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"Made in Japan" wird gerne als das beste Live-Album aller Zeiten bezeichnet. Die Verkäufe bestätigen das mit Platin am 13.10.1986 und das Album war 52 Wochen in den Charts.
Die Tracks der "einfachen" Version (es gibt 2 Anniversary Edtions):
1. Highway star (Blackmore/Gillan/Glover/Lord/Paice) ... Bericht lesen
"Highway Star" loslegen, ist klar, daß diese Band aus einer Ära stammt, die Größe im Sound zu würdigen wußte. Ritchie Blackmores Gitarre und Jon Lords Keyboards beherrschten die Abende auf der Japantournee des Quintetts und gaben der Band von Anfang bis Ende eine Dichte, die vom harten und lauten Beat des Schlagzeugers Ian Paice zusammengehalten wurde. Auf dieser Tour, mit ihrem damals neuesten Studiowerk Machine Head im Gepäck, schwelgten Deep Purple in einigen großartigen, in die Länge gezogenen Improvisationen, welche im Hauptset meist die 10 Minuten Grenze überschritten und mit der inzwischen legendären Live-Rezitation von "Space Truckin'" abgerundet wurden. Dieses Live-Opus wird mit Recht von vielen als Meilenstein in der Geschichte des Hard Rock angesehen. Es ist ein Dauerbrenner. --Andrew Bartlett
"Highway Star" loslegen, ist klar, daß diese Band aus einer Ära stammt, die Größe im Sound zu würdigen wußte. Ritchie Blackmores Gitarre und Jon Lords Keyboards beherrschten die Abende auf der Japantournee des Quintetts und gaben der Band von Anfang bis Ende eine Dichte, die vom harten und lauten Beat des Schlagzeugers Ian Paice zusammengehalten wurde. Auf dieser Tour, mit ihrem damals neuesten Studiowerk Machine Head im Gepäck, schwelgten Deep Purple in einigen großartigen, in die Länge gezogenen Improvisationen, welche im Hauptset meist die 10 Minuten Grenze überschritten und mit der inzwischen legendären Live-Rezitation von "Space Truckin'" abgerundet wurden. Dieses Live-Opus wird mit Recht von vielen als Meilenstein in der Geschichte des Hard Rock angesehen. Es ist ein Dauerbrenner. --Andrew Bartlett
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Erfahrungsbericht von Zabadac über Made in Japan - Deep Purple 10. November 2004
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
gut
Klangqualität:
gut
Langzeithörspaß:
wird nie langweilig
Pro:
Deep Purple live - eines der besten Live - Alben überhaupt
Kontra:
Originalversion : nix, Anniversary Edition kann man sich sparen
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
1972 ging Deep Purple als einer der ersten Hardrock-Bands nach Japan - und die Fans dort waren von den Socken.
Die Crew (zusammen von Juli 1969 bis Juni 1973) Ian Gillan (vocals), Richie Blackmore (lead guitar), Jon Lord (organ, piano), Roger Glover (bass) und Ian Paice (drums) war offensichtlich ebenso erstaunt über den Erfolg, hatte man bis dato aus der Region eher Musik gehört, bei der sich einem die Zehennägel kringeln.
Während 3 Tagen versuchte Deep Purple den Japanern zu erklären, was sie unter Rock verstanden, und die waren schlicht begeistert; am ersten Tag in Osaka beschränkte sich die Aufnahme der Band auf "Smoke on the water"; am 2. folgte "Highway star", "Child in Time", "Strange kind of woman" (diese 4 gehören zu meine Favoriten) und "Space truckin' "; darauf spielten sie in Tokyo "The mule" und "Lazy". Andere Aufnahmen sind auf den Anniversary Editions zu finden (s.u.).
Man könnte sagen, am 15, 16 und 17 August 1972, erfand DEEP PURPLE das LIVE-Konzert. Gegenüber den vorigen Livekonzerten ist dies eine neue Dimension. Es reicht, "Highway star" anzuspielen und sein Orgelintro, dann befördern die Batterie, dann das Bass und schliesslich die Gitarre Ian Gillan in eine ungekannte Form.
Die aus dem "In Rock" teilweise bekannten Songs werden in einer mitreissenden Form dargeboten, so dass einem das 1970 erschienene Album fast lahm erscheint.
Richie Blackmore war schon bekannt als einer der grössten Gitarristen, aber hier lässt er sich auf aussergewöhnliche Weise mitreissen. Und der Rest der Gruppe tut es ihm nach, Paice, Glover, Gillan, Lord und Blackmore auf dem Höhepunkt ihrer Kunst.
Rein technisch gesehen waren schon die Vinylplatten hervorragend; das japanische Publikum zeichnet sich dadurch aus, dass es nicht mitten in einem Stück grundlos zu kreischen anfängt - was mir schon viele Liveaufnahmen verleidet hat. Ich möchte vor allem die Musik hören und die kommt hier voll zur Geltung.
"Made in Japan" wird gerne als das beste Live-Album aller Zeiten bezeichnet. Die Verkäufe bestätigen das mit Platin am 13.10.1986 und das Album war 52 Wochen in den Charts.
Die Tracks der "einfachen" Version (es gibt 2 Anniversary Edtions):
1. Highway star (Blackmore/Gillan/Glover/Lord/Paice) 6'51", aufgenommen in Osaka am 16.8.1972 2. Child in time (Blackmore/Gillan/Glover/Lord/Paice) 12'24", aufgenommen in Osaka am 16.8.1972. 3. Smoke on the water (Blackmore/Gillan/Glover/Lord/Paice) 7'32", aufgenommen in Osaka am 15.8.1972 4. The mule (Blackmore/Gillan/Glover/Lord/Paice) 9'49", aufgenommen in Tokyo am 17.8.1972. 5. Strange kind of woman (Blackmore/Gillan/Glover/Lord/Paice) 9'36", aufgenommen in Osaka am 16.8.1972 6. Lazy (Blackmore/Gillan/Glover/Lord/Paice) 10'51", aufgenommen in Tokyo am 17.8.1972 7. Space truckin' (Blackmore/Gillan/Glover/Lord/Paice) 19'41", aufgenommen in Osaka am 16.8.1972
Anniversary Edition (diese Version besitze ich. Man kann getrost darauf verzichten: Die Bonustracks hatten nicht ohne Grund ihren Weg nicht auf die erste Version gefunden. Nach Leckerbissen wie "Child in Time" oder "Smoke on the Water" sind diese Stücke extrem schwach):
1. Highway star (Blackmore/Gillan/Glover/Lord/Paice) 6'42" *** Eines der bekanntesten Stücke dieser Formation, mit heftigem Rhythmus und Ian+Richie in Spitzenform. 2. Child in time (Blackmore/Gillan/Glover/Lord/Paice) 12'18" *** Das Sahnestück der CD. Was Ian hier mit seiner Stimme anstellt, ist schon grandios. Vom langsamen, weichen Einstieg bis zum Urschrei, könnte man beinahe sagen :-) Über dieses Lied gehen die Meinungen weit auseinander. Viele bevorzugen die technische Perfektion der Studioaufnahme, aber die Vokalakrobatik von Ian Gillan ist live genauso ein Genuss. 3. Smoke on the water (Blackmore/Gillan/Glover/Lord/Paice) 7'37" *** Einen Rockgitarristen, der Richies Intro nicht kennt, muss man wohl lange suchen. Einfach gut. 4. The mule (Blackmore/Gillan/Glover/Lord/Paice) 9'28" *** Das Batteriesolo zieht sich etwas in die Länge, aber es ist schon erstaunlich, wie Ian P. die Batterie quält. Die Takte mit den Fingern nachzuklopfen ergibt garantiert Verletzungen *ggg* 5. Strange kind of woman (Blackmore/Gillan/Glover/Lord/Paice) 9'52" 6. Lazy (Blackmore/Gillan/Glover/Lord/Paice) 10'27" 7. Space truckin' (Blackmore/Gillan/Glover/Lord/Paice) 19'53" 8. Black night (Blackmore/Gillan/Glover/Lord/Paice) 6'17", aufgenommen in Tokyo am 17.8.1972 *** der erste und meiner Meinung nach beste Bonustrack, auch wenn mich die Live-Version nicht überzeugt. 9. Speed king (Blackmore/Gillan/Glover/Lord/Paice) 7'25", aufgenommen in Tokyo am 17.8.1972 - Erstaufnahme *** Ist Ian auf Speed oder ist er der King? Atemlos hechelt er der Musik hinterher und ist passagenweise so leise, dass man die Ohren spitzen muss. Die Studioversion ist Klassen besser! 10. Lucille (Collins/Penniman) 8'03", aufgenommen in Osaka am 16.8.1972 - Erstaufnahme *** Nun, das Stück mochte ich nie besonders, in der Live-Version wird es noch durch ein minutenlanges Intro in die Länge gezogen, das ich mal schlacksig als melodischen Lärm bezeichne...
Spanische Anniversary Edition (Informationen von der Internetseite thehighwaystar.com, die Version ist mir persönlich unbekannt und auch nach mehrfachen Versuchen nicht zu ersteigern):
11. Highway star 6'08", Neuaufnahme von 1997 der Anniversary Edition von "Machine Head". 12. Child in time 10'18", Neuaufnahme von 1995 der Anniversary Edition von "In Rock". 13. Smoke on the water 5'42", Neuaufnahme von 1997 der Anniversary Edition von "Machine Head". 14. The mule 5.22", Neuaufnahme von 1997 der Anniversary Edition von "Machine Head". 15. Strange kind of woman 4'06", Neuaufnahme von 1996 der Anniversary Edition von "Fireball". 16. Lazy 7'23", Neuaufnahme von 1997 der Anniversary Edition von "Machine Head". 17. Space truckin' 4'34", Neuaufnahme von 1997 der Anniversary Edition von "Machine Head".
Besonders für diejenigen unter Euch, die Deep Purple weniger kennen, ist "Made in Japan" sicher ein guter Einstieg in ihre Musik. Die Fans haben das Album ja sowieso...
Pro: Ein Stück Rockgeschichte Kontra: nichts dran auszusetzen
...Ein Stück Rockgeschichte ist meiner Meinung nach das auf CD
veröffentliche Konzert von 1977 von "Ritchie Blackmore"s
Rainbow"
In der damaligen Besetzung Ritchie Blackmore/Ronnie James Dio/
Cozy Powell..der leider am 6.4.1999 tödlich verunglückte
Super-Drummer/Tony Carey sowie Jimmy Bain setzte die Band
im Zeichen des Regenbogens Akzente.
Mit Songs wie "Catch The Rainbow","Kill The King" und "Still
I am Sad" die auch heute noch jedem Rockfan in Erinnerungen
schwelgen lassen lieferte Ritchie Blachmore mit seiner Band
"Rainbow" ein Stück Musikgeschichte ab was den Vergleich mit
"Made in Japan" von DeepPurple nicht scheuen muss.
Noch beeindruckender war die Aufnahme vom Konzert in München
das der Rockpalast aufnahm und schon X-mal gesendet wurde wobei
Cozy Powell Drumsolo mit der 1812 Overtüre von Tschaikovsky...
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...Nach gerade mal zwei Studioalben erschien bereits " On Stage ", welches
zusammen mit DeepPurples " Made in Japan " wohl das beeindruckenste Livedokument einer Rockband der 70er Jahre darstellt.
Ex- DeepPurple Gitarrist präsentiert ein geradezu unglaubliches Feuerwerk
an genialen Riffs, welche durch den wie immer hervorragenden Gesang von Ronnie James Dio perfekt ergänzt wird.
Unterstützt werden sie dabei u.a von Wunderdrummer Cozy Powell, der mit seinem kraftvollen Drummingden Songs den nötigen Kick nach vorne gibt.
Die Liverversionen von Songs wie " Starstruck " sind alleine durch ihre unglaubliche Improvisationsfreude interessant, da kann es schon einmal passieren,dass die Lieder die 10 Minuten Marke überschreiten.
Ein essentielles Livedokument der Extraklasse....
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