Vor einiger Zeit hatte mir meine Schwester zum Geburtstag ein Buch geschenkt, welches sämtliche Dinge von und über Männer beschreiben soll. Eine Rubrik dabei war auch „Die 100 wichtigsten LPs, die ein Mann haben sollte“. Dort stand – im Buch ohne Platzierungsangaben – an fünfter Stelle eben ... Bericht lesen
Cord To Pass Through.The Pick Is Printed Using The Latest Hi-Tec Digital Printing.The Pick Is Not Just For Show It Is The Guitar Players Choice.Pick Gauge Is 0.71mm (Medium).Pick Is Printed On One Side Only.The Pick Is Brand New And Un-Used!
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Erfahrungsbericht von Meskalero über Reign in Blood - Slayer 09.12.2009
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
gut
Klangqualität:
gut
Langzeithörspaß:
wird nie langweilig
Häufigkeit der Nutzung
häufig
Dieser Tonträger ist:
einer der besseren des Künstlers
Pro:
die Songs "Angel of Death" & "Raining Blood"
Kontra:
der Song "Epidemic"
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Vor einiger Zeit hatte mir meine Schwester zum Geburtstag ein Buch geschenkt, welches sämtliche Dinge von und über Männer beschreiben soll. Eine Rubrik dabei war auch „Die 100 wichtigsten LPs, die ein Mann haben sollte“. Dort stand – im Buch ohne Platzierungsangaben – an fünfter Stelle eben dieses Album von SLAYER mit einer Kurzbeschreibung.
Ich selbst hatte mir dieses Album vor längerer Zeit damals aus Neugierde gekauft, es aber schon seit Jahren nicht mehr angehört. Deshalb erweckte mich durch dieses Buch und die LP-Kurzbeschreibung die eigene Neugier, so daß ich wissen wollte, ob ich diese Platte heute noch genauso gut fand wie damals.
Hier die Songs im Einzelnen:
01. Angel of Death Der Eröffnungssong ist gleichzeitig auch ein absoluter Alltime-Klassiker des Thrash-Metal und wie ich persönlich finde, auch eines der besten SLAYER-Stücke in deren Bandgeschichte überhaupt. Thematisch geht es um den Nazi-Schlächter Dr. Mengele, was seit seiner Entstehung und Veröffentlichung bis heute zu kontroversen Diskussionen führt, ob der Song nun eine heimliche Bewunderung für ihn darstellt oder nicht. Die Band selbst bestreitet jedenfalls diesen Vorwurf. Ich will mich jetzt auch nicht an diesen Spekulationen mitbeteiligen. Es ändert sowieso nichts an der Tatsache, daß dies auch das insgesamt beste Stück des gesamten Albums ist !
02. Piece by Piece Hier beginnt das Intro mit ziemlich schnellen Gitarren, die einem ganz kurz Erinnerungen an die Anfangszeiten von METALLICA erinnern. Doch kaum hat man disen Gedanken ausgedacht sorgt auch schon das Einsetzen des Schlagzeuges, welches dumpf und sehr schleppend klingt für etwas härtere Töne und auch für eine etwas bedrohlich-düstere Grundstimmung. Im Verhältnis zu den anderen sich auf diesem Album befindlichen Songs ist das fast schon derjenige, welcher fast noch am poppigsten klingt !
03. Necrophobic Mit einer Gesamtspiellänge von knapp einer Minute und vierzig Sekunden ist dies der kürzeste Track der gesamten Platte. Die Eröffnung besteht hier aus kleinem Gitarren-Stakkatto, welches anschließend mit einem ziemlich heftigen Schlagzeug untermalt wird und man beim Sänger den Eindruck hat, als würde er hier um sein Leben singen. Dementsprechend kriegt man es auch gar nicht sofort mit, wenn der Track zu Ende ist. An weiterer Grund hierfür sind auch zwei kleine feine Gitarrensoli, die man zum schluß hin miteingebaut hat !
04. Altar of Sacrifice Dieses Stück beginnt mit einer kurzen Schlagzeuger-Einlage, danach gibt es dann erst einmal eine längere Denkpause ehe es dann ohne Vorwarnung gewohnt knüppelhart zur Sache geht. Dieser Song besticht vor allem durch seine vielen Gitarren-Soli-Einlagen, die ihneher nach etwas verspieltem Power-metal als nach bösem Thrash-Metal klingen lassen. Dennoch ist die Grundrichtung Thrash jedoch immer durchgehend deutlich herauszuhören. Und was man hier auch öfters deutlich heraushört sind die Huldigungen auf Satan – womit wir dann wieder beim Thema Provokation angelangt wären !
05. Criminally Insane Hier beginnt das Intro nicht nur ziemlich düster sondern fast schon episch. Allerdings hält dieser Zustand nur einige Sekunden, da danach gleich ohne Übergang der wütende Gesang einsetzt, welcher hier von sehr düsteren Grundstimmung begleitet wird. Zwischendurch gibt es dann Stimmungsbild von zu Beginn auch nochmals kurzzeitig im Mittelteil des Stückes und auch wenige Soli sind kurzzeitig versteckt. Dies ist für mich persönlich der insgesamt abwechlungsreichste Track auf dieser Scheibe !
06. Reborn Dies ist definitiv der schnellste Track dieses Albums. Dies könnte unter Umständen daran liegen, daß man hier mehr Elemente von Speed-Metal als denn Thrash im Song verarbeitet hat. Dementsprechend wird hier auch ein dermaßen mörderisches Tempo, sowohl musikalisch als auch gesanglich, vorgelegt, daß es einem schon beim Zuhören schwindelig wird und man danach erst einmal meint, daß sich alles um einen herumdreht. Wer diesen Track einmal gehört hat, der erspart sich zwei Wochen Karussell fahren auf der Kirmes !
07. Epidemic Es gibt Songs auf einem Album, die sind zwar an sich gut aber irgendwie gefallen sie einem weder beime rsten noch beim merhmaligen Zuhören. So ergeht es mir mit diesem Track. Ich kann komischerweise noch nicht einmal genau sagen, warum er mir überhaupt nicht gefällt, da er eigentlich alles beinhaltet was einen guten SLAYER-Song ausmacht – aber er schafft es seltsamerweise nicht, mich vom Hocker zu reißen oder nur halbwegs zu begeistern. Insofern muß ich leider sagen, daß dies für mich der schlechteste Song des Albums ist !
08. Postmortem Hier startet der Anfang wieder einmal mit ziemlich harten und heftigen Gitarren, welche kompromisslos nach vorne gehen. Danach setzt einige Sekunden später der Rest ein, der aber dafür sorgt, daß man sound- und tempomäßig kaum eine Chance zum Luftholen bekommt. Dagegen klingt der Gesang hier fast schon langsam – aber gerade diese beiden Gegensätze sorgen perfekt dafür, daß es einem beim Zuhören nicht langweilig wird. Mehr fällt jetzt momentan leider auch nicht mehr ein, was ich zu diesem coolen Stück noch schreiben könnte.
09. Raining Blood Dies dürfte der wohl zweitbekannteste Song auf dieser Platte ist, welcher auch heute bei vielen Metal-Heads noch Kult-Status genießt und er auch wohl deshalb häufig auf Metal-Partys gespielt wird. Die Gründe dafür dürften in erster Linie erst einmal an den extrem verzerrten Gitarren dem schnellen Tempo, der düsteren Grundstimmung, dem bedrohlichen Gesang des Sängers sowie an einer verdammt kompromisslosen Härte, welche in dem gazen Stück steckt, liegen. Alleine schon aus diesem Grund ist dies für mich auch der insgesamt zweitbeste Track des gesamten Albums ! Hier zeigt die Band auch heute immer noch jungen Musikern, wie man Genitalität und einfachen musikalischen Stilmitteln einen wegweisenden und unsterblichen Szene-Song kreiren kann !
10. Aggressive Perfector Dies ist der letzte offizielle Studio-Song des Albums. Dieser beginnt mit einem extrem verzerrten Gitarren-Intro, welches aber irgendwie ehr nach dreckigem Punk als Thrash-Metal klingt. Ebenso hört man die restlichen Instrumente hier nur sehr schwer heraus, da der Song auch ein bisschen extrem schwerfällig auf den Hörer wirkt. Man könnte stellenweise sogar fast meinen, daß die Band hier teilweise extremst depressiv war – zumindest wird einem diese Stimmung beim Anhören vermittelt. Insgesamt gesehen ist dies aber ein eher durchschnittlicher SLAYER-Song, den ich nach dem Schulnoten-System mit einer glatten Drei bewerten würde !
11. Criminally Insane – Remix Als eine Art Bonus-Track für den letzten song dieses Albums hat man sich nochmals einen Remix von “Criminally Insane” genommen. Im Gegensatz zum bekannten Original hat man ihn einige Spielminuten länger gemacht und auch ein paar mehr Gitarrensoli miteingebaut. Stellenweise glaubt man sogar, daß es hier um eine Live-Aufnahmen handelt, was aber nicht der Fall ist. Und auch in der Remix-Form bleibt dies der abwechslungsreichste Track der gesamten Platte, mit dem man hier einen wirklich sehr guten Abschluß gefunden hat.
Nach dem kompletten Durchhören des ganzen Albums muß ich erst einma sagen „Wow !!“ Es gab schon lange kein metal-Album mehr, bei dem ich danach – im positiven Sinne – komplett kaputt und völlig durchgedreht war. Hier ist dies aber fast schon Pflicht ! Man merkt zwar schon, daß diese Platte schon einige Jahre auf dem Buckel hat, aber dennoch hat sie ihre Faszination aufgrund der kompromisslosen Härte, Aggressivität und dem schnellen Tempo bis heute nicht verloren und man merkt auch sehr deutlich, daß viele neuere Bands definitiv auch von dieser Scheibe beeinflusst worden sind.
Wer einen guten Tip braucht, um sich einmal so richtig die Seele aus dem Leib zu schreien, den kompletten Frust wegzubangen oder einfach nur seine Aggressionen loswerden will, der kommt an diesem Album nicht vorbei !
Und für einen echten Metal-Fans ist diese Platte definitiver Pflichtstoff für den Plattenschrank, so daß sie zu Recht zu den 100 „Must have“-Alben eines Mannes gehört !
Pro: hämmernde Drums, schreddernde Gitarren, geiler Gesang Kontra: Gegen diese CD gibt es nichts zu sagen
...Angel of Death, der Einstiegstitel, hämmert dem Hörer sofort eines in den Kopf: Das ist der geilste Metal aller Zeiten
Das Kreischen von Frontmann Tom Araya ist jedoch nicht nur in diesem Song zu hören, sondern auch später immer wieder zu vernehmen.
Reihenfolge der Songs:
1. Angel of Death 2. Piece by Piece 3. Necrophobic 4. Altar of Sacrifice 5. Jesus Saves 6. Criminally Insane 7. Reborn 8.Epidemic 9. Postmortem 10. Raining Blood 11. Agressiva Perfector 12. Criminally Insane [Remix]
Durch ihre provokativen Texte haben Slayer immer wieder für Furore gesorgt, doch sie lassen sich nichts vorschreiben und singen immer weiter über Themen, die man sich kaum traut anzuschneiden.
Große Klasse auch die Smasher Piece by Piece und Raining Blood, bester Stoff für die Headbanger-Fraktion.
Derartig hat noch kein Album die Metal-Szene geprägt....
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Pro: Gehört zu den 10 wichtigsten Heavy-Metal-Scheiben Kontra: Das 30sekündige Donnergrollen am Schluß streckt die Spielzeit auf 29 Minuten
...Manchmal gibt es sie - die Sternstunden, wenn mehrere Umstände ungeplant zusammentreffen. Das Ergebnis sind Produkte von derartiger Qualität, daß selbst deren Schöpfer nicht mehr in der Lage sind, diese zu wiederholen.
Slayer haben mit "Reign in Blood" DAS Trash-Album schlechthin eingespielt! Es stimmt einfach alles: Sound, Songmaterial, spielerisches Können, Glaubhaftigkeit, Timing der Veröffentlichung - die Jungs waren anno 1986 mit der richtigen Musik zum richtigen Zeitpunkt am Start.
Die 10 Songs stürmen mit einer Brachialgewalt aus den Boxen, daß es einen einfach wie bei einer Springflut mitreißt. Es gibt wenige Alben, die keinen einziges Ausfall zu verzeichnen haben - dies ist eines davon. Die Lieder gehören entweder in die Kategorie "Klassiker" oder "unsterbliche Klassiker". Das beweist auch die Tatsache, daß Songs...
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Pro: Das Thrash Album schlechthin Kontra: geht nur 29 min.
...zur besten Thrash-Metal Scheibe aller Zeiten:
?Reign in blood? von Slayer
Die Scheibe ist seit ihrem Erscheinen 1986 ein meiner Meinung nach immer noch unerreichter Meilenstein was dieses Genre angeht. Das Teil beinhaltet eine unglaubliche Intensität, Aggression und Härte, welche in den 16 Jahren seit der Veröffentlichung immer noch ihresgleichen sucht.
Genug der Einleitung, kommen wir zu den Fakten:
Wie bereits erwähnt, erschien die Platte 1986 über American Recordings, produziert von Rick Rubin und der Band selbst.
Zum Zeitpunkt der Aufnahmen bestanden Slayer aus folgenden Mitgliedern:
Kerry King ? Lead guitars
Jeff Hanneman ? Lead guitars
Tom Araya ? Vocals, Bass
Dave Lombardo ? Drums
Die Gesamtspielzeit liegt bei mageren 29 Minuten, das stört allerdings nicht weiter, denn als Liebhaber der Band ist man nach 15 Minuten eh...
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