Rainy Sundays...Windy Dreams - Andy Irvine

Rainy Sundays...Windy Dreams - Andy Irvine

von Andy Irvine

Pop - 1 - CD - Label: Wundertüte - Vertrieb: bmg Deutschland - Veröffentlicht am: 3. März 1997 - EAN: 743214553022 mehr

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Andy Irvine - Rainy Sundays...Windy Dreams Trackliste 1. The Emigrants 2. Longford Weaver 3. Farewell To Ballymoney 4. Romanian Song (Blood And Gold) 5. Paidushko Horo 6. King Bore And The Sandman 7. Rainy Sundays 8. Bonny Woodhall Andy Irvine Ein echter irischer ... Bericht lesen





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Irvine, Andy - Rainy Sundays...Windy Dreams (Wundertüte) CD Album Irvine, Andy - Rainy Sundays...Windy Dreams (Wundertüte) CD Album
Release: 12.03.2010, Format: CD Album, Neuware, Inhalt: 1, Label/ Hersteller: Wundertüte
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Eine "Wundertüte" von Andy Irvine, Klasse
Erfahrungsbericht von tomrot über Rainy Sundays...Windy Dreams - Andy Irvine
09.07.2006


Produktbewertung des Autors:   

Cover-Design: gut 
Klangqualität: gut 
Langzeithörspaß: wird nie langweilig 

Pro: Herrliche Symbiose aus diversen Stilrichtungen
Kontra: Keine

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Andy Irvine - Rainy Sundays...Windy Dreams

Trackliste

1. The Emigrants
2. Longford Weaver
3. Farewell To Ballymoney
4. Romanian Song (Blood And Gold)
5. Paidushko Horo
6. King Bore And The Sandman
7. Rainy Sundays
8. Bonny Woodhall

Andy Irvine

Ein echter irischer Junge, nein so kann man das nicht direkt sagen, denn er hat zwar irische Eltern, erwurde aber 1942 in London geboren.
Am Anfang seines Schaffens stand eine Ausbildung an der klassischen Gitarre. Seine ersten musikalischen Erfahrungen sammelte er beim Skiffle und beim amerikanischen Folk. Er spielte mit so berühmten großen wie Ramblin Jack Elliott die seine Musik bis heute prägen.
Aber auch seine Ausflüge in den Balkan (1970) sind heute noch unüberhörbar in seiner Musik verankert.
Danach spielte er eine weile bei der berühmten Gruppe "Planxty" (72-75) mit, verließ sie aber nach kurzer Zeit wieder.
Sein wirklich erster großer Erfolg kam zusammen mit Paul Brady, die LP "Andy Irvine & Paul Brady" (1975) ist sicherlich eines der besten Alben was der irische Folk bis dahin zu bieten hatte und man kann ohne Übertreibung sagen, das gilt auch bis heute.
1981 kam dann das erste Soloalbum von Andy Irvine raus, das ist dann auch gleichzeitig diese CD die ich heute beschreibe: "Rainy Days..Windy Dreams".
Während dieser Zeit 1979 - 1983 spielte er auch wieder bei Planxty, aber wieder nur kurze Zeit, das er nicht lange mit einer Gruppe zusammenspielt hat sich später auch noch mal wiederholt und zwar in der "Multi-Kulti" Band "Mozaic".
1986 gründete er dann die Gruppe "Patrick Street" die bis heute (nach meinem Kenntnisstand) existiert. Es ist eine sehr erfolgreiche Formation die eigene LPs/CDs rausgebracht hat und auch auf vielen Samplern zu finden ist.
Eine wunderschöne Aufstellung seines Schaffens, und auch eine kleine Biografie, findet ihr auf der Internetseite: http://www.folker.de/200204/irvine.htm.

Auf dieser CD wirkten folgende Künstler mit
  • Andy Irvine (Gesang, Mandoline)
  • Paul Brady (Piano, Gitarre)
  • Donal Lunny Pan Flöte, Akkordeon; Bouziki)
  • Liam O'Flynn Dudelsack)
  • Frankie Gavin (Geige)

Neben diesen Hauptakteuren spielten folgende Gastmusiker mit:
  • Rick Epping (Harmonika, Akkordeon)
  • John Wagham (Bongo, Congas)
  • Garvan Gallagher (Bass)
  • Keith Donald (Saxophon
  • Mick Hanley (Gitarre)
  • Paul Barrett (Fender Rhodes, Polymoog)
  • Lucienne Purcell (Gesang)

Cover:

Das Cover ist komplett in weiß gehalten, auf dem Frontcover ist ein Bild von Andy Irvine zu sehen. Sein Name und die der Gastmusiker sind in Schwarz sowie der CD Titel in lindgrün.
Auf dem Backcover sind die einzelnen Titel, mit den jeweiligen Musikern, in schwarzer Farbe drauf.
Das Inlett, sehr positiv, enthält die gesamten Songtexte und auch noch ein paar CD Vorschläge des Plattenlabels.

Wer jetzt eine rein irische CD erwartet, den muss ich jetzt schon enttäuschen. Wie ich es schon oben erwähnt habe, sind diverse Musikstile bei Andy Irvine vertreten und das hört man auch auf dieser CD. Es geht vom Irish Folk, über Irish Blues bis hin zu orientalischen Klängen, um nur die wichtigsten zu nennen.
Deswegen mein Rat: Lasst Euch überraschen, aber jetzt geht es im direkt zur CD:

1. The Emigrants 13:51
a) Come to the Land of Sweet Liberty
b) Farwell to Old Irland
c) Edward Connors

Wunderschön irisch melancholisch geht es los, die Harmonika und der Dudelsack (natürlich der Irische) eröffnen diese CD. Nach kurzer Zeit fängt Andy an zu singen, wie könnte es anders sein, gleich eine Hommage an die irische Heimat.
Nach ca. 3 Minuten wird es etwas lebhafter, die Bouzouki übernimmt jetzt das Zepter, zusammen mit dem Gesang eine herrliche Ballade, vor allem als die Akustikgitarre hinzustößt. Typisch Irische Töne schleichen sich in unser Gehör besonders durch die Fiddle und die Harmonika. Herrlich.
"Come all you loyal Irishmen and listen all for a while" und dieser Aufforderung folgen wir natürlich, wir hören weiterhin gespannt zu. Weiterhin sind die Töne eindeutig irisch. Der Gesang von Andy und die einzelnen Instumenete bilden eine harmonische Einheit.
Man fängt jetzt schon an zu Träumen und obwohl das gesamte Stück schon über 13 Minuten lang ist möchte man eigentlich das es nie aufhört. Traumhaft!

2. Longford Weaver 5:31
a) Christmas Eve

Auch das zweite (offizielle Lied lt. CD) ist ein Medley, wenn man es mal so bezeichnen darf. Es wird etwas kräftiger gefiedelt, die Violine ist das Instrument was dem Lied den Stempel aufdrückt, zusammen mit der Harmonika und der Stimme von Andy wird es ein mittelschnelles Stück. Mit irischem Flair aber auch in einigen Sequenzen ein wenig Blueslastig.
Erst als "Christmas Eve" beginnt und nur noch die Violine zu hören ist wird es wunderschöner irischer Tanzstück daraus. Den Fuß steppt vom ersten Moment an mit.

3. Farewell To Ballymoney 4:31

Es bleibt schwermütig, ein Abschiedslied. Das Piano weint, die Gitarre wispert dazu, hin und wieder ist auch die Mandoline zu hören. Aber der herrliche Gesang von Andy überstrahlt alles. Ein trauriger irischer Blues. Ein Highlight auf der CD.

4. Romanian Song (Blood And Gold) 4:09

Es wird orientalisch, hier hört man eindeutig die Einflüsse die Andy während seiner Zeit in der Multi Kulti Truppe "Mozaic" gesammelt hat. Orientalischer Gesang, hervorragen dargeboten durch Lucienne Purcell, gepaart mit irischen Akzenten die durch die Instrument hervorgerufen werden, Bouzouki, Fiddle und die 10 String Bouzouki unterstreichen das.
Eine Mischung die man so noch nicht gehört hat. Einzigartig und Gut.

5. Paidushko Horo 3:34

Es bleibt Irischorientalisch. Geprägt wird dieses Instrumentalstück von den ganzen Instrumenten. Man fühlt sich fast wie in 1001 Nacht, die Percussion und die Bongos und Congas treiben das schnelle Stück voran, das Akkordeon, die Fiddle und die Bouzouki müssen kämpfen um den Anschluss zu halten. Man weiß eigentlich gar nicht so recht was man dabei Tanzen soll, einerseits einen Schleiertanz andererseits den berühmten irischen Stepptanz, am besten man verbindet beides miteinander, so wie in diesem Stück.

6. King Bore And The Sandman 3:05

Es geht wieder in die Heimat, nach Irland. Ein Lied was durch die sparsame Instrumentalisierung besticht und was der Stimme von Andy Irvine auf den Leib geschrieben worden ist. Eine wunderschöne Ballade bei der besonders Donny Lunny an den Instrumenten (Bouzouki, Pan Pipes, Bore and Snore) zu überzeugen weiß. Eine Klasse Mischung!

7. Rainy Sundays 6:13

Wohl das Highlight auf der CD, gleichzeitig auch der Titelsong. Ein Irischer Blues der absoluten Extraklasse. Sehr modern gespielt mit Bass, Saxophon und der Bouzouki, aber ich wiederhole mich gerne, das Stück von und für Andy und seiner begnadeten Stimme. Rau, Tief und doch so klar, ein Genuss der niemals enden sollte. Spitze!!!

8. Bonny Woodhall 5:44

Zum Abschluss kommt noch mal richtiger irischer Folk an unsere Ohren. Die Bouzouki eröffnet das letzte Lied auf der CD, nach ca. 22 Sekunden kommt der Gesang hinzu. Schon jetzt darf geträumt und/oder geweint werden. Als dann auch noch Mick Hanly mit der Gitarre hinzustößt, so sanft, so weich, so wispernd und unsere Seele streichelt, ja da brauchen wir alle einen Starken Partner an unserer Seite oder ein Taschentuch. Ein himmlischer Song der zu Herzen geht.

Fazit:

Ja, es ist wohl ein einmaliges Album, und das hat mehrere Gründe.

Zum ersten ist die Zusammenstellung für ein Irish Folk Album einzigartig. Zum einen hört man eindeutig irische Instrumente, zum anderen aber auch welche die aus ganz anderen "Welten" kommen. Es ist das Gemisch aus Harmonika, Geige, Bouzouki, Uillean Pipes, Violine, Klavier und Mandoline was dieses Album so interessant macht.

Zum anderen sind es Andy Irvine's musikalische Erfahrungen, die er bei dieser CD so herrlich mit Einfließen lässt. Ob es nun der amerikanische Blues ist, oder seine Osteuropäischen, zum Teil auch orientalischen, Einflüsse, oder auch sein ureigener irischer Folk, es ist diese Mischung die diesem Album den Stempel aufdrücken.

Der dritte Punkt ist, das auf dieser CD Künstler mitwirken die sicherlich ihres gleichen suchen (obwohl sie damals teilweise noch recht unbekannt waren). Ob es nun Paul Brady, Donal Lunny, Liam O'Flynn oder auch Frankie Gavin ist, und nicht zuletzt Mick Hanley auf der Gitarre, alles Künstler die in der Zwischenzeit gestandene Größen in der Welt des Irish Folk sind.

Diese drei Punkte machen aus dem Album etwas einzigartiges und in meinen Augen auch sensationelles.

Anspieltips:

Die ganze CD!

In diesem Sinne wünsche ich Euch: Viel Spaß beim Lesen meines Berichtes, aber noch mehr Spaß beim Zuhören bei dieser CD! Euer tomrot
   


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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich

sehr hilfreich
01.01.1970


Songs of Robert Burns - Andy M. Stewart

Haupteigenschaften

Titel: Rainy Sundays...Windy Dreams

Künstler: Andy Irvine

Genre: Pop

Schlagworte: 1980-1989 (Aufnahmedatum); Folk / Folklore; Folk / Folklore Irland

Medium: CD

Set-Inhalt: 1

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(Folk / Folklore Irland)
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(1996 bis 2000)
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