Freaky fuckin Death Set
24.03.2011
Pro:
Extremer Electrocoresound
Kontra:
siehe Pro - wer das nicht abkann sollte gar nicht reinhören
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
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 Senilm
Über sich:
FREE Musicjournalism // The world ends on a sunny day // Sympathy for Empathy // Alive and kicking....
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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 41 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Sie gehören zu einer der extremsten Live-Bands, passend dazu ihr chaotischer Punkspazzsound. Eines Ihrer Mitglieder lebte diesen extremen Stil auch privat aus und erlag 2009 einer Überdosis. Es schien fast, als wäre es daß gewesen für THE DEATH SET, doch die drei übrigen Bandmitglieder wollten dem verstorbenen Beau Velasco noch ein Denkmal setzen. So ist "I miss you Beau Velasco" auch der Band ganz eigener Weg Ihrem Weggefährten Goodbye zu sagen und der mit Abstand "ruhigste" und persönlichste Titel des ganzen Albums. THE DEATH SET gehören in der Baltimorer Musikszene neben SPANK ROCK zu den Vorreitern eines neuen Sounds, was Sie mit Ihrem langjähren Partner XXXChange auch ins Studio brachte. Eine stattliche Anzahl von 17 Tracks findet man auf "Michel Poiccard", schon das Intro "I wanna take this tape and blow up ya fuckin stereo" zeigt auf, auf was man sich als Hörer einsetzt. Aggressiver, energischer Elektropunkspazz zwischen Chaos und Methode. Dabei sind THE DEATH SET keineswegs mehr chaotisch partygeil wie auf dem Vorgänger "MFDS", man hat Tiefgang erreicht, woran der Tod von Beau Velasco sicher nicht unschuldig ist. So wird "We are going anywhere man" zur Gute-Laune-Durchhalthymne mit ordentlich Speedbeats im Reverse und "Chew it like a gun gum" zur Drogenverherrlichenden Elektrofarce. Klar, ganz ohne Party gehts nicht - die Hardcorerocknummer "I like the wrong way" versteht sich als Lolita-Anal-Soundtrack... oder so. Irgendwo in all dem chaotischen Effektgebolze finden sich auch Melodien wieder - z.B. wenn "Can you seen straight?" Promoter aufs Korn nimmt und dabei einen arschwackellastigen Headshotrefrain abliefert, welcher irgendwo zwischen SIGUE SIGUE SPUTNIK und DOES IT OFFEND YOU YEAH? den Sound fürs medienüberflutete Jahrtausend abliefert.
THE DEATH SET sind wild, chaotisch und bringen mit dem 60er Schauspieler "Michel Poiccard" gar Tiefgang in Ihren bisher extremen Partysound. Es ist immer noch Effekthascherei und ein wildwüster Chaotensound, aber spätestens wenn Katzengejammer bei "Kittens inspired by Kittens" gescratcht wird, weis man, daß diese Band extrem experimentierfreudig ist und neben DOES IT OFFEND YOU YEAH? zu den Vorreitern eines neuen Sounds gehört. Eines urbanen, extremen Sounds.
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Michel Poiccard - the Death Set
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29.03.2011 15:00
Punk`s not dead ...
24.03.2011 22:18
Punkspazzsound? das klingt so, als müsste ich da mal reinhören! Kenne den Ausdruck zwar nicht, könnte aber Musik sein, die mir gefällt!