Vorwort
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Das neue Album von „J.B.O.“ ist ja nun seit einigen Tagen auf dem Markt und da möchte ich mal auf ein weiteres Album der Band hinweisen.
Zwei Scheiben der Band habe ich ja schon kritisiert und nun ist das dritte Studioalbum der Truppe dran.
„Meister der Musik“ heißt dieses Werk und es handelt sich dabei um das letzte Studiowerk bei dem die Band in alter Besetzung zusammen war.
Gleich vorne weg muss ich sagen dass mich die Verpackung des Silberlings damals echt aufgeregt hat denn es handelt sich um eine Verpackung die rein aus Pappe besteht und das die CD in einer Art Tasche aufbewahrt.
Das ist ja leider keine seltene Verpackung aber mich nervt diese Art der Unterbringung denn man zerkratzt die Scheibe dadurch ungemein und muss sich selber etwas einfallen lassen dies abzustellen.
Für alle die kein Interesse an der Bandgeschichte haben gilt natürlich wie immer überspringen.
Viel Spaß beim Lesen.
Bandgeschichte und Diskografie
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- 1989 sitzen Hannes „G. Laber“ Holzmann und Vito C. mal wieder zusammen und haben irgendwas zu feiern.
- Dieses Treffen findet in ihrer fränkischen Heimatstadt Erlangen statt und zwar unter Einfluss von Kitzmann Bier.
- Frei nach Oscar Wildes Aussage „Parodie ist die aufrichtigste Form der Bewunderung“ wollten die beiden einige ihrer Lieblingslieder covern und in einem neuen Metalgewand erscheinen lassen. Das war zumindest der Gesprächsstoff den die beiden hatten und dass man in solchen fällen eine Band gründen muss ist klar.
- Die beiden beschließen diese Idee wirklich durchzuziehen wobei Hannes denn für den Gesang und Vito für die Gitarre zuständig wäre.
- Ein Bandname ist schnell gefunden denn schwups nennt man sich „James Blast Orchester“.
- So, nun brauchte man aber noch weitere Mitglieder und diese fand man in Holmer „a Bier“ Graap (Schlagzeug) und Schmitti (Bass).
- Schon bei den ersten Proben wird klar dass Hannes und Vito sich an der Gitarre und am Gesang abwechseln werden.
- Man probt wie wild und eigentlich sind Auftritte gar nicht groß vorgesehen doch weil immer wieder Anfragen kommen, da sich der Stil der Band mittlerweile rum gesprochen hat, spielen sie dann doch ab und an mal einen Gig welcher dann immer restlos ausverkauft ist.
- 1989 werden erste kleine Erfolge im lokalen Radiosender gefeiert mit dem Titel „No Sleep ´Til Bruck“.
- 1994 ist dann plötzlich ein Song mit Namen „Ein guter Tag zum sterben“ in aller Munde, zumindest bei Hörern des lokalen Radiosenders.
- Das Album schlägt alle regionalen Verkaufsrekorde und stellt auch die Verkaufszahlen vom gerade erschienen „Pink Floyd“ Album (regional) in den Schatten worauf Zeitungen Tönen „Erlanger Band schlägt Pink Floyd“.
- Plattenfirmen werden aufmerksam und bieten den Jungs einen Vertrag an und diese Unterschreiben dann bei „Musical Tragedies“.
- Durch diesen Erfolg angespornt, nehmen die Jungs in zwei Nächten ein Minialbum auf das als „Eine gute CD zum kaufen“ angepriesen wird. Die Verkaufszahlen sind Regional sehr ansehnlich.
- Die Regionalen Zeitungen berichten nun verstärkt über die Band, die hier rauf versucht eine Weihnachts-CD auf den Markt zu werfen was auch klappt und den Titel „Blastphemie“ trägt.
- Zu erwähnen sei noch dass die vier Jungs bis zu diesem Zeitpunkt alle noch in anderen Bands spielten die weniger viel Spaß verbreiteten als das „James Blast Orchester“.
- Langsam musste ein richtiges Album her und so machten sich die Jungs daran Anfang 1995 die erste richtige Scheibe einzuspielen. Mitte 1995 erschien dieses Werk dann in den typischen „James Blast Orchester Farben Schwarz-Rosa-Gold. Der Name des Albums ist übrigens „Explizite Lyrik“. „Vorsicht! Diese CD ist gefährlich!! Diese CD kann ihren CD-Player zerstören und führt bei Überdosierung unweigerlich zu völliger geistiger Verwirrung und Verblödung. Bei zelebralem Griesbrei und Nebelbildung sagen Sie Ihrem Arzt, er sei ein Apotheker“. Mit diesen Worten auf dem Cover wusste man gleich was man erwarten durfte und bis auf die Aussage dass der CD-Player zerstört werden kann stimmt eigentlich alles.
- „James Last“ sieht den Namen und die dazugehörigen Farben gar nicht gerne und geht gerichtlich gegen die Band vor weshalb diese sich ab 1996 nur noch „James zensiert Orchester“ nennen oder einfach „J.B.O.“.
- Das Album wird in ganz Deutschland sehr gut verkauft und deshalb gehen die Jungs nun auf große Deutschland Tournee. 10000 Stück hat man nach 3 Monaten abgesetzt was die Band nie erwartet hätte und durch die Tour kamen noch viele hinzu. Dann folgen auch erste Fernsehauftritte wie zum Beispiel bei „Live aus dem Alabama“ im Bayrischen Fernsehen. Die Band steigt das erste mal offiziell in die Verkaufscharts ein auf Platz 99 und verkaufen Platten in den USA sowie im Japan. Fanpost ereilt die Band in rauen Mengen. Während der Tour erreicht das Album die 100000 verkaufte Einheiten Grenze.
- Die Band macht durch das Album und die dazugehörigen Konzerte ordentlich aufmerksam auf sich und so werden natürlich auch große Plattenlabel neugierig. Das ganze endet darin dass „Lawine / BMG Ariola“ der Band einen so genannten Major Deal anboten. Dieser wurde natürlich angenommen und vor dem BMG Gebäude auf dem Gehweg unterschrieben.
- Nun geht es wieder ins Studio denn Hannes und Mannen haben wieder jede Menge Blödsinn vorbereitet der auf Tonträger gebannt werden musste. Im Mai 1997 wird das neue Album dann auf den Markt geworfen. „Laut“ heißt dieser Longplayer. Schon nach der ersten Woche steht das Album in den Album Charts und erreicht nach der zweiten Woche Platz 13. Nach der dritten Woche ist plötzlich auch das Vorgängeralbum wieder in den Charts und hält sich weitere 20 Wochen darin.
- Natürlich geht es auch wieder auf Tour und es werden insgesamt 100 Konzerte gegeben die von über 100000 Zuschauern gesehen werden. Im Dezember ist die Tour aus und die Band macht erstmal kurzen Urlaub. Zu diesem Zeitpunkt durchbricht der Erstling die 200000 Stück Grenze und „Laut“ selber bringt es auf 150000 verkaufte Einheiten.
- Im Gegensatz zum ersten Album ging man diesmal verstärkt mit eigenem Songmaterial zu Werke. Wie schon bei dem ersten Album wurde wieder auf Texte gesetzt die einem meist mehr als nur ein schmunzeln abverlangen. Mit „Bolle“ und „Wir sind die Champignons“ wurden zwei Songs als Single ausgekoppelt.
Ein paar Worte zu diesem Album
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Im Herbst 1988 erscheint das dritte Studioalbum der Truppe.
Diesmal ist der Name des Longplayers „Meister der Musik“.
Der Silberling stürmt sofort Platz 6 der deutschen Album Charts.
Wie schon durch den Vorgänger werden auch durch dieses Album die Verkaufszahlen der älteren Scheiben noch mal richtig aufgemischt und zwar mit sehr großem Erfolg.
Ein klasse Ereignis und das zum zehnjährigen Jubiläum der Band.
Gold für „Explizite Lyrik“ und dazu dieser traumhafte Platz in den Charts, ein besseres Jubiläumsgeschenk hätte man sich selber nicht machen können.
Die Fangemeinde verlangt schon eine ganze Weile nach einem Live Album der Truppe, doch die ist der Meinung dass man „J.B.O.“ Live nicht nur hören sondern auch sehen muss.
Tja, was macht man da am besten?
Ganz einfach, man macht keine Live CD sondern bringt ein Live Video heraus das natürlich anlässlich des Jubiläums erscheint.
Zum Album muss man sagen dass die Produktion wirklich gut gelungen ist und natürlich auch wieder einige Kracher auf der Scheibe zu finden sind.
Insgesamt jedoch finde ich dass das Album etwas abgebaut hat und zuviel Lückenfüller enthalten sind.
Meine Lieblingstitel des Longplayers sind, „Ich glaube, Du liebst mich nicht mehr“, „Bimber Bumber Dödei Dei“ und „Mensch ärgere Dich nicht“.
So und nun etwas zu den Songs
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1 >>Vorwort<< 0:48 Minuten Spielzeit
Das Vorwort baut auf eine Szene des Vorgängeralbums auf.
Nicht wirklich witzig und ziemlich überflüssig deshalb auch kein größeres Eingehen auf diesen Track.
2 >>Ällabätsch<< 2:37 Minuten Spielzeit
Ein harter Track der mit klasse Text und einer super Melodie zu überzeugen weiß.
Das kindische „Ällabätsch“ ist ein absolut klasse Kontrast zu den sehr harten Riffs.
Ein eigener Titel der Band sofort ins Schwarze trifft und sofort zeigt wo es wieder mal lang geht.
Textauszug: „Wenn „Aaron Carter“ der süße Bube, am versinken ist in einer Jauchegrube, wenn „Caught in the Act“ die Musterknaben auf einmal alle einen Tripper haben, dann sing ich Ällabätsch, Ällabätsch, Nananananaanaa“.
3 >>Wir ham ne Party<< 3:45 Minuten Spielzeit
Von den „Backstreet Boys“ stammt dieser Titel und an der Melodie hat man auch nicht wirklich etwas verändert, dafür ist die Interpretation eine weitaus bessere als die des Originals.
Die Klänge sind sehr hart und fast schon etwas düster solange man sich in den Strophen befindet, dafür wird es etwas fröhlicher, aber nicht weniger hart, wenn es in den Refrain übergeht.
So sollte sich jeder Boygroup Song anhören dann könnte man das Gedönse auch anhören.
Textauszug: „ Jeder Junge, jedes Mädel, wir schütteln alle unsern Schädel. Wir kümmern uns nicht ums Gerede und brüllen jetzt als wär´n wir blöde“.
4 >>Mensch ärgere Dich nicht<< 4:15 Minuten Spielzeit
Nun ist der erste meiner Lieblingstitel des Longplayers zu hören.
Ein eigener Titel der Truppe bei dem sie wieder einmal stark in verschiedenen Musikgenres herum wüten.
Mit Vogelgezwitscher gefolgt von einer akustischen Gitarre beginnt der Titel.
Der Gesang, die Instrumentierung passt zum ruhig, sanften aber auch schleimigen Text in den Strophen.
Doch kurz vor dem Refrain hat sich die Spannung so aufgebaut dass man direkt auf etwas wartet, jedoch weiß man nicht genau auf was.
Der Sänger holt tief Luft und dann bricht das Inferno aus und der Sound wird derbst aggressiv und wechselt in den härtesten Thrash Metal und der Sänger kotzt sich richtig ins Mikro aus.
Einfach nur klasse.
Nach dem Refrain wird natürlich wieder in Ausgangsstellung gewechselt.
Textauszug: „Ihr wisst nun, dass ich harmlos bin, ne wahre Frohnatur. Ich bleibe sanft und würdevoll, von Jähzorn keine Spur. Doch rat ich Dir, verlass Dich nicht zu sehr auf meine Geduld. Wenn Du es schaffst mich zu erzürnen bist Du selber Schuld“.
5 >>Meister der Musik (Teil 1)<< 2:22 Minuten Spielzeit
Der erste Teil der „Meister der Musik“ Serie.
Zwar gab diese kurze Serie dem Album seinen Titel doch kann man es sofort als absolut überflüssig bezeichnen.
Es werden Bands in schneller Folge vorgestellt die mit ihrem Stil die Songs anderer Truppen nachspielen.
Eigentlich nichts besonderes aber hier versucht sich z.B ein „Richard Claynermann“ an „Metallica“ oder „Udo Lindenberg“ an „Mariah Carey“.
6 >>Ich liebe Dir<< 3:55 Minuten Spielzeit
Ein Liebeslied der besonderen Art.
Eine sehr gute Melodie die leicht beschwingt aus den Lautsprechern knallt und vor allem im Refrain zur klasse Abtanznummer wird.
Wie man schon am Titel des Songs merkt wird hier mit aller Gewalt versucht jeglichen Reim zu umgehen was dem Song den letzten Kick gibt.
Textauszug: „Als ich Dich traf, da war mir klar, Du bist so wunder, wunder gut und meine liebe ist Akut, jetzt und im Februar. Der erste Kuss war wie ein Schuss, es war der Weißheit letzter Knall. So sündig wie der Sündenfall, Du warst mein Sündikuss“.
7 >>Im Verkehr<< 3:07 Minuten Spielzeit
„In Zaire“ heißt der Song im Original und genauso klasse wie die alte Version ist auch die von „J.B.O.“.
Sehr hart und aggressiv kommt dieser Track daher, der einen Text aufweist der zwar auf Lustig getrimmt ist jedoch einen sehr ernsten Hintergrund aufweist.
Textauszug: „ Von Nordsee bis zum Mittelmeer ( Mittel.- Mittelmeer ), poppen alle kreuz und quer ( kreuz und kreuz und quer ). Doch eine Sorge quält uns sehr ( quält uns, quält uns sehr ), gebt Ihr auch alle Obacht im Verke-e-ehr, im Verkehr“.
8 >>Vanhalien Harmonists: Jump<< 4:02 Minuten Spielzeit
„Jump“ von „Van Halen“ kennt sicher jeder und die Jungs von „J.B.O.“ wohl auch denn diesen Titel nahmen sie sich vor und machten daraus eine Acapella Nummer die sich sehen lassen kann.
Die Jungs haben echt was drauf auch wenn Bands, die ihr Geld normal immer mit dieser Art Musik verdienen, die Sache sicher noch etwas professioneller angegangen wären.
Ein Song der richtig Spaß macht beim hören.
9 >>Moderne Dienstleistungen<< 0:28 Minuten Spielzeit
Nun wird mal wieder ein Gag eingespielt der sich an der super Sextelefon Werbung nach Mitternacht orientiert.
Unterlegt wird das ganze von sehr harten Klängen die ideal zur Werbung passen.
10 >>Ich schwör<< 4:06 Minuten Spielzeit
„I swear“ heißt dieser Titel im Original und er stand lange Zeit ziemlich hoch in den Popcharts.
Dass aus diesem Song eine harte Nummer gemacht werden musste war klar doch leider ist das nicht wirklich gelungen.
Zwar sind die Instrumente sehr hart und schruppen richtig durch die Gegend jedoch fehlt dem Gesang jeglicher Anspruch auf gute Musik.
Da ich auch das Original des Titels nicht sonderlich mochte weil mir die Melodie zu simpel war, kann ich auch mit dieser Version nicht viel anfangen da die sich auch wieder stark an der Original Melodie orientiert.
Textauszug: „Ich seh die Sorge in Deinem Blick, ich weiß genau was Dich bedrückt, ich kenn den Grund für Deinen Schmerz. Denn ich steh Dir bei durch dünn und dick und wenn Du weinst dann nur vor Glück“
11 >>Bimber Bumber Dödei Dei<< 3:22 Minuten Spielzeit
Ein weiterer meiner Lieblingstitel des Silberlings ist nun an der Reihe.
Es handelt sich hierbei um einen Song mit fränkischem Text.
Ein Titel der als purer Blödsinn zu bezeichnen ist und insgesamt sehr Bass lastig ist, wobei die Instrumentierung nur beim Refrain ernst zu nehmen ist.
„Textauszug: Im dungln Keller drund´n, da hobi ana bimbern woll´n. Etz hobi die net g´fund´n, im dungln Keller drund´n“.
12 >>Meister der Musik (Teil 2)<< 2:29 Minuten Spielzeit
Der zweite Teil des überflüssigen Mehrteilers dieses Albums.
Insgesamt wieder dasselbe wie schon bei Teil 1 jedoch andere Musiker mit Songs anderer Truppen.
13 >>Ein klassischer Tag zum sterben<< 6:16 Minuten Spielzeit
Natürlich darf auch auf dem dritten Album nicht eine Version des Erfolgssongs „Ein guter Tag zum sterben“.
Der Text ist wie er schon immer war jedoch wird er in einer klassischen Version mit Orchester dargeboten.
Mit abstand die schlechteste Version des Titels die man sich nur äußerst selten antun möchte, deshalb auch direkt weiter.
14 >>Krieg der Welten<< 3:46 Minuten Spielzeit
Ein instrumentaler Song der wieder alle möglichen Musikrichtungen vermischt.
Im Vordergrund stehen ganz klar Techno und Metall die sich ständig abwechseln.
Eigentlich ganz nett gemacht geht jedoch sehr schnell auf den Nerv, so dass man diesen Titel nur bei jedem zehnten durchhören des Albums mitlaufen lässt.
15 >>Heidi Heido Heida<< 1:02 Minuten Spielzeit
„Fast as a shark“ von „Accept” ist das Vorbild dieses Tracks.
Damals begann der Titel mit einem Volkstümlichen „Heidi Heido Heida“ und wechselte dann in harten Metall doch diesmal sind „J.B.O.“ am Werk und da läuft alles anders.
Der Titel beginnt sehr hart und wechselt dann in den Volkstümlichen Sound über.
Zum Glück nur ein sehr kurzer Track wenn er auch lang genug ist um einen ordentlichen Schock zu bekommen.
16 >>Ich glaube, Du liebst mich nicht mehr<< 3:35 Minuten Spielzeit
Der dritte und letzte meiner Lieblingstitel des Longplayers ist nun zu hören.
Ein Liebeslied der etwas anderen Art wird hier dargeboten.
Von liebe ist in dem Text nicht viel zu hören dafür sind die Instrumente stark auf der sentimentalen Schiene zu finden.
Textauszug: „Ich weiß noch, dass mein Herz für kurze Zeit stoppte, als Dich das ganze Fußball-Team auf einmal poppte. Du liebst mich doch so sehr, doch nun erzählst Du rum dass ich der Belzebub wär. Du hast mir die Bremsschläuche am Auto gekappt, glaub mir das verletzte mich sehr. Ich bin mir nicht so ganz sicher, ich glaube Du liebst mich nicht mehr“.
17 >>Meister der Musik (Teil 3)<< 1:54 Minuten Spielzeit
Und wieder einer der überflüssigen „Meister der Musik“ Teile jedoch diesmal zum Glück der letzte.
18 >>Noch ein Meister<< 0:54 Minuten Spielzeit
„Shadow on the wall“ von „Mike Oldfield“ wird hier durch den Kakao gezogen.
Der Song wird so dargeboten dass man denkt eine Ziege meckert den Text.
Nicht witzig und mal wieder überflüssig.
19 >>Eine schöne Geschichte<< 4:14 Minuten Spielzeit
Langsam aber sicher geht es auf zum Finale.
Wie beim „Manowar“ Album „Kings of Metal“ wird hier eine Geschichte erzählt.
Bei „Manowar“ heißt dieser Track „The warriors prayer“ nur ist die Geschichte hier wesentlich witziger.
Einfach nur eine Erzählung die man unbedingt anhören muss und die das Finale gigantisch einleitet.
20 >>Verteidiger des Blödsinns<< 5:01 Minuten Spielzeit
Die Geschichte von Track Nummer 19 geht direkt in diesen Metal Song über der zwar nicht von „Manowar“ ist aber dafür locker von ihnen stammen könnte.
Ein harter treibender und donnernder Song der noch mal so richtig kickt.
Wer Metal mag wird diesen Song lieben denn hier zeigt die Band mal wieder was in ihr steckt.
Super gespielt, super Melodie und einfach nur Metal vom feinsten.
Muss man anhören und deshalb der ultimative Anspieltipp des Longplayers.
Der Track geht übrigens fast 17 Minuten jedoch ist das meiste unbespielt und am Ende hört man einige Outtakes.
Textauszug: „Wir sind Verteidiger des wahren Blödsinns, Krieger in schwarz-rosa-gold. Tod, dem falschen Blödsinn, eure Fröhlichkeit ist unser Sold. Verteidiger des wahren Blödsinn, mit lachendem Herzen ziehn wir in die Schlacht. Tod, dem falschen Blödsinn, denn wer den Spaß hat, der hat die Macht“.
Fazit
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Wie man es von „J.B.O.“ gewohnt ist bekommt man ein Album vorgelegt das wieder vor nichts halt macht.
Leider schleichen sich immer mehr total überflüssige Dinge ein die man auch nicht annähernd als witzig bezeichnen kann.
Einige sehr starke Songs sind jedoch auch wieder vorhanden und lassen das Album in einem weitaus besseren Licht erscheinen als es eigentlich verdient hat.
Mit abstand das schwächste Album der Band bis hierhin ist unter dem Namen „Meister der Musik“ erschienen auch wenn einige Songs einem das Gegenteil vermitteln wollen.
Eine starke Produktion weißt der Tonträger jedoch auf alle Fälle auf.
Empfehlen kann ich das Album natürlich wieder jedem Fan vom „James Blast Orchester“.
Auch wenn es das schwächste Album der Truppe ist muss man sagen dass alle, die deutsche, witzige Texte mögen, hier voll auf ihre Kosten kommen.
Der Anteil von gecoverten Songs zu eigenen nahm wieder ordentlich ab was jedoch nicht gerade als Nachteil anzusehen ist.
Wer gar keine harten Klänge mag oder zum Lachen in den Keller geht darf sich das Geld sparen.
Der Preis liegt bei zirka 14 Euro und ist somit wieder an der Preisobergrenze angesiedelt.
Tja, wer wundert sich da noch wenn im Internet Songs getauscht werden wie verrückt.
Der Langzeithörspaß ist bei einigen Titeln sehr hoch bei einigen Tracks aber auch total im Keller.
Abzüge gibt’s für viele Ausfälle und viel Überflüssiges.
Die bescheuerte Papphülle verdient ebenfalls eine rüge und trägt zum Abzug bei.
Danke für´s Lesen.
17.11.2003 16:35
Ich liebe dir ist doch vollkommen durchgereimt;) nur eben im...wie hieß das noch... umarmenden Reim oder so. Einige Lieder könnte man da sicher vom Album streichen, aber insgesamt ist es besser als die beiden Alben davor.
03.11.2002 19:35
Naja, J.B.O. sind eben schon ziemliche Geschmacksache... Gruß, Patrick
21.10.2002 22:20
Hm, schwächstes Album...? Trotz der (zugegeben) vielen überflüssigen Einspielungen (diese ganzen Meister der Musik sind mM entbehrlich) finde ich MdM richtig stark, deutlich besser als Laut oder... äh, wie hieß denn noch das vorletzte... äh... komm doch jetzt tatsächlich nicht drauf *vielzualtseiumsowaszubehalten*