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In diesem Bericht geht es schon mal wieder um ein weiteres schön rockiges Album (mit etwas mehr elektronischen Klängen als je zuvor bei dieser Band);
ich schreibe nun über das Album
One Second
der Band ... Bericht lesen
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1.) Einleitung 2.) Die Songs des Albums "One Second" im Überblick 3.) Weitere Informationen zu diesem Album und nen bisschen mehr 4.) Wie bin ich zu dieser Musik gekommen bzw. zu diesem Album? 5.) Wirkung des Albums 6.) Mein Fazit
Der Werdegang ist bekannt und mein Empfinden zum Werdegang der Band bis zu diesem Album: In den Neunziger Jahren war diese Band ganz klar eine meiner Favoriten. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass sie mit dem dezenten Ableben der vorherigen Elemente aus Gothic-/Death-Metal einen richtigen Schritt gemacht haben. Die ersten drei Alben der Band, "Lost Paradise" (Death Metal), "Gothic" und auch "Shades Of God" (Gothic/Doom Metal) hatten noch eine ganz andere Stilrichtung im Angebot. Mit "Icon" verliess die Band den Pfad der erwähnten Stilrichtungen, wurden nun etwas sanfter, der Gesang wandelte sich vom markanten Geschrei zu einer verständlichen Untermalung der Songs.
Noch immer im "Gothic"-Bereich angesiedelt, ging man nun eher rockige Wege. Im dann folgenden Album "Draconian Times" wurde der Weg in noch etwas sanfterer Form im direkten Vergleich zum Vorgängeralbum untermauert (->siehe Bericht DRAKONISCHE ZEITEN!)! Bei "One Second" wurde es noch eletronischer, nicht mehr so düsterlich, aber noch melancholischer vom Gesamteindruck her mit sehr eindrucksvollen Ideen und Melodien.
Die aktuelle Besetzung: - Gesang Nick Holmes - Gitarre Greg Mackintosh - Gitarre Aaron Aedy - Bass Steve Edmondson
Ehemalige Mitglieder: - Schlagzeug Lee Morris - Schlagzeug Matthew Archer - Schlagzeug Jeff Singer
* Die Alben, die ich kenne, sind diese Releases gewesen:
1990: Lost Paradise 1991: Gothic 1992: Shades of God 1993: Icon 1995: Draconian Times 1997: One Second
Diese sind eben die, mit denen ich mich gern befasst habe, den weiteren Weg der Band habe ich dann nicht mehr verfolgen müssen, weil mir der weitere eingeschlagene Weg nicht mehr gefiel. Das habe ich mir dann ersparen wollen.
4.) Wie bin ich zu dieser Musik gekommen bzw. zu diesem Album?
Den ersten noch härteren metallischen Weg der ersten drei Alben hatte ich ebenso verfolgt, mit den Tapes bin ich Gott sei Dank regelmäßig von Schulkameraden versorgt worden.
"Icon", dass Werk, dass sich durch den besonderen Stil von den Vorgängeralben abgehoben hatte, bekam ich als CD von einem damaligen Nachbarn. Dieses Werk hatte ich dann schon bewundert und sehr gemocht. Die ersten drei Alben waren gut, aber die beiden anderen Werke, insbesondere "Draconian Times", aufgrund des nun dargestellten Potentials einfach herausragend! Da mochte ich im Nachhinein denken, warum nicht gleich so, warum musste man so lange darauf warten... Mit "One Second" haben sie sich dann weiterentwickelt, das Album an sich ist nicht unbedingt schlechter, aber insgesamt haben die vorherigen irgendwie noch ein wenig mehr...
Das Album "One Second" hatte ich mir vor 11 Jahren gleich am Erscheinungstag geholt. Ich kann mich vor allem daran so erinnern, weil ich in dem Jahr Trauriges erlebte. Meine Großmutter starb nach kurzer, aber sehr schwerer Krankheit. Somit hat dieses Album, welches ich mir in der nächstgrößeren Kleinstadt für damals 29,95 DM angeschafft hatte, immer diesen traurigen Effekt, wenn ich es mal höre. Aber gleichzeitig, neben den traurigen Erinnerungen, dient es auch als Mutmacher. Das Album ist gewissermaßen ein dazugehöriger Soundtrack (lässt sich eigenartig lesen, so ist aber meine Einordnung dazu)...
Der metallische Gedanke weicht in einem stärkeren Maße, markant sind hier nun in besonderer Form die elektronischen Klänge. Diese widerum formen in Verbindung mit rockigen Tönen eine wunderbare melancholische Klanglandschaft. Eigentlich zu schön, um wahr zu sein. Wenn diese Verbindung zum Tode meiner Großmutter wäre, würde ich es mir bestimmt noch regelmäßiger anhören als ca. 4-5 x / Jahr.
Dabei wirkt das Album vom Gesamteindruck her nicht nur melancholisch, sondern im Gegensatz zu den Vorgängern auch etwas harmonischer (gerade in Bezug auf "Icon" und "Draconian Times", die noch sehr metallisch sind). - - - - - - - - Man kann es böse gemeint als Stilbruch beschreiben, ich sehe es anders: ich erkenne eine weitere Entwicklung an, die leider mit den folgenden Alben widerum an Qualität eingebüßt haben sollte.
Das schleppende Tempo ist auch auf diesem Album dominant vorherrschend, die Attacke, die Geschwindigkeit findet nur selten Anwendung in den Songs. Wenn sie erfolgt, wie in "Say just words", dann aber meiner Meinung nach sehr eindrucksvoll.
Es ist, salopp eingeordnet, eine Soundeinordnung von den älteren "Paradise Lost"-Alben enthalten, ebenso erkenne ich in dem Alben Stilelemente von rockigen Vertretern wie "sisters of Mercy", aber zum Teil auch "Depeche Mode" wieder. Man hört diese Stilelemente wirklich heraus.
Hier dominieren ganz klar die ruhigeren Töne. Das war gewissermaßen noch das beste Album einer neuen Ära, der Band, die Nachfolger widerum fand ich auf schwachem Niveau. Aus meiner Sicht ist dieses eine exellent produzierte Scheibe, die ganz klare Strukturen aufgreift. Immer noch im Düsterrock angesiedelt, aber mit freundlicher Begleitung der elektronischen Instrumente. Mitunter geht es sogar bei den schnelleren Songs in den eher poppigen Bereich, zum Beispiel bei "Say Just Words", aber auch bei "One Second".
Neuorientierung, Stilbruch hin oder her - das Album bleibt makellos.
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Insgesamt ist auch bei diesem Album von "Paradise Lost" kein wirklicher Ausfall von meiner Seite aus zu melden. Auf diesem 6. Studio-Album befinden sich sehr gefühlvolle Songs mit mit guten bis sehr guten Melodien, dieses Mal zwar in rockiger Form und einem noch besserem Gesang von Nick Holmes, der hier ein um´s andere Mal beweist, dass er richtig gut singen kann. Fans älterer Stunde werden mitunter nicht so schnell diese Lieder mögen, wenn übetrhaupt. Ich für meinen Teil habe alle bisherigen Alben bis eben zu diesem bewundert, jedes auf eigene Art und Weise...
- Dieses Album ist auch immer noch hoch angesehen bei mir (ebenso wie "Icon" und "Draconian Times". In meiner Plattensammlung spielt dieses Album noch eine eine gute Rolle. Ich höre es ab und an noch gern an. Manchmal kommt halt direkt noch Wehmut auf wegen der schlechten Erlebnisse aus dem Veröffentlichungsjahr...
Es ist aus meiner Sicht das drittbeste Album der Band, aber immer noch ein sehr gutes. Alle anderen Alben, das streite ich nicht ab, habe ich zumindest bis diesem Werke "One Second" angehört, danach war diese schöne Ausdrucksfähigkeit dahin und ich verfolgte den Weg der Band nicht mehr.
Die Texte sind auch hier sehr ehrlich, sehr herzlich mitunter...
Dieses Album sprüht voller Ausdrucksfähigkeit und schön-trauriger Melodien. Dieses Album vermittelt sehr schöne Melodien, lässt mich mitunter fallen. In machen Zeiten kann ich mich diesen tollen Melodien ganz hingeben. Wunderbare Stücke, die sich hier auf dem Album befinden. Die Sounds klingen recht frisch, aber sind am ganz schmalen Grad zur Melancholie.
Das ist aus meiner Sicht ebenso wie die bisher beschriebenen CDs der Band eine wirklich ganz starke Scheibe, die ich hier bedenkenlos empfehlen möchte.
Für meine Bewertung sind nun * 5 Sterne * fällig, ohne schlechtes Gewissen.
Aus meiner Sicht ist das der drittbeste Nachlass der Band >Paradise Lost<, dass mit sehr guter, gefühlvoller Musik glänzt. - - - - - - - - - -
Herzlichen Dank für das Lesen, Kommentieren und / oder das Bewerten von Eurer Seite aus :-)! Insgeheim hoffe ich natürlich, dass Euch mein Bericht gefallen hat.
Gruss,
®ene´
(PS: Der Bericht ist ebenso auf Dooyoo erschienen.) »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »« »«
Bilder aus Hannover. Dieser Text wurde einerseits inspiriert durch einen Bericht von Pamelap über ihre Eindrücke einer Berlinfahrt mit der S-Bahn (schön, sehr schön... unbedingt lesen!), andererseits durch einen verregneten Tag in der Nordstadt in Hannove ...
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Pro: durchweg hörbare Scheibe mit vielen schönen Songs Kontra: eigentlich nichts
...Durch eine MP3-Aufnahme bin ich auf die recht alte Scheibe ONE SECOND aufmerksam geworden. Ich finde Paradise Lost sehr gut und habe auch schon Live-Auftritte sehen können. Jedes Mal fand ich die Band besser und so habe ich angefangen, meine CD Sammlung a ...
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...Paradise Lost Fans der ersten Stunde waren sicher geschockt als sie One Second zum ersten mal hörten. So hat die Band, bisher für harte düstere Klänge bekannt ihren Stil fast vollständig geändert und ein Album mit, das mehr in Richtung Popmusik anzusiedel ...
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Pro: Paradies Lost sind erwachsen geworden... Kontra: haben sich damit aber nicht unbedingt einen Gefallen getan...
War die Weiterentwicklung zwischen "Icon" und "Draconian Times" noch mit der Lup zu suchen, so präsentieren sich Paradise Lost anno 1997 mit "One Second" in einem komplett neuen Gewand.
Die Gitarren sind deutlich in den Hintergrund getreten und haben an ...
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One Second:
Mit diesem Album machen sich Paradise Lost auf den neuen Weg des Stils in der Musikbranche. Stücke wie "say just words" oder "one second" sind sehr hinreißende Ohrwümer und lassen einem regelrecht das Blut in den Adern gefrieren. Auf diesem A ...
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Pro: Alles ist gut in meiner Welt Kontra: Auch hier brauchte ich eine jahrelange Anlaufzeit
...Wenn ich mir meinen Alkoholverbrauch der letzten Monate anschaue, wird mir echt anders. Den muss ich unbedingt zurückschrauben. Scheint sehr eng mit meiner Leidenschaft für Paradise Lost verbandelt zu sein, dies Feiern und Genießen. Wobei ich nie übermäßig über die Stränge schlage, es ist eher der konstante Rotwein-Konsum der mich etwas besorgt. ?One Second? lud mich jahrelang nicht zu bacchantischer Ekstase, sondern war eher eine kalte Dusche. Mit diesem Album experimentierte die Band erstmals ?ernsthaft?. Paradise Lost haben ihren Sound bereits auf allen Vorgängern variiert; hier kamen jedoch zum 1. Mal Elektronik und Samples zum Einsatz. Nach einem hoch gelobten Superseller wie ?Draconian Times?, der einschlägige Gazetten gar zu Schlagzeilen wie ?Die neuen Metallica? hinriss, eine vermeintlich ganz schlechte Idee. Im Grunde sind...
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...Believe in nothing, so heißt das neue Album von Paradise Lost. Viele alte Fans werden, wenn sie es hören, nicht mehr an Paradise Lost glauben.
Was sich auf One Second und Host schon angedeutet hat, wird bei Believe in nothing konsequent fortgesetzt. Konsequenter Einsatz von Verzerrern, Synthesizern und zahmer Einsatz von Gitarren lassen Paradise Lost eher nach einer Mischung aus Sisters of Mercy und Depeche Mode klingen.
Es ist wenigstens interessanter geworden als Host. Bei manchen Stücken (look at me now, divided) lässt sich sogar nen bischen heavyness vorfinden. Ansonsten ist es wieder ein Einheitsbrei geworden, welcher keine Höhepunkte bietet.
Fans von One Second werden vielleicht ihre Freude an diesem Album haben, Kenner jedoch nicht. Paradise Lost verrät sich selbst und das werden auch die Fans merken....
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...Ruhige, mystische und melancholische Klänge fliegen hier auf uns zu. Die einstige Knüppel-Black-Metal Truppe wandelt weiterhin konsequent auf den Pfaden des Vorgängerwerkes. Man hat allerdings wieder den Härtegrad etwas erhöht und mehr Gitarren reingebracht. Während ich dem Album lausche, kommen in mir immerwieder Erinnerungen an Paradise Lost's "One Second" Album hoch. Das soll aber keine Kritik darstellen, da ich One Second wirklich gut finde, jedenfalls in ruhigen Momenten. Desweiteren sei zu bemerken, dass Skeleton Skeletron keine CD mal kurz für die Mittagspause darstellt, sondern schon einiger intensiver Durchgänge im Plattenspieler bedarf, um endgültig in den Hirnwindungen zu zünden.
Wer Interesse daran hat sich mit dieser Art Musik wirklich näher zu beschäftigen, dem sei zu diesem Album geraten....
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