Cover mir nicht den Cooper
18.04.2005 (19.04.2005)
Pro:
guter, solider Trance; Bonussong
Kontra:
erreicht nicht annäherend das Original
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
Häufigkeit der Nutzung
Dieser Tonträger ist:
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 Mr.Evil3000
Über sich:
Der zweite Teil des Elbdeichmörders ist fertig und erstreckt sich über satte 1006 Seiten. Der 2. Elb...
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Heute widme ich mal einer CD, und zwar einer Maxi-CD um genau zu sein. Es geht um die Maxi von "Poison" von Groove Coverage, die ich mal für gut 5€ bei Media Markt eigentlich nur für eine Party erstanden habe. Das Original von Altmeister Alice Cooper dürfte wohl so ziemlich jeder Mensch kennen.
Die Band ---------------- Groove Coverage ist Anfang des Jahres 2002 (oder war es Ende 2001?) erstmals in Erscheinung getreten. Die Band ist der (Vocal-)Trance-Ecke zuzuordnen und zeichnet sich insbesondere dadurch aus, die sie zumeist ältere Songs coverd. Ihr erster Song "Moonlight Shadow", Original von Mike Oldfield, wurde 2002 zu einem Überraschungserfolg. Es folgten einige Zeit später "God is a Girl" und "The End". Gerade sind Groove Coverage mit "Runaway" in den Charts.
Groove Coverage ist made in Germany, sie kommen genaugenommen aus Ingolstadt. Die Band setzt sich zusammen aus Mell, der Sängerin, die in jedem Track zu hören ist. Im Hintergrund steht Markus Konrad alias DJ Novus. Die Produzendenten sind Axel Konrad (Bruder von Markus Konrad) und Ole Wierk.
Der Songtext ------------------------------ Obwohl es sich um eine MAXI-CD handelt, ist der Text praktisch immer gleich:
Your cruel device your blood, like ice One look, could kill My pain, your thrill... I wanna love you but I better not touch I wanna hold you, but my senses tell me to stop I wanna kiss you but I want it too much I wanna taste you but your lips are venomous poison Your poison running through my veins Your poison I don't wanna play these games
(I wanna love you but I,but I better not) Poison
Your mouth, so hot Your web, I'm caught Your skin, so wet Black lace, on sweat I hear you calling and it's needles and pins I wanna hurt you just to hear you screaming my name Don't wanna touch you but you're under my skin I wanna taste you but your lips are venomous poison Your poison running through my veins Your poison I don't wanna break these chains
Die Einzelwertungen ------------------------------
Im Folgenden werde ich die 6 Tracks, die sich auf der CD befinden, kurz beschreiben. Die Länge der Sounds findet man auf der Rückseite des schön designten Covers. Es befinden sich diese Tracks auf der CD:
1. Poison Radio Version 2. Poison Rock The Radio Version
3. Poison Club Mix Short 4. Poison Extendet Version
5. Poison Tune Up Remix 6. Only Love
Zu 1: Hier handelt es sich um die ganz stinknormale Version von "Poison", wie man sie sicher schon mehr als einmal im Radio gehört hat. Ein guter Mix aus Techno-Beats und Vocals, doch ich für meinen Teil finde, dass eine Frauenstimme "Poison" einfach nicht annäherend so gut interpretieren kann, wie eine rauchige Alice-Cooper-Stimme. Einzelwertung: 3/5 Sternen Zu 2: Ähnlich wie Track 1, aber rockiger. Konkret hört man das darin, dass sie einige Breaks enthält und an einigen, ruhigeren Stellen des Tracks unregelmäßige Beats aufweist. Gerade diese unregelmäßigen Beats machen den Track sehr interessant für meinen Geschmack. Man kann auch noch sagen, dass der Track insgesamt ein wenig langsamer ist als die übrigen. Das beste Stück der CD! Einzelwertung: 5/5 Sternen
Zu 3: Wie ein Club-Mix halt. Der Radio Version sehr ähnlich, aber mit In- und Outro für DJs, zum besseren Mixen mit anderen Sounds. Der Track ist ein wenig in die längegestreckt durch einige Wiederholungen bestimmter Passagen, so wie es für Club-Mixes üblich ist. Insgesamt gute Dancefloor-Kost. Einzelwertung: 4/5 Sternen Zu 4: Eigentlich nur eine aufgeblähte Version von Track 3 und darum langweilig. Einige Passagen werden doch extrem gestreckt und machen den Song dadurch langatmig und langweilig. Positiv anzumerken ist da nur, dass ein wenig mit den Vocals gespielt wurde, aber das steigert den Hörgenuss nicht. Einzelwertung: 2/5 Sternen
Zu 5: Groove Coverage on XTC... Neee... das war nix! Groove Coverage wagt einen zaghaften Ausflug in Richtung Hardcore-Techno und legt einen glatten Bauchklatscher in. Der Bass ist hier viel zu hart und harmoniert nicht mit den sanften Vocals der Frauenstimme. Hinzu kommt, dass der Track auch noch wesentlich schneller ist als die anderen. Ich glaube kaum, dass dieser "Tune Up Remix" Gefallen finden wird. Eine Nullnummer. Einzelwertung: 1/5 Sternen
Zu 6: Ein poppiger Bonus-Track, der bisher noch nicht im Radio lief und wohl auch nicht laufen wird. Hat mit "Poison" nicht so viel gemeinsam und ist gut vergleichbar mit "7 years und 50 days", wenngleich etwas langsamer. Ein guter Track insgesamt, mit schöner Vocal-Bass-Harmonie. Einzelwertung: 4/5 Sternen
Klangqualität --------------------------
Die CD bietet ein gute bis sehr gute Klangqualität. Ärgerlich ist nur, dass der Grundpegel für die Lautstärke zu niedrig ist, was irgendwie paradox ist für eine Techno- bzw. Trance-CD. Aber die Vocals sind glasklar, die Bässe krachen. Ziemlich makellos also.
Meine Meinung --------------------------- Groove Coverage erfindet auch mit "Poison" das Rad nicht neu und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Für Techno/Trance-Fans ist die CD sicher empfehlenswert, für Rock-Freunde dürfte sie so was wie Gotteslästerung sein, wird doch Alice Coopers Megahit mehr oder weniger verballhornt. Die Cover-Version erreicht eben nicht das Flair des Originals, was an der für den Song zu soften Frauenstimme liegt. Vor allem der Text geht bei Coopers röhriger Stimme viel eher unter die Haut als hier. Dennoch: Für einen Auftritt bei einer Party der Wahl eignen sich Groove Coverage und "Poison" allemal, wenngleich ich meine Empfehlung eigentlich nur wegen des "Rock"-Tracks ausspreche.
Da gefallen mir "Runaway" und "The End", doch besser, vor allem, weil mir da kein hervorragendes Original bekannt ist, mit dem man Vergleiche ziehen könnte.
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19.04.2005 09:15
...hm, sorry, aber mit "Gary" Oldfield für "Moonlight Shadow" komme ich nicht klar. Die Sängerin hieß jedenfalls Sally Oldfield und ist die Schwester von Mike Oldfield :-) LG
18.04.2005 23:29
Entweder das Original oder gar nicht. ;)
18.04.2005 22:30
Das Original von Alice Cooper ist, wie du ja schon sagst, um Längen besser. Mfg MaRco