The Return of Rock
16.03.2001
Pro:
zu viele
Kontra:
absolut keine
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
mehr
 Schejtan
Über sich:
I am just a drone, please tell me what to do.
Mitglied seit:04.03.2001
Erfahrungsberichte:81
Vertrauende:4
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 16 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Wir schreiben das Jahr 2001. Die Rockmusik stirbt langsam aber sicher eine qualvollen Tod. Besiegt von Pop, HipHop und Techno haben den Rock besiegt. Neue, richtig gute Rockbands, entweder sind sie zu kommerziell oder vermischen den Rock mit anderen Musikstilen. Und selbst die großen Bands wie Metallica können dem nichts entgegensetzen, wirken auch ideenlos und schwach. Es scheint, als ob es bald keinen Rock mehr geben wird. Die Lage ist hoffnungslos. Doch da kommen aus Texas fünf Männer und sie bringen ein Album, "Relationship of Command", benannt nach einem Kapitel aus Mao Tse Tungs rotem Buch. Und auf diesem Album zelebrieren die Fünf Rockmusik vom Feinsten: Krachende Rockrhythmen, wunderbare Gitarrenmelodien, eine Rhythmusgruppe, die perfekter kaum eingesetzt werden könnte und dazu ein Gesang, an dem man erkennen kann, mit was für einer Freude und wie engagiert die Band dieses Album gemacht hat. Immer perfekt zur Begleitung, mal lautes Schreien, dann wieder Flüstern, nur um den Geräuschepegel danach wieder anzuheben. Und das immer wunderbar unterstützt vom Backgroundgesang,
Man kann ohne Probleme sagen, dass "At the drive-in" hier das wohl beste Rockalbum der letzten Jahre hingelegt hat. Man könnte sich die Platte 20 mal hintereinander anhören, sie würde trotzdem nicht langweilig werden. Die Songs klingen alle sehr unterschiedlich. Da gibt es z. B. eher ruhige Stücke wie "Non-zero Possibility" und Kracher wie "Catacombs". Es fällt einem schwer, beim der Hören der Songs ruhig zu bleiben, so eingängig sind die Rhythmen, so sehr motiviert der Gesang zum Mitsingen. Besonders bei "One armed Scissor" und "Cosmonaut" ist es beinahe unmöglich, sich zu beherrschen, scheinen sie doch direkt vom Rockolymp zu kommen. Aber die anderen Songs stehen da kaum nach, jeder einzelne ist ein Meisterwerk für sich. Dies ist wirklich eines der wenigen Alben, die wirklich keinen Schwachpunkt haben. Die fünf Jungs scheinen wirklich vom Himmel geschickt worden zu sein, um den Rock zu retten. Wer das bezweifelt, der solle sich "One armed Scissor" oder "Cosmonaut" anhören.
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17.03.2001 12:37
ATDI ist doch kein Rock und ich verbitte mir den Vergleich mit so einer Band wie Metallica. Selbst wenn man Rock als den Oberbegriff aller Gitarrenmusik nimmt, glaube ich nicht das es aussterben wird. Hip Hop, Techno und Pop(ist doch schon tot) werden gute Gitarrenmusik nie das Wasser reichen können, da es sich größtenteils um "Wegwerfmusik" handelt, zwei Wochen gehört und man kann nur noch kotzen. Zu ATD selbst kann ich eigentlich nur zustimmen und ich gönn ihnen den Erfolg ich hoffe nur sie bekommen nicht auch solche Höhenflüge wie Metallica. Falls doch trett ich all Ihre Alben höchstpersönlich in die Tonne. Bye punkrockin' ardilla