Heute möchte ich mich mal wieder einer Moonspell-Cd widmen. Nicht nur einer...diese Cd wurde also Doppel-Digi-Pack veröffentlicht. Die erste Cd enthält die Single "2econd Skin" plus B-Seiten, die zweite Cd enthält 7 (!) Liveaufnahmen. Dieses Package gabs zum normalen regulären Single-Preis. ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Moonspell über Second Skin - Moonspell 12.03.2003
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
exzellent
Klangqualität:
gut
Langzeithörspaß:
wird nicht schnell langweilig
Häufigkeit der Nutzung
häufig
Dieser Tonträger ist:
einer der besseren des Künstlers
Pro:
Die Live - Cd
Kontra:
Die eigentliche Single - Cd
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Heute möchte ich mich mal wieder einer Moonspell-Cd widmen. Nicht nur einer...diese Cd wurde also Doppel-Digi-Pack veröffentlicht. Die erste Cd enthält die Single "2econd Skin" plus B-Seiten, die zweite Cd enthält 7 (!) Liveaufnahmen. Dieses Package gabs zum normalen regulären Single-Preis. So zumindest stands in diversen Magazinen. Die Handelskette Libro zB hielt sich nicht daran und ich "musste" ATS 210,-- DM 30,-- dafür bezahlen. Die Single wurde übrigens als Vorab-Cd zum Album Sin/Pecado veröffentlicht.
Kurz-Bio: ---------
Die Band stammt aus Portugal. Vor Moonspell tummelten sich Mitglieder in einer Band namens Morbid God, und einem Sideprojekt namens Archangle. Nach einigen Demo-Tapes, bennanten sie sich 1992 in Moonspell um. Als letztes Morbid God Demo-Tape erschienen "Serpent Angel" von dem nur 100 Stück erzeugt wurden und unter Moonspell das Demo "Anno Satanae", das man übrigens über die Homepage bestellen kann. www.moonspell.com
Seitdem erschienen folgende reguläre Cds: ------------------------------------------ Die 5-Track Ep "Under the Moonspell" (´94) Wolfheart (´95) Irreligious (´96) Sin/Pecado (´98) Butterfly-FX (´99) Darkness and Hope (´01)Line-Up: --------
Fernando Ribeiro - Gesang Mike Gaspar - Drums Ricardo Amorim - Gitarre Sérgio Crestana - Bass Pedro Paixao - Synths und Sampler
Cd 1 ----
1. 2econd Skin 4:54 --------------------
Dieser Song ist dem Schriftsteller William S. Burroughs gewidmet der 1997 starb. Er zählt zu Fernandos Lieblingsschriftstellern und seine Texte sind stark von ihm beeinflusst, teilweise zerlegt er Texte Burroughs, gestaltet sie um, und vertont sie mit seiner Band. Der Song beginnt düster mit kalten, mechanischen Sounds. Danach setzt ein schwerer Bass ein und eine Gitarrenrückkopplung. Bevor der erste richtige Vers ertönt, beginnt schon der Refrain. Klingt ein wenig nach Type o Negative. Der Refrain reisst mich nicht gerade vom Hocker, eher langweilig. Danach beginnt der erste Vers. Ein nicht gerade geniales Riff bildet mit lärmigen Keyboards den Refrain. Fernando könnte auch mehr aus seiner Stimme rausholen. Ein eher durchschnittlicher Song, live hingegen kann er schon mehr überzeugen. 6/10
Ein dunkler Basslauf eröffnet den Song. Eine mystische und schöne Keyboardmelodie setzt ein, ebenso wie eine atmosphärische Leadgitarre mit jede Menge Effekt. Zwischendurch spielt die Gitarre ein kleines feines Riff, dass sehr druckvoll ist. Der Refrain ist sehr schön und geht auch angenehm ins Ohr. Dieser Song besitzt sehr viel Gefühl und Melancholie. Er könnte am ehesten auf der Irreligious zu finden sein. An die Klasse des Vorgänger-Albums reicht er auch nicht wirklich...versäumt knapp die Höchstnote. Durchaus hörenswert. 8/10
3. Scared 5:13 ---------------
Keyboards erklingen, und Chöre. Metallische Schläge ertönen, als ob ein Hammer auf Metall schlägt. Danach gehts los mit dem Vers. Ein nicht unbedingt super Riff, gepaart mit dem komisch klingendem Schlagzeug. Durchaus düster...dennoch nicht wirklich etwas das ins Ohr geht. Der Refrain überzeugt auch nicht gerade. Nicht schlecht, nein, schlecht könnte man nicht sagen, aber man ist besseres gewöhnt von dieser Band. Der Song findet sich auch auf keinem regulärem Album...zumindest hab ich ihn noch auf keinem gefunden. Mittelmaß...dass Unheil auf Sin/Pecado kündigt sich an. 5/10
Ach wie ich solche "Edits" hasse. Noch dazu wenn sie kürzer sind als das Original, also die Album-Version. Was bringt das bitte? Der Song klingt absolut gleich, nur dass eben ein paar Parts, womöglich das Gitarrensolo fehlen. Absolut unnötig. Bekommt die selbe Bewertung wie die Nummer 1, da es absolut der gleiche Song ist nur kürzer. 6/10
Fazit CD 1: Also den Kauf hätten wir uns bisher sparen können. Mittelmäßige Singles brauchen wir gar nicht! Doch weiter zur nächsten Cd....
Cd 2 Moonspell Live!: ----------------------
1. Opium 3:58 --------------
Der wohl bekannteste Moonspell Song und erfolgreichste. Er stammt vom Irreligious-Album. Laute Fan-Chöre die nach "Moonspell" fordern eröffnen die Cd. Das gewohnt düstere Intro des Songs beginnt, Keyboards und Chöre. Dann gehts los! Das geniale Riff und die traumhafte Melodie bilden den Vers. Fernando feuert das Publikum mit "Come on now!" an. Stimmlich ist Fernando noch besser als auf der Studio-Cd. Auch musikalisch gefällt mir die Live-Version noch mehr. Sie wirkt "menschlicher", wärmer irgendwie. Über diesen Song brauch ich wohl nicht mehr viel sagen. Ein Hymne vom ersten bis zum letzten Ton, der nicht nur Metalfans gefallen könnte. Perfekt meine Herren, alleine der Track entschädigt für die mittelmäßige erste Cd. 10/10
2. Awake 3:13 -------------
"Okay People its now time to Awaaaaaaaaake" mit seinem portu-Akzent eröffnet Fernando den Song. Dieser Song kommt auch auf dem Album nach Opium. Er ist ebenfalls sehr melodisch, allerdings im Vers nicht so schnell wie Opium. Der Vers ist ruhig und eher gesprochen als gesungen, schöne Keyboard und Gitarrenmelodien bringen uns zum Refrain. Und der powert los. Fernandos Stimmgewalt beindruckt auch in diesem Song noch mehr als auf der Studio Cd. Geniales Stück...stimmt mich traurig, wenn ich die alten Werke in ihrer Pracht höre...und darüber nachdenke wie anders und schlechter die neuen Sachen wurden. Trotzdem, 10 Punkte für diesen Geniestreich. 10/10
Noch ein Irregilious-Track. Wie von der Studio-Cd erklingt auch hier eine Zirkusmusik. Danach gehts düster und wunderschön weiter, mit einem kurzem Refrain eröffnet der Song. Dieser geht perfekt ins Ohr und hat jede Menge Power. Immer wieder ein Gedicht diesen Song live zu erleben und sei es nur auf Cd in voller Lautstärke. Der Vers ist ruhig und wieder ebenfalls wieder mehr gesprochen als gesungen. Keyboardmelodie und Bassline bringen uns wieder zu einem erneutem sagenhaften Refrain. Für meinen Geschmack einer der besten Moonspell Live-Songs überhaupt. Die Liveversion unterscheidet sich allerdings nicht unbedingt von der Studioversion. Lediglich glaube ich etwas mehr Hall auf der Stimme und den Gitarren zu erkennen. Inklusiver genialem Solo übrigens! Perfekt, abermals die Höchstnote! 10/10
4. ...of dream and drama (Midnight Ride) 3:58 ----------------------------------------------
Wieder jede Menge Hall auf der Gitarre, eine mystische Melodie. Fernando beginnt gleich am Anfang zu singen. Langsam...leise...schön. Dies ist auch schon der erste Vers. Dann folgt der erste Refrain, schneller, aggressiver, und ziemlich cool. Die Gitarren treiben, die Keyboards untermalen die Atmosphäre...nur Fernando hat in meinen Ohren zumindest schon mal besser gesungen. Deswegen ziehe ich hier auch zwei Punkte ab, plus einen, weil der Song auch so die Höchstnote nicht verdient hätte. 7/10
5. Ruin & Misery 4:16 ----------------------
"Another land for love, another land for death(death? bin mir nicht sicher, kann ich aufgrund des akzents nicht wirklich heraushören)" so beginnt der Song. Der erste Vers startet, langsam, mystisch und abermals herrliche Melodien. Der Gitarreneinsatz beim Refrain ist etwas verpatzt...der Herr ist etwas zu früh drann. Aber gerade dass gibt Liveaufnahmen ja was schönes. Ansonsten ist der Song schon anders als die Studio-Version, ich bin mir nur noch nicht sicher ob das gut oder schlecht ist. Beurteilt selbst. Jedenfalls ist der Refrain sehr stark und perfekt gelungen. Der Höchstnote steht nichts im Wege. Geniales Gitarrensolo und Instrumentalpart gegen Ende des Songs! 10/10
6. Mephisto 4:49 ----------------
Und das 6te Lied von der Irreligious. Dieser Song ist ebenfalls sehr mystisch. Fernando spricht den Vers, zwar melodisch...aber ich würde es schon sprechen nennen und nicht singen. Keyboard und Gitarre spielen perfekt zusammen. Der Refrain wird etwas schneller und Fernando schreit lautstark Mephiiiiiistoooooooooo ins Mikro. Allerdings finde ich dass dieser Song auf dem Album mehr Power hat und vor allem mehr Gitarren. Hier klingt er etwas zu harmlos...ausserdem gefällt mir der Gesang auf der Irreligious deutlich besser. Ich kann mir eine Mittelmaßbewertung nicht verhalten. 5/10
7. Alma Mater 7:24 -------------------
DIE Bandhymne schliesst diese wunderbare Live-Cd. Fernando heizt die Fans nochmal richtig an und kündigt den Song an. Er heizt zwischen dem Song die Fans immer weiter an. Der Song ist perfekt wie immer. Kommt super rüber. Perfekt gespielt und gesungen. Von der ersten bis zur letzten Note eine Hymne. Der Song ist zwar reichlich einfach, ein Riff immer und immer wieder dazu eine einfach aber effektive Bridge und einen genialen Refrain! Funktioniert live sehr genial! Höchstnote! 10/10
Fazit Cd 2: Sollte jeder Moonspell-Fan in seinem Regal haben! Ohne Zweifel!
Endfazit: Die erste Cd ist klare Geldverschwendung, die Live-Cd hingegen ein absolutes MUSS! Jetzt kann man entweder auf ein reguläres Live-Album warten, oder man versucht diese Cd zum Single-Preis zu ergattern. Den die 6 Euro ist sie auf jeden Fall Wert!
Dankeschön.
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GeSt
Pro: LIVE Versionen sind gut gelungen Kontra:
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: man merkt schnell das es ein Fehlkauf war :) Kontra: völlig andere Tracks als man von Moonspell erwartet
...Nachdem ich gerade die vorgänger-CD namens "Irreligious" mit Gut bewertet habe muß ich nun leider von der "Sin" abraten. Diese CD ist im völlig anderen Stil wie man es von Moonspell erwartet hätte. Statt harter eingängiger Tracks findet man auf dieser CD nichts Moonspell typisches sondern eher Pop-Musik artige Tracks.
Wie immer gilt es aufzupassen wenn eine Band ankündigt "Wir haben uns weiterentwickelt". Seltsam ist dann allerdings das die neueste CD wieder im alten Stile ist und die Band sich quasi zurückentwickelt haben muß.
Ausser dieser CD finde ich so ziemlich alles empfehlenswert von Moonspell aber in diesem Fall empfehle ich auf jeden Fall reinzuhören. Bester Track ist "second skin" und mehr hat diese CD leider nicht zu bieten. Schade eigentlich, wo Moonspell gerade mit der Irreligious so gut vorgelegt hatte und auf Erfolgskurs...
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Pro: Ein Muß für Fans Kontra: leider etwas zu lahm geraten
...Moonspell haben von jeher das Lager der Headbanger, Mosher und Hartwurstfanatiker in zwei Fronten gespalten : entweder man hasst oder liebt sie. Ich gehöre zu letzteren und so war es mich als eingefleischten Fan natürlich selbstverständlich, die neue CD zu kaufen, ohne vorher einmal reinzuhören. Leider nicht die beste Entscheidung meines Lebens.
Mein erster Geamteindruck: mittelmäßig. Ohrwürmer vom Schlag wie "Second Skin" oder "Alma mater" sucht man auf der CD leider vergebens.
Allerdings haben Moonspell wohl versucht, so etwas wie eine Kombination zwischen "Sin/Pecado" und "Irreligious" auf die Beine zu stellen. Was bei Songs wie "Lustmord" oder dem Opener "Soulsick" auch gelungen ist. Ansonsten dominieren leider synthie-lastige Slow-Tempo Songs.
Zum Glück ist da aber noch der eigenwillige, aber absolut charismatische Gesang...
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Pro: vielversprechende Songs Kontra: keine Ahnung!
...ch göttlich!!! Die Jungs stammen aus Portugal. Bereits 1989 wurde die Band unter dem Namen Morbid God gegründet. 4 Jahre später änderten sie ihren Namen um in Moonspell. Veränderungen in der Besetzung der Band folgten. Bei der Musik die sie spielen, handelt es sich um Gothic-Metal.
Bisherige Alben:
1994 “Under the Moonspell”
1995 „Wolfheart” (bisher nicht wieder übertroffen!)
1996 „Irreligious“
1997 „Second Skin“ und „Sin Pecado“
1998 “The Butterfly Effect”
2001 “Darkness and hope”
Das neue Album beinhaltet 11 Songs, sowie 2 Videoclips der Band zu den Liedern “Magdalene” und “Butterfly fx” ( ungekürzte Version). Die Videos können nur am Computer abgespielt werden.
Die Songs sind wie in alter Moonspellmanier, zu Zeiten von ̶...
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