Glory To Hammerfall
20.06.2004
Pro:
Song - Auswahl, Gitarren, Bass, Produktion, Booklet
Kontra:
Schlagzeug, Band - Image
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
Häufigkeit der Nutzung
Dieser Tonträger ist:
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 XoceansoulX
Über sich:
Nach längerer Abwesenheit wieder zurück.***Gegenlesungen sind selbstverständlich, können aber uU ein...
Mitglied seit:19.06.2004
Erfahrungsberichte:29
Vertrauende:9
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 93 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Eigentlich bin ich kein großer Fan von Live - Alben. Von Hammerfall auch nicht. Aber nachdem es doch einige Songs der Metal - Ritter gab die mir gut gefielen, ich mir aber nicht gleich 5 Alben kaufen wollte um alle zu haben, kam mir diese Live - CD ganz recht. Als eine Art Best Of sozusagen. HAMMERFALL: 1993 gründen der Gitarrirs Oscar Droniak und Jesper Strömblad die - ursrünglich nur als Projekt gedachte - Band Hammerfall. Als Sänger findet sich Mikael Stanne. Nach den ersten Rehersals werden Glenn Ljungström als Gitarrist und Frederic Larrson als Bassist genommen. 1996 nimmt die nehmen Hammerfall an einem Bandwettbewerb teil und schaffen es bis ins Halbfinale. Für die Fortsetzung des Wettbewerbs musste Sänger Mikael absagen und wurde von Joacim Cans ersetzt. Die Band gewinnt den Wettbewerb zwar nicht, aber sie filmen bei ihrem Auftritt 2 Songs. Als sie dieses Video dann an die holländische Plattenfirma Vic Records schicken, werden sie sofort genommen. Während den Aufnahmen zu ihrem Debütalbum beschließen Oscar und Joacim sich komplett der neuen Band zu widmen. Jesper und Glenn wollen aber ihre alte Band In Flames nicht verlassen und werden durch Patrik Räfling und Stefan Elmgren ersetzt. Noch bevor das Debütalbum erscheint wechseln Hammerfall zu dem Label Nuclear Blast und Frederik wird von Magnús Rosen ersetzt. In Deutschland steigt das Album auf Platz 38 in die Charts ein. 1998 erscheint das Album Legacy Of Kings, dem eine ausgiebige Welttournee folgt. Auf dieser machen sich dann erste Probleme bemerkbar, die im Rausschmiss von Patrik enden. Für ihn kommt Anders Johansson. In dieser Formation werden auch Renegade und 2002 dann das Album Crimson Thunder veröffentlicht. 2003 folgte dann das Live-Album One Crimson Night, um das es hier geht.
Tracklist: Disk 1: 1. Lore Of The Arcana 2. Riders Of The Storm (Anspieltip) 3. Heeding The Call (Anspieltip) 4. Stone Cold 5. Hero's Return 6. Legacy Of Kings (Anspieltip) 7. Bass Solo: Magnus Rosen 8. At The End Of The Rainbow 9. The Way Of The Warrior 10. The Unforgiving Blade 11. Glory To The Brave 12. Guitar Solo: Stefan Elmgren 13. Let The Hammer Fall
Disk 2: 1. Renegade (Anspieltip) 2. Steel Meets Steel 3. Chrimson Thunder 4. Templars Of Steel 5. Hearts On Fire (Anpieltip) 6. Hammerfall 7. The Dragon Lies Bleeding (Anspieltip) 8. Stronger Than All 9. A Legend Reborn (Anspieltip) Mit ihrer Vorliebe für Ritter und dem ständigen Kampf für den wahren Heavy Metal erinnern Hammerfall oft schon an Manowar. Kein Wunder, dass Live was abgeht, wenn tausende Ritter zusammen treffen. Ich hatte bereits beim Durchblättern des Booklets ziemlich viel zu lachen, verkörpern Hammerfall doch alle Metal - Klichees perfekt. Keine Ahnung ob die Band sich dabei selber Ernst nimmt.
Auf das Cover werde ich nicht extra eingehen, nachdem es links oben sowiso ein Bild gibt. Los geht die CD mit Lore Of The Arcane einem ruhigen Gitarrestück. Nettes Intro. Dann folgen Riders Of The Storm und Heeding The Call, beides Lieder, bei denen Hammerfall zeigen, dass sie wissen wie man gute Riffs schreibt. Viel unterscheiden sie sich dabei zwar nicht von anderen Metalgrößen wie Iron Maiden, aber man muss ja nicht immer was neues machen um gut zu sein. Bei Stonme Cold geht es dann wieder etwas ruhiger zur Sache. Nach dem eher unspektakulären Hero's Return folgt Legacy Of Kings, wohl eines der besten Lieder Band. Bei den Backing Vocals merkt man erste Schwächen, aber noch nicht so sclimm wie später bei A Legend Reborn. Dannach folgt das Bass Solo, das mich ebenso wenig begeistern konnte wie die drei darauf folgenden Songs. Glory To The Brave ist eine ruhige Ballade, auf der Album Version mit Klavier und Akkustik - Gitarre. Das war live dann wohl doch etwas schwer umzusetzen. Das darauf folgende Gitarren - Solo ist zwar ganz nett, aber nichts besonderes, ebenso wenig das darauf folgende Let The Hammer Fall.
Kommen wir zur zweiten CD, die mir persönlich besser gefällt: Den Anfang macht Renegade, welches wohl eines der besten Hammerfall - Riffs überhaupt hat. Nach dem eher langweiligen Steel Meets Steel folgt Crimson Thunder, bei dem Joacim die Fans etwa 100 mal "Follow the sign of The Crimson Thunder" singen lässt. Eigentlich ein sehr guter Song, aufgrund dieses Teils aber doch eher fad zum anhören. Dem durschnittlichen Templars Of Steel folgt das wahrscheinlich pop-mäßigste und zugleich auch erfolgreichste Lied Hearts On Fire. Wieder dürfen die Fans mitsingen, diesmal weiß Joacim aber wann genug ist. Den Abschluss macht der Song Hammerfall. Dann geht es in die Zugabe: Alle drei hier gespielten Songs (siehe Tracklist) sind ein Wahnsinn. Wie schon erwähnt wurden sie Backing Vocals vor allem bei A Legen Reborn ziemlich verhaut.
Insgesamt war ich vom Schalgzeug ziemlich enttäuscht. Dadurch, dass es viel zu leise ist, geben die meiste Zeit die Gitarren den Rhytmus an. Neben den Backing Vocals hat auch Joacim beim Gesang einige Fehler reingehaut, die aber nicht so sehr stören. Wie bei so ziemlich allen Live - Alben heutzutage wurde auch hier wieder nachbearbeitet, so wurden die Publikumsreaktionen verstärkt und Fehler halbwegs überdeckt. Was mir gut gefallen hat ist, dass die beiden Gitarren an einigen Stellen auf vershiedenen Seiten aufgenommen wurden (d.h. man hört Gitarre 1 beim linken Lautsprecher und Gitarre 2 beim rechten). Ansonsten hätte ich es nett gefunden, wenn Joacim mit den Fans mehr in englisch statt in schwedisch gerädet hätte. Hardcore - Fans besitzen die CD sowiso, für alle anderen ist es eine gute Möglichkeit um einen Überblick über die bisherigen Werke der Band zu bekommen, denn die Live - Versionen unterscheiden sich meist kaum von den Originalen.
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03.08.2012 23:48
schöner Erstbericht :)
31.08.2007 01:19
Ich finde, dass sich bei HammerFall vieles gleich anhört :\
24.11.2004 14:29
Ich liebe dieses Album und höre es gerne und laut wenn ich Auto fahre. Gut beschrieben, übrigens. Gruß