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zerfetzten, anstatt sie besser und durchdachter gewählt in Stein zu meißeln. Während die Namen der schreibenden Übeltäter längst vergessen sind, genießt On The Corner einen tadellosen Ruf, befreit von den vielen Fehleinschätzungen, denn was seiner Zeit einst voraus war, muss von der Zeit auch zwangläufig richtig erkannt werden. Wahrscheinlich waren unzählige Jazz-Hörer noch von den epochalen Klänge der vorher erschienenen Fusion-Werke In A Silent Way und Bitches Brew derart berauscht, dass sie selbst drei Jahre später nicht einem radikalen Kurswechsel folgen konnten oder mochten. Der eingeschlagene Weg in den danach so viele hässliche Bastarde hervorbringenden Jazz-Rock führte Miles Davis und seine komplett verwirrten Fans hinter die Grenzlinien zum wilden Jungle-Funk mit intensiven Percussions und verzerrten Gitarren, die noch Platz für Sitars und psychedelische Keyboards ließen. Und dass Grenzverletzungen nicht nur in der Politik zu Spannungen bis hin zum Krieg führen, musste Miles Davis dann hautnah erleben. Passend dazu stürzte der Meister an der Trompete nach On The Corner in eines der tiefsten Löcher seiner Karriere, die eine lange Phase ohne ein Studioalbum beinhaltete. Ohne Studioaufnahmen blieb es aber nicht, und diese der Musik ebenbürtige, extrem liebevoll und üppig aufgemachte Messing-Box bündelt die Periode zwischen 72 75, verteilt sie auf sechs CDs und begleitet diesen Hörgenuss mit einem 120-seitigen Booklet. Welch ein nicht endend wollender, immer noch erfrischender Killer-Groove, welch ein Dokument! --Sven Niechziol
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...Der Autor:
Miles Davis (Miles Dewey Davis III) wird am 25.Mai 1926 in Alton, Illinois, geboren. Ein Jahr später zieht seine Familie in den Süden nach East St. Louis, eine Kleinstadt am Ostufer des Mississippi. Die Familie Miles hat sich innerhalb von zwei Generationen nach Abschaffung der Sklaverei etabliert und ein Vermögen erarbeitet. Der Vater von Miles ist Zahnarzt und Großgrundbesitzer. Zu seinem dreizehnten Geburtstag bekommt Miles eine Trompete geschenkt. Er macht schnell Fortschritte und zwei Jahre später ist er schon in der lokalen Jazz-Szene aktiv.
Miles Davis erzählte seine Lebensgeschichte dem amerikanischen Schriftsteller und Journalisten Quincy Troupe, der 1999 in Amerika auch das Buch "Miles and me", die Memoiren seiner Beziehung zur Miles Davis, veröffentlichte.
Meine Zusammenfassung
Miles erzählt von Anfang an...
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...Eigentlich ist schon alles gesagt worden zu dem größten Jazz-Album aller Zeiten, aber noch zu wenig mancherorts. Wie hier. Deswegen folgt jetzt meine Ansicht zu diesem Meisterwerk von Miles Davis.
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DER MUSIKER
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Miles Davis (1926-1991) galt als einer der wichtigsten Jazz-Musiker überhaupt. Noch heute ist sein Einfluss unverkennbar. Viele Musiker, die einst mit ihm ihren Durchbruch hatten, sind heute noch aktiv. Davis war in erster Linie Jazz-Trompeter, spielte aber auch Flügelhorn, komponierte und was Bandleader. Er gilt als Vater der Fusion, was vor allem auf das Album "Bitches Brew" zurückgeht.
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DAS ALBUM
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Vorab seien die Musiker und die Stücke des Albums genannt:
Miles Davis, Trompete
Julian "Cannonball" Adderley, Altsaxophon (nicht auf Titel 3)
John Coltrane, Tenorsaxophon
Wynton Kelly, Klavier...
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...Ein ganz Großer des Jazz ist Miles Davis. Und ein ganz großes Album dieses genialen Musikers ist "Kind of Blue". Ich habe mir die CD zusammen mit dem gleichnamigen Buch von Ashley Kahn im Dezember bei Zweitausendeins gekauft, und seither immer mal wieder angehört. Jetzt also mein Bericht für ciao zu "Kind of Blue"
Gliederung:
Die Musiker
Die Stücke
Das Buch
Die Musiker
Miles Davis hatte für dieses Album zum ersten Mal eine eigene Band zusammengestellt, mit Bill Evans (Klavier), John Coltrane (Saxophon), Julian "Cannonball" Adderly (Alt-Saxophon), Wynton Kelly (Klavier), Paul Chambers (Bass) und Jimmy Cobb (Schlagzeug).
Die Aufnahmen entstanden in den Columbia Studios an der 30. Strasse in New York am 2. 3. und 22. 4. 1959. Dieses Studio, eine ehemalige Kirche, war bekannt für einen ganz besonderen...
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hilfreich 01.01.1970
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