Axel Rudi Pell - Der unsterbliche Gitarrengott
09.11.2006
Pro:
Sehr gute Songauswahl
Kontra:
teilweise schlechte Qualität
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
Häufigkeit der Nutzung
Dieser Tonträger ist:
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 Duermer181190
Über sich:
Hallo. Ich komme aus dem schönen grünen Odenwald, bin 1,83 m groß und meine Hobbys sind Musik hören,...
Mitglied seit:09.11.2006
Erfahrungsberichte:2
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 11 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Hallo liebe Leser des deutschen und einzigartigen Heavy Metals! Bevor ich auf die CD "Axel Rudi Pell - Made in Germany" näher eingehe, stelle ich euch zunächst den Gründer der Band und einzigartigen Gitarristen Axel Rudi Pell kurz vor:
Axel Rudi Pell ist 1960 in der schönen Stadt Wattenscheid geboren. Im Jahre 1984 gründete er die Band Steeler mit der er von 1984 bis 1989 vier Alben veröffentlichte. Nachdem er sich 1989 von der Band Steeler trennte gründete er seine eigene Band Axel Rudi Pell. Im Laufe der vielen Jahre (im August 2006 kommt das 17. Studioalbum raus) spielten bei ihm die besten und bekanntesten Musik im Metalbereich (Jörg Michael, Charlie Huhn, Rob Rock). Zu der Musik ist zu sagen, dass Axel Rudi Pell immer ein gutes Händchen dafür hat, um die Hörer mit seinem traditionellen deutschen Metal von den Sitzen zu reißen. Die absolute Begeisterung zeigt sich auch darin, da fast jeder Song ein absoluter Ohrwurm ist. Obwohl viele Leute den traditionellen Metal für tot erklärt haben, weicht Axel Rudi Pell nicht von seiner "musikalischen Schiene" ab und begeistert die Fans mit jedem neuen Album.
Aber nun will ich auf die CD "Made in Germany" näher eingehen. Zuerst das Line-Up: Axel Rudi Pell - Gitarre Jeff Scott Soto - Gesang Julie Greaux - Keyboard, Gesang Volker Krawczak - Bass Jörg Michael - Schlagzeug
Auf der CD sind folgende Songs enthalten: 1. Talk Of The Guns
2. Nasty Reputation 3. Mistreated
4. Warrior 5. Snake Eyes
6. Casbah ( incl.: Eternal Prisoner ) 7. Call Her Princess
8. Fire On The Mountain Es folgen nun die einzelnen Bewertungen der Songs:
1. Talk of the Guns Bei diesem Song ändern alle Skeptiker sofort schlagartig ihr Meinung. Dieser Kracher ist von einer bahnbrechenden Schnelligkeit geprägt, bei dem Axel Rudi Pell und Jeff Scott Soto alles aus sich herausholen, was in ihren Kräften steckt. Der Gesang passt sich sofort dem schnellen Gitarrenriff an und Jörg Michael am Schlagzeug steht den anderen Musikern in nichts nach. Bei diesem Songs werden die Fans sofort in Kenntnis gesetzt, dass Axels Mannschaft noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Kritisch zu bewerten ist nur, dass das Keyboard etwas leise bzw. fast gar gehört wird.
2. Nasty Reputation Hier ist zu erwähnen, dass Jeff Scott Soto dem Sänger Rob Rock, der auf dem Album "Nasty Reputation" gesungen hat, in nichts nachsteht. Zu Beginn des Songs steigt ein bißchen Rock 'n' Roll-Atmosphäre auf. Hier zeigt Jeff Scott Soto mit seiner rauhen und weit ausbaufähigen Stimme sein absolutes Können und läßt das Publikum immer wieder den Refrain mitsingen. Der Song endet mit dem Solo von Axel.
3. Mistreated Dies ist der längste und wahrscheinlich anspruchsvollste Song auf dem Album. Es ist ein Coversong von Deep Purple und ich finde dies als absolutes Highlight auf diesem Album. Dieser Songs ist von sehr vielen Gitarrensoli von Axel geprägt, die meines Erachtens sehr stark an das Original herankommen. Auch der Gesang steht dem Original in nichts nach. Gegen Ende des Songs verändert Axel den Song dahingehend, dass seine Gitarrenrythmen schneller und härter werden und sich der Gesang daran anpasst. Dies läßt den Song frischer und aktueller klingen.
4. Warrior Ein weiterer Ohrwurm ist der Song "Warrior". Hier zeigt Jörg Michael sein Können am Schlagzeug und verleiht dem Song einen unverwechselhaften Beat. Auch das Keyboard ist nun besser zu hören. Nach einmaligem Hören des Songs kann der Refrain auf Anhieb mitgesungen werden, was auch das Publikum beweist.
5. Snake Eyes Der harte Sound von Bass und Schlagzeug verleihen diesem Song eine gewisse Note. Auch Jeff Scott Soto beweist, dass er dem Gesang von dem ehemaligen Sänger von "Snake Eyes" Charlie Huhn gewachsen ist. In der Mitte des Songs hält sich Jeff mit dem Gesang zurück und überläßt dies dem Publikum. Begleitet wird dieser Gesang von dem Keyboard von Julie Greaux. Mit dem Gesang des Publikums wird der Song auch beendet.
6. Casbah (incl.: Eternal Prisoner) Dieser Song ist ein weiterer Highlight dieses Albums und gehört auch zu einem der längsten. Nach einem seichen und langsamen Anfang wird der Härtegrad deutlich gesteigert. Der Bass, das Schlagzeug und der Gesang erinnert an die gute Old-School-Metal-Manier. Ein Solo und ein lang anhaltender Gitarrensound wechselt von dem Song Casbah zu Eternal Prisoner von dem gleichnamigen Album. Hier wechseln sich harte Drums und Bass mit dem weichen Gitarrensound von Axel ab. Meines Erachten werden die knapp 12 Minuten des Songs zu keinem Zeitpunkt langweilig.
7. Call Her Princess Wieder einmal ein Song aus dem ersten Album "Wild Obsession" mit dem damaligen Sänger Charlie Huhn. Das Intro besteht aus hartem Gitarrensolo und Keyboard und endet in Rock 'n' Roll Manier. Während dieses Songs stellt Jeff Scott Soto seine Mannschaft komplett vor und läßt die abwechselnden Solis von Axel und Julie starten, die bis zum Ende andauern.
8. Fire on the mountain Dieser Song wird als Zugabe von Axels Mannen gespielt. Der tobende Applaus des Publikums läßt den Anfang des Liedes nicht deutlich rüberkommen. Hier zeigt sich Jeff wieder einmal als hervorragender Sänger und animiert das Publikum zu mitsingen. Auch hier läßt Axel nochmals einige Solis vom Stapel, woraufhin dieses Album endet.
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