One More Black Lady
26.09.2007
Pro:
Der Aufmacher, interessante Variierung des Uriah Heep Klassikers
Kontra:
nur 2 Stücke, welche auch auf dem Album zu finden sind
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
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 zyankali777
Über sich:
Ich nehme mir gerade die Zeit ein paar Berichte nachzuholen. Von hinten angefangen, also nicht wunde...
Mitglied seit:18.12.2004
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Huhu, nach dem "Victory Songs" Album möchte ich euch heute die dazu gehörige Single vorstellen, welche am 7 Februar, also 2 Monate vor dem Album veröffentlicht wurde. Na dann schauen wir mal ob sich der Kauf gelohnt hat.Die Band +++++++ Bio ~~~Ensiferum wurde 1995 gegründet von Marcus Toivonen (Gitarre), Kimmo Miettinen (Schlagzeug) und Sauli Savolainen (Bass) gegründet, mit dem Ziel, eine Folk- inspirierte Death-Metal (was heutzutage als Viking-Metal bezeichnet wird) Band zu erschaffen. Ein Jahr später stieß Jari Mäenpää als zweiter Gitarrist und Sänger zur Band, zusammen nahmen sie ein Demotape auf. 1998 verließen Kimmo und Sauli Ensiferum wieder und wurden durch Kimmo`s 14 Jahre alten Bruder Jukka-Pekka am Bass und Oliver Fokin am Schlagzeug besetzt. Nach der Veröffentlichung von 2 weiteren Demos 1999, wurde Ensiferum bei Spinefarm Records unter Vertrag genommen und 2001 erblickte das erste Album "Ensiferum" das Licht der Welt, 2004 das zweite Album Iron, allerdings dies mit der Keyboarderin Meiju Enho, welche 2001 zur Band gestoßen war. Aufgrund unterschiedlicher Interessen und den Arbeiten an anderen Projekten wie Jari`s "Wintersun" verließen von 2004 bis 2005 Jari, Jukka-Pekka und Oliver die Band. Sie wurden durch den Norther Frontmann Petri Lindroos, den Rapture Bassisten Sami Hinkka und durch Janne Parviainen am Schlagzeug ersetzt. Neu formiert erschien 2006 die "Dragonheads" EP, die Live DVD und darauffolgend das "Victory Songs" Album 2007. Im September 2007 stieg Meiju aus der Band aus, um sich neuen Dingen zu widmen. Sie wird auf der Tour im Moment von der Exsecratus Keyboarderin Emmi Silvennoinen ersetzt. Line-Up ~~~~~~Petri Lindroos - Gitarre, Banjo, Harsh Vocals Markus Toivonen - Gitarre, Clean Vocals, Banjo, Shaman Drum Meiju Enho - Keyboard Sami Hinkka - Bass, Clean Vocals Janne Parviainen - Schlagzeug, Perkussion, Bodhran Discographie ++++++++++Alben ~~~~~ 2001 - Ensiferum 2004 - Iron 2007 - Victory SongsSingles, EP`s ~~~~~~~~~~ 2004 - Tale of Revenge 2006 - Dragonheads 2007 - One More Magic Potion DVD`s ~~~~~2006 - 10th Anniversary Live Musik +++++Allgemein ~~~~~~~~ Wie im Biographietext schon erwähnt, sind Ensiferum den Viking-Metal zugeordnet. Also handelt es sich hier um Death-Metal, mit vielen Elementen aus der finnischen Folkmusik. Hauptsächlich behandeln die Texte Heldensagen. Gesang ~~~~~~ Der Hauptgesang wird natürlich von Petri mit seinem einigermaßen hellen Screaming gestaltet. Dies bietet natürlich nicht die Möglichkeit in tieferen Stimmlagen zuarbeiten. Der Klargesang mit im Gegensatz zu Petri`s Vorgänger, von ihm selbst nicht vorgenommen. Auch bei schon bei Norther muss dies jemand anderes machen. Hier sind es vor allem Toivonen und Hinkka die dafür sorgen die Lücken von Petri zu füllen. Allerdings wirkt dies im Vergleich zu früheren Werken ziemlich kläglich.Gitarren ~~~~~~ Die Gitarren sind, wie bei jeder Metalband natürlich, das Primäre beim Sound. Beide Gitarren spielen im Normalfall sehr schnell und wechseln sich oft bei der Melodieführung ab. Dass man es hier mit zwei ausgezeichneten Gitarristen zu tun hat, merkt man freilich schnell. Die beiden warten mit einer sehr abwechslungsreichen Spielweise, herrlichen Solos und grandiosen Riffs auf. Auch die ist oft die akustische Gitarre als Abwechslung zu hören. Bass ~~~~ Der Bass ist bei Ensiferum ziemlich stark herauszuhören.Keyboard und andere melodische Elmente ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Das Keyboard an sich steht eigentlich mehr im Hintergrund zur Untermalung und Unterstützung zur Melodieführung. Doch auch hier finden sich sehr schön gespielte Solos. Mehr im Vordergrund stehen zusätzliche melodische Instrumente wie Flöten, welche als Kontrastpart zu den Gitarren wirken. Schlagzeug ~~~~~~~~~ Parviainen lässt die Stücke durch ein sehr variiertes Drumming auch nicht langweilig werden und sorgt optimal für den Grundbeat.Songliste +++++++ 1. One more Magic Potion / 5:19 / Toivonen; Hinkka / 9von10 2. Lady in Black / 4:33 / Hensley / 8von10Höreindruck +++++++++ 1. Das gleichnamige Stück beginnt mit Flöte und akustischer Gitarre, was den Hörer auf die folk-melodische Seite der Band einstimmt. Kurz danach jedoch setzten natürlich für eine Metal-Band typische Gitarrenklänge ein gepaart mit Schlagzeug- und Bassbeat. Durch den weiteren Einsatz der Flöte, kommt der ganze Körper irgendwie ins Schwingen, wie bei Folk-Metalbands wie Finntroll oder Korpiklaani. Im Grunde genommen handelt es sich hier um ein typisches Stück auf dem späteren Album. Hart, aber trotzdem mit viel Melodie, es bleibt in der Grundidee gleich, hat trotzdem viele abwechselnde Elemente in sich vereint. Der Klargesang hört sich hier ziemlich gut eingesetzt und episch an. Inhaltlich geht es um eine Gruppe von Männern, die gerade verletzt von einer Schlacht zurückgekehrt sind. Sie landen in einem dichten Wald, wo sie auf eine alte Frau treffen, welche ihnen einen magischen Trank verabreicht. Doch dieser Trank ist nicht nur zur Heilung da."Bring me a magic potion it will heal my aching wounds A taste so bitter that makes my bleeding soul feel so good It will make us sing and dance in our endless feast Or it might even unleash the beast in me" 2. "Lady in Black" ist ein Cover der englischen Rockband Uriah Heep. Dieser Song dreht sich um die Sage einer gehängten spanischen Frau. Der Song beginnt, im Gegensatz zum Original mit einem Vorspiel, zunächst wie gewohnt mit akustischer Gitarre, doch dann übernimmt der Dudelsack die Melodieführung. Ich weis nicht genau wer dem Gesangspart am Anfang übernimmt, jedoch ist wir Hensley`s Stimme im Original lieber. So ähnelt der Coversong doch zunächst den ersten 2 Strophen des Originals. Der 2. Refrain dagegen wird bereits von einem Männerchor und einigermaßen harte Gitarren angestimmt, was sich dann auch unter zeitweiligen Speeddrumming durch das ganze Lied zieht. Mir ist das Original lieber, aber als Cover gar nicht mal schlecht geraten. Es passt so jedenfalls zu Ensiferum. Fazit ++++ Da dies keine Albumauskopplung ist, sondern eine Vorabsingle, kann man auch nicht erwarten, dass man hier viele Stücke finden kann. Im Grunde genommen sind es ja nur 2, welche auch auf dem Album zu finden sind. Naja, es ist eigentlich nicht gerade der Wahnsinn, aber eben ja nur ein Einstieg zum Album. Vielen Dank schon mal fürs lesen und bewerten - EUer ZYan
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10.10.2010 15:08
spitzenbericht
06.07.2008 11:40
Klasse Bericht, mal wieder :-) na dann lass ich doch glatt mein Letztes Wäschestück hier-extra für dich :-)
30.09.2007 01:54
Ich mag Deinen Musikgeschmack und Deine Berichte!