„Mob Rules“, vielleicht das aufregendste Black-Sabbath-Album aus der Dio-Ära. Doch nicht nur die Tatsache, dass Ronnie James Dio am Mikro stand, macht dieses Album zu einem Ausnahmealbum. Auch ein neuer Drumer namens Vinnie Appice sorgte für neue Ideen und neuen Wind bei der alten Dame. Doch ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von helden_gesucht über Mob Rules - Black Sabbath 22.08.2003
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
exzellent
Klangqualität:
ausgezeichnet
Langzeithörspaß:
wird nicht schnell langweilig
Häufigkeit der Nutzung
häufig
Dieser Tonträger ist:
einer der besseren des Künstlers
Pro:
Stimme von Ronnie James Dio, schöne Soli, gute Synthese aus schnell und besinnlich
Kontra:
etwas kurze Spielzeiten,1 - 2 schlechtere Songs
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
„Mob Rules“, vielleicht das aufregendste Black-Sabbath-Album aus der Dio-Ära. Doch nicht nur die Tatsache, dass Ronnie James Dio am Mikro stand, macht dieses Album zu einem Ausnahmealbum. Auch ein neuer Drumer namens Vinnie Appice sorgte für neue Ideen und neuen Wind bei der alten Dame. Doch das diese Besetzung nur für kurzer Dauer bestehen sollte, wurde schon kurze Zeit später klar, denn wenn Sänger und Lead-Gitarrist nicht mit einander auskommen, weil der eine „größere“ Dinge vor hat, dann ist ein baldiger Zerfall der Band eigentlich schon vorprogrammiert. Und so sollte dies das einzige Album dieser Mark werden. Doch dafür wurde es ein erstklassiges Album, das den Ozzy-Osbourne-Jahren in nichts nachsteht.
Ein echter Blickfang ist das Cover, das wohl das beste der gesamten Black-Sabbath-Diskographie ist. Es ist in eher dezenten Beige- und Rottönen gehalten. Vermummte Gestalten scharen sich um ein seltsames Gebilde aus Holz und Segel. An einer Wand im Hintergrund steht „Mob Rules“ und „Black Sabbath“ mit Blut oder roter Farbe geschrieben. Tracklist
1 Turn up the Night
2 Voodoo
3 The Sign of the southern Cross
4 E5150
5 The Mob Rules
6 Country Girl
7 Slipping away
8 Falling off the Edge of the World
9 Over and over
> Turn up the Night< - Schon die Schlagzeuganschläge am Anfang des Songs deuten den Rock’n’Roll–Charakter und die unglaubliche Direktheit der Musik an. Charakteristisch ist auch das simple Riff und die vielen längeren oder kürzeren Soli. Dios Stimme ist einfach eine Wucht und verleid dem Song ein Gefühl, dass man sonst nur bekommt, wenn man mit 250 über die Autobahn heizt. Headbanging-Garantie. (3:41)
> Voodoo < - Heiße Gitarrenklänge eröffnen die Voodoo-Show. Ein direkter, harter Schlagzeugrhythmus treibt weiter und weiter. „Call me a liar“, philosophiert Dio ins Mikro. Aber warum sollte man das tun? Bei dem krassen Sound... und den schönen Gitarrensoli... Wer möchte da nicht lieber gleich selber zu einem Luftgitarrensolo ansetzen??? (4:34)
> The Sign of the southern Cross < - Ein gefühlvolles Gitarrenstück leitet hier ein und baut jede Menge sentimentale Stimmung auf. Dios Stimme harmoniert in bisher ungekannter Empfindsamkeit mit Iommis Gitarre. Das Schlagzeug durchbricht diesen gefühlsbetonten musikalischen Hintergrund mit einem langsamen, aber harten Rhythmus. Die Gitarre ist jetzt nur noch sporadisch zu hören – Akkordarbeit. Dadurch einsteht eine tiefe, depressive Stimmung, die nur ab und zu durch Dios Stimme durchbrochen wird. Kurze, schnelle Iommi-Soli füllen den Raum zwischen den Zeilen. (7:53)
> E5150 < - Ein merkwürdig hoher, fiepender Ton leitet in das nächste Stück. Ein surrealer, verschwimmender Klangteppich ertönt. Wiederhallende Basstöne. Plötzlich erklingt so etwas, was man als Gitarre allerdings nur schwer erkennen kann... doch dies ist nur die Überleitung zum nächsten Titel... (2:57)
> Mob Rules < - Ein regelrechter Orkan an Gitarrenriffs bricht los und Dio brüllt ins Mikro ganz in Ozzy&Ian-Manier. Es ist ein energiegeladener, wütender und unkontrollierter Song, was das Solo im Zentrum des Songs klassisch unter Beweis stellt. Hier zeigen die alten Herren, das sie nicht verlernt haben guten, harten Rock zu spielen. (3:07)
> Country Girl < - Marschierende Gitarrenriffs am Anfang mit der passenden Schlagzeuguntermalung. Die Stimme geht hier fast unter so kraftvoll und laut sind die Instrumente. Doch sie kämpft sich wieder in den Vordergrund, dann eine kurze Entspannungspause mit gefühlvoller, eher ruhiger Stimmung. Gitarre und Stimme fungieren nach dem „Ruf-Antwort-Prinzip“. Dann wieder der nahtlose Übergang zum Grundriff. Ideal zum Headbanging geeignet. Dieser Song hätte auch auf einem Manowar-Album zufinden sein können. (4:09)
> Slipping away < - Ein hammerhartes Grundriff begrüßt den Hörer zum Anfang dieses Songs. Und ebenso knallhart wird es von der ersten bis zur letzten Strophe durchgezogen. Nur ein absolut geniales Solo bietet Abwechslung, denn Dios Stimme, so gut sie auch klingen mag, wirkt etwas abwechslungsarm und so klingt der Song wie auf Wut getrimmt. Und solche Songs gibt es schon auf der Platte. Einer der schlechteren Songs, da eintönig. (3:49)
> Falling off the Edge of the World < - Ein feiner, gediegener Anfang ebnet, untermalt von der zarten Stimme von Ronnie und stimmungsvollen Synthesizerklängen, den Weg zu einem schwerfälligen, dunklen Riff, dass wie aus den guten alten Tagen mit Ozzy klingt. Ein Tempowechsel, der normalerweise ja Sabbath-typisch ist, unterstereicht die Ausnahmestellung dieses Songs auf der Platte, denn hier hatte eindeutig Iommi das Sagen und nicht Dio. Das spiegelt sich auch in den Soli wieder, die qualitativ besser sind, als die der vorrangegangenen Songs. (5:07)
>Over and over < - Ein schwermütiges, stark verzerrtes Grundriff reißt den Hörer aus allen lebensfrohen Gefühlen, die er bei diesem Album bisher aufgebaut hatte. „Over and over“ ist das mit Abstand beste Stück auf dem Album. Es ist dermaßen melankolisch und niederschmetternd, dass man es einfach mögen muss. Es lebt von einer gelungenen Synthese aus Sound und Gesang. Auch das genial schöne Soli, das Tony zum Besten gibt, ist ein Indiz dafür. Dios Stimme trumpft auf mit jeder Menge Gefühl und Herzschmerz. (5:29)
Ein durchaus gelungenes Album, wenn man bedenkt, dass es für diese Besetzung das einzigste war. Auch muss man über kleine Fehler und die langsam sich einschleichende kommerzielle Produktion hinwegsehen, aber dafür bietet die Scheibe mit „Over and over“ einen Ohrwurm der Extraklasse.
weitere Erfahrungsberichte
Fast geschafft Bewertung für Mob Rules - Black Sabbathvon
MOKKER
Pro: Wer Heaven & Hell hat, muß diese auch haben. Kontra:
...Wie so oft muß sich eine Band an ihren Vorgängeralbum messen lassen, und im Falle von BLACK SABBATH, war vor MOB RULES eben "Heaven und Hell".
Aber, man muß sich nicht in die Hosen machen, denn das Niveau und der Sound von "Heaven and Hell" werden doch g ...
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Pro: Guter Gesang, klasse Gitarre und einige sehr gute Songs Kontra: zu kurz ... :-)
...Hallo!
Nach Heaven and Hell (s. u.a. Michas Bericht!) erscheint im Jahre 1981 ein weiteres Black Sabbath-Album mit DIO als Sänger und Songwriter: Mob rules. Der Titel des Albums ist schon ein kleiner Sprachgag, bezeichnet er einerseits die "Regeln des Mo ...
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Nach dem überragenden Vorgänger Album 'Heavean and hell' hiess es nun für Black Sabbath den Standard zu halten. Und das ist durchaus geglückt. 'Mob rules' war zwar nicht ganz so erfolgreich (warum auch immer), dennoch ist es ein weiterer Metal-Klassiker. ...
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...Black Sabbath - Live evil
Die Platte erschien 1983 und ist meiner Meinung nach das Beste Live-Album, das Black Sabbath jemals veröffentlicht haben. Die Songs setzen sich hauptsächlich aus den Alben 'Heaven and Hell' und 'Mob rules' zusammen. Natürlich gibt es auch noch ein paar Klassiker aus der Zeit mit Ozzy Osbourne. Das einzige Manko ist der Sound, etwas matschig, aber für eine Live-Platte noch in Ordnung. Gerüchte zufolge soll es zwischen Ronnie James Dio und Tony Iommi einen riesen Krach wegen der Abmischung gegeben haben. Iommi hat behauptet, dass Dio nachts im Studio seinen Gesang lauter gedreht haben soll, daraufhin ist Dio dann auch ausgestiegen.
1. E5150
2. Neon Knights
3. N.I.B.
4. Children Of The Sea
5. Voodoo
6. Black Sabbath
7. War Pigs
8. Iron Man
9. The Mob Rules
10. Heaven And Hell
11. The Sign Of The...
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...DIO's erste Full-Length-Live-CD. Und sie hätte so gut werden können. Wenn da nicht dieser Gitarrist namens 'Tracy G.' wäre, sorry, aber er schafft es sogar das Riff von 'Holy Diver' zu verhunzen. Wenn man davon mal absieht ist die Platte richtig gut. Der Sound ist sehr fett und die Songauswahl überragend. Neben DIO-Klassikern ('Holy Diver', 'Don't talk to strangers, 'The last in live') befinden sich auch Tracks von Black Sabbath ('Heaven and hell', 'Mob rules') und von Rainbow ('Mistreated', 'Man on the silver mountain', 'Long live rock'n'roll').
Fazit: Trotz Tracy G. würde ich DIO-Fans die Platte empfehlen (Live ist DIO halt am besten)....
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Pro: Texte und drei gute Songs Kontra: Durchschnitt rules! Und das bei dieser Gott-Band
...1992 versuchten BLACK SABBATH mit der Wiederbelebung der MOB RULES-Besetzung (also mit DIO, APPICE, IOMMI und BUTLER) noch einmal Kohle zu machen. Leider ist die Platte ein Rohrkrepierer!
Wohl aufgenommen, weil Ozzy damals noch nicht für die ultimative Reunion zur Verfügung stand - das geschah erst 1998, bin mir nicht ganz sicher - und so wenigstens noch mal die zweiterfolgreichste Besetzung Kohle machen sollte.
Der Einstieg "Computer God" ist noch wirklich vielversprechend: Sehr hartes Iommi-Riff, schöner balladesker Mittelteil und natürlich DIE Stimme Dios sowie ein schnelles Ende á la Heaven and Hell, das lässt durchaus aufhorchen. "T.V. CRIMES" mit medienkritischem Text, durchaus annehmbar bis gut, und der beste song "TIME MACHINE", der auch im WAYNE S WORLD SOUNDTRACK zu EHREN kam, sind sehr starke, recht harte schnelle Songs...
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