... 2004 unterschrieben die "Metallspürhunde" einen Plattenvertrag bei dem Kultlabel "Danse Macabre" (Seelenzorn, PTYL etc.) von Bruno Kramm (Das Ich) und hat durch große Festivalauftritte beim Zillo Festival und WGT den großen Durchbruch fast erreicht. So wurde die Schweizer sogar schon beim ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Doomrider über Metallspürhunde - Preview2 26.07.2006
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
annehmbar
Klangqualität:
annehmbar
Langzeithörspaß:
wird bald langweilig
Pro:
viele neue Stücke, Kultstatus
Kontra:
mäßige Qualität
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Nach ihrem beachtlichen Erfolg des Studioalbums "Blut und Spiele" (2003) machte sich die Schweizer Band, bestehend aus Michel Frasse (Gesang), Patrick Sayer (guitars, music), Marion Altwegg (keyboards, lyrics) und Thomas Baumgartner (keyboards, music), an die Arbeit um ihr neues Werk "Amokmensch" fertig zu stellen, welches an die Qualität des vorangegangenen Wekes anknüpfen konnte. 2004 unterschrieben die "Metallspürhunde" einen Plattenvertrag bei dem Kultlabel "Danse Macabre" (Seelenzorn, PTYL etc.) von Bruno Kramm (Das Ich) und hat durch große Festivalauftritte beim Zillo Festival und WGT den großen Durchbruch fast erreicht. So wurde die Schweizer sogar schon beim heimischen Musiksender Viva ausgestrahlt. 2001 war die Musikgruppe die EP "Preview 2" auf den Musikmarkt, die jedoch mittlerweile schon ausverkauft ist. Kommen wir also nun zu den einzelnen Tracks der EP:
01 - Gedanken an die Liebe 6:12 Einige krachende Keyboardklänge und schwere E-Gitarren leiten den Song ein. Als dann schließlich Michels Gesang hinzukommt, kann man diesen durch die laute Soundkulisse kaum verstehen. Erst als die E-Gitarren hohen Elektroklängen weichen müssen, versteht man wovon der Frontmann singt. Es geht mal wieder um das ledige Thema der Liebe. Hier wurde der Sänger scheinbar von seiner Partnerin verlassen, da dieser ab und an schreit "Jetzt bin ich wieder frei" die Trennung jedoch nicht so ganz zu verarbeiten scheint. Musikalisch sehr wirr und chaotisch. Ein klares Konzept geschweige denn eine ordentliche Struktur ist nicht erkennbar. Ein mäßiger Start. (6/10)
02 - Human Trash Corner 6:45 Bei dem zweiten Song handelt es sich um ein englischsprachiges Stück (auf solche wurde auf dem aktuellem Album komplett verzichtet). Sehr schrille Elektrogeräusche mit leichten Bassklängen beginnen den Song. Als sich Sänger Michel verstummen diese jedoch und an die Seite des Frontmanns treten nun mittelharte E-Gitarren. Worum es hierbei genau geht wird mir leider nicht ersichtlich, jedoch kann man im Gegensatz zum vorangegangenen Stück einen klareren Aufbau erkennen. Durch die Überlänge von fast sieben Minuten kann bei dem ein oder anderen Hörer unter Umständen Langeweile auftreten, da sich Stilelemente zum Teil wiederholen. (7/10)
03 - Engel & Teufel 6:08 Recht elektronisch beginnt der dritte Song, der jedoch schon nach kurzer Zeit durch kurze Gitarrenriffs unterstützt wird. Die Härte fällt weg, als sich der Metallspürhunde-Frontmann mit melancholischer Stimme zu Wort meldet. Er spricht in dem Lied eine bestimmte Person, die er sehr schätzt, ja sogar zu lieben scheint. Der Hintergrundsound ist anfangs rein elektronisch. Erst als Michel im Refrain schreit "Lass mich dein Engel und dein Teufel sein" wird das Werk fetziger und rockiger. Dieser Track gehört sicherlich zu den besseren des Albums, da er den Hörer von allen am meisten mitreißt. (8/10)
04 - Mea Culpa 6:54 Das nächste Stück ist das längste auf dem Silberling. Flüsterstimmen (anscheinend aufgenommen von einer christlichen Messe) und Windrauschen leiten den Song ein. Dann ertönen ruhige, hohe Keyboardklänge. Erst nach zwei Minuten meldet sich Michels Stimme zu Wort, die immer wieder sagt "Komm zu mir". Später kommen noch einige E-Gitarren hinzu, die den Gesang jedoch leider so sehr in den Hintergrund drängen, dass dieser kaum noch zu verstehen ist. Etwas lang für meinen Geschmack, obwohl der Song variabel und durch ab und zu einsetzende Sampler nicht zu langweilig ist. (7/10)
05 - Rhythmus der Gefühle 5:52 Ziemlich elektronisch geht es mit dem fünften Song weiter. Frontmann Michel singt diesmal wesentlich tiefer als sonst, dass man sich beinahe schon an einen "Black Metal"-Sänger erinnert fühlt. Schwere E-Gitarren trifft man jedoch erst sehr spät und recht selten in diesem Lied. Worum es genau in dem Stück geht , wird mir nicht ganz ersichtlich, es scheint sich jedoch um eine Art Gesellschaftskritik zu handeln. Irgendwie plätschert der Song jedoch nur so vor sich hin, sodass später Langeweile bei mir aufkommt. (5/10)
06 - Herrenmensch (Remix) 4:34 Der Song "Herrenmensch" vom Debütalbum "Metallspürhunde" wurde auf dieser EP noch mal aufgearbeitet und veröffentlicht. Der Track fällt sofort mit der Tür ins Haus und ist sehr elektronisch, sodass man sich fast schon an puren Industrial erinnert fühlen. Auch Michels Gesang wird immer wieder stark verzerrt, mal klingt er tiefer, mal wie ein Computer. Da das Stück sehr chaotisch ist und sich eine Struktur nicht wirklich erkennen lässt, habe ich keine Ahnung worum es geht. Es wird auf jeden Fall immer wieder der "Herrenmensch" angesprochen. Na ja, kein wirklich guter Song. (4/10)
07 - Erntezeit (Remix) 5:53 Auch dieser Song stammt von dem Debütalbum "Metallspürhunde" und wird hier in einem neunen Gewand präsentiert. Tiergeräusche und lange Synthies leiten den Song ein. Frontmann Michel singt wie Gnom und seine Worte werden im Hintergrund immer wieder wiederholt. Auch dieser Remix ist rein elektronisch und wie das vorangegangene Stück recht chaotisch. Der Inhalt ist wieder schwer ersichtlich, wobei die gesungenen Worte jedoch klar zu verstehen sind. (5/10)
Gesamtspielzeit: 42:18
Cover: Das Cover ist schwarz-weiß und man sieht die vier Bandmitglieder in Passfotogröße.
Fazit: Die zweite Veröffentlichung der "Metallspürhunde" ist mäßig, dass die Jungs und Mädel es besser können haben sie ja bereits mit ihren beiden neusten Werken bewiesen. Aller Anfang ist halt schwer, sodass die Qualität dieser EP eben noch zu wünschen übrig lässt. Man muss ja auch dazu sagen, dass ihnen damals noch kein Bruno Kramm mit helfender Hand zur Seite stand. Für Fans jedoch sicherlich eine gute Gelegenheit mehr über den Weg der "Metallspürhunde" zu lernen. Wer Bands wie Cephalgy, Terminal Choice, Seelenzorn, Gothminister, Eisbrecher, Das Ich, Samsas Traum, Rammstein oder OOMPH!, mag, sollte auf jeden Fall mal reinhören.
Pro: Top Sound, Abwechslungsreich, Clubtauglich Kontra: keine
...Hallo liebe Leserinnen und Leser,
heute kommt mal ein Gemeinschaftsbericht von meinem Mann und mir, über das neuste Album von einer unserer Lieblingsbands.
Hierbei handelt es sich um die Metallspürhunde aus der Schweiz und ihrem Album ?Böse Wetter?.
Die Metallspürhunde haben sich in den 90ziger Jahren gegründet und wurden vom New Wave und Synth-Pop der 80er Jahre inspiriert.
Im Laufe der Jahre kamen einige Musiker und Instrumente hinzu und der Sound änderte sich mit Ihnen, die Gruppe selbst bezeichnet Ihre Musik als Elektrometal.
Veröffentlichungen:
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Alben
* 1999: Metallspürhunde
* 2001: Preview2
* 2003: Blut & Spiele
* 2006: Amokmensch
* 2009: Böse Wetter
EPs
* 2006: Nackt (Akustik-EP)
* 2007: Was hat dich bloß so ruiniert
aktuelle Besetzung:
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Michel Frasse...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
sehr hilfreich 01.01.1970
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