Michael J. ,this is for you!
11.12.2010 (25.01.2011)
Pro:
tolle Songs, tolle "Notizen", tolles Cover
Kontra:
gar nichts, es sei denn man lässt sich auf die Kontroverse ein, die das Album betrifft
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
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 Sylviane
Über sich:
***beLIEve ***Vielen Dank für ALLE Bewertungen! Bitte nicht böse sein, wenn ich derzeit nicht in je...
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Heute ist ein großer Tag für alle Liebhaber von Michael Jacksons Musik. Sein neues Album „MICHAEL“ befindet sich seit diesen Stunden in den Regalen der Musikläden. Ein Album, das schon vor seiner Veröffentlichung für eine Kontroverse sorgte: Die Frage war, ist es wirklich in allen Tracks Michael Jackson, der da singt? Gerüchte über ein Gesangsdouble machten die Runde. Stellenweise sogar (laut Presse) von seiner eigenen Familie gestreut, seinen Kindern Prince und Paris, seinen Eltern und Geschwistern. Den kleinen Blanket hat man glücklicherweise nicht in diesen Strudel hineingezogen. Es wurden Fachleute zitiert, die dafür sprachen, dass es Michaels Stimme ist, nicht zuletzt wurden Künstlerkollegen laut, die bestätigten, dass es Michaels Stimme in allen Songs ist. Und dennoch steht das Wort vieler Familienmitglieder der Jacksons dagegen.... Ein Album also, das schon umstritten war, bevor es überhaupt richtig an die Öffentlichkeit gelangte. Die Feuer wurden geschürt, der Rauch entstand und auf welches Lager man sich nun schlug, blieb dem eventuellen Konsumenten selbst überlassen.
Angeheizt wurde die Diskussion noch als im Internet einmal der Titel „Breaking News“ erschien, einer der Songs des neuen Albums. Der Titel, der natürlich bezeichnend ist für Michael Jackson, der auch jetzt immer noch die Schlagzeilen füllt, wie er es seit den frühsten Tagen der Jackson 5 getan hat. Fast zeitgleich erschien im Internet ein Titel, den angeblich Michaels Mutter Katherine veröffentlicht hatte, um ein „wahres“ Werk von Michael zu zeigen, da die Familie ja größtenteils behauptete, dass der Track „Breaking News“ nicht komplett von Michael stammen würde. Doch leider erwies sich dieses dann als Fake. Insofern wurde für mich die Glaubwürdigkeit der Familie in Frage gestellt und ich stellte mich auf die Seite derer, die daran glauben, dass dieses Album KOMPLETT Michael Jacksons Stimme beinhaltet. Es ist ja auch bekannt, dass er viele Titel schon soweit fertig gestellt hatte, die einfach keinen Platz auf anderen CDs gefunden hatten. Es besteht also ein Fundus aus etlichen Titeln, die quasi nur auf die Veröffentlichung warteten. Die Stücke auf „Michael“ sollen aus verschiedenen Epochen stammen, da Jackson schon immer viele viele überzählige Stücke aufgenommen hatte für seine anderen Produktionen. Insofern ist es auch nicht verwunderlich, dass Sony diesen wahnsinnigen Kontrakt schließen konnte mit dem Michael Jackson Estate auch nach dem 25. Juni 2009. Material für die 7 Alben, die Sony nun noch herausbringen will, gibt es genug. Doch nun genug der Informationen, die dieses Album umgeben, die zwar wichtig sind, aber nicht alles. Machen wir es kurz: Ich glaube an Michael Jackson und daran, dass das Album seine Stimme enthält. Und selbst wenn nicht, habe ich durch meinen Kauf der CD seine verwaisten Kinder unterstützt, denn wer ist sonst das „ESTATE MICHAEL JACKSON“? Das sind seine Erben und das sind wie wir alle wissen seine geliebte Mutter Katherine und seine drei geliebten Kinder Prince, Paris und Blanket. Und darum gebe ich GERNE das Geld für dieses Album aus. Selbst, wenn ich genarrt worden sein soll, was Michaels Stimme angeht. Doch ich denke, ich habe im Laufe der Jahre genug Erkenntnisse gesammelt, um zumindest ein wenig sagen zu können, Michaels Stimme zu kennen. Und wenn es doch ein so genannter „Soundalike“ war, dann war es ein wirklich guter und auch das verdient mehr oder weniger Anerkennung. Doch warum sollte Sony tricksen? Es ist bekannt, dass Material da ist und wir nehmen es nun einfach mal so hin.
Titelauswahl: Die Titelauswahl ist grandios. Ich habe selten ein so vielschichtiges Album gesehen und gehört. Wir haben hier viele Titel, denen man mit vagen Kenntnissen, ihre Geburtsstunde zuordnen kann. Sie tragen dann eindeutig die Handschrift einer ganz bekannten Ära Michael Jacksons. Und dann haben wir Titel, die so ganz anders sind als all das, was er bisher gemacht hat. Wo man sich denkt: Wow, auch das IST Michael. Michael Jackson zeigt sich auf dem Album vielfältig wie nie für mein Empfinden. Es wird Neues mit Altem vermischt, wenn wir die Stilrichtung betrachten und das macht diese CD so lebendig, auch wenn es fast makaber ist, diesen Begriff in dem Fall zu nennen...
Hold my hand: Das erste Lied auf der CD ist „Hold my hand.“ Hier haben wir ein Duett mit Akon. Dieses ist auch die erste Singleauskopplung des Albums. Man bekommt die Single inzwischen auch im Handel und bald wird es auch ein Video dazu geben. Die ersten Teaser für das Video sind schon im Internet zu finden und es wird heiß, das sagt der Teaser schon alleine aus... Für Interessierte ist „Hold my hand“ nichts Neues. Denn der Song fand sich schon lange im Internet. Er soll schon einige Jahre vor dem 25.06.2009 entstanden sein. Was aber kaum einer weiß, ist dass die erste Version, die im Internet seit langem zu finden war, eine andere ist als die auf der CD. Hier sind einige Stellen anders als das Stück, das man im Internet schon lange finden konnte. Es wurde also noch nachbearbeitet auf irgendeine Art und Weise. Technisch ist heutzutage ja einiges möglich und so bekommt man auf der CD eine etwas andere Version. Es sind nur kleine Teile, aber es fällt dem
Bilder von Michael - Michael Jackson
Interessierten halt auf. „Hold my hand“ ist meiner Ansicht nach in die Kategorie Ballade einzuordnen. Der Text ist hörenswert und beginnt makaberer Weise mit den Worten: „this life don´t last forever:“ Übersetzt: Dieses Leben dauert nicht für immer. Mehr möchte ich dazu eigentlich auch nicht schreiben, das Stück nicht zerreden. Ich denke aber, „Hold my hand“ ist eine gute Wahl als erste Singleauskopplung.
Hollywood tonight: Das nächste Stück auf dem Album war mir völlig neu gewesen. Es ist ein ruhigerer Titel, der mich sehr an viele Stücke auf dem „Invincible“-Album erinnert vom Style her. Ein Stück, das ich liebe. Ich mag es, wenn Michael gefühlvoll und sensibel auftritt und das wird in diesem Stück so eindeutig klar. Dabei ist der Beat am Anfang ähnlich schwungvoll wie bei „Billie Jean“ und einige Themen des Basses erkennt man auch immer wieder, ebenso wie bei „Billie Jean“. Wenn ich die Augen schließe, kann ich mir eine Performance auf der Bühne von Michael Jackson lebhaft vorstellen. Und ich WEISS, es wäre atemberaubend. Das Lied hat einfach Potential, eine Mischung aus Ballade (besonders vom Text her) und doch eindeutig herausforderdnen Melodien.
Keep your head up: Hier haben wir es mit einer wahren Ballade zu tun. Es geht hier um ein Mädchen, das sein Leben zu meistern versucht mit zwei Jobs und einem Baby... Ein Leben, das nicht einfach ist. Und Michael bringt es so gefühlvoll rüber, als würde er tröstend daneben stehen. Ein wirklich TRAUMHAFTER Song, der mich absolut begeistern kann. Ein Lied, so voller Gefühl, voller Zärtlichkeit und voller Hoffnung. Man fühlt sich von Michael Jackson nahezu umarmt, er klopft einem auf die Schulter und sagt:: Mach weiter, Du schaffst es! Kämpfe um Deinen Platz in der Welt. Man fühlt sich fast an seine wundervolle Performance von „ She´s out of my life“ erinnert, das Lied aus seinen Anfangszeiten, wo er selbst am Ende des Songs in ein Schluchzen ausbrach, weil er so viele Gefühle investiert hatte und den Schmerz dieser Ballade nachfühlen konnte. Hier fühle ich mich ähnlich berührt wie bei diesem Song. Er geht einfach unter die Haut. Ein wundervolles Lied, das einem Mut zuspricht, einem Hoffnung gibt, in dieser lauten Welt. Ein Lied, das berührt. Ganz einfach berührt. Danke, Michael.
(I like) the way you love me: Auch hier haben wir es mit einem ruhigeren Song von Michael Jackson zu tun. Der Anfang des Liedes ist ganz ganz toll gemacht. Wir hören hier Michael scheinbar im Telefon singen. Und soweit ich informiert bin, hat Michael das oft gemacht, dass er Freunden oder einfach Menschen, deren Meinung er schätzte, am Telefon vorgesungen hat. Das als Intro zu nehmen ist mehr als GENIAL. Ich bin von diesem Intro wirklich hingerissen und danke demjenigen, der es so zurecht geschnitten hat von Herzen. Der Song ist auch wieder einer der gefühlvolleren von Michael Jackson. Er schmeichelt jeder FRAU, da wir es einfach gern hören, wenn jemand zu uns sagt: I like the way you love me. :) Ich denke, es gilt auch für Männer. Die wollen wir ja nicht außen vor lassen. Auch hier ist Michael wieder wahnsinnig gefühlvoll und man kann sich ein Video zu dem Song richtig gut vorstellen. Ein wirklicher Ohrenschmaus für alle, die Michael auch in leisen Tönen lieben.
Monster: Dieses Stück hat er in Zusammenarbeit mit 50 Cent aufgenommen. Es ist erinnert mich vom Intro her ein wenig an Stücke aus seiner „Blood on the dancefloor“ -Zeit. Es ist im Vergleich zu anderen Stücken eher aggressiv. Eine Besonderheit ist hier, dass Michael einige Backgroundstimmen durch ein PVC-Rohr aufgenommen hat, um einen besonderen Effekt zu erzielen. Das Stück ist nicht schlecht, steht aber im Gegensatz zu den gefühlvollen Songs. Doch das ist ja nicht selten bei Jackson, dass er die ganze Bandbreite seines Könnens zeigt. Auch das gemeinsame Arbeiten mit anderen Künstlern ist nicht neu und gerade der Rapp, ist auch auf anderen Alben von Michael zuhause. Charakteristisch für Jackson ist das allerdings nicht, aber es stört auch nicht wie ich finde. Zudem ist mir bekannt, dass es mal jemanden gab, der Michael den Rat gab, sich anzuschauen, wie die Kids in den Straßen tanzen und was für Musik sie hören und sich dann anzupassen. Dabei hätte Michael es meiner Meinung nach gar nicht NÖTIG gehabt. Jackson war früher immer so unverkennbar, Jackson war Jackson. Und wer Jackson wollte, wollte ihn so wie er WAR.
Best of joy Auch dieses Lied hat einen ganz ganz sanften Michael Jackson zu zeigen. Es ist eine wahnsinnig schöne Ballade, die Michaels Stimme so zur Geltung bringt, dass man dahin schmelzen möchte. Auch wenn die Zeile „ I am forever“ etwas makaber klingt. Doch eine ähnliche Zeile hat man ja damals auch auf seiner Trauerfeier im Fernsehen lesen könne: „I am here and forever“. Daran musste ich bei dieser Textzeile denken. Das Lied ist wunderschön und man hat das Gefühl, dass Michael wirklich gegenwärtig ist.
Breaking News: Hier haben wir nun den Song „Breaking News“. Das Intro mit den verschiedenen Stimmen, die Pressesprecher nachahmen, erinnert an die Kontrovers um Michaels Video von „Black or white“, das schlussendlich „entschärft“ werden musste, weil es zu aggressiv und sexuell orientiert schien. Doch Breaking News ist mehr. Es ist DER Song, der schon im Internet veröffentlicht wurde vor dem Erscheinen des Albums. Und es ist der Song, von dem viele behaupten, dass es nicht MICHAEL JACKSON ist der da singt. Ich selbst möchte zum Beispiel in der Hinsicht auf das Lied „2000 Watts“ verweisen, wo Michael mit einer derart dunklen Stimme singt, dass man meinen könnte, er wäre es nicht. Dagegen ist dieses Lied typisch Michael.
(I can´t make it) another day: Auch dieser Song ist ein Lied zusammen mit einem anderen Künstler. Und zwar hat Michael hier Lenny Kravitz auserkoren mit ihm zusammenzuarbeiten. Auch hier haben wir es wohl eher mit einer Ballade zu tun. Auch wenn es hier eher etwas heftiger musikalisch zugeht anstatt sensibel. Gerade Michaels Gesang kommt hier fordernd und fast aggressiv herüber. „Another day“ kommt mit auch derart bekannt vor, dass ich meine, davon schon einmal eine Version im Internet gehört zu haben. Es ist ein eindrucksvolles Lied, aber für mich persönlich nun kein Highlight, Michael Jackson betreffend. Dennoch ist es durchaus hörbar und sicherlich ein gutes Stück auf dieser CD.
Behind the mask: Das nächste Stück trägt den Titel „Behind the mask“ und hat ein tolles Intro. Wir hören hier Applaus und dann ein Saxophon. Dann geht das Stück richtig los. Wir hören hier ein Stück von Michael Jackson, das seine Zweifel, seine Zweifel an der Liebe bekundet. So könnte man es ausdrücken. Es erinnert mich vom Klang her ein wenig an „Dirty Diana“. Und es stellt ganz klar ein vom Text her recht persönliches Jackson-Lied dar. „Behind the mask“, ein Fingerzeig auch auf das, was Michael hinter der Maske des Showmans verbergen wollte?
Much too soon: Und schon sind wir schon am Ende der CD angelangt. „Much too soon“ ist der letzte Song dieses Albums. Und ich denke,der letzte Platz auf dieser CD ist mit Absicht gewählt worden. Erinnert der Titel doch gleich an „Gone too soon“, das Lied, das Michael für den AIDS-kranken Jungen Ryan White gesungen hatte. Auch hier kocht das Gefühl wieder über. Der Song geht zur Herzen. Doch neu ist er auch nicht, schon vor der Veröffentlichung des Albums gingen Auszüge dieses Liedes im Internet um die Welt auf der Website „www.michaeljackson.com.“ Dieser Song ist so leise, wie Michael üblicher Weise gesprochen hat. Dieser Song ist so authentisch Michael, das man kaum einen besseren Schluss für das Album hätte finden können. Und letztlich denkt der Michael Jackson Freund bein erklingen dieses Titels in die andere Richtung: Es war zu früh, viel zu früh, dass Michael gehen musste.....
Cover: Das Cover der CD zeigt eine Kollage Michael Jackson betreffend. Ich denke, so kann man das Bild am ehesten bezeichnen. Es ist kein normales Foto, kein Portrait. Wir sehen hier Michael mit einer Krone auf dem Kopf. Ganz klar, der King of Pop, der König der Herzen... Und um diesen König im Mittelpunkt sehen wir viele „Michael Jacksons“ in verschiedenen Lebens- und Schaffensstationen. So zum Beispiel ganz oben in der linken Ecke als Michael Jackson im Zeitalter des „Off the wall“ Albums, seinem ersten großen „Befreiungsschlag“ des Jacksonclans. Darunter sehen wir dann einen begnadeten Michael im Zeitalter von „Thriller“, umgeben von seinen Monstern, seinen Zombies, den Unsterblichen. Darunter sehen wir einen Michael im „Billie Jean“ Outfit aus dem Video, einen Michael aus „Beat it“, einen Michael, der an die legendäre Motownjubiläumsshow erinnert und den genialen Michael, der „USA AFRICA“ ins Leben rief und „We are the world „ schuf. Auf der anderen Seite von „King Michael“ sehen wir ihn einer Pose aus „Kaptn Eo“, wir sehen die Achterbahn aus „ Leave me alone“, ein Zeichen für die üblen Zeiten in Michael Jacksons Leben, als er zum Futter und Ziel der Tabloid-Presse wurde. Wir sehen ihn im Look von „Bad“, meiner Meinung nach äußerst sexy und für mich lange Zeit für den Inbegriff von Michael Jackson. Wir sehen ihn leicht schräg stehend als „Smooth Criminal“ in dem weißen Outfit, einfach genial immer wieder. Wir sehen einige Tiere, an den „Earth Song“ erinnernd und wir sehen das halbe Cover von „Dangerous“, ein Auge des Michael Jackson als Ausschnitt aus diesem Cover. Weiter sehen wir viele Kameras, was vielleicht ein Zeichen sein soll für die Jagd der Presse auf Michael. Wir sehen einen Mann auf den Mond, was an MOONWALKER erinnert und ein Ufo, was auch an Michaels Film erinnert. Und selbst der „große“ Michael in der Mitte der Kollage zeigt sich viel gesichtig. So ist eine Seite dieses Mannes heller als die andere, wahrscheinlich daran erinnernd, dass Michael an der Weißfleckenkrankeit Vitiligo litt. Ein Mann, weder schwarz noch weiß. Black or white? Michael Jackson wollte immer dafür stehen, dass seine Musik farblos ist. Er wollte für ALLE Menschen dieser Erde Musik machen, unabhängig von Hautfarbe und Lebensraum. Ein wunderschönes Symbol dafür wie ich finde.
Ja, und die Krone? Muss ich das noch interpretieren? KING OF POP, ich denke, das sagt alles. Die Hand im Glitzerhandschuh aufs Herz gelegt, eine schöne Geste. Vor allem erinnert sie an die Fotos von Arno Bani, die er von Michael Jackson geschossen hat und die in den vergangenen Wochen im Internet kursierten. Die Haltung ist sehr ähnlich. Ich finde das Cover sehr gelungen, zeigt es im Grunde für den Interessieren eine Art bildlichen Lebenslauf von Michael Jackson. Einfach wunderschön.
Sonstiges: Dem Album ist natürlich ein Booklet beigegeben. Und dieses hat es in sich. Es enthält handschriftliche Notizen von Michael Jackson, die seine Bewunderer teilweise erschaudern lassen. Besonders ansprechend ist seine letzte Notiz, in der er dazu aufruft seine Talente zu nutzen und sich selbst unsterblich zu machen kurz gesagt. Es lässt mich erschaudern... Denn unsterblich ist Michael Jackson auf jeden Fall für mich. Doch zu lesen, dass er diese Gedanken in gewisser Weise hatte, sie der Nachwelt quasi per Memo mitteilte, lässt einen doch erschaudern. Und im Grunde seines Herzens hatte Michael ja auch recht. Es ist wundervoll, wenn man weiß, dass nach seinem Tode etwas bleibt, was man geschaffen hat. Und kaum ein Mensch auf dieser Welt hat sich so unsterblich gemacht wir Michael selbst. Auch andere Schriftstücke von Michael Jackson sind hier zu lesen. So unter anderem ein Statement, dass es alle diese Lieder mit „seinem Mund“ gesungen hat. Und nicht nur dass, ich weiß zum Beispiel, dass er die Lieder, die er komponiert hat, mit dem „Beat boxing“ eingesungen hat. Eine Fähigkeit, die gewaltig ist. Mein Sohn zum Beispiel hat in einem Schulprojekt beat boxing gelernt und so weiß ich, dass eine Menge Übung und Kunstfertigkeit in der Richtung erfordert. Und Michael war ein Meister auf dem Gebiet. So kann man dieses Statement doppelt wertvoll nennen, da es ja besagt, dass er alles selbst gesungen hat und auch wenn man tiefer mit der Jacksonmaterie vertraut ist, besagt, dass er das, was er selbst geschrieben hat, mit seinem eigenen Mund hervorgebracht hat, eben beat boxend. Ebenso sehen wir hier einige Anmerkungen zum Song „ Hollywood tonight“, Hier scheint es sogar so gewesen zu sein, dass er es auf Briefpapier das Hotels „ The beverly ´hills“ geschrieben hat. Nebenbeibemerkt, ist dieses Hotel gar nicht weit von seiner letzten Heimatadresse Carolwood Drive 100 in LA.
Sonderteil: In der Mitte des Booklets gibt es ein komplettes Bild der Kollage, der das Titelbild für „Michael“ entnommen wurde. Hier sieht man im Grunde zu beiden Seiten der großen gekrönten Hauptfigur noch weiter Elemente. Diese sind aber nicht mehr so vielsagend wie die auf dem Cover. Man sieht hier Ausschnitte aus der Zeit der Jackson 5, die Weltkugel aus dem Lied „´Heal the world“, ein Bild von Jacksons Eltern, dem kleinen Haus aus Gary und den Geschwistern. Bezeichnend ist auch der Bus, der in diesem Zusammenhang abgebildet ist, damit sind die Jacksons zu Zeiten der Jackson 5 on Tour gegangen. Auf der anderen Seite geht die Kollage so weiter, dass sie eher mehr Menschen zeigt als Michael selbst. Ich denke, dass das für die Massen steht, die er begeistert hat. Augenscheinlich Menschen aller Nationalitäten. Auch sehen wir hier den Michael aus der Ankündigung von „This is it“, ebenso wie die Statue aus der History-Tour und genau davor den Michael, der in der History-Tour aufgetreten ist und die Fans schon in Ekstase versetzt hat durch sein Erscheinen, ohne eine Bewegung getan zu haben, noch einen Laut von sich gegeben zu haben. Im Hintergrund dazu die Polizei, wie bei der History-Tour. Auch den Michael von „Blood on the dancefloor“ sehen wir. Und den Michael aus dem Song „ Will you be there“, wo am Ende der Performance immer ein Engel vom Bühnenhimmel schwebt und Michael umarmt. Ein immer hinreißendes Erlebnis, das hier wunderschön in Szene gesetzt wurde. Die wilden Tiere, die man auf diesem Bild erkennt mögen an Michaels „Neverland“ erinnern, wo er ja einen Privatzoo hatte oder auch an den Earth Song. Mir kommen beide Assoziationen hoch. Und ganz oben erkenne ich als letztes den Roboter aus „Moonwalker“, in den Michael sich verwandelt hatte wie auch Michael fliegend in einer Peter Pan Pose. Gern möchte ich noch die beiden Engel erwähnen, die dem „großen“ Michael auf dem Bild die Krone aufs Haupt setzen. Bezeichnender Weise ist einer Weiß, der andere Schwarz.
Danksagung: Im Falle dieser CD spricht das Estate einfach die Danksagung aus, wie wir es sonst von Michael Jackson her kennen. Es wird das ganze Team benannt und auch die Familie, wie auch die Fans kommen im Dank nicht zu kurz. Eine sympathische Geste wie ich finde.
Kaufort: Media Markt
Preis: 12.90 Euro habe ich heute im Media Markt für die CD gegeben. Ich weiß, dass sie bei Amazon im Internet teurer gehandelt wird. Insofern habe ich zumindest das Gefühl bei Media Markt ein Schnäppchen gemacht zu haben, wobei ich sagen muss, dass ich auch gerne mehr für dieses Album von Michael ausgegeben hätte. Es ist sein Geld in jedem Fall wert.
Zur Kontroverse: Ich für meinen Teil höre hier 100 Prozent Michael Jackson. Und das trotzdem ich vorher viele Gerüchte über einen angeblichen „Soundalike“ angehört habe. Allen Zweiflern rate ich, von Michael das Lied „2000 Watts“ einmal anzuhören. Dort klingt er so unwirklich tief, dass man da Zweifel haben könnte. Doch dann sollte man sich vor Augen halten, dass man es mit MICHAEL JACKSON zu tun hat, dem Ausnahmekünstler unserer Zeit. Warum sollte er seine Stimme, die sein Instrument ist, nicht so beherrschen können, dass sie auch etwas anders klingen kann? Wenn nicht er, wer dann??? Insofern unterstütze ich das Album Michael und empfehle es gern weiter. Und das als überzeugter Fan.
Fakten: Erschienen bei " Epic" unter MJJ Productions 2010. Epic gehört zu Sony.
Fazit: Gern alle Sterne für Michael Jacksons neues Album „Michael“. Ich bin begeistert, es ist 100% Michael in meinen Augen und ich finde es einfach klasse. In diesem Sinne alle Sterne für Michael Jackson. This is for you!
With L.O. V. E. , Sylviane
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16.06.2011 21:50
...ich glaube, bei Euch läuft nur Michael... ;-)
26.01.2011 16:09
B H (und fertig, für einen Fan)
26.01.2011 14:35
ich komme mit bh wieder