Origin 2000 - Evanescence

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Wer „Fallen“ mag wird „Origin“ lieben.

5  09.04.2005

Pro:
alles

Kontra:
nix

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Cover-Design:

Klangqualität:

Langzeithörspaß:

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marioh1

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 121 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hallo liebe Leser!!!!



Heute etwas aus dem Plattenladen.


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EVANESCENCE
Origin (2000)
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Wer „Fallen“ mag wird „Origin“ lieben.
Nun hab ich mein Fazit schon vorweg genommen.

2003 erschien “Fallen” und ist ein gigantischer Erfolg geworden, und schaue ich die letzten Jahre zurück gibt es wohl kein anderes Album, das einen ähnlichen Erfolg aufweisen kann und ein Debütalbum schon gar nicht.

Zum Thema Debütalbum gibt es immer wieder Diskussionen, denn viele sagen, dass Origin das eigentliche Debütalbum ist. Origin ist zwar 3 Jahre früher entstanden, aber dennoch ist Fallen das erste offizielle Album von Evanescence.

Hört man sich Origin an, das wie gesagt 3 Jahre vor Fallen entstanden ist, dann war es nur eine Frage der Zeit bis diese Band ihren großen Durchbruch schaffen wird und schließlich auch gehabt hat, denn auf diesem Album erkennt man ganz deutlich, dass kreative und musikalische Potenzial der Band.
Auf wenn Origin insgesamt anders klingt als Fallen, so erkennt man aber zwei enorm wichtige Parallelen. Zum einem ist es der Ausdruck der Platte, denn auch diese Platte es durchweg sehr emotionsgeladen und melancholisch, wie auch schon Fallen. Zum anderen ist der Gesang einfach brillant, da braucht man nix mehr zu sagen, Amy Lee ist in jedem Song in Bestform und besticht mit Ausdruckstärke und Hingabe, wie es selten zu gibt in der Musikszene.
Auch wenn die Platten in diesem Punkten identisch sind, unterscheiden sie sich doch sehr.
Fallen ist insgesamt doch eher ins Hardrock bzw. Metal Genre einzuordnen, was bei Origin sehr schwer fällt.
Auf dieser Platte ergänzt sich der elektronische Stil mit dem rockigen Stil, also zur Hälfte Rock und zur anderen Hälfte Elektronische Parts.
Allerdings harmonieren die recht unterschiedlichen Stile sehr gut, ansonsten würde ich mich mit der Platte recht schwer tun, da es mir doch eher der Metal angetan hat.
Die teilweise recht harten rockigen Einlagen sorgen dafür, dass ich dieses Album dennoch als Rockalbum bezeichnen möchte
Weiterhin sind auch viele klassische Elemente zu hören, so kommt auch schon mal eine Orgel oder ein sakraler Chor zum Vorschein, nicht zu vergessen die Akkustikgitarren.
Natürlich lässt Amy es sich nicht nehmen auch Parts am Piano zu spielen.
Zum Ende hin erklingt eine Instrumentalnummer die dann in ein Gewitter und dann in einen heftigen Regen mündet, was durchaus gut arrangiert und irdisch klingt.
Sehr interessant ist auch das Mischen der Gesangsparts gelungen, wo unter den Hauptpart eine weitere Stimme gelegt wurde, hier sollte man doch mal die Kopfhörer aufsetzen und in den vollen Genuss zu gelangen, besonders gut ist dies im 8ten Track gelungen.

Die Platte im Ganzen ist um einiges Ruhiger ausgefallen, was der Stimmung sehr zu gute kommt, was bei Fallen noch recht grob und rockig verpackt wurde, ist hier um einiges sanfter und gefühlvoller was für ein wenig mehr Gänsehautpassagen sorgt. Ich will hier nicht sagen besser als auf Fallen, sondern eher eine weitere kreative Fassette vom Amy & Co.
Was mir auf Origin besser gefällt als bei Fallen ist, dass dieses Album wesentlich Abwechslungsreicher gestaltet ist, viele verschiedene Einflüsse und Stile wurden hier sehr gelungen vereint. Wobei es an keiner Stelle überladen wirkt, denn vor allem mit den Elektronischen Parts wurden wohl dosiert und sehr bewusst eingesetzt.

Der aufmerksame Leser der Trackleser wird erkennen, hier die Titel „Whisper“, „Imaginary“ und „My Immortal“ zu hören sind, wie auch auf Fallen. Aber keine Angst, denn die Versionen sind bis auf „My Immortal“ nicht identisch.

Die Trackliste
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01. ORIGIN
02. WHISPER
03. IMAGINARY
04. MY IMMORTAL
05. WHERE WILL YOU GO
06. FIELD OF INNOCENCE
07. EVEN IN DEATH
08. ANYWHERE
09. LIES
10. AWAY FROM ME
11. ETERNAL


Wer dieses Album käuflich erwerben möchte wird vor ein kleinen Problem gestellt, denn wie gesagt ist es nicht das offizielle Debütalbum der Band und demzufolge ist es auch in keine offiziellen Plattenladen zu finden, hinzu kommt, dass es den Gerüchten nach auf einige Tausend limitiert sein soll.
Bei ebay ist jedoch immer im Angebot, allerdings nicht gerade billig und es kursieren einige Scheiben die wohl eher am heimischen PC entstanden sind (Annahme des Autors).


Mein Fazit
*************
Was bleibt unterm Strich??
Wie ich in meinem erste Zeilen schon erwähnt habe, werden alle Hörer die sich an Fallen erfreuen, auch von Origin begeistert sein.
Ein mit Fallen identischer traurig, melancholischer und gefühlvoller Charakter, der mit etwas anderen musikalischen Mitteln zum Ausdruck gebracht.
Das erkennt man schon allein daran, dass zwei Titel die auf beiden Alben zu hören sind, anders klingen, aber denselben Effekt erzielen.

Insgesamt eine sehr abwechslungsreiches und interessantes Album, auf dem gut das kreative Potenzial und das musikalische Gespür zu erkennen ist.

Auf jedem Fall steht es dem Megaerfolg „Fallen“ um nichts nach.


Daher 5 der 5 möglichen Sterne.

In diesem Sinne……

Vielen Dank für Euer Interesse.

Mario

© marioh1 09.04.2005 für Ciao



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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
der_Don840

der_Don840

16.04.2005 22:56

puuh, überhaupt nicht mein geschmack ;o)

Werwolf2010

Werwolf2010

16.04.2005 14:02

Habe noch nie was von "Origin" gehört. aber interessieren würde es mich schon. Sehr schöner Bericht ! LG Thorsten

pfiffikus55

pfiffikus55

15.04.2005 11:46

ist wohl eher nicht mein Ding

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