Metallspürhunde - Metallspürhunde

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Herrenmensch

3  21.08.2006

Pro:
Kultstus, erste Album der Band

Kontra:
teils langweilig, Qualität ist nicht so dolle

Empfehlenswert: Nein 

Details:

Cover-Design:

Klangqualität:

Langzeithörspaß:

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Doomrider

Über sich: Hier wird gegengelesen! -+-+-+-+- Bin übrigens auch bei Yopi unter dem gleichen Namen. +++CIS schein...

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 152 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Nach ihrem beachtlichen Erfolg des Studioalbums "Blut und Spiele" (2003) machte sich die Schweizer Band, bestehend aus Michel Frasse (Gesang), Patrick Sayer (guitars, music), Marion Altwegg (keyboards, lyrics) und Thomas Baumgartner (keyboards, music), an die Arbeit um ihr neues Werk "Amokmensch" fertig zu stellen, welches an die Qualität des vorangegangenen Wekes anknüpfen konnte. 2004 unterschrieben die "Metallspürhunde" einen Plattenvertrag bei dem Kultlabel "Danse Macabre" (Seelenzorn, PTYL etc.) von Bruno Kramm (Das Ich) und hat durch große Festivalauftritte beim Zillo Festival und WGT den großen Durchbruch fast erreicht. So wurde die Schweizer sogar schon beim heimischen Musiksender Viva ausgestrahlt. Ihre erste richtige Veröffentlichung war das Album "Metallspürhunde" im Jahre 1999, welches man zur Zeit nicht käuflich erwerben kann.
Kommen wir nun also zu den einzelnen Tracks der CD:

01 - Herrenmensch 5:54
Zunächst wird zu Anfang des ersten Liedes ein Sampler abgespielt. Als dieser verstummt, bauen leichte Elektroklänge mit E-Gitarren die Klangkulisse auf. Der Gesang von Frontmann Michel setzt schon recht früh, ist jedoch mehr im Hintergrund und wird durch den instrumentalen Teil oft übertönt. Ich habe jedoch keine Ahnung worum es geht. Es wird auf jeden Fall immer wieder der "Herrenmensch" angesprochen. Ein mäßiger Anfang, jedoch ganz ok, wenn man bedenkt, dass es auch eines der ersten Stücke der Band ist. (6/10)

02 - Komm zurück 6:03
Beim zweiten Stück geht es zunächst sehr elektronisch zu, dass an einen schon fast an Future Pop erinnert. Michel wirft immer wieder ein "Komm zurück" ein. Der Gesang ist insgesamt sehr melancholisch und bedrückend. Außerdem werden Teile des Singsangs von einer ruhigen Frauenstimme nachgesungen. Die traurige Atmosphäre wird durch sanfte Klavierklänge unterstützt. Alles in allem ein zu langgezogenes Stück, weshalb bei dem ein oder anderen Hörer sicherlich Langeweile aufkommen könnte. Das können die Metallspürhunde eigentlich besser. (6/10)

03 - Der Feind 4:46
Hier steigern sich Elektrotöne immer mehr, bis sie schließlich langsam in eine richtige Melodie überfließen. Der Gesang kommt sehr abrupt hinzu, dass man schon fast erschrickt. Zudem singt Michel diesmal sehr aggressiv über Themen wie Feind, Angst und Macht. Zudem fragt er provozierend: "Glaubst du an den Vater des Krieges? [...] Glaubst du an dich?". Im Refrain kommen zudem noch mittelbrachiale E-Gitarren hinzu. Insgesamt eine leichte Steigerung zu den vorangegangenen Songs, kann jedoch längst nicht mit den neueren Werken mithalten. (7/10)

04 - Vergiss nie 5:26
Recht Elektronisch geht es mal wieder am Anfang des vierten Stücks zu. Nach 40 Sekunden kommt schließlich Michels Gesang hinzu, der sehr träge singt, sodass nicht richtig Stimmung aufkommen will. Worum es hier wieder genau gehen soll ist jedoch leider nicht so ganz ersichtlich. Die zentrale Forderung lautet nur "Zerstört die Unschuld". Das hätte man jedoch auch etwas rockiger bzw. peppiger rüberbringen können und nicht so langsam. (4/10)

05 - Nachtwerk 5:36
Schrille, orientalische Klänge leiten den fünften Song ein. Jedoch wird es auch hier nach kurzer Zeit wieder gewohnt elektronisch. Doch auch schwere E-Gitarren dürfen diesmal ran. Die Stimme des Frontmanns meldet sich diesmal gar nicht zu Wort, weshalb es sich um ein reines Instrumentalstück handelt, welches dafür zwar recht abwechslungsreich, in meinen Augen, jedoch auch zu lang ist. (6/10)

06 - Erntezeit 6:13
Ruhige Klavierklänge ertönen zu Anfang des sechsten Stücks. Nach dreißig Sekunden kommt Michels klarer und deutlicher Gesang zusammen mit abgehackten E-Gitarren hinzu. Dieser singt diesmal von Hass und Schmerz. Die Strophen sind, meiner Meinung nach, sehr wirr und chaotisch, weshalb nicht so ganz ersichtlich wird, worum es eigentlich gehen soll. Instrumente + Gesang ist also ok, nur Inhalt ist Murks. (7/10)

07 - Erkennst Du mich? 6:26
Konfuse Elektroklänge ertönen hier zunächst, zu denen sich recht zügig E-Gitarren hinzugesellen. Der nach einer knappen Minute einsetzende Gesang ist wie bei "Erntezeit" klar und deutlich und besteht aus vielen Fragen. Erinnert einen irgendwie ein bisschen an ältere "Das Ich"-Werke. Sicherlich eines der besseren Stücke auf dem Album, obwohl auch hier mal wieder mit der Länge übertrieben wurde und deshalb Langeweile nicht auszuschließen ist. (7/10)

08 - Komm zurück (Blutmischung) 6:16
Bei dem letzten Stück handelt es sich um eine so genannte "Blutmischung" des Songs "Komm zurück". Eine hohe, sirenenartige Frauenstimme leitet mit langen Synties das Lied ein. Dann wird es jedoch abrupt dumpfer und Michel schreit energisch "Komm zurück" ins Mikro. Anders als wie beim Original, gibt es bei dem Gesang einen richtigen weiblichen, melancholischen Part, sodass quasi ein Duett entsteht. Das klingt nicht nur gut, sondern sorgt auch für Abwechslung. Der sicherlich beste Track auf der Scheibe! (8/10)

Gesamtspielzeit: 46:40

Cover:
Auf dem schwarz-weiß Cover befindet sich eine uniformierte Person, die eine Art Hundekutsche besitzt.

Fazit:
Wie es mit den aller ersten Werken so ist, ist es auch bei den Metallspürhunden so. Die Qualität lässt hier noch zu wünschen übrig, wer jedoch die beiden letzten Alben der Schweizer kennt weiß, dass sich die Musikgruppe deutlich gesteigert hat. Die Beschaffung des ersten Albums lohnt sich von daher eigentlich nur für richtige Fans, die mal sehen wollen wie ihre Idole vor einigen Jahren geklungen haben. Wer sich die Band mal näher anschauen möchte, dem empfehle ich mal bei dem neusten Werk "Amokmensch" reinzuhören. Wer Bands wie Cephalgy, Terminal Choice, Seelenzorn, Gothminister, Eisbrecher, Das Ich, Samsas Traum, Rammstein oder OOMPH!, mag, sollte auf jeden Fall mal reinschauen.


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
SkateAemKei

SkateAemKei

18.10.2006 05:50

Mhhh kenne das alles nich ^^

Power-Surfer

Power-Surfer

03.10.2006 22:28

noch nie etwas von denen gehört, scheint aber mein geschmack zu sein.... lg patrick

Crazyblueeyes

Crazyblueeyes

08.09.2006 15:36

Von denen hab ich auch noch ie was gehört aber der Bericht ist gut geschrieben.... ;-) LG Crazyblueeyes

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