... Blackmore, mit ELA ihren Song "Out Of Time", der von einer norddeutschen Tageszeitung Anfang des Jahres noch als Sommerhit bezeichnet wurde, neu herausbringt? Nun, normal würde man annehmen: nix gutes. Zum Glück ist das aber hier nicht der Fall, den hier haben sich 2 gefunden bei denen die ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Landru über Out of Time (Maxi-CD) - J. R. Ela Feat. Blackmore 24.10.2008
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
annehmbar
Klangqualität:
ausgezeichnet
Langzeithörspaß:
wird nicht schnell langweilig
Pro:
ELAs Stimme, Zusammenarbeit mit J . R . Blackmore
Kontra:
leider nur eine EP
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Was passiert wenn der Sprössling der Heavy Metal Legende Ritchie Blackmore, J.R. Blackmore, mit ELA ihren Song "Out Of Time", der von einer norddeutschen Tageszeitung Anfang des Jahres noch als Sommerhit bezeichnet wurde, neu herausbringt? Nun, normal würde man annehmen: nix gutes. Zum Glück ist das aber hier nicht der Fall, den hier haben sich 2 gefunden bei denen die (musikalische) Chemie offensichtlich passt.
ELA, die zwar beim renomierten Label NoCut, die unter anderem auch Mono Inc. betreuen, unter Vertrag steht galt bis dato eher als Gothic-Pop-Sternchen. Aber spätestens mit dieser EP beweißt sie das sie nicht nur ein nettes Äußeres hat sondern eine wirklich ausdrucksstarke Rockstimme.
Sie schafft es anscheinend spielerisch eine gewisse Leichtigkeit zu versprühen ohne dabei Oberflächlich, wie so viele andere heutzutage, zu klingen. Sie lebt ihren Song - und lässt ihre Zuhörer an ihren Emotionen teilhaben.
Aber auch die anderen Lieder sind nicht überraschungsfrei - im positiven Sinne.
Mit ihrer Version von "Queen of the Deep", im Original ein Song der britischen Hardrockband UFO, zeigt sie das auch ein für diese Band typischer Song nicht nur von der Gitarre (unter anderem war ja Michael Schenker mal bei UFO) leben muss - sondern auch von der tollen Stimme der Karlsruherin getragen werden kann.
Auch die zwei anderen neuen Tracks, "Mad about your love" und "Dynamite", überzeugen weniger durch die klassische Rock-Instrumentalisierung als durch die wirklich hervorragende Stimme ihrer Darbieterin.
Zusätzlich sind auf der CD noch zwei Instrumentals, zum einen die Orchesterversion von "Out of Time" und zum anderen das Stück "Tears of the dragons" von J.R. Blackmore. Und weil es halt doch nur eine EP ist gibt es außerdem noch zwei Videos und ein Interview Platz auf der CD.
Insgesamt finde ich die EP wirklich gut, das einzige was mich manchmal ein bisschen stört: ich finde die Songs teilweise überproduziert - sprich: etwas weniger Musiktonspuren hätten nicht schlecht getan. Es muss nicht so eine "gewaltiger" Klangteppich geschaffen werden, ELA bringt genug Farbe und Leben mit ihrer Stimme in die Songs.
Für alle die auf rockigere Sounds stehen - aber keinen Heavy Metal wollen - ist es eine perfekte Scheibe und vielleicht eine der Rock-Entdeckungen des Jahres 2008... die nicht aus US und A kommt.