Erfahrungsbericht über

Resurrection - Rob Halford

Gesamtbewertung (19): Gesamtbewertung Resurrection - Rob Halford

2 Angebote von EUR 6,48 bis EUR 24,75  

Alle Resurrection - Rob Halford Testberichte

 Eigenen Erfahrungsbericht schreiben


 


Knieschützer empfohlen

4  26.08.2000

Pro:
siehe Meinung

Kontra:
siehe Meinung

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Cover-Design:

Klangqualität:

Langzeithörspaß:

Häufigkeit der Nutzung

Dieser Tonträger ist:

mehr


Videokind

Über sich: Wie der Spitzname schon vermuten läßt ein verrückter Filmfreak mit Schwerpunkt in phantastischen Ber...

Mitglied seit:07.05.2000

Erfahrungsberichte:178

Vertrauende:51

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 18 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Vor dem Betätigen des CD-Players sollten die Halford-Jünger rund um den Globus erst einmal Knieschützer anlegen, denn sie werden sinken erfurchtsvoll auf die Knie und lauschen mit demütig gesenkten Haupte der Rückkehr ihrer Ikone - oder ersatzweise auch in euphorisches Freudengeheul ausbrechen!

Robert Halford, welcher die Herzen der Heavy-Metal-Fans mit seinem Ausstieg bei Judas Priest reihenweise gebrochen hatte und seither mit eher weniger Erfolg sich an diversen Solo-Projekten versuchte, von denen lediglich die erste "Fight"-Scheibe einigermaßen überzeugen konnte, besinnt sich auf "Resurrected" wieder auf seine alten Stärken: Abwechlungsreiche, dynamische Heavy-Metal-Stücke fernab jeder Trend-Anbiederung mit erheblichen Potential und einer schweinefetten Produktion. Es ist erstaunlich, welche Kraft der inzwischen über 50jährige noch in den Stimmbändern hat - er transportiert den Spaß, den er beim Einsingen der Scheibe gehabt hat, überzeugend auf den Hörer.

Spaßig finde ich allerdings auch seine in den Vorabinterviews aufgestellte Behauptung, bei "Halford" handle es sich um eine Gruppe und nicht um ein Solo-Projekt mit Begleitmusikern. Die Covergestaltung kann dies nicht belegen: Rob vorne, Rob hinten, Rob im Booklet unter den Songtexten - von den Mitstreitern sieht man keine Haarspitze! Dabei schlagen diese sich sehr wacker und liefern dem Meister den Soundteppich, auf dem er dann brillieren kann. Herauszuheben ist die Verpflichtung des Ex-Riot-Drummers Bobby Jarzombek, der hier mal wieder eindrucksvoll die Felle verdrischt.

In den 48 Minuten hat Rob 12 x die Chance zur Rehabilitation, und er nutzt sie in der Mehrzahl überzeugend:
  • Resurrection ist ein typischer Opener: schnell und mitreißend! Bunkert gleich zu Anfang Bonuspunkte +++
  • Made in Hell, im gleichen Tempo gehalten, toppt den klasse Vorgänger sogar noch - Ein Doppelschlag gleich zu Beginn +++
  • Locked and loaded: ein Halford-typischer Stampfer - läßt bestimmt keinen ruhig stitzen. Live bestimmt ein Hammer +++
  • Night Fall ein Midtempo-Stück mit fiesem Grundton und melodischem Refrain +++
  • Silent screams dürfte sich langfristig als das beste Stück der Scheibe herauskristallisieren: Das überlange Lied beginnt sehr ruhig mit Gänsehautgarantie aufgrund DIESER Stimme, bevor es dann in der Mitte explodiert +++
  • The one you love to hate sprenkelt einige Iron-Maiden-Referenzen ein, nicht nur durch die Beteiligung von Bruce Dickinson, der hier mit Uns-Rob ein Duett zum besten gibt. ++
  • Cyberworld geht wieder nach vorne los - ein Rocker zum mitschunkeln, der an Priest zur Defenders-Zeit erinnert +++
  • Slow down wieder im mittleren Tempo - ist nicht schlecht, aber nicht ganz so überzeugend +
  • Twist ist der Song bei dem man ohne schlechtes Gewissen den Skip-Knopf auf der Fernbedienung betätigen kann. Ein mißlungenes Experiment, den Titel durch schräges Spiel akustisch umzusetzen ( )
  • Temptation wieder ein Stampfer, den man besser nicht hinter dem schwachen Twist in der Rangliste plaziert hätte. Nicht unbedingt dazu geeignet, den Hörer wieder mitzureißen +
  • Drive macht das dafür... ein fetziger Mitschunkler und Mitgröhler ++
  • Saviour gibt der CD einen würdigen Abschluß, hier zieht man im Uptempo nochmal alle Register ++

Unterm Strich eine gute Scheibe, die sicherlich Langzeitwirkung hat, aber nicht an Highlights wie die besten Priest-Scheiben heranreicht. Das hat auch wohl niemand erwartet - ich persönlich habe nicht mal ein so gelungenes Ergebnis erhofft, wie es jetzt im Plattenladen Eures Vertrauens liegt... Worauf wartet Ihr eigentlich noch???
Ihre Bewertung dieses Erfahrungsberichtes

Wie hilfreich ist dieser Erfahrungsbericht für Ihre (Kauf-)Entscheidung?

Bewertungsrichtlinien

Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar zu diesem Bericht!

max. 2000 Zeichen

Kommentar abschicken
Preisvergleich sortiert nach Preis
Resurrection - Rob Halford

Resurrection - Rob Halford

Bruce Dickinson (Iron Maiden) und Ronnie James Dio hin, Eric Adams (Manowar) ...

mehr

€ 6,48

Händler kann Preis
erhöht haben

Amazon.de Marketplace Musik 149 Bewertungen

Versandkosten: EUR 3,0...

Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 -​ 2 Werktagen.​.​.

     zum Shop  

Amazon.de Marketplace Musik

* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten. Preise, Verfügbarkeit und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein,
da eine Echtzeit-Aktualisierung technisch nicht möglich ist. Maßgeblich sind immer die Preise und Angaben auf der Händlerseite. Alle Angaben ohne Gewähr.


Preisvergleich
Resurrection - Rob Halford
Resurrection - Rob Halford
Amazon.de Marketplace Musik
€ 6,48 *
Versandkosten: EUR 3,0.​.​.​...
mehr
 zum Shop
Amazon.de Marketplace Musik
* Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt.; Alle Angaben ohne Gewähr.
Mehr über dieses Produkt lesen
Bewertungen
Dieser Erfahrungsbericht wurde bislang 536 mal gelesen und von Mitgliedern wie folgt bewertet:

"sehr hilfreich" von (83%):
  1. Ulleh
  2. AstroZombie
  3. Swinja2000
und weiteren 12 Mitgliedern

"hilfreich" von (11%):
  1. logan
  2. b_pop

"weniger hilfreich" von (6%):
  1. Metalian

Informationen zur Berechnung der Gesamtbewertung.