Erfahrungsbericht über

Origin of Symmetry - Muse

Gesamtbewertung (23): Gesamtbewertung Origin of Symmetry - Muse

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Angriff der Ohrwürmer

5  01.11.2001

Pro:
Man kann es immerzu hören, Ohrwürmer gibts ne Familienpackung gratis dazu, Für nahezu jede Stimmung geeignet

Kontra:
MuseTV fuktioniert nicht

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Cover-Design:

Klangqualität:

Langzeithörspaß:

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god2blief

Über sich:

Mitglied seit:01.01.1970

Erfahrungsberichte:6

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 34 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Vorwort: Falls ihr meinen Bericht mit schlechter als Sehr hilfreich bewerten solltet, dann schreibt mir bitte, warum, denn ich will ja schließlich alle zufrieden stellen und das geht nur mit Kritik. Ich danke euch.

Hallo meine lieben Leser!
Heut ist ein guter Tag zu sterben...nein, eigentlich nicht, eher um einen Bericht zu schreiben. Draußen regnet es, ich hab nichts besseres zu tun, also schreib ich mal wieder einen Bericht, den ich im übrigen schon sehr lange vorhatte zu schreiben, aber ich hab irgendwie nie Lust dazu gehabt.

Mein heutiger Bericht dreht sich um das Album Origin of Symmetry von Muse.

Inhalt:
1. Muse selber
2. Das Album
3. Fazit


1. Muse selber

Newcomer, Altmeister, Teenieband oder doch ein paar normale Leute die gerne Musik machen (und das sehr gut um’s vorweg zu sagen)?? - Keine Ahnung, das muss jeder für sich selbst entscheiden ;))
Die 1996 in Devon (Südwest England) gegründete Band besteht aus 3 Mitgliedern:

Matthew Bellamy – die Stimme von Muse, spielt nebenbei in der Band auchnoch Gitarre und die Keyboardsachen
Dominic Howard – der Herr der Schlagzeuger, macht auchnoch die Perkussion
Chris Wolstenholme – spielt den (genialen) Bass, singt die Backgroundsachen und is fürs Vibraphone zuständig

Zum Anfang ihrer Karriere spielte Muse nur in den Pubs ihrer Umgebung, doch das hat sich nach 2 Jahren geändert. 1998 gewinnt das Trio die "In The City Conference" in Manchester als 'best unsigned band' - was sie dadurch natürlich nicht mehr lange bleiben. Kurz darauf erscheinen zwei EPs und die Presse beginnt sich langsam für Muse zu interessieren. Im Herbst 1999 wird dann das Debütalbum Showbiz veröffentlich- mit mäßigem Erfolg (für sie war das damals schon ein großer Erfolg, aber gemessen an Origin of Symetry waren die Verkaufszahlen von Showbiz ‚winzig’)
Anders als viele ihrer britischen Kollegen sind die jungen Briten sich anfangs nicht zu schade, um in Europa als Vorband sämtlicher Topacts wie den Red Hot Chili Peppers, Beck und auch Live zu spielen, was durchaus zu ihrem Vorteil war denn sie eroberten sich ein immer größer werdendes Publikum.
Im Juni 2001 brachten sie dann ihr aktuelles Album (das über das ich hier schreibe) heraus, welches alles bisherige von Muse gemachte in den Schatten stellen sollte....


2. Das Album

Aussehen und Gestaltung des Bookletts, des Covers & Backside und der CD selbst:

Alles ist ziemlich schlicht gehalten, das Cover sieht so aus wie ihr es oben sehen könnt. Die Rückseite ist sehr spartanisch – kein Bild, nur die Titelangabe und ein paar Copyrightsachen usw. Das Booklet dagegen gefällt mir persönlich nicht schlecht. Alle Songtexte sind abgedruckt, aufgefrischt wird das ganze von Bildern zum Thema Origin of Symetry. Auch die CD ist sehr schlicht gehalten – wo bei anderen die ganze CD von einem großen Aufkleber eingenommen wird, ist hier nur ein kleiner Aufkleber drauf auf dem der Bandname, der Name des Albums und nochmals die Copyrights draufstehen. Sieht eher aus wie ein Rohling als wie eine Album, aber das äußere täuscht....

Die Songs:

New Born:
Ist wohl der bekannteste Muse-Song. Er fängt sehr langsam an, mit schönem Klavier. Der Bass setzt ein, Matthews Stimme auch – und bringt eine traurige Stimmung mit sich. Plötzlich und unerwartet wir alles langsamer...und dann kommt die Gitarre und hämmert einem die Melodie förmlich in den Kopf. Matthews Stimme verändert sich und wird sicherer...alles in allem klasse diese Lied und aufgrund seiner Bekanntheit auch ein Anspieltipp.

Bliss:
Die dritte Singleauskopplung fängt sehr ruhig mit dem Keyboard an, wird dann aber schlagartig lauter. Matthews Stimme klingt sehr verträumt, das schlägt sich auch im Text wieder..er ist wohl verliebt (das zeigt sich schön an der ersten Zeile: Everything about you is how I’d wanna be- alles an dir ist so wie ich es gern hätte *frei übersetzt*). Im Refrain wird die Stimme dann irgendwie etwas verlangender, klingt aber sehr schön. Der Song klingt langsam in den weiten des Raumes aus..und man ist froh ihn mal wieder gehört zu haben denn er ist wirklich wunderschön...

Space Dementia:
Fängt mal wieder mit einem Klavier an, das erst ganz ruhig spielt, dann aber plötzlich dramatisch wird...Ein Vorzeichen? Ja, denn dann kommt Matthew mal wieder und mit ihm das hämmernde Schlagzeug, das Klavier bleibt aber zur Untermalung des ganzen mit von der Partie. Den Text verstehe ich so, dass er grad seine Freundin verloren hat, sie aber nicht aufgeben will, sie irgendwie hasst, aber dennoch liebt und sie verstehen kann (You make me sick because I adore you so...I love all the dirty tricks, twisting games you play ON ME – Du machst mich krank weil ich dich so verabscheue... ich liebe die dreckigen Tricks, all die gaunerischen Spiel die du mit mir machst). Im Refrain wird das ganze dann wieder mal ziemlich Verträumt, passt aber super. Im Refrain meint er dann noch das Sie jeden um den Finger wickeln kann usw. Am Schluss wird dann den Gefühlen freien Lauf gelassen und nurnoch die Gitarren und das Schlagzeug spielen sehr dunkel und irgendwie Lebensmüde. Alles in allem ein sehr schönes, aber gleichzeitig auch brutales Lied, das den Spagat zwischen rocken und träumen versucht - und auch schafft. Alles passt zusammen, nichts wirkt irgendwie eingefügt.

Hyper Musik:
Die Gitarre am Anfang mach ein paar Verrenkungen, spielt dann aber ohne wiederrede zusammen mit Matthew die Einleitung ;)) ,dann kommt der Bass..WAS FÜR EIN OHRWURM!!! (Von diesem genialem Bassspiel hab ich des öfteren einen Ohrwurm, besonders schlecht ist aber wenn einen der Wurm mitten in einem Deutschaufsatz überfällt....) Doch dann wollen mal wieder ein paar Zeilen Songtext gesungen werden, der Bass bleibt, wird aber von der sauer klingenden Stimme übertönt. Der Text soll wohl eine Abrechnung sein, vielleicht mit der Freundin aus Space Dementia?? Leider ist das Lied aber schon sehr schnell zuende, schade eigentlich – aber wofür ist denn sonst die Repeat-Taste meiner Anlage geeignet? Also Hyper Musik ist ein unbedingter Anspieltipp.

Plug in Baby:
Die erste Singleauskopplung, nicht unbedingt jedem bekannt, aber deswegen nicht minder schön.
Die Gitarre bahnt sich zum Anfang metallisch klingend ihren weg, wird aber bald vom Bass unterstütz. Aber sie hat wohl Angst unter der Stimme unterzugehen, deswegen macht sie beim Einsetzten des Textes eine Pause und setzt erst wieder beim Refrain ein. Der Text schein sich um eine Liebe zu drehen, die nicht möglich ist, was 1. Durch den Text (logisch) und zweitens durch die Stimme dargestellt wird. Matthew klingt verträumt, wird aber im Refrain wütender, aber nicht so als würde er alles zerstören wollen. Wunderschöner Song, ich bin sauer das ich das Video dazu noch nicht gesehen hab (das zu einer Single dazugehört).

Citizen Erased:
Rockt zu Anfang wunderbar, die Gitarre ist mal wieder auf’m Metall-Trip. Der Bass kommt, die Gitarre setzt aus. Bis hierher geil. Was erwartet man von diesem Song noch? Genau, bei Mettal-Gitarre auch einen Matthew der sich die Seele aus dem Leib zu schreien scheint. WEIT GEFEHLT! In Wirklichkeit ist Citizen Erazed eher zum kuscheln (von der Melodie her, nicht vom Text), denn die Stimme ist in Wirklichkeit eher so angesiedelt, das sie in Selbstmitleid unterzugehen scheint, was sie aber nie tut. Der Text drückt die Unmut über die derzeitige Situation der Welt aus, deswegen der brutale Mettal-Sound, der die 1. Strophe und die Einleitung unterlegt. Die 2. Strophe wird dagegen sehr ruhig, nurnoch das Schlagzeug und ein halbwegs wie eine Orgel klingendes Keyboard unterstützen leise die Stimme Matthew’s...bis zum Refrain. Da kommt eine Gitarre wieder leise zum Einsatz und spielt wie Verträumt. Dann ist der Refrain zuende, die Mettal-Gitarre kommt wieder...Hölle! Was geht der Song ab! Noch einmal kommt der Refrain zum Einsatz, dann wird es wieder still, die Träumer-Gitarre spielt wieder ihre einsame Melodie, Matthew heult in hoher Stimmlage mit..und ein komischer Sound schleicht sich ein, der ist wiederum zur Einleitung von Micro Cuts gedacht. Aber noch ist das Lied nicht zu Ende, Matthew muss nochmals mit trauriger Stimme seinen Unmut zum Ausdruck bringen, das Ende wird von einem Klavier untermalt. Sehr schön, besonders für einsame Abende zu zweit geeignet...man schläft wegen der Mettal-Gitarre wenigstens nicht ein ;)

Micro Cuts:
Eine Gitarre, der Bass und das Schlagzeug übernehmen Nahtlos die komische Melodie in sich. Matthews stimme setzt ein...aber was ist denn mit dem los? Er singt in einer Tonhöhe die Michael „die Nase“ Jackson nur durch intensives in-den-Schritt-kneifen erreicht. Aber diese Höhe ist noch gar nichts, die höchste von Matthew je gesungene Höhe wird erst beim letzten Wort der 2. Zeile des Refrains erreicht...so hoch kommen Price und „Jakko“ nichtmal zusammen! Der Text handelt wahrscheinlich davon, das jemand (wahrscheinlich wieder Matthew) bemerkt hat, das jemand ihn betrügt (I’ve seen... what you’re doing to me- Ich hab gesehen was du mit mir gemacht hast). Das ganze kommt mal wieder sehr schön rüber, die Stimme klingt irgendwie entsetzt über das geschehen...wunderbar halt, etwas gewöhnungsbedürftig, aber wunderbar. Der Song klingt nicht langsam aus wie die meisten anderen, sondern die Gitarre hat ein schönes Soli (wird aber von den anderen Instrumenten perfekt untermalt) und hört nach einen Taktartwechsel plötzlich nach 3 harten Schlägen auf...als wäre sie erschossen worden.

Ab hier wird die ganze CD leiser, die Songs sind nichtmehr so rockig, sondern eher Textlästig

Screenager:
Zum Anfang hört man ersteinmal eine Gitarre und eine Trommel, das ganze hört sich ägyptisch an, irgendwie wie bei Asterix und Obelix bei Cleopatra, aber auch irgendwie psychopatisch. Aber nicht schlecht. Matthews Stimme setzt ganz beruhigend ein, aber den Text kann ich irgend wie nicht so richtig interpretieren. Wahrscheinlich will er die Hörenden davor warnen sich zu stark im Wesen zu verändern, auch wenn sie schlechtes erlebt haben, da ihn dann niemand mehr erkennt und niemand sich um ihn kümmert, weiß das er existiert und ihn dann Schlussendlich wie einen Fremden behandelt. Der Refrain hebt sich vom ganzen restlichen Lied ab, da er mit einer verträumten Keyboarduntermalung gesungen wird. Im Refrain selber wird dann gesagt, das der, der man einmal gewesen ist, sooooooo schön war und man sich daran erinnern soll, wer man einmal gewesen ist (Who you were was sooooooo beautyfoul, remember who you where – der, der du einmal gewesen bist du warst, war so schön, erinnere dich wer du warst). Nach dem Refrain geht es dann wieder zurück in diese traumatische Melodie...irgendwie is das Lied psycho (wenn ich es mal so ausdrücken darf), da der Wechsel vom Refrain zu den Strophen irgendwie sehr plötzlich und unerwartet kommt. Man hätte eher erwartet das die Zauberhaft schöne Untermalung des Refrains noch länger bleibt... aber ich denke, gerade das wollten die Jungs von Muse nicht. Alles in allem aber ein sehr schöner Song, aber mehr zum allein oder zu 2. hören geeignet, für Partys is der Song nicht unbedingt was.

Dark Shines:
Der Anfang klingt wie ein schlechter neumoderner Western, da der Bass und die Einsam-Gitarre diese Stimmung aufbauen. Das Schlagzeug hält sich sehr zurück, Matthew klingt einsam, der Bass hat seine Wahr Bestimmung gefunden und spielt freudig die Untermahlung....bis der Refrain zum ersten mal kommt...und der kommt gewaltig! Eine 2. Gitarre *Mettal-Gitarre* kommt langsam ins Geschehen, es hört sich so an als würde sie aufladen, bevor sie loskracht. Ein Klavier scheint zu explodieren, Matthew wird laut, schreit sogar ein bisschen. Dann ist der Refrain auch schon zuende. Die Gitarre ist wieder verschwunden. Alles ist wie zuvor, dann kommt der Refrain wieder, wird ein 2. mal (weil’s so schön war) wiederholt, Matthew klingt beim singen verzweifelter als beim ersten mal. Schluss mit dem Refrain. Das Lied scheint langsam nach einem Gitarrensoli auszuklingen..in den weiten der Prärie.......doch weit gefehlt! Wie wieder zurück ins Leben gerufen lädt die Mettal-Gitarre aufs neu auf....dann die Entladung! SCHOCK! Alle Energiereserven scheinen mobilisiert zu werden, die Stimmung scheint zu kippen, Matthew ist wohl kurz vorm sterben und lässt es noch mal gewaltig krachen! ...und plötzlich ist es das Lied tot. Ein paar letzte Zuckungen der Gitarre, und Ende. GEWALTIG! EINFACH NUR EINDRUCKSVOLL GEMACHT!
(!Warnung! Dieses Lied nicht auf AWO-Party’s einsetzten *außer man will die alten Säcke endlich los werden... heheheheee*!)

Feeling Good:
Ein Keyboard spielt einen schnellen Ton, Matthew fängt an zu singen, klingt irgendwie als würde er langsam durchdrehen: Er singt darüber das es ihm gut geht, aber seine Stimme scheint *zumindestens in der Einleitung* gleich zu versagen. Komisch. Dann ist die erste Strophe zuende, mit dem letzten Wort erklingen Gitarre, Schlagzeug und Perkussion, als würden sie ins Wort fallen wollen. Matthew lässt sich aber nicht beirren und singt brav seine Strophen. Die 2. Strophe wird dann vollständig von den ebend genannten Instrumenten unterlegt. Dann kommt die 3. Strophe. Überraschung! Alles wird leiser und plötzlich singt Matthew durch ein Megaphon, klingt aber so als wäre er besoffen...bis zu den letzten Worten der Strophe, dann setzten die Instrumente wieder ein, Matthew hat das Megaphon abgelegt und singt irgendwie schadenfreudig seine 4. Strophe...so wie die 2. Strophe... langweilig denkt man sich, wieder das selbe. Aber wie kennen wir die Jungs von Muse? Richtig. Die sind immer für ne Überraschung gut. Und dann bekommt das Problem vom Anfang endlich eine Lösung: Matthew singt seine letzte Zeile nicht brav weiter! AUWEIHA! Aber seine stimme wird anders...langsam erschein alles einen Sinn zu ergeben... er singt als hätte er das vorher alles gar nicht sagen wollen, als wäre er dazu gezwungen worden. Matthew singt als wüsste er was gleich passiert. Denn zum Schluss spielt der Bass noch mal einen Akkord, der klingt als wäre eine Maschinenpistole abgefeuert worden, zwar nicht ganz so schnell wie eine, aber Muse macht sowieso viele Zeitlupen in den Lieder. Und dann Haucht Matthew noch ein letztes Feelin good ins Mikro.... ein sehr gelungener Song, zu Empfehlen für alle Gelegenheiten.

Schon kommt der letzte, und wie ich finde, auch der eindruckvollste Titel der CD....MEGALOMANIA...

Megalomania:
Der Anfang scheint rückwärts gespielt zu sein, Matthew’s Stimme heult mal wieder...dann setzten Trommeln ein, solche, wie man sie von Sklavenschiffen her kennt. Dann wird angefangen zu singen....Matthew klingt, als wäre alles zu Spät, alles von ihm genommen worden und er ganz allein ist, niemand ihm zuhört, das schlägt sich auch in dem Text nieder. Er ist gegen die Welt gerichtet, die soviel schlimmes zulässt. Man soll doch zur Natur zurückfinden und nicht alles zerstören, was einen geschaffen hat. Matthew will nichmehr mitspielen, er will raus aus seinem Leben, kurz gesagt: Er will sterben. Nach der 1. Strophe setzt der Refrain ein....und was für einer! Die Orgel spiel ihren Teil ausgezeichnet, Matthew schreit seinen Unmut hinaus, das Schlagzeug gibt alles. Nicht schnell, sondern langsam gespielt. Aber dafür umso klangewaltiger. Nachdem der Refrain zu ende ist kommt natürlich die 2. Strophe ;) , diese wird aber von der Orgel wunderschön untermalt, eine Geige spielt auch mit, sie klingt als wäre sie auch der gleichen Meinung wie Matthew und will mit ihm sterben. Dann kommt der Refrain zum 2. mal, genauso gewaltig wie beim ersten mal, aber etwas ist anders...Matthews stimme ist noch lebensmüder als beim ersten mal, nachdem er mit dem eigentlichem Refrain fertig ist folgt aber diesmal keine 3. Strophe, sondern Matthew schreit seinen letzten Lebenswillen aus sich hinaus, macht sich Mut zum Selbstmord... man stelle sich das ganze Lied mal Bildlich vor: zu Anfang geht er in einem alten Gemäuer eine Treppe hoch... mit gesenktem Blick. Als dann die Orgel des Refrains einsetzt, steht er auf dem Dach einer großen Kirche, um ihn herum ein großes Unwetter, aus den Fenstern der Kirche ist ein leichtes gelbliches Leuchten zu sehen... Matthew singt die ganze 2. Strophe im Stehen, doch wenn der Refrain zum 2. mal kommt, breitet er die Arme aus und wenn er im Lied anfängt die letzten schreie zu tun, springt er und fliegt die ganze Zeit des Schreiens. Wenn er aufgehört hat zu schreien ist ja nurnoch die Orgel zu hören...an dieser stelle wird heerrausgezoomt und man sieht die Menschen wie sie einfach um ihn einen Bogen machen, ihn gar nicht beachten...... Der Song ist wirklich der beeindruckendste der ganzen CD....besser könne auch andere Bands ihren Unmut nicht so zur Schau stellen, ich habe zumindestens noch nichts vergleichbares gehört...


3. Fazit

Was soll ich zu der CD noch großartig sagen? Sie ist einfach das beste was einem passieren kann. Alle Ansprüche werden befriedigt *außer die auf Techno, aber die hat man ja sowieso nich gehabt*, ja noch mehr! Meine Erwartungen wurden übertroffen, ich kannte bisher nur New Born und Bliss, aber das ist nur ein sehr kleiner Teil der Muse-Welt. Es gibt auf der CD viel zu erleben, viel zu hören, was man bisher noch nie in der eindrucksvollen Form gehört hat, kurzum: Die CD ist für alle, denen New Born, Bliss und/oder Plug In Baby gefallen hat ein absolutes Muss! Die Songs reichen von Selbstmörderisch über abrockend bis hin zu fast schon Poptauglich. Einfach klasse! Aber ein muss ist bei Muse auch: Eine ordentliche Anlage, die den genialen Sound wiederspiegeln kann. Ich hab mir die CD in England gekauft (war dort auf Klassenfahrt) und hab sie zuerst nur mit einem schlechten Discman gehört, als ich sie dann bei mir zu Hause hört war es wie ein schock: So gut hatte noch keine Band zuvor meine Anlage ausgenutzt....aber Muse darf das, dafür werde ich ja mit ihren Wunderschönen Songs belohnt ;))
Etwas negatives muss aber wohl immer sein: Normalerweise enthält die CD ein Programm, das mit der Muse-Website verbinden soll um dann MuseTV abzuspielen, aber das funktioniert nicht. Egal, die CD ist und bleibt so genial wie eine CD nur sein kann.
Die ganze CD kann man wochenlang hören, sie wird einfach nicht langweilig. Die Lieder haben mir auch schon sehr geholfen wenn es mir mal nicht so gut ging, sie passen dann sehr gut zur Stimmung. Aber nicht das es jetzt nur solche Songs auf der CD gäbe... nein, Abwechslung ist genug geboten, und auch bei guter Laune kann man die CD hören. Aber wenn’s einem mal nicht so gut geht... die CD ist ja da.

Ich hoffe ich hab euch nicht gelangweilt, es ist wirklich viel geworden. Aber ich wollte wirklich den ultimativen Bericht schreiben, nur so sind die ersten Plätze der Bewertung zu erreichen. Mal sehen, ob es mir geling


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Shiek

Shiek

07.11.2001 23:46

Guter Bericht, ich glaube ich werd mal da rein hören ;) cu shiek

DrToXic

DrToXic

04.11.2001 20:37

Genialer Bericht, basti!!! *hat lust auf muse bekommen und saugt sich grad ma ein paar Songs :) Supi, weiter so!! C ya dein Robbeeeee

Black7even

Black7even

02.11.2001 14:34

Jo suppa Bericht kan ich nur zu sagen... Mach weiter so kommisch ich habe noch nicht so viele Berichte geschrieben und ahbe bald mehr Punkte als du vieleicht überhol ich dich... Mal schauen schnaen ma mal Scnauma .. nein war nur spass OK Gruß (B7) meine neue Abkürzung

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  2. Kruemel-Jette
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