Massive Attack - die Begründer des Trip Hop
08.07.2009
Pro:
sehr schöne Beats
Kontra:
-
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
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 Leopard111
Über sich:
RC-Car-Fan, Horror-&Splatterfilm-Fanatiker . Schreibe aber auch über Sachen aus dem alltäglichen Le...
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1) Gesichte von Massive Attack Genre: Trip Hop Gründung: 1987 Website: http://www.massiveattack.co.uk Die Gründungsmitglieder von Massive Attack sind Robert „3D“ Del Naja, Marshall und Andrew „Mushroom“ Vovles. Ihre erste Single veröffentlichten sie ihre erste Single Daydreaming. Nach der Aufnahme einiger weiterer Songs veröffentlichten sie im Jahre 1991 ihr erstes Debütalbum Blue Lines, auf dem auch Tricky, ein alter Freund mitwirkte.
Kennzeichnend für die Musik dieses ersten Albums sind ein durchgehend entspannter, langsamer Beat, die Verwendung von Samples aus dem Jazzrock und der Einsatz verschiedener Sängerinnen und Sänger. Schon kurze Zeit nach dem Blue Lines erschienen ist, nannten sich die Gruppe aufgrund des tobenden Golfkrieges in Massive um. Da die Phrase Massive Attack im Zuge der Kriegsberichtserstattung für Flächenbombardements verwendet wurde. Der Name führte allerdings erst zu Verwirrung und ihre erste US Tour floppte.
Auch in den folgenden Jahren protestierten Massive Attack weiter gegen kriegerische Unternehmungen. 1994 erschien ihr zweites Album „Protection“. 1997 veröffentlichten sie eine EP mit dem namen Risingson. Dieser Song war die erste Single aus dem 98er Album Mezzanine. Es zeigt die neu eingeschlagene Richtung der Gruppe. Auf diesem Album werden zum ersten Mal E-Gitarren, düstere Sounds und langsame Beats eingesetzt.
1999 stieg Vowles aus. Er wollte sich musikalisch weiterentwickeln. Die Band war damit nicht einverstanden. Bis 2003 wurde es um die Band etwas ruhiger. Doch Anfang 2003 veröffentichten Sie ihr Album 100th Window. Daddy G stieg zu dieser Zeit aus der Gruppe aus. Er wollte sich mehr Zeit für seine Familie nehmen. Auf der folgenden Tournee zu 100th Window stieß er jedoch wieder hinzu. Dieses Album ist eine konsequente Weiterentwicklung von Mezzanine.
2005 erschien zum ersten mal ein Soundtrack der Band zum Film Unleashed – Entfesselt. 2006 kam eine Collected Cd auf den Markt. Auf dieser findet man Songs aus der 15 jährigen Bandgeschichte aber auch neue Stücke.
Das 5. Album erschien Anfang 2009. 2) Das Album-Cover Gefällt mir sehr gut. Es passt hervorrand zum düsteren Sound der Gruppe. Es spielt schön mit den Kontrasten (schwarz/weiss) und ist auch ein künstlerisches Meisterwerk.
3) Die Songs auf dem Album Mezzanine 1 – Angel 6:19 Einer der bekanntesten Titel von Massive Attack. Dieser Titel ist wie es für Massive Attack üblich ist eine Mischung aus TripHop, Hardrock und Ambient. Also ziemlich düster und bedrohlich aber gleichzeitig auch harmonisch und melodisch. Der Beat ist langsam und hört sich durch den Synthisound und dunkle, tiefe Bässe mysteriös an. Der Gesang klingt irgendwie beschwörend. Als würde sich der Sänger seinen Weg aus dem Abgrund noch bahnen. Der Song beinhaltet des weiteren harte E-Gitarren-Riffs. Angel ist wirklich ein sehr gelungener Eröffnungstrack. Der die Qualität des Albums schon aufzeigt. 2 – Risington 4:58 Auch hier findet man wieder gefilterte E-Gitarren-Riffs und sehr dunkle, tiefe Bässe. Diese dominieren auch dieses Stück. Das Stück ist allerdings schneller als sein Vorgänger. Der Text und der Refrain sind ebenfalls etwas länger. Auch ein sehr gelungener Titel, auch wenn der Sound im Hintergrund anfangs etwas gewöhnungsbedürftig ist.
3 – Teardrop 5:30 Ist einer meiner absoluten Lieblingshits auf dieser CD. Der Song ist langsam und melodisch. Auch er hat wieder sehr tiefe Bässe. Aber einen sehr schönen und eingängigen Sound. Auch der Gesang passt optimal zum Song. Obwohl dieser sehr hoch ist, ist er trotzdem vom Text und vom Ausdruck her genauso düster wie der Beat. Auch dieser Titel dürfte den meisten Massive Attack-Fans ein Begriff sein. Für alle die, die sich mit Massive Attack nicht so auskennen, kann ich nur sagen, dass eigentlich die Meisten diesen Titel kennen, wenn sie ihn hören. Er wird oft auch beim Fernsehen als kurze Hintergrundmelodie eingespielt. Er ist irgendwie depressiv und melancholisch. Auch ist dieser Track sehr klavierlastig. Teartrop ist wirklich eines der Highlights auf diesem Album. Kann jedem nur empfehlen sich dieses Stück anzuhören. 4 – Inertia Creeps 5:57 Dieser Song klingt sehr orientalisch. Trotzdem wieder düster. Dieser Track erinnert an den bereits beschriebenen (Risington). Er wirkt hypnotisch und ist auch in einer ähnlichen Geschwindigkeit aufgenommen wie der 2. Track dieses Albums.
5 – Exchange 4:11 Dieser Song ist etwas anders als seine Vorgänger. Er ist fröhlicher, die harten Gitarren fehlen. Dieses Stück wird von Streichinstrumenten dominiert. Im Song sind sehr viele Dub-Effekte integriert. Es ist ein reines Instrumental. Gefällt mir aber sehr gut und bringt Abwechslung. 6 – Dessolved Girl 6:06 Auch hier kommt wieder Gastsängerin Sarah Jay zum Einsatz. Zuvor wirkte sie ja im Titel „Teartrop“ mit. Hier findet man wieder tiefe Bässe und harte E-Gitrarren-Riffs. Der Song ist mittelschnell. Die harten E-Gitarren-Riffs bilden einen starken Kontrast zu der so friedlichen Stimme der Gastsängerin. Trotzdem ist das Stück insgesamt stimmig und erzeugt eine harmonische Stimmung.
7 – Man Next Door 5:56 Dieser Song ist noch eine spur düsterer als seine Vorgänger. Er erinnert an einen Trip ins Innere der Seele und regt zum Nachdenken an. Auch wieder ein echtes Highlight. Hier hört man keine E-Gitarren sondern Akustik-Gitarren. Der Gesang ist ebenfalls hervorragend. Die Vocals polarisieren wirklich. 8 – Black Milk 6:21 Auch dies ist wieder ein absolutes Highlight. Wieder sehr depressiv und langsam. Der Beat ist eine Mischung aus tiefen Bässen und Klaviertönen. Auch hier ist Liz Frazer wieder mit von der Partie.
9 – Mezzanine 5:56 Es lehnt sich teilweise an seine Vorgänger an, der Beat ist allerdings etwas verstörender als der seiner Vorgänger. Hier treffen wieder harte Gitarren auf sphärische, hypnotisierende Synthiklänge. Der Gesang ist etwas beängstigend passt aber meiner Meinung nach sehr gut zum Beat. 10 – Group Four 8:12 Hier wird der Gesang unter mehreren Sängern aufgeteilt. Zum einen singt wieder Liz Frazer und zum anderen 3D. Die beiden Stimmen sind zwar sehr unterschiedlich, verleihen dem Stück aber eine sehr harmonische Seite. Es wirkt somit sehr facettenreich. Die ersten Minuten wirken sehr traurig, dies wird auch noch durch das Klavier verstärkt. Doch mit der Zeit wird der Song immer fröhlicher (für Massive Attack-Verhältnisse). Auch ein echtes Meisterwerk.
11 – Exchange 4:10 Auch ein sehr gelungenes Outro. Exchange finden wir jedoch in einer anderen Version schon auf dem Album. Diese andere Version ist allerdings ein Instrumental. Er ist zwar nicht haar genau gleich. Man kann aber doch schon starke Parallelen zwischen den beiden Tracks feststellen. Der Track ist allerdings etwas dubbiger und auch ruhiger als der Instruemntal Track. Der Gesang ist sehr sanft. Dieser Song ist anders als seine Vorgänger. Aber trotzdem sehr schön. Die ganzen rund 68 Minuten sind wirklich ein Hörgenuss. Kann jedem dieses Album nur ans Herz legen.
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08.07.2009 16:47
mir völlig unbekannt
08.07.2009 15:28
Erinnert mich wieder einmal daran, dass ich mir schon lange ein Album von Massive Attack kaufen wollte. Vielleicht wär das ja eins für mich!? LG. Silvia
08.07.2009 15:10
Ich liebe diese Band auch.