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schon deutlich machen, dass auch ihr bereits siebtes Studioalbum abgeht wie Schmidts Katze? Letztendlich ist das egal, bei den humorigen Osthessen wäre noch reichlich Platz für weitere Interpretationen, z.B. ob etwa Herr Sammet und Co. von einer Rakete am Oberstübchen getroffen wurden, als sie ihre Karibik-Metal-Spaß-Nummer Trinidad verfassten? Angesiedelt irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn, und doch funktioniert so ein Experiment. Edguy können derartige Ausflüge gut verkaufen, die meisten ihrer Genre-Kollegen hingegen würden wie Witzfiguren erscheinen. Zur Beruhigung aller ernsthaften Metalheads sei gesagt, dass Edguy natürlich keine Klamauk-Platte auf den Markt werfen, sondern mit Rocket Ride wieder ein hervorragendes Stück Stahl für die treue Kundschaft geschmiedet haben. Den Beweis, dass sie in der ersten Metal-Liga spielen, brauchen sie nicht mehr anzutreten, jedoch ist es sehr beeindruckend zu sehen, mit welcher Kontinuität Edguy erstklassige CDs veröffentlichen. Hier nach Schwachpunkten zu suchen, hieße Yngwie Malmsteen das Gitarrespielen beibringen zu wollen. Songwriting, Produktion, Artwork, Authentizität und Kredibilität bei Edguy eine perfekte Symbiose. Rein musikalisch muss man keine unnötigen Worte für Rocket Ride verschwenden. Eingängiger Heavy Metal, weniger Doublebass-Power-Metal als in der Vergangenheit, dafür mehr Midtempo-Titel (Killersong: Asylum), straighter Hardrock oder sogar fast radiotaugliches Material (Save Me). Edguy-Maniacs werden vollends bedient, aber auch eine neue Hörerschaft, der Edguy bisher noch zu heftig gewesen sein könnte, dürfte viel Spaß an Rocket Ride haben. --Clemens Schiel
schon deutlich machen, dass auch ihr bereits siebtes Studioalbum abgeht wie Schmidts Katze? Letztendlich ist das egal, bei den humorigen Osthessen wäre noch reichlich Platz für weitere Interpretationen, z.B. ob etwa Herr Sammet und Co. von einer Rakete am Oberstübchen getroffen wurden, als sie ihre Karibik-Metal-Spaß-Nummer Trinidad verfassten? Angesiedelt irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn, und doch funktioniert so ein Experiment. Edguy können derartige Ausflüge gut verkaufen, die meisten ihrer Genre-Kollegen hingegen würden wie Witzfiguren erscheinen. Zur Beruhigung aller ernsthaften Metalheads sei gesagt, dass Edguy natürlich keine Klamauk-Platte auf den Markt werfen, sondern mit Rocket Ride wieder ein hervorragendes Stück Stahl für die treue Kundschaft geschmiedet haben. Den Beweis, dass sie in der ersten Metal-Liga spielen, brauchen sie nicht mehr anzutreten, jedoch ist es sehr beeindruckend zu sehen, mit welcher Kontinuität Edguy erstklassige CDs veröffentlichen. Hier nach Schwachpunkten zu suchen, hieße Yngwie Malmsteen das Gitarrespielen beibringen zu wollen. Songwriting, Produktion, Artwork, Authentizität und Kredibilität bei Edguy eine perfekte Symbiose. Rein musikalisch muss man keine unnötigen Worte für Rocket Ride verschwenden. Eingängiger Heavy Metal, weniger Doublebass-Power-Metal als in der Vergangenheit, dafür mehr Midtempo-Titel (Killersong: Asylum), straighter Hardrock oder sogar fast radiotaugliches Material (Save Me). Edguy-Maniacs werden vollends bedient, aber auch eine neue Hörerschaft, der Edguy bisher noch zu heftig gewesen sein könnte, dürfte viel Spaß an Rocket Ride haben. --Clemens Schiel
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Pro: ...hammerstarker Sound, rockende Gitarren, knackiger Drumsound, einige starke Midtempo-Kracher, geniales Artwork, Sammets einzigartige Vocals, der Carribean Metal-Knaller "Trinidad"... Kontra: ...wenige absolut herausragende Titel, die bombastischen Chöre der letzten Scheiben werden etwas vermisst, könnte einen Tick härter sein...
...Hallo liebe Leserinnen und Leser!
Am 20. Januar wurde die erste schwermetallische Rakete des neuen Jahres gezündet - Edguy veröffentlichten mit "Rocket Ride" ihr mittlerweile siebtes Studioalbum und stellten wieder einmal unter Beweis, dass sie zu den ganz Großen des Genres gehören. Obwohl sie eigentlich schon lange keinem mehr etwas beweisen müssen, lag das Qualitätslevel eines jeden Edguy-Outputs - zuletzt der EP "Superheroes" - immens hoch. Ob das auch bei "Rocket Ride" der Fall ist? Lest am besten selbst...
| ° Edguy
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Mittlerweile hat sich der Fünfer aus Fulda fest in der deutschen Metal-Szene etabliert, aber angefangen haben sie wie eigentlich jede andere Band auch: Mit einem Demo und später einer Eigenproduktion. Ersteres, "Savage Poetry", wurde später wiederveröffentlicht, letzteres...
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Pro: ...drei exklusive neue Songs, ein Bonus-Video, fetter Sound, Edguy eben... Kontra: ...in erster Linie für Fans interessant...
...Hallo liebe Leserinnen und Leser!
Nachdem man seitens Ciao ja momentan von der Arbeit nicht viel hält und deswegen seit Wochen Produktvorschläge in den Weiten der Plattform vor sich hin gammeln, muss ich mir eben anderweitig behelfen und aus dem Hause Edguy erst einmal die Maxi-CD "Lavatory Love Machine" rezensieren. An den durchweg gutklassige Raketenritt "Rocket Ride" wage ich mich dann sobald die Kategorie eingerichtet ist, solange nehme ich eben mit dieser Single aus dem Jahre 2004 notgedrungen vorlieb...
| ° Edguy
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Mittlerweile hat sich der Fünfer aus Fulda fest in der deutschen Metal-Szene etabliert, aber angefangen haben sie wie eigentlich jede andere Band auch: Mit einem Demo und später einer Eigenproduktion. Ersteres, "Savage Poetry", wurde später wiederveröffentlicht, letzteres, "Kingdom...
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...Hallo liebe Leserinnen und Leser!
Nach langer Zeit gibt es mal wieder etwas Neues aus dem musikalischen Bereich von mir. Edguy heißt die Band, von der ich heute berichten werden und ausgesucht habe ich mir die Single "Superheroes", die vor dem letzten Album "Rocket Ride" erschien. Als Einstimmung auf die neue CD "Tinnitus Sanctus" sicher keine schlechte Wahl, oder? Aber lest selbst...
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| ° Edguy
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Mittlerweile hat sich der Fünfer aus Fulda fest in der deutschen Metal-Szene etabliert, aber angefangen haben sie wie eigentlich jede andere Band auch: Mit einem Demo und später einer Eigenproduktion. Ersteres, "Savage Poetry", wurde später wieder veröffentlicht, letzteres, "Kingdom of Madness", ist sogar heute noch im Original erhältlich. Bekannt wurde man aber erst mit der Scheibe "Vain Glory Opera". Kein Wunder, denn Sänger...
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