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Auf der 1983 bei Reprise/Warner Records erschienen Sammlung NEW YORK NEW YORK sind folgende Aufnahmen aus den Jahren 1962 bis 1980 zusammengestellt:
1) Theme From New York New York
2) I Get A Kick Out Of You
3) Something Stupid
4) Moon River
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Erfahrungsbericht von logan über New York, New York (New Version... - Frank Sinatra 04.03.2003
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
gut
Klangqualität:
gut
Langzeithörspaß:
wird nicht schnell langweilig
Pro:
Zusammenstellung seiner wichtigsten Hits
Kontra:
nicht alles gelungene Stücke
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Frank Sinatra hat es auch ohne eine außergewöhnliche Stimme, gesangliche Bandbreite oder überdurchschnittliches Sangestalent geschafft, zu einem weltberühmten Interpreten aufzusteigen. Einen gewissen lässigen Charme kann man ihm jedoch nicht absprechen; und so hat Frankie Boy in den Sechzigern so manchen Hit gesungen, von bombastischer Big Band Musik bis hin zu getragenen Schnulzen.
Auf der 1983 bei Reprise/Warner Records erschienen Sammlung NEW YORK NEW YORK sind folgende Aufnahmen aus den Jahren 1962 bis 1980 zusammengestellt:
1) Theme From New York New York 2) I Get A Kick Out Of You 3) Something Stupid 4) Moon River 5) What Now My Love 6) Summer Wind 7) Mrs. Robinson 8) My Way 9) Strangers In The Night 10) For Once In My Life 11) Yesterday 12) That's Life 13) The Girl From Ipanema 14) The Lady Is A Tramp 15) Bad, Bad Leroy Brown
1) Völlig cool beginnt Sinatra mit sonorer Stimme seinen Gesangspart im THEME FROM NEW YORK NEW YORK zu dezenter Big Band Music. Doch aus der anfangs noch getragen swingenden Rhythmik erheben sich schon bald schmissige Bläser, und Frank steuert mit deutlich hörbarem Perlweißlächeln in der Stimme kontinuierlich auf das hymnische Finale zu. Niemand konnte es besser als er. ***** 2) Mit lässigem Charme begleitet er dann die pointierte Geschmeidigkeit des prickelnden I GET A KICK OUT OF YOU. **** 3) Glanzpunkt der CD ist für mich jedoch SOMETHING STUPID. Das war schon so, als ich sie vor Jahren das erste Mal hörte, und wird es wohl immer bleiben - selbst die überflüssige Coverversion von Williams/Minogue konnte daran nichts ändern. Zu betont cheesy flirrenden Gitarrenklängen und einer süßlich-schwülstigen Streichermelodie performen Frank und seine Tochter Nancy mit grandios konsequenter dead-pan attitude ein ebenso simples wie gelungenes, ebenso rührendes wie albernes Zuckergussperlchen. Die Präsentation ist bei einem Stück, das sich auf solch dünnem Eis bewegt, alles. Wen diese Version nicht zum Grinsen bringt, der hat nicht Herz und Humor. ***** 4) In MOON RIVER gleitet warmer, schwülstiger Gesang zu dezenter, leicht unterkühlter Gitarren- und Streicheruntermalung ziemlich belanglos vor sich hin: "Moon river, wider than a mile, I'm crossing you in style…", usw., usf. - altbackene Durchschnittsromantik für die Provinzheimchen der 60er Jahre. Frankie reißt mit seinem Charme noch einiges raus und überspielt gekonnt die fehlende Substanz sowohl seiner Stimme als auch des Stückes selbst. Man hat's, oder man hat's nicht - Frankie Boy hatte es; "waiting around the bend, my huckleberry friend…" Trotzdem wäre mir eine weniger pathetische Version mit jazzigem Saxophon anstelle der soundtrackmäßigen Sommernachtsgeigen lieber gewesen. *** 5) "WHAT NOW MY LOVE" wartet wieder mit sattem Breitwand-Big-Band-Sound auf - beschwingt, glamourös und geschmeidig. Grooverhythmus, fluffigen Bass, tragende Bläser, getragene Streicher und süßlichen Backgroundgesang behält Sinatra souverän in der Hand und übertrumpft sie mit seinem Gesang. **** 6) Auf Katzenpfoten kommt das anschmiegsame Thema von SUMMER WIND daher und verbreitet einmal mehr den Sinatra-typischen Flair. **** 7) "MRS. ROBINSON" hätte im Big Band Stil weitaus schmissiger kommen können. Dem betont coolen Sinatra nehme ich es irgendwie nicht ab. Zu glatt, ja beinahe konturlos, kommen die Strophen daher. Das Stück bleibt so leider farblos, daran ändern weder das bombastische Intro noch das jazzig-frische Saxophonzwischenspiel etwas. Das ist schade, denn dies ist eigentlich ein echter Ohrwurm. *** 8), 9) Die Klassiker MY WAY und STRANGERS IN THE NIGHT dürften jedem ein Begriff sein, weshalb ich mir hier den Kommentar spare. (jeweils) **** 10) FOR ONCE IN MY LIFE ist ein warmer, äußerst charmanter, jazzig angehauchter und sich harmonisch wiegender Lovesong. **** 11) Sinatras Version des Beatles-Stücks YESTERDAY ist wirklich gefühlvoll gesungen, doch die kitschige Geigenuntermalung nervt. *** 12) THAT'S LIFE ist als traditionell geprägter Blues mit Orgelklängen, gemütlich swingendem Shuffle-Rhythmus und souligem Background-Gesang jazzig-schummrig instrumentiert und groovet fast wie ein Louis Armstrong Song. ***** 13) Ein leichtfüßig trippelnder Rhythmus und sanfter Nuschelgesang machen das idyllisch-romantische THE GIRL FROM IPANEMA so fluffig wie Zuckerwatte. ***** 14) Im klassischen Big Band Sound präsentiert Sinatra nun mit lässiger Perfektion seinen Hit THE LADY IS A TRAMP. **** 15) Noch gelungener ist allerdings die Adaption von Jim Croces BAD, BAD LEROY BROWN: Ein locker swingender Rhythmus, goldene Harmonien, schmissige Bläserinstrumentierung und Sinatras engagierter Gesang sorgen für eingängigen Groove. ***** 16) Mit OL' MAN RIVER klingt das Album allerdings ziemlich glanzlos aus. Süßliche Geigentöne, perlende Klavierklänge und Sinatras einschmeichelnder, glatter Gesang passen einfach nicht zu solch einem Stück. **
Gesamtnote: Eine nette Zusammenstellung verschiedener Frank Sinatra Hits mit einigen gelungenen Stücken und vielen eher durchschnittlichen Interpretationen, die Fans dennoch begeistern dürfte. (3,75*/5*)
Pro: Klassiker Kontra: Machen Titel beneotigen eigene Erfahrungen des Hoerers
..."Start spreadin' the news, I'm leavin' today, I want to be a part of it, New York, New York...." Wer kennt sie nicht, Frank Sinatra's Hymne auf die Stadt, die in letzter Zeit soviel mitmachen musste. Doch "New York, New York" ist als Song nicht nur eine ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich