Erfahrungsbericht über

Reality Killed the Video Star - Robbie Williams

Gesamtbewertung (8): Gesamtbewertung Reality Killed the Video Star - Robbie Williams

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Reality killed the video star

5  10.01.2010

Pro:
Robbie Williams ist wieder da

Kontra:
"Nur" 13 Songs

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Cover-Design:

Klangqualität:

Langzeithörspaß:

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AnneShirley22

Über sich: Liebe Grüße aus der größten Hansestadt in MV! Wer in mein Abo möchte, kann sich gern im GB melden. I...

Mitglied seit:01.01.2010

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 51 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Vorwort

Im Sommer 1995 schlug die Nachricht ein, wie eine Bombe: Robbie Williams verlässt Take That. Inzwischen gibt es wohl kaum jemanden, der ihn nicht kennt. Nach dem großen Erfolg der Single „Angels“ landete Robbie Williams einen Hit nach dem anderen und veröffentlichte zwischen 1997 – 2006 jedes Jahr ein neues Album.

Hier eine kurze Übersicht der bisher erschienen Alben:

1997 Life tru a lens
1998 I’ve been expecting you
2000 Sing when you’re winning
2001 Swing when you’re winning
2002 Escapology
2003 Live Summer 2003
2004 Greatest Hits
2005 Intensive care
2006 Rudebox

Nach dreijähriger Pause wurde nun im November 2009 das Album

„Reality killed the video star“


veröffentlicht.

Wie wurde ich darauf aufmerksam?

Man kam ja irgendwie nicht daran vorbei, dass es ein neues Album von Robbie Williams geben würde – gerade Pro 7 hat da mit dem „Robbie Williams Day“ ja ganze Arbeit geleistet. Und auch der Auftritt bei „Wetten dass…?“ hat noch dazu beigetragen, dass es in aller Munde war…


Was ist drauf auf der CD?

1. Morning sun
2. Bodies
3. You know me
4. Blasphemy
5. Do you mind
6. Last days of disco
7. Somewhere
8. Deceptacon
9. Starstruck
10. Difficult for weirdos
11. Superblind
12. Won’t do that
13. Morning sun reprise

Als Single wurden bis jetzt „Bodies“ und „You know me“ ausgekoppelt.

Das Booklet

Auf dem Titelblatt gibt es ein Bild von Robbie Williams in einem roten Shirt auf einem Motorrad. Im Hintergrund ist leicht verwischt eine staubige Landschaft zu erkennen. Robbie schaut nachdenklich verträumt zur Seite. Oben links steht „Robbie Williams Reality killed the video star“.

Im Booklet sind die Songtexte und die Credits enthalten. Außerdem gibt es 5 weitere Fotos von Robbie. Er sieht auf allen Fotos sehr entspannt und ausgeglichen aus. Im Gegensatz zu den Fotos im Booklet von „Intensiv care“ sind diese hier sehr „normal“, aber trotzdem wunderschön.

Über die Songtexte im Booklet bin ich sehr glücklich, denn ich lese zuweilen gern mal mit beim Musik-Hören, da der Text für mich sehr wichtig ist.


Meine Meinung

Ich bin kein Musik-Experte, der jeden Song nach Stilrichtung, Klang, Anspruch oder ähnlichem bewertet. Daher werde ich hier auch keinen Versuch in diese Richtung starten. Wenn ich Musik höre, entscheide ich, ob sie mir gefällt oder nicht.

Und die Musik auf diesem Album gefällt mir. Nachdem Robbie Williams sich vor 3 Jahren mit den Songs auf seinem Album „Rudebox“ ein ganzes Stück von seinem bekannten Stil entfernt hatte (und damit auch viel Kritik einstecken musste), hat er sich auf diesem Album wieder gefunden. Er sagte ja selbst, es gibt auf „Reality killed the video star“ den ‚alten Robbie, den neuen Robbie und einen anderen Robbie’. Nachdem ich das Album nun mehrmals gehört habe, kann ich dem uneingeschränkt zustimmen:

Der alte Robbie
Die Songs klingen vertraut, unverwechselbar, 100% Robbie Williams. Das kommt meiner Meinung nach besonders bei dem Titel „You know me“ zum Vorschein. Robbie klingt wie „zu seinen besten Zeiten“ melancholisch und lässt sich tief in die Seele blicken: „Since you went away my heart breaks every day. And you don’t know cause you’re not there.“ (Zitat „You know me“) was zu deutsch in etwa heißt: „Seit du gegangen bist, bricht mir täglich das Herz. Doch du weißt es nicht, denn du bist nicht hier.“ Auf den ersten Blick könnte man den Song für ein Abschiedslied an eine Freundin halten, doch wenn man Robbies früheren Lieder und seine Lebensgeschichte in Betracht zieht, wäre es durchaus auch möglich, dass er sich auf seinen Vater bezieht, den er als Kind nur in den Ferien sah, da die Eltern geschieden waren. Vielleicht erscheint dies dem einen oder anderen etwas weit hergeholt, doch Robbie Williams hat viele Erinnerungen in seinen Texten „verewigt“. (Als Beispiele: „No regrets“ schildert seine Erfahrungen mit Take That, „Making plans for Nigel“ rechnet mit dem Manager von Take That ab, „Nans song“ ist für seine Großmutter, „South of the border“ handelt von seinem Drogenabsturz und die Rückkehr nach Hause und es gäbe viele weitere Beispiele.)

Der neue Robbie
Robbies neue Ausgeglichenheit und Zufriedenheit äußern sich in vielen Songs, wie z.B. „Somewhere“. Waren seine Lieder auf früheren Alben oft noch geprägt von Wut und Traurigkeit (z.B. „South of the border“, „Karma Killer“, „Come undone“), klingt er nun weit positiver. Zwar hat er diesen Titel nicht selbst geschrieben, aber er hat für ihn sicher eine Bedeutung, zu singen: „Someone somewhere is loving you“ (Zitat „Somewhere“). Es handelt sich bei diesem Titel um einen sehr kurzen Song – gerade einmal 1 Minute lang – doch der Text ist durch und durch positiv und das macht ihn für mich besonders. Wirklich ein neuer Robbie. Unterstrichen wird das Ganze noch durch die Bilder im Booklet: Sie strahlen eine klare Botschaft aus: Robbie ist entspannt, fröhlich, in sich ruhend, ausgeglichen, angekommen.

Der andere Robbie
Mit diesem Album hat sich Robbie Williams mal wieder selbst erfunden. Titel wie „Bodies“ oder „Do you mind“ oder „Last days of disco“ klingen neu und frisch, obwohl man Robbie unverkennbar heraus hört. Ich möchte es beschreiben als: „Vertraute Neuheit“.

Zum „alten neuen anderen Robbie“ auch passend seine „Welttournee“ an einem Abend oder sein Gratis-Konzert in Berlin. Er ist eben ganz der Alte und trotzdem ganz neu anders… ïŠ

Während ich diesen Bericht schreibe, läuft „Reality killed the video star“ in meinem Player und ich kann abschließend sagen, dass ich dieses Album uneingeschränkt empfehlen kann. Tolle Musik und ganz viel Robbie Williams – von mir gibt’s eine klare Kaufempfehlung.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Leuchttuermin

Leuchttuermin

08.05.2010 19:18

Do you Mind ist mein Favorit, den ich ständig auf Dauerwiederholung hab :-)

E-pro

E-pro

11.01.2010 15:01

Guter Bericht. Das Album ging bisher an mir vorbei - und vielen anderen scheint es auch so zu gehen. Reingehört habe ich bereits letztes Jahr: Ich finde das Werk belanglos, lieblos, wahllos, offenbar musste er noch einmal ran, obwohl er nicht mehr wollte. Damit, dass ich das Album nicht gekauft habe, habe ich Robbie Williams wohl einen größeren Gefallen getan.

Annieswelt

Annieswelt

11.01.2010 10:05

Muss ich noch reinhören. GLG

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