Pro: Interessant, macht sehr nachdenklich Kontra: Stellenweise etwas oberflächlich?
...10.000 km ? vom Baikalsee bis nach Alaska. Klaus Bednarz Reisebeschreibung wirkt auf den in durchschnittlichem Komfort und einer wenig extremen Klimazone lebenden Mitteleuropäer nicht weniger exotisch als seinerzeit der Roman über Robinson Crusoe auf die damalige, zivilisierte Welt.
Ca. 10.000 km, durchgeführt um die Jahrtausendwende, also etwa 10 Jahre nach dem Ende der Sowjetunion, führten Klaus Bednarz durch Sibirien bis nach Alaska, dessen Ureinwohner viele Gemeinsamkeiten mit jenen Sibiriens haben. Zurückgelegt mit den unterschiedlichsten Verkehrsmitteln, mit Flugzeugen und Hubschraubern, mit Schiffen und Pkws, ergibt sich eine Vielfalt unterschiedlichster Impressionen. Unerheblich ob es nun vom Kältepol der Welt ist, oder den von Sträflingen gebauten ?Strassen? in den unwirtlichsten Regionen bei Magadan: Dem Leser wird es...
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Pro: wunderschöne Landschaftsbeschreibungen Kontra: mir fallen keine ein :)
...Eine Liebeserklärung
Im Januar war ich in einer Lesung von Klaus Bednarz. Er stellte nicht sein Buch "Östlich der Sonne" vor, sonder ein anderes. Jedoch hat er mit der gleich Zärtlichkeit in der Stimme gelesen, die der Leser beim Lesen dieses Buches in jedem Wort mitschwingen hört. "Östlich der Sonne - Vom Baikalsee nach Alaska" ist eine Liebeserklärung des Journalisten Klaus Bednarz an Sibirien.
Klaus Bednarz, geboren 1942 in Berlin, ist einer der bekanntesten deutschen Journalisten. Vielen ist er sicherlich vom Politmagazin "Monitor" bekannt, das er fast zwei Jahrzehnte geleitet hat. Klaus Bednarz war lange Zeit ARD-Korrespondent in Warschau und Moskau und hat mehrere Bücher, darunter auch Bildbände herausgegeben. So gibt es auch einen sehr empfehlenswerten Bildband "Vom Baikal nach Alaska" (2003, Rowohlt Verlag...
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Pro: Ein einfühlsames Porträit einer fernen Region Kontra: ***
...Klaus Bednarz ist neben Gerd Ruge und Wolf von Lojewsky einer der letzten Urgesteine des glaubwürdigen Journalismus. Er war Korrespondent in Warschau und Moskau, bevor er in Deutschland die Sendung "Monitor" beim WDR verantwortete. Sein markantes "Guten Abend" war lange Zeit eine gleichbedeutende Ankündigung im Sinne von "Jetzt gibts Ärger!"
Aber Bednarz ist bei weitem nicht nur der Mann, der Politikern und Wirtschaftsbossen das Fürchten lehrt. In seiner Zeit als Auslandskorrespondent lernte er die Menschen in Polen und Russland kennen und lieben. Bednarz vermag es wie kaum ein anderer deutscher Journalist in die russische Seele zu blicken und sie auch noch greifbar seinem Publikum zu vermitteln.
Besonders anschaulich gelang im dies in seiner Dokumentation "Die Ballade vom Baikalsee". In seinem Buch sind zwei Reisen beschrieben...
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hilfreich 01.01.1970
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