Gothic Rock vom feinsten.
20. Aug 2003
Pro:
sehr rockig, melancholisch, wunderschön .
Kontra:
zu kurz .
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
Häufigkeit der Nutzung:
Dieser Tonträger ist:
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 Gev.T
Über sich:
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Erfahrungsberichte:21
Vertrauende:21
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 25 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Moin, Ciao Gemeinde. Nachdem mein Bericht über das 4. HIM Album "Love Metal" mir so viel Spass gemacht hat, will ich nun über ihr 2. Album die "Razorblade Romance" berichten:
1) Tracks und Bewertungen 2) Veränderungen. 3) Fazit 1- Die Tracks:
1. I love you (Prelude to Tragedy) 3: 08 Minuten Vom Opener der 2. HIM CD war ich mehr als überrascht. Nichts mehr vom harten Gitarren Sound der ersten Platte, nichts mehr vom Gothic Metal der Greatest Lovesongs Vol. 666. Eine schnelle Rocknummer mit schönem Refrain. Jedoch nicht wirklich HIM tauglich. Ausserdem viel zu kurz. 2. Poison Girl 3: 50 Minuten Bei "Poison Girl" war ich mir nicht sicher, was ich davon halten sollte. Einerseits hat mir der Refrain so gut gefallen, dass ich mir das Lied immer wieder anhörte, andererseits fehlte mir doch noch ein wenig der harte Gitarrensound. Wenn man sich aber an die neue Richtung von HIM gewöhnt hat, muss man dieses Lied einfach gut finden. Düster, rockig, und böse. Das ist "Poison Girl".
3. Join me in death 3: 36 Wer kennt es nicht. DAS Lied von HIM. DER Ohrwurm. Mit dem unter dem Namen "Join me" veröffentlichten Superhit gelang HIM der endgültige Durchbruch. Obwohl das Lied so gar nicht nach "Greatest Lovesongs vol. 666" klingt. Ein fast poppiger Schmusesong (Won't you die tonight for love?), mit kaum hörbar harten Gitarren. Trotzdem ein wunderschönes Lied, das zu Recht Monate lang auf Platz 1 der Charts war. 4. Right here in my arms 4: 03 Minuten Die zweite Auskopplung des zweiten Albums hiess "Right here in my arms". Ein sehr schneller, aber niemals zu poppiger Goth-Rock Song, der seine Qualitäten im Refrain vorzuweisen hat. Ville Valo muss nicht immer engelsgleich wie in "The funeral of hearts" singen, damit Kritiker sagen er habe eine gute Stimme. In "Right here in my arms" beweist er es allen. Für mich neben "Gone with the sin" und "Death is in love with us" der drittbeste Song der Platte.
5. Gone with the sin 4: 21 Minuten Eine sehr langsame, sehr düstere, sehr tiefsinnige und sehr schöne Ballade im Stil von "When love and death embrace". Für mich ist "Gone with the sin" klar der beste Titel der Platte. Ville singt im tiefsten Bass und seine Stimme überschlägt sich ein mal, wie noch zu "It's all tears" Zeiten. Einfach wunderschön. 6. Razorblade kiss 4: 18 Minuten "Razorblade Kiss" erreicht zwar wieder die Härte der ersten HIM Platte, jedoch finde ich persönlich den Son, nach dem das Album benannt wurde, sehr langweilig. Er ist zwar schnell, düster und melancholisch, jedoch fehlt ihm das gewisse etwas von "Join me in death" oder "Wicked Game".
7. Bury me deep inside your heart 4: 16 Minuten "Bury me..." ist eine schöne, rockige Ballade im stil von "Join me in death". Ein sehr düsterer Song, der von Villes Stimme sehr gut untermalt wird. Ein Manko ist: Er ist viel zu kurz für eine RICHTIGE HIM Ballade. 8. Heaven tonight 3: 18 Minuten Eine sehr poppige, langweilige Ballade, die allein durch ihren schönen Text punkten kann. Selbst Ville singt dermaßen gelangweilt, dass einem der Song keinen rechten Spass macht. Schlechtester Song der Platte.
9. Death is in love with us 2: 58 Minuten Ein exrem düsterer, schneller, sehr guter, aber leider viel zu kurzer Song, der die Härte eines "It's all tears" erreicht. Sehr guter Text, sehr guter Gesang und sehr gute Musik. Leider nur viel zu kurz. 10. Resurrection 3: 39 Minuten Auch eine sehr schöne und düstere Ballade, die wie Ville bei einem Live Auftritt so schön sagte: "kind of an easter song" ist. Die strophen sind zwar ziemlich lang und langatmig, jedoch der Refrain hat es in sich. Er erinnert vom Stil her stark an "Poison Girl" ist jedoch vom Text her gesehen um einiges besser.
11. One last time 5: 10 Minuten Mit "One last time" haben HIM wieder mal eine wunderschöne Ballade im Stil von "Love you like I do" oder "Love's Requiem" produziert. Die Strophen sind mal wieder zu lang, der Refrain jedoch wieder schön. Perfekter Abschluss einer unlimitierten Platte. 2- Veränderungen
Die Veränderungen zur 1. Platte "Greatest Lovesongs Vol. 666" sind drastisch. Der Sound ist weicher, nicht mehr so Gitarrenlastig und charttauglicher. Jedoch nie in Gefahr in den Pop abzurutschen, wie bei der 3. Platte, aber das ist wieder eine andere Geschichte... Während bei der 1. Platte das Hauptaugenmerk auf dem Gitarrensound lag, wurde jetzt auf Melodik und Stimme gesetzt. Die Pianoeinlagen (Join me), die Basssoli (Heaven tonight) oder starke Schlagzeugführung (Right here in my arms) hätte es früher nicht gegeben. 3- Fazit: Meiner Meinung nach haben HIM mit ihrem zweiten Album "Razorblade Romance" das Beste Album überhaupt vermarktet. Obwohl es wie ich schon öfter sagte, VIEL zu kurz ist. Jedoch: - 4 Singleauskopplungen (Join me, Right here in my arms, Poison Girl, Gone with the sin) sprechen für sich. - Doppelplatin in Deutschland, Finnland und England.
Mit diesem Album brachen HIM alle Rekorde. Zu Recht wie ich finde.
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28.03.2004 21:55
ich hab das album auch und finds klasse. hörs mir immer wieder mal gerne an ^-^ lg, bine
24.10.2003 16:34
Nach dem Debüt habe ich mir die hier auch noch geholt, aber sie hat mir schon nicht mehr so gut gefallen...
15.09.2003 13:52
ist auch meine absolute lieblingsscheibe von him! tschau bea