... "Ohio" - 2:25 Minuten
2. "Slipped Dissolved And Loosed" - 4:50 Minuten
3. "I'm Thinking Of A Number" - 6:18 Minuten
4. "National Talk Like A Pirate Day" - 5:59 Minuten
5. "A Hold Of You" - 5:39 Minuten
6. "Sharing A Gibson With Martin Luther King" - 4:35 Minuten
7. "Of Raymond" ... Bericht lesen
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Im nächsten Bericht geht es um eines meiner neueren Musikalben. Es heißt
>>>>> Lambchop - "OH (ohio) <<<< zumeist habe ich ja Alben bzw. Singles mit "Kern", oftmals aus dem rockigen Bereich.
Ich wollte m ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
guter Grund zum feiern. Aber diesmal ist es etwas Besonderes. Das neue Opus namens OH (ohio) ist tatsächlich das zehnte Jubiläum für Lambchop und City Slang. Es ist das zehnte Album, das wir von Lambchop veröffentlichen, und das tun wir natürlich nicht, ohne vor Stolz fast zu zerbersten. Seit fast der ersten Minute arbeiten wir mit Kurt Wagner und seiner anfangs noch sehr schrulligen und schrägen Truppe aus sehr unterschiedlichen Charakteren nun schon zusammen, seit über 14 Jahren. Eine Kontinuität, die in dieser Form in der heutigen "Musikindustrie" sicherlich eine Rarität geworden ist. Und was das Schönste daran ist, der Mann kann uns einfach nicht enttäuschen. Natürlich kann man von einem Künstler nicht immer nur absolute und bahnbrechende Meisterwerke erwarten. Doch Lambchop haben in diesen vergangenen 14 Jahren nun wahrlich das eine oder andere Album nahe an der Vollkommenheit abgegeben. Nun also: OH (ohio). Ein Album, auf dem Wagner wieder zurück zum klassischen Songformat findet, ja geradezu großen Pop Song.
guter Grund zum feiern. Aber diesmal ist es etwas Besonderes. Das neue Opus namens OH (ohio) ist tatsächlich das zehnte Jubiläum für Lambchop und City Slang. Es ist das zehnte Album, das wir von Lambchop veröffentlichen, und das tun wir natürlich nicht, ohne vor Stolz fast zu zerbersten. Seit fast der ersten Minute arbeiten wir mit Kurt Wagner und seiner anfangs noch sehr schrulligen und schrägen Truppe aus sehr unterschiedlichen Charakteren nun schon zusammen, seit über 14 Jahren. Eine Kontinuität, die in dieser Form in der heutigen "Musikindustrie" sicherlich eine Rarität geworden ist. Und was das Schönste daran ist, der Mann kann uns einfach nicht enttäuschen. Natürlich kann man von einem Künstler nicht immer nur absolute und bahnbrechende Meisterwerke erwarten. Doch Lambchop haben in diesen vergangenen 14 Jahren nun wahrlich das eine oder andere Album nahe an der Vollkommenheit abgegeben. Nun also: OH (ohio). Ein Album, auf dem Wagner wieder zurück zum klassischen Songformat findet, ja geradezu großen Pop Song.
AC / DC verhökern eine Platte irgendwo zwischen Kartoffeln und Zahnbürsten exklusiv bei Wal-Mart, Paul McCartney geht zu Starbucks und andere Bands verschenken ganze Werke online. Lambchop gehen einen anderen Weg, ihren feinen Streich OH (ohio) bekommt der Fan beim Kauf eines Musikmagazins als Draufgabe. Wie soll man das alles noch verstehen, und warum also soll man die CD nun doch für einen höheren Betrag kaufen? Dem Vinyl-Verfechter stellt sich die Frage nicht, und Anhänger der Band um Kurt Wagner werden für ihre Treue mit einer ungleich attraktiveren Digipak-Aufmachung plus einer Bonus-CD belohnt. Warum das alles? Kurt Wagner steht kurz vor seinem 50sten Geburtstag, und die Karriere seiner so wundervollen Alternative-Country-Band Lambchop hat eine Delle bekommen. Wer ein Dutzend Alben veröffentlich hat, dem wird immer weniger Aufmerksamkeit geschenkt, die Presse jagt lieber eine schlecht genährte, aber neue Saue durch Dorf als einem guten Album einer etablierten Band Raum zu schenken. Ein Schicksal, dass auch Wagner traf, was bei parallel zurückgehenden CD-Verkäufen und schlechter besuchten Konzerten zu einer Situation führt, die das Leben als Vollzeitkünstler immer schwieriger macht. Um neue Fans zu erreichen, kam es zu dieser Aktion, deren Geschichte die Konzentration auf die Musik von OH (ohio) allerdings zu überlagern droht. Was dem Album überhaupt nicht gerecht käme, denn Lambchop aus Nashville kehren zurück zum klassischen Songwriting und brillieren mit sehr filigran arrangierten und ausbalancierten, von warmem Soul durchströmten, countryfizierten Liedern. Ihnen ist überhaupt nicht anzumerken, dass Wagner die vielköpfige Band im Laufe der Jahre austauschte und mit Roger Moutenout (Yo La Tengo, Sven Regener) neben dem unverzichtbaren Mark Nevers erstmals einen zweiten Produzenten dazu zog. Wagner selber nahm sich zurück, er übergab die Stücke, ließ die beiden mal machen und wartete ab, was da Unterschiedliches bei herauskommen mag. Das Ergebnis war so gut, dass eine Bonus-CD nötig wurde, und die gibt es nicht im Zeitungsladen oder dem Bäcker um die Ecke. -- Sven Niechziol