig, vom verwendetem Prozessor, und der internen Soundkarte.
( Latenz bedeutet - ich drücke eine Taste, es braucht x tausenstel Sekunden, bis diese Taste angenommen wird, und wiedergegeben. Je höher dieser Wert, um so grösser die Verzögerung zwischen "spiel" und "klang". Teils werden bei hoher Latenz, auch Töne nicht wiedergegeben, oder übersprungen, oder "plötzlich" zusammengeklimpert, und nicht wiedergegeben wie gewünscht)
Meine Basis war sowieso "weg von USB, hin zu Netz und Midi Schnittstelle".
Jedoch ist USB heute "in" also möchte ich dazu sagen :
Das Gerät nimmt seine Netzspannung aus dem USB Port, und ist somit ohne Netzteil ausgeliefert, und auch funktionstätig. Die USB Schnittstelle sollte für
einen durchschnittlichen User und Musiker, eine gute Wahl sein. Sie ist
nach meinen Testergebnissen, zu empfehlen, und funktionierte problemlos.
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Betrieb am Rechner via Midi Schnittstelle, und für s Masterkey eigenem Netzteil
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Ein Netzteil wird zu dem Gerät nicht mitgeliefert. Es ist tatsächlich, so man via USB arbeitet, auch nicht notwendig. Dafür jedoch, lässt sich entweder ein Netzteil der Firma M-Audio für 20 Euro dazu kaufen, oder man nutzt ein Universal Netzteil.
Ich bin zweiteren Weg gegangen, habe mich lieber breit erkundigt, und ein Universalnetzteil für 10 Euro verwendet bzw. nutze dieses. Dafür nötig, ist eine Betriebsspannung von 6 Volt Gleichstrom, und die richtige Polung. Dies bitte in der entsprechenden Anleitung prüfen !!
Hinten am Masterkey, befinden sich die Eingänge für Netzteil, und Midi Kabel. Früher hiessen diese Stecker mal "Din" Stecker. Genau die benutzen wir für den Eingang bzw. Ausgang in ein Midi Gerät, bzw. eine Midi Soundkarte. Ich persönlich nutze den Soundblaster X-FI Platinum .,im Betriebssystem Windows XP.
Eine Garantie zur Funktionalität an anderen Soundkarten, übernehme ich nicht, jedoch ist dies eine Frage der Soundkarte - nicht des Masterkeyboards.
Somit gilt :
Netzteil anstecken.
Gerät an der Rückseite einschalten.
Die "blauen LEDs" des Geräts leuchten auf, Gerät ist einsatzbereit.
Der Midi Steckplatz sollte vom "Gerät out" zum "Soundkarte in" verlegt werden
und es kann losgehen.
Die Latenz auf dem Midi Port, gestaltet sich je nach Software, Prozessorauslastung, und Soundkartentreiber. Hier lässt sich im Normalfall ein hervorragendes Ergebnis erreichen, von einer fast 0 Latenz. Der nächste Vorzug :
Dadurch das ich nun mit anderer Software arbeite (Cakewalk ect) habe ich festgestellt, die Polyphonie ist höher. ( wie viel gleichzeitig gedrückte Tasten, werden wiedergegeben, bei 8 z.B. bleiben bei 10 gedrückten Tasten, dann 2 stumm)
Dies ist jedoch software basierend. Mein Eindruck ist schlicht - genial -.
Es ist egal, ob ich mein Sibelius (Notenschreibprogramm) oder Cakewalk oder auch Steinberg Qubase betreibe. Ohne Murren und ohne Probleme, leistet das Gerät hervorragende Arbeit.
Wie man nun Instrumente einstellt, ect, das obliegt der Software die man nutzt.
Generell gibt es hierfür, höchste Punktzahl.
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zu Notationsprogrammen :
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Ich habe festgestellt, das die Eingabe via des direkten "Midi Einganges" an der Soundkarte, weitaus bessere Ergebnisse erzielt, als die Eingabe via USB Midi Verbindung.
Kurzum - für alle Musiker :
Wer kann, sollte die direkte Eingangsquelle Soundkarte / Midi Verbindung nutzen, das Masterkey mit einem Netzteil betreiben, und auf den USB Anschluss verzichten.
WER USB NUTZT, SOLLTE KEIN NETZTEIL ANSCHLIESSEN !!!
Die Eingabe der Noten (Aufnahme Funktion in einem Notenprogramm) geht wunderbar, sauber und direkt "perfekt" von Statten. Ordentlich, gut wiedergeben und so aufgezeichnet wie eingespielt, erscheinen die Noten in den entsprechenden Zeilen des Notensystems. Nachkorrekturen, waren weniger nötig, eher wenn ich mich mal verspiele. Das Masterkey, erlaubt sich dabei keine Fehler.
Getestet wurde das ganze mit den Notenprogrammen :
Forte - Freeware Version.
Sibelius 5.0 - Full Version.
Beide Programme brachten ein absolut überzeugendes Ergebnis.
Noteneingabe, wird auf diese Weise zum Kinderspiel, und gleichzeitig muss
das oft teure Hauptgerät (Orgel, Keyboard, Synthy) nicht seine Betriebsstunden
runterschruppen, nur weil man mal eine Partitur braucht.
NOTE 1 !
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Masterkey als Tastaturerweiterung am Keyboard
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WIe denn nun also sei, nachdem ich alles ausprobiert hatte, was "rechnermässig" meine Wünsche waren (und noch das ein oder andere mehr, hervorragend funktionierte, was ich mir nicht zu träumen wagte) war es Zeit das Gerät an mein Keyboard anzuschliessen, um auf diese Weise zu sehen, ob mein Plan einen Orgel Umbau daraus zu machen, auch funktioniert.
Kurzum :
Netzteil ran.
Midi Out, an Midi In vom Keyboard.
Keyboard einschalten - Masterkeyboard einschalten.
Nun rein in die Midi Settings, und (das ist bei jedem Keyboard anders) festlegen, welche Signale, Instrumente bzw. Parts, vom Midikey empfangen werden sollen.
Positiv aufgefallen:
Das Masterkey unterstützt hierbei hervorragend die Eingabe. Eine Latenz ist nicht vorhanden. Die Polyphonie, hängt vom Keyboard ab, und hat keinen Einfluss auf das Masterkeyboard selbst. (bzw. sie entspricht dem Keyboard, damit dem Wiedergabegerät)
Anschlagdynamische Instrumente (z.B. Piano) lassen sich hervorragend spielen und artikulieren.
Negativ aufgefallen :
Die Anschlagdynamik lässt sich nicht direkt beeinflussen. Manche Instrumente
werden mit Anschlagdynamik, andere ohne wiedergegeben. So z.B. bei Piano = on, bei Chembalo = off. Das ist zwar "natürlich", und eigentlich kein Kritikpunkt, bequemer wäre es jedoch, wenn man überall auch "ausschalten" könnte.
Das ist jedoch kein "Kritikpunkt" sondern eine Tatsache, und wäre bei jedem Midi bzw. Masterkeyboard, genau der gleiche Fall.
Auf dem Masterkeyboard, liegen 2 Octaven Tasten (Octave hoch, Octave runter) mit welchen ich den Tastaturspielraum verlegen kann. Beide werden wunderbar angenommen vom Keyboard.
Nutze ich den Keyboardspielraum ( 61 Tasten ) und zuzüglich das Masterkeyboard ( 88 Tasten ) komme auch auf 149 Tasten, auf 12 Octaven. Die Grundfrage lautete daher also :
Kann ich auch ALLE Octaven belegen und spielen, oder wiederholen sich Octaven ? dies war schon ein "Zusatzgag" der meine Erwartungen schon übertraf. In der Tat, ist es bei Belegung Keyboard - auf niedrigste Octavenverschiebung (Octaven -2)
und Belegung Masterkeyboard, auf höchste Octaveneinstellung (octaven +2)
in der Tat möglich, den kompletten Spielraum einer grossen Kirchenorgel zu erreichen, daher effektiv alle 12 Octaven zu nutzen.
Die einzigen sich wiederholenden Töne, sind dabei auf "A5" daher, Ende Tastatur 1, Anfang Tastatur 2) und somit "normal".
Es sind also effektive 148 tatsächlich vorhandene Tasten verfügbar, die absolut 100 % greifbar und real sind. Mehr Octaven, bietet eine "durchschnittliche", oftmals eine grössere Orgel auch nicht.
Also Fazit : ich bin - begeistert. Meine Möglichkeiten, haben sich um ca. 200 % erhöht, die Belegung des Masterkeys (dies ist jedoch Keyboardspezifisch, und keine direkte Information zum Masterkey selbst) ist recht frei konfigurierbar möglich.
ACHTUNG :
Ein "Splitten" der Tasten des Masterkeyboards, ist nur so weit möglich,wie Stimmen vom Hauptkeyboard auf das Masterkeyboard übertragen werden.
( bedeutet : legt Ihr die letzte Octave des Hauptkeyboards, auf die Stimme R2, und das Masterkey, sendet nur die Signale "R2" zum Hauptkeyboard, entspricht die Tastatur des Masterkeyboards, aussschliesslich der "R2" Instrumentation.
Bei "Full Keyboard" könnt Ihr die Keyboardtastatur "ruhen" lassen, und nur die Masterkeyboard Tastatur verwenden. Splitpunkte, werden dort am selbem Platz belegt (z.B. F2) jedoch stehen alle Tasten des Masterkeyboards darüber hinaus zur Verfügung (endet das Keyboard z.B. auf A5, so wäre auf dem Masterkey noch bis A7 verfügbar) Kurzum - Ihr gewinnt eine Unmenge Platz, könnt das Masterkeyboard
aber nicht "solo" splitten.
Dennoch ist einer der grössten Vorzüge :
schon mal probiert, ein Klavier auf einer vollwertigen Klaviertastatur zu spielen
und gleichzeitig Einspiele auf dem Keyboard dazu zu spielen ?
Kein Problem mehr. Die Flexibilität ist - unvorstellbar, und steht einer echten "Heimorgel" nur in wenigen Dingen nach (die sich sicherlich in Preisen jenseits der 20 000 Euro auch begründen ).
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Fazit zu diesem fantastischem Gerät
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Technische Ausstattung :
88 gewichtete Tasten
2 Schalter für Octave hoch, octave runter
interne Funktionen (nicht weiter ausprobiert, sie sind weitgehend unnötig)
Modulationsrad, und "Pitch Band" Rad.
( Synthie Spieler werden s lieben, funzt wunderbar, egal ob via Midi Schnittstelle, oder USB - kurzum - man kann ein Instrument "pitchen" oder die Modulation verändern).
Lautstärkeregler.
MITGELIEFERT :
Gerät
USB Kabel
Software (siehe oben) Live 6.0.1
NICHT ENTHALTEN
Netzteil
Midi Kabel
( Aufpreis zusammen ca. 16 Euro bei Fremdnetzteil, 26 bei Original Netzteil)
Gewicht : 10 KG (nicht gerade leicht, dafür verwindungsstabil und 88 tastig !)
Wertung nach Punkten :
Ausstattung (für Preis / Leistungsverhältnis) 10 / 10 Punkten
Verarbeitung 10 / 10
Bedienungskompfort 10 / 10
Installation 10 / 10
Anleitungn 8 / 10
Flexibilität Anwendungsbereiche 10 / 10
Mir fiele für diesen Preis, nichts auf, was man verbessern könnte.
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Das negative zum schluss
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Wer sich für die Keystation 88 es entscheidet, sollte durchaus einen etwas strafferen Griff haben. Die Tasten, sind recht "straff" aufgehangen, und nichts für totale "Weicheier".
Der Vorteil :
Man kriegt einen stabielen, festen Griff, nach dem fällt das "Klavierspielen" leichter, als wenn man leicht gewichtete Keyboards gewöhnt ist.
Der Nachteil :
Auf die Dauer gesehen, macht sich das die erste Zeit im Handrücken etwas ansträngender bemerkbar. Das "stundenlange durchspielen" ist also nur mit etwas Übung und Training zu meistern.
Jedoch ist das nicht unbedingt "schlecht". Jedes Instrument ist etwas anders aufgehangen, und hier ist ein guter Durchschnitt erreicht wurden. Die Tasten sind erstklassig verarbeitet, jedoch KEINE HÄMMERTASTATUR, ( bei dem Preis normal, und nicht diskutabel ) und gleichzeitig qualitätiv halten sie vielen vielen Spielstunden und Jahren Stand.
Zum Schluss bleibt mir nur zu sagen :
Die Firma M-Audio hat mir einmal mehr bewiesen, das nicht immer das teuerste, auch immer notwendig, oder gleich besser sein muss, als etwas preiswertes.
Die überraschend gute Verarbeitung, die hervorragende Flexibilität und die sehr guten Tasten, runden das zuverlässige teschnische Ergebnis, eines gut verpackten Gerätes nicht nur ab - sondern wissen zu begeistern, und machen Lust darauf, so oft wie möglich seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Ein rundum überzeugendes, mehr als gelungenes Instrument.
Weiter so !
PS - zur Zeit hab ich leider kein Bild da, was das Key alleine zeigt.
Macht aber nix, Preise krieg ich für Berichte auf Ciao sowieso nicht, schreibe nur aus Hobby und Information, daher bitte ich um Entschuldigung. Gleichzeitig auch, für meine Schreibfehler. Dankeschön.
Euer Brotweitwerfer.
24.05.2010 01:06
Der Bericht hat sogar mich als Laien begeistert ... LG Günter :-)
10.05.2010 22:46
Engagierter, zutreffender und fleißiger Bericht, der lediglich an doch recht vielen Rechtschreibfehlern krankt, die ein wenig die "Professionalität" und damit Glaubwürdigkeit torpedieren. Auch das Kapitel Anschlagdynamik ist eher dazu geeignet zu verwirren als brauchbare Informationen zu vermitteln. Ansonsten ein sehr guter Bericht und ein SH von mir dafür. LG, Bernd
24.04.2010 19:49
gut erklärt