House of Pain - Same as it ever was
22.08.2009
Pro:
Rauhere Gangart, bassorientiert, Lyrics, Raps von Everlast, TOP Produktion
Kontra:
- - -
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
Häufigkeit der Nutzung
Dieser Tonträger ist:
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 Zatzeck
Über sich:
Mitglied seit:17.05.2008
Erfahrungsberichte:424
Vertrauende:50
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 76 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Als nächstes möchte ich ein Album einer Rap-Band vorstellen, die in den 90er Jahren für einige Furore sorgten... ------------- -------------- -------------- --------------
Nach dem Erstwerk "House of Pain" Anfang der Neunziger mit dem Superhit "Jump around" und vielen eingängigen, coolen Songs, aber eher popigen Supersongs, war mir schon fast klar, das es schwer war, an dem Erfolg in kommerzieller Sicht anzuknüpfen. Das war so eine Art Party-Album - 1994 folgte dann "Same as it ever was"... Kommerziell gesehen war das nicht berauschend, eher ein ordentlicher Erfolg. Aber dieses Album prägte sich bei mir ein, obwohl ich in Sachen Rap / Hip Hop kein ausserordentlicher Kenner bin und die Alben seinerzeit in meiner Plattensammlung spärlich waren und nach wie vor sind. Seinerzeit waren dann noch höchstena die Beastie Boys angesagt bei mir. Das erste Album legte ich mich hauptsächlich noch wegen "Jump around" zu. Das zweite Album hat mich absolut und durchgängig überrascht, aber ganz bestimmt nicht negativ. Allein schon die Rapparts von Everlast haben so was von gerockt und sind echt aggressiv & ehrlich gewesen. Diese haben aber so was von in die Musik des Albums gepasst.
"Same as it ever was", dass für mich eine kleine Verbindung herstellte zwischen Rap und rockigem Sound, war auch insgesamt leichter verdaulich, da ich aggressivere Musik schon eher mochte. Für eine gewisse Grundhärte und Aggressivität der Tracks sorgt eine rauhe Produktion. Das Album ist immer noch eines der Interessantesten in diesem Sektor und nicht selten höre ich es mir immer noch an. ------------------------------------------------------
Hier die Playlist sowie eine kurze Einzelkritik: 1 Back From The Dead 00:03:32 Minuten - Ein super Startsong; etwas aggressiver agierend, mit bewegenden Samples, perfekt bassbetont, mittleres Tempo, aber immer nach vorne gehend...hat auch ein wenig Rock-Attitude an sich... = 5 / 5 Sternen ---------------------- 2 I'm A Swing It 00:03:43 Minuten - etwas lässiger, aber immer noch sehr bassbetont wie der 1. Song, fällt aber vom Ausdruck her etwas ab = 4 / 5 Sternen ---------------------- 3 All That 00:01:26 Minuten - ein kurzes Zwischenstück; glänz widerum durch den Bass, Samples sind okay; die verzerrten, von Geschwindigkeitsbild angezogenen Stimmen sind gelungen; für einen sog. Interlude nicht schlecht = 4,5 / 5 Sternen ---------------------- 4 On Point 00:03:48 Minuten - glänt vor allem durch abwechselnde Raps und die offensive Stimmung; wie bei vielen Stücken ist der Bass ein dominantes Merkmal, ohne lästig zu werden... TOP Refrains = 5 / 5 Sternen
---------------------- 5 Runnin' Up On Ya 00:03:17 Minuten - ähnlich wie beim Vorgänger mit betontem Bass! etwas schnelleres Stück auf diesem Album; Everlast bringt im Rafrain die Stimmung zum Kochen = 4,5 / 5 Sternen ---------------------- 6 Over Three Shit 00:03:32 Minuten - fast schon als unauffälligstes Stück des ganzen Albums zu bezeichnen; hat wenig Harmonisches, wirkt sehr eigen, hat tendenziell einige der vormals aufgetretenen Merkmale an sich = 3,5 / 5 Sternen ---------------------- 7 Word Is Bond 00:04:02 Minuten - ein langsameres Stück; aber: keine Überraschung - der Bass fehlt nicht: der weibliche Gesang sorgt fast schon für Romantik (vielleicht etwas übertrieben), aber das ist die "kuscheligste Nummer auf diesem Album:-) = 4,5 / 5 Sternen ---------------------- 8 Keep It Comin' 00:03:44 Minuten - echt gelungener Rythmus; verschobener, aber sehr zu überzeugender Bass = 5 / 5 Sternen ---------------------- 9 Interlude 00:00:45 Minuten - ein lässiges Zwischenstück mit sehr schönen Trompeten-Sounds; kann man sich anhören = 4 / 5 Sternen ---------------------- 10 Same As It Ever Was 00:03:27 Minuten - das Titelstück, aber noch lange nicht das Kernstück; weiß aber dennoch zu überzeugenden; einer der rockigsten Songs des Albums; überzeugende Gitarrenriffs = 4,5 / 5 Sternen ---------------------- 11 It Ain't A Crime 00:03:27 Minuten - wieder ein sehr relaxter Sound; die Samples wirken aber überladen = 4 / 5 Sternen ---------------------- 12 Where I'm From 00:04:02 Minuten - schöner Sound, gute Percussion-Elemente, wirkt sehr aufgeweckt, fast schon als harmonisch zu bezeichnen = 5 / 5 Sternen ---------------------- 13 Still Got A Lotta Love 00:02:53 Minuten - wieder ein sehr relaxter Song; lediglich leichte Percussion und gespielter Bass, die Länge reicht aber aus bei diesem Song, mehr könnte ich davon nicht unbedingt haben = 3,5 / 5 Sternen ---------------------- 14 Who's The Man 00:04:04 Minuten - wieder ein WELTKLASSE-Rap-Song, der die Crossover-Kunst des Trios zeigte: aufgeweckter Bass; perfekte, offensive Raps = 5 / 5 Sternen ---------------------- 15 On Point 00:03:33 Minuten - als Schlusspunkt dieser Song in einer 2. etwas relaxteren Version = 5 / 5 Sternen
---------------------- ----------------------
---------------------- "On Point" in zwei Versionen hatten es mir angetan sowie gleich der Startsong "Back from the dead".
Für mich sind alle Songs "Ohrwürmer", einfach sehr individuell und abwechslungsreich. Das können wenige im jetzigen Rap / Hip Hop - Zeitalter nicht wirklich bieten! "Runnin up on ya" geht so was von ab und hat mit dem "Interlude" und "I´m a swing it" ruhige Momente... ------------------------------------------------------
Dieses Album ist von mir immer noch ein Tipp an all jene, die vernünftigen Rap hören wollen. Einfach mal ausprobieren!
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Vielen Dank für das Lesen, Kommentieren und / oder das Bewerten von Eurer Seite aus :-)!
Gruss, ®ene´ **** **** **** **** ****
Aktionen zu diesem Erfahrungsbericht
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