Über sich:Ab jetzt in der neuen Bude (ohne Internet)! Kann nur ganz selten vorbeischauen! Gegenlesungen von me...
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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 43 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Viele Soloalben von Bob James (natürlich auch Fourplay - Alben) haben es mittlerweile in mein CD - Regal geschafft, "Morning, Noon, & Night" ist mein absoluter Favorit darunter - Zeit endlich einen Bericht über die CD zu schreiben.
Zu den Musikern: Keine Überraschung - wie auf jeder Bob James CD auch hier nur 1 a Studiomusiker: Chuck Loeb (Gitarre), Will Lee (Bass), Vinnie Colaiuta (für mich "der Contemporary Jazz - Schlagzeuger schlechthin), Paul Jackson, Jr. (auch Gitarre), Paulinho Da Costa (wahrscheinlich der meistgefragteste Percussionist im Jazz) und viele andere...
Die Songs klingen teilweise ein bisschen nach Fourplay, es gibt aber auch völlig andersklingende Songs, wie z.B. der erste Track "Street smart", der einen sehr gewagten (meiner Meinung nach aber sehr geilen) gescratchten Beat hat und richtig Laune auf die restlichen Tracks des Albums macht...
Der 2. Track "Just one Thing" ist schon eher Bob James bzw. Fourplay - typisch. Sehr schön (abgesehen von Bob James Pianospiel) ist vor allem die Gitarre (Chuck Loeb)
3. "Morning, Noon, & Night" Sehr schöne Nummer, die super groovt und leicht ins Ohr geht. Saxophon spielt hier Dave Koz - seeeehr gut!
4. "Hands on" Hier packt Bob James endlich die Fender Rhodes aus! Besonders gefällt mir an dieser Nummer das Schlagzeugspiel von Vinnie Colaiuta.
5. "Over & Over" Schöne, langsame Nummer, mit elektrischer Sitar (Paul Brown). Sicher geschmacksache - aber mir gefällts. Wunderschöner Refrain mit Orgel (Herman Jackson).
6. "Five O'Clock Chateau" Bob James (Fender Rhodes) spielt das Thema abwechselnd mit Rick Braun (Flügelhorn)
7. "When The Love is Over" Die "Schnulzballade" fehlt offensichtlich auf fast keinem Fourplay bzw. jetzt auch Bob James - Album. Hier ist sie aber sehr schön gesungen (Hilary James). Bob James glänzt hier als perfekter Begleiter am Piano.
8. "Nightbeat" Coole Nummer, mal mit mehreren Bläsern
9. "Baby Cakes" Mein Lieblingstrack.Tenorsaxophon (David McMurray) und Gitarre (Chuck Loeb) spielen hier meist Unisono - wunderschön, so perfekt gespielt, dass es wie ein Instrument klingt. Endlich gibt es auch mal ein Kontrabass zu hören (James Genus) - sehr geil! Schlagzeug spielt hier zur Abwechslung nicht Vinnie Colaiuta, sondern Brian Dunne - aber auch sehr gut. Schöne Soli von Bob James, David McMurray + Chuck Loeb.
10. "Dai Dai Ya" Hier spielt Keiko Matsui Piano, Bob James Synths und Fender - schöne Nummer.
11. "Count on it" Super letzter Track, swingt genial...
Die meisten Songs sind von Bob James geschrieben, einige wenige auch von z. B. Chuck Loeb oder Paul Brown.
Wie immer benützt Bob James bei dieser Platte seine linke Hand nur, wenn es nötig ist ( :-) ) Eine Art Markenzeichen, an dem man ihn gut erkennen kann, seine Soli sind jedoch einfach immer geschmackvoll und superschön und er lässt auch seinen Kollegen genügend Raum für Soli.
Die CD ist eher eines der kommerzielleren Werke James - in meinen Augen jedoch trotzdem ein echter Leckerbissen. Von den meisten CD's Bob James gefallen mir fast alle Titel, dies ist jedoch wirklich die einzige seiner CD's, bei der ich jeden Titel mag.
Die Gesamtspielzeit der CD beträgt knapp 1 Stunde, also voll in Ordnung...
Ich kann die CD eigentlich allen Leuten empfehlen, die auf guten Smooth Jazz stehen, man muss glaube ich kein Fourplay, oder Bob James - Fan sein, um diese CD zu mögen.
Ach ja, noch etwas... Jetzt habe ich Fourplay so oft erwähnt, hier also für alle die Fourplay nicht kennen:
Fourplay ist eine "Allstar - Smoothjazz - Gruppe!", die meiner Meinung nach von Bob James gegründet wurde (Ende 80er oder anfang 90er...) Mitglieder sind:
Piano: Bob James (produziert die CD's mit Nathan East) Bass: Nathan East (+ machmal auch Gesang) Drums: Harvey Mason Gitarre: Früher Lee Ritenour - mittlerweile Larry Carlton
Das geniale an Fourplay ist, dass alle Mitglieder so virtuos spielen können, dass ihre Musik so locker rüberkommt, als ob sie gerade Hänschen-klein spielen würden und dass sie wie eine Person spielen, sie harmonieren einfach perfekt miteinander!
lagzeug und Will Lee am Bass, zusammen mit Pianist und Keyboarder James der harte Kern der Produktion und eine Rhythmusgruppe, bei der alles zu erwarten ist. Doch Kunst ist...
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27.06.2006 02:27
mühe muss belohnt werden!
18.05.2006 21:07
muss mich Jaros anschließen :D aber klasse bericht! lg SCheinshaxe :o)
18.05.2006 19:54
ich gestehe: ich kenne ihn leider nicht, Gruß!