Saxophone Harness Ladies S 41 SH

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Saxophone Harness Ladies S 41 SH

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Saxophon-Tragegurt

5  11.07.2008

Pro:
Keine Nackenschmerzen mehr

Kontra:
etwas kompliziert zum anlegen

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Cover-Design:

Klangqualität:

Langzeithörspaß:

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manuelmama

Über sich: Vielen lieben Dank allen Lesern für die vielen tollen Bewertungen.

Mitglied seit:22.01.2006

Erfahrungsberichte:230

Vertrauende:69

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 173 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Heute möchte ich euch ein für ein Saxophon unverzichtbares Zubehörteil vorstellen, nämlich den Tragegurt.

Ein Saxophon ist zu schwer, um es einfach so zu halten, man hat ja auch keine Hand frei, wie zum Beispiel die Trompeten. Man benötigt alle Finger um das Instrument zu spielen. Im Grunde genommen hält man das Instrument erstmal hauptsächlich mit dem Daumen der rechten Hand - an dieser Stelle gibt es am Instrument eine Halterung. Da dies nicht genügt, braucht man einen Tragegurt.

Die gewöhnlichen Tragegurte - wie ich selbst bisher einen hatte - hängt man ähnlich wie eine Halskette um den Hals. Unten ist dann ein Haken oder ein Schieber, in den man das Instrument einhängen kann. Jedes Saxophon hat eine Aufhängung, in die eben dieser Tragegurt eingehängt werden kann.

Vor einiger Zeit hatte ich Probleme mit dem Nacken. Deshalb beschloss ich, nicht mehr diesen gewöhnlichen Tragegurt zu nehmen, sondern mir einen Schultergurt zu zulegen. Diesen habe ich vor kurzem in München erworben und möchte ihn Euch nun vorstellen:

Es handelt sich um den Harness Ladies mit Haken der Firma Franck Bichon.

Hersteller

BG Franck Bichon
42, Route de Brignais
69639 Chaponost
Frankreich

Telefon: 0033 - 4 78 - 56 86 00
Fax: 0033 - 4 78 - 56 57 78

Webseite: www.bgfranckbichon.com

Die Firma BG Franck Bichon ist eine der größen Hersteller von Zubehör für Holzblasinstrumente der Welt. Die Firma produziert mehr als 300 Artikel und legt dabei ihr Hauptaugenmerkt auf Artikel der mittleren Preisklasse und auf den professionellen Standard. Es gibt Blattschrauben, Mundstücke, Gurte, Reinigungstücher, Ständer, Zahnschutz für Mundstücke, und anderes Zubehör.

Händler

Ich habe meinen Gurt beim Musikgeschäft Hieber-Lindberg in München gekauft. Dieses Musikgeschäft liegt in der Sonnenstraße 15 in 80331 München. Es liegt ganz in der Nähe vom Stachus und ist damit mit der U-Bahn bequem zu erreichen.

Artikelnummer und genaue Bezeichnung

Die Artikelnummer des Gurtes ist: S41SH.
Die genaue Bezeichnung lautet: Harness Ladies w/snap hook

Preis

Laut Preisschild kostet der Gurt 30,30 Euro, ich hab es für 30 Euro bekommen. Nicht viel günstiger aber besser als nix.
Im Internet gibt es den Artikel oft etwas günstiger, aber mit Versandkosten macht dieser Preisunterschied dann auch nicht mehr viel aus. Und ihr wisst ja, mir persönlich ist eine gute Beratung wichtiger, da zahle ich gerne etwas mehr.

Verpackung

Der Gurt befindet sich in einer durchsichtigen Kunststoffschachtel. In dieser Schachtel befindet sich ein Faltblatt der Firma, auf dem man verschiedene Produkte sehen kann.

Farbe

Mein Schultergurt ist schwarz.

Variationen

Den Schultergurt gibt es in verschiedenen Ausführungen. Für Männer und Frauen gibt es unterschiedliche Gurte. Der Unterschied liegt darin, dass beim Damenmodell die Zusammenführung der Seitenbänder mit dem Haken höher positioniert ist als beim Herrenmodell. Innerhalb der Damen- und Herrenmodelle gibt es verschiedene Größen: Small, Men, XL Men, Ladies, XL Ladies.

Ein weiterer Unterschied sind die verschiedenen Haken. Es gibt einfache Metallhaken, Kunststoff-Karabinerhaken und Metall-Karabinerhaken.

Benutzbar sind alle Modelle für Alt-, Tenor- oder Baritonsaxophon.

Ich habe das Modell Ladies mit dem schwarzen Kunststoff-Karabiner.

Anlegen und Einstellungsmöglichkeiten

Der Gurt besteht aus einem geschlossenen Kreis, der mit einem Kunststoffteil verbunden ist. Dieses Kunststoffteil muss am Rücken liegen. Also steckt man den Kopf so hindurch, dass dies gewährleistet ist. Die beiden Seitenbänder werden dann vorne in den Verschluss eingesteckt. Am Anfang ist es etwas gewöhnungsbedürftig und es kommt immer noch vor, dass ich das Teil erstmal falsch anlege. Aber mit etwas Übung geht es dann mit der Zeit schon besser.

Man kann den Gurt in der Höhe (wie bei einem Rucksack) und in der Weite (um den Brauch) verstellen. Das war für mich auch der Grund, diesen etwas teureren einem günstigeren Gurtmodell vorzuziehen. Es war mir einfach wichtig, dass ich es so einstellen kann wie ich es brauche.

Man kann es sich wirklich wie einen Wander- Rucksack ohne Sack vorstellen: Da kann man ja auch meist die Schulterträger und den Bauchgurt einstellen.

Erfahrung

Erst war ich etwas skeptisch. Für ein Alt-Saxophon so einen aufwändigen Tragegurt. Ich kam mir da irgendwie doof vor. Aber meine Nackenschmerzen möchte ich nicht nochmal wieder haben, deshalb hab ich mir das Teil einfach mal angelegt.

Ich habe dies die ersten beiden Male direkt zu Hause gemacht, da es wie gesagt etwas Übung braucht, bis es richtig klappt. Mittlerweile mach ich es direkt vor der Probe, und es hat bisher auch ganz gut geklappt.

Die Bauch-Weite hab ich passend eingestellt. Die Schultergurte stelle ich jedesmal neu ein. Das ist bei mir irgendwie Tagesformabhängig, manchmal sitz ich aufrechter, dann muss es weiter nach oben. Ein anderes Mal ist der Notenständer niedriger eingestellt, was oft bei Auftritten der Fall ins, wo alle Notenständer in der Reihe in etwa die gleiche Höhe haben sollten. Die Clips mit denen man das Verändern kann, lassen sich sehr einfach verstellen und bleiben dann doch so wie man es sich gerichtet hat - bei meinem alten Gurt ist es immer wieder nach unten gerutscht und man musste dauernd nachstellen.

Was etwas kompliziert ist, ist das Einhängen des Instrumentes in den Haken. Er lässt sich zwar leicht öffnen, aber verdreht sich oft etwas nach hinten. Und da er ja direkt mit den Seitenbändern zusammenläuft ist es nicht so leicht, dies zu richten. Man kann das auf dem Foto vielleicht erkennen.

Fotos

Auf Bild eins sieht man den ganzen Gurt. Durch den geschlossenen Kreis, der zu erkennen ist, muss man den Kopf so durchstecken, dass der Haken vorne, und das Quadratische Plastikteil hinten ist. Die beiden Bänder rechts und links werden dann vorne in die Clips hineingesteckt. Auf dem Foto kann man auch erkennen, wie die Schultergurte höhenverstellt werden können.

Bild zwei zeigt die Kreuzung der Bänder.

Bild drei zeigt die vorderen Clips sowie den Karabinerhaken, an den das Instrument gehängt wird. Dadurch, dass die beiden Clips so nahe am Haken sind, ist es wie oben geschrieben manchmal nicht so ganz einfach, das Instrument einzuhängen. Mit der Zeit hat man es aber dann raus, und daher ist das für mich auch kein Grund, das Produkt abzuwerten.

Fazit

Ich bin froh, dass ich diesen tollen Gurt habe. Bisher sind meine Nackenschmerzen nicht wiedergekommen. Außerdem verteilt sich das Gewicht besser auf beide Schultern, und hängt nicht nur am Hals. Vor allem bei Auftritten, bei denen man lang stehen muss, ist das ein riesiger Vorteil.

Die Investition hat sich für mich gelohnt, daher vergebe ich fünf Sterne und eine Kaufempfehlung.

Jetzt ist erstmal Schluss mit Saxophonberichten von mir, der nächste kommt dann vielleicht wenn ich mein neues Mundstück und den neuen Koffer habe.

Ach ja, ich sehe grad die Produktdetails sind mal wieder klasse. Langzeithörspaß - bisher hat mir mein Gurt noch nichts vorgesungen.

Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren!

Bilder von Saxophone Harness Ladies S 41 SH
  • Saxophone Harness Ladies S 41 SH Der Gurt
  • Saxophone Harness Ladies S 41 SH Das Rückenkreuz
  • Saxophone Harness Ladies S 41 SH Der Haken
Saxophone Harness Ladies S 41 SH Der Gurt
So sieht er im Ganzen aus


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Teilsmit

Teilsmit

19.01.2011 16:23

In Ermangelung eines Saxophons kann ich da leider nicht mitreden

Tweety-88

Tweety-88

05.10.2008 16:42

Ja, Nackenschmerzen müssen nicht sein .

roadster135

roadster135

06.08.2008 11:27

Ich verwende so einen Schultergurt für mein Baritonsax.Damit wird so ein "Monster" auch "erträglich".

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