CONSOLE
rocket in the pocket
Das 1998er Album von Martin Gretschmann, dem Mann, der für das elektronische Gefrickel bei „The Notwist“ verantwortlich war.
Hier ist er nun als Solist am Werk und stellt sein ganzes Können unter Beweis.
Die rein instrumentalen Stücke mit so ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von moonrain über Rocket in the Pocket - Console 22.04.2001
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
gut
Klangqualität:
ausgezeichnet
Langzeithörspaß:
wird nicht schnell langweilig
Pro:
Genial und eingängig
Kontra:
Nichts
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
CONSOLE rocket in the pocket
Das 1998er Album von Martin Gretschmann, dem Mann, der für das elektronische Gefrickel bei „The Notwist“ verantwortlich war. Hier ist er nun als Solist am Werk und stellt sein ganzes Können unter Beweis. Die rein instrumentalen Stücke mit so wunderschönen Namen wie „my dog eats beats“ oder „delay dackel“ sind allesamt unglaublich groovy und gut zum entspannten Hören in der Bude geeignet. Es wird mal ein netter Bossa Nova Rhythmus eingefügt und hier und da ein Sample mit dem Sound einer Polaroidkamera.
Das Album ist aber kein wildes Durcheinander von Samples und wildem Elektrogequietsche sondern eingängig und sehr straight. Für mich entscheidend waren die extrem schönen Melodien. Allein bei „my dog eats beats“ spielt eine Hammond das Thema des Stückes so geschmeidig und schön, das man vom Sound mitgerissen wird. Die Platte ist im Ganzen zu sehen und kann gut in einem durchgehört werden. Stück reiht sich an Stück ohne aneinandergeklatscht zu wirken.
Wer nur das „Freiburg 3.0“-Liedchen mit Tocotronic kennt, der wird hier angenehm überrascht sein. Gretschmann als Solist ist doch um einiges besser.