Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Für Einsteiger empfehlenswert, für Fortgeschrittene eher ein Tool zum schnellen ausprobieren von Patterns und Ideen . |
| Kontra: |
Kein wirklicher Ersatz für die TB - 303, siehe Text |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Da steht sie nun vor mir auf dem Tisch: Eine MC-303 " von Roland. Vor einigen Wochen günstig bei ebay.de ersteigert, bin ich nun gespannt, was diese sog. "Groovebox" so alles dolles kann. Also ans Mischpult angeschlossen, alle Fader an den Anschlag und los gehts:
Als erstes fällt einem auf, dass man ohne das Studieren des Handbuchs nicht sehr viel weiter kommt, als die Standard-Presets anzuhören. Diese machen jedoch auf den ersten Blick einen recht soliden Eindruck und vermitteln einem schon mal vorab einen Überblick über die Bandbreite dieser Zauberkiste. Man darf sich jedoch von dem Namen MC-303 nicht täuschen lassen. Die MC-303 hat mit der TB-303 von Roland genauso wenig zu tun, wie der Begriff "Support" mit Microsoft. Das liegt zum einen daran, dass die TB-303 eine richtige Klangsynthese besitzt (basierend auf analogen Oszilatoren etc.) und die MC-303 auf fertige Samples zurückgreift, die vom internen Sequenzer getriggert werden. Wer jetzt also glaubt mit der MC einen Ersatz für die TB gefunden zu haben der täuscht sich. Jedoch zurück zur MC-303 um die es ja eigentlich geht.
Schaut man sich das Gerät an, fallen einem sofort die großen Drehregler am oberen Gehäuserand auf, die den Live-Zugriff auf die wichtisten Parameter (Cutoff, Resonance, Attack, Decay, Reverb, Delay, etc.) ermöglichen. Beim Rumspielen, gerade an den Resonance- um Cutoff-Reglern fällt dem User auf, dass es nichts besseres gibt als ein gutes analoges Filter (Ja, es heisst in der Tontechnik "das Filter"!!), denn beim Rumkurbeln fallen einem speziell bei den 303-Sounds "tote Punkte" auf, bei denen einfach nix mehr zu hören ist.
Die Auswahl der On-Board Effekte ist eher mittelmässig und beinhaltet die Standard-Effekte: Delay, Reverb, Flanger, Chorus und eine LFO zur Modulierung des Signals. (Rechteck, Sägezahn, Sinus, Random, etc.) Sinnvoll wäre sicherlich noch ein Disortion- oder Overdrive-Effekt gewesen, da es irgendwie mir der MC-303 nicht möglich ist mal so richtig "dreckige" LoFi-Sounds zu erstellen, alles hat immer so einen gewissen cleanen Studio-Charakter.
Die Bedienung (Einstellen der Effektparameter, Patterns editieren) gestaltet sich als eine abstakte Übung. Ohne Handbuch geht hier erst mal garnix! Das liegt vor allem daran, dass der Zugriff auf solche Funktionen nur über doppelt bis dreifach belegte Tasten geht und die darstellung von Werten und System-Meldungen auf sechs Sieben-Segmentanzeigen reduziert ist, die einem in verheissungsvollem LED-rot entgegen leuchten! Wenn man das Prinzip der Pattern-Programmierung erst mal durchschaut hat, geht alles jedoch sehr intuitiv und man muss nur ganz selten bei unwichtigen Funktionen, die nicht oft benötigt werden im Handbuch nachschlagen.
Das Gerät ist auch beschränkt livefähig, ich habe es beispielsweise schon in den DJ-Set eingebaut und so kann man dann Live-Remixe machen oder einem Song einfach mal einen neuen Rythmuspart oder eine Synthesizer-Fläche verpassen! Macht Spaß und beeindruckt das Publikum! Besser geeignet ist hierfür jedoch die MC-307 von Roland da sie über einen Pitchfader und Pitch-Buttons verfügt, die das synkronisieren mit Plattenspielern oder CD-Playern wesentlich vereinfachen.
Trotz einiger Nachteile ist die MC-303 trotdem ein Fun-Gerät mit dem man viele tolle Sachen anstellen kann! Wenn man erst mal mit der Bedienung vertraut ist, geht alles wie von selber und ruckzuck kann man komplette Songs zusammenklicken! Vor allem zum schnellen ausprobieren von Ideen ist die 303 sehr gut geeignet und man muss nicht gleich das ganze Studio aktivieren nur um ein Drum-Pattern auszuprobieren. Auch für Unterwegs (Urlaub) ist die 303 brauchbar, leider hat sie keine Möglichkeit über Batterien/Akkus betrieben zu werden was den Off-Studio-Betrieb trotzdem an die Steckdose fesselt!
Wer sich für eine Komplettlösung, wie die MC-303 interessiert solte sich jedoch auch mal die RM-1X von Yamaha näher anschauen. Habe das Teil zwar bis jetzt auch nur ein paar mal ausprobiert, aber macht auch einen sehr soliden Eindruck auf mich! Für gehobenere Anspruche wäre noch die MC-505 von Roland zu erwähnen, die ausstattungstechnisch noch ein paar Besonderheiten aufweist! (Mixer mit Fadern für jeden Part einzeln)
Die MC-303 gibt es noch regulär im Laden zu kaufen die Preise liegen zwischen 1000-1200 DM. Ich empfehle das Teil gebraucht zu kaufen, da kriegt man es dann für 400-500 Mark!
Dem Einsteiger in Sachen MC-303 empfehle ich noch sich in eine der vielen MC-303 Mailinglists einzutragen, gerade am Anfang hat mir diese Wissensquelle sehr geholfen!
| weitere Erfahrungsberichte |
Viel erwartet wenig bekommen
Bewertung für Roland MC-303 Groovebox von
teepfluecker
Pro: geringer Preis als Gebrauchtgerät, man kann seine Kreativität voll ausspielen
Kontra: Klang für ein Rolandgerät zu blass ,halt zu digital
...Also die MC303, oder besser den MC303 (Music Composer 303) von Roland brauche ich wohl nicht groß beschreiben. Also nur ein paar Worte dazu :
Es handelt sich eigentlich um einen Sampler mit festen Samples (448) ohne die Möglichkeit neue hinzuzufügen, e ...
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sehr hilfreich
27.07.2000
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Producing-Illusion
Bewertung für Roland MC-303 Groovebox von
Dan_King
Pro: Preis
Kontra: Sounds, Bedienung im Midi-Mode
Die Groovebox war meine erste Anschaffung und um es gleich zu sagen, sie wird auch mein erster Verkauf werden !
Die Gründe für die Groovebox liegen zunächst auf der Hand :
1)kompaktes, stabiles Gehäuse
2)(fast)alle Produktionsschritte sind im Gerät ent ...
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sehr hilfreich
12.01.2001
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Ultimativ für Einsteiger aber mehr nicht
Bewertung für Roland MC-303 Groovebox von
sunitnokrin
Pro: universell und für einfache sachen perfekt
Kontra: etwas mehr investieren bringt vielfach besseres hervor
Über 500 Sounds und viele manchmal sogar brauchbare vorgefertigte Patterns lassen den Musik-mach-Anfänger schnell zu brauchbaren Stücken. Wenn man im Besitz eines Pc´s mit Soundkarte ist, kann man die 303 damit auch gut ergänzen, zb mit Softwaresynthies w ...
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sehr hilfreich
23.07.2000
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keine 303
Bewertung für Roland MC-303 Groovebox von
Trancepool
Pro: preis, design, ausstrahlung, sounds
Kontra: bedienung, midi-steuerung etwas umständlich
roland hat den namen 303 wohl nur wegen dem kultstatus des originals gewählt. diese kiste ist aber was völlig anderes!
mit diesem gerät kann man(n) theoretisch einen kompletten techno-song erstellen ohne zusätzliches equipment. allerdings ist die progr ...
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sehr hilfreich
26.11.2000
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Nicht schlecht
Bewertung für Roland MC-303 Groovebox von
Towolino
Pro: Einfach,Für Anfänger optimal,günstig...
Kontra: Die Acid-"Anteile" sind zu gering...
Hi,...also ich will nich groß drumherum reden...
Der Mc 303 ist in meinen Augen ein cooles Drumsynt...,das aber echt nur für Anfänger gedacht ist...!
(WARUM):
Ganz einfach...nach einer gewissen Zeit kotzt einem die Sampel ausuwahl an
...Immer das gl ...
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sehr hilfreich
06.08.2000
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