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Erfahrungsbericht von deathstrobe über Roland MC-202 06.01.2001
Produktbewertung des Autors:
Pro:
für den Einstieg ein super Instrument
Kontra:
die Bedienung ist etwas gewöhnungsbedürftig
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Die MC-303 Groovebox von Roland, ist wie der Name schon verrät an die TB-303 angelehnt, was auch aus dem äußeren Erscheinungsbild deutlich wird. Sieist allerdings ein voll digitaler Synthi mit ca. 1000 Preset-Patches die einen großen Berreich aller Musikrichtungen abdecken. Diese sind in Unterbereiche gegliedert welche einem die Suche erleichtern. Ein Gerät das sich mit eingebautem Sequenzer für ca. 15000 Noten sowohl als stand-alone Gerät so wie auch als Soundmodul in umfangreichen Equipment einsetzen lässt. Da die MC 303 allerdings mit fertigen Samples arbeitet und die Töne nicht eigenständig erzeugt sind die klanglichen Veränderungsmöglichkeiten allerdings eingeschränkt. Dieses kleinen Gerät ist trotz allem nicht mehr aus der Musiklandschaft sowie aus meinem eigenen Equipment nicht mehr weckzudenken ist, da es auf einfache Weise möglich ist schnell groovige fette Arangements zu erstellen. Nachteilig ist das bei der MC 303 noch nicht wie bei Ihrer jüngeren Schwester der 505 alle Parameter via Controll-Change-Messages ansteuern lassen. Was manchmal die Arbeit mit Hexzahlen und Taschenrechner erfordert. Sie ist aber für den Einstieg ausgezeichnet, da sie für ca. 1000 DM alle Möglichkeiten bietet. Mit dem eingautem Arpeggiator und der leichten Reglerkontrolle der Resonanz und der Frequenz kommt jeder ins Staunen was diese kleine Kiste alles kann. Die Eingabe in den internen Sequenzer ist etwas gewöhnungsbedürftig und erfordert etwas Geduld. Angenehmer ist es natürlich die MC 303 über einen externen Software-Sequenzer anzusteuern. Aber all diese kleinen negativen Aspekte werden durch das Wummern der Wände wieder wett gemacht.