Silver - Intruder

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Silver - Intruder

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung Silver - Intruder

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Intruders outside my door

4  25.09.2004 (04.01.2005)

Pro:
abwechslungsreich, sehr gut arrangiert

Kontra:
Geschmackssache? !  schwer zu kriegen

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Cover-Design:

Klangqualität:

Langzeithörspaß:

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KingSparko

Über sich: Super! Ciao - jetzt optisch genauso kacke wie die Mist-Konkurrenz! HGW zum Beginn des Endes! NEVER C...

Mitglied seit:13.08.2004

Erfahrungsberichte:371

Vertrauende:110

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 111 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Label: AOR Heaven (point music)
Release: 29.09.2003
Tracks: 11
Gesamtspieldauer: 45:49
Preis: ab 10 (ebay) bis 20 Euro, Amazon etwa 16,99 Euro

Line Up:
----------
Gary Barden – Lead Vocals
Don Airey – Hammond, Piano
Bertram Engel – Drums & Percussion
Bernie Torme – Lead guitars
Bob Daisley – Bass
Additional musicians:
Steffi Stephan, Colin Hodgkinson, Matthias Rethmann – Bass
Thommy Zink, Michael Voss, Tommy Denander, Andi Bruhn – Guitars
Marco Minnemann – Drums (Troublemaker)

Tracklist:
------------
Finde leider keine Spielzeiten der einzelnen Songs…
1 Intruder
2 Troublemaker
3 Bleed
4 Drowning
5 Dance with the devil
6 How does it feel?
7 Kismet
8 Come on
9 I don’t love you anymore
10 Shine on you
11 When the lights go down (Jovel Song)

Cover:
----------
Futuristisch trifft es wohl am besten. Allgemein in schwarz gehalten, sieht man vorn drauf ein Spaciges Gebilde mit einer silbernen Gestalt drin, erinnert irgendwie an Marke Raumstation oder so. Auf jeden Fall ganz witzig anzusehen. Rückseiten usw. bestehen vorwiegend aus dunklem Hintergrund mit Sternenhimmel und seltsamen hm, vielleicht Lichtquellen soll das darstellen. Klappt man die Hülle auf, findet man auf der CD erneut diese silberne Gestalt, die doch sehr menschlich aussieht, allerdings gleich 4 davon und von oben. Ansonsten ist die CD etwas heller gestaltet.
Das Booklet ist ebenfalls dunkel gehalten, zwischen den Texten finden sich Fotos der Haupt-„Intruders“, die in spacige Rahmen gepackt sind und mit Namensschild versehen.
Aber schaut einfach auf die Bilder dazu ;)
Hatte Ciao zwar eins mitgegeben, aber das wollten sie wohl nicht….

Kommen wir zum Wichtigsten einer CD – der….
Musik:
--------

Wie bei diesen Musikern nicht anders zu erwarten, rockt es hier gewaltig und kracht zu Beginn auch gleich ordentlich beim Titeltrack „Intruder“ – wer hier aus Versehen den Volumeregler noch weiter oben hatte, kriegt einen Herzinfarkt *gg* - Bertram Engel weckt mit bösem Schlagzeug auch noch den letzten Nachbarn. Laute, aber nicht nervende E-Gitarren setzen ein – der Track reißt einen sofort mit. Das rockt und haut rein!

„Troublemaker“ erwartet uns als nächstes, wie zu erwarten mit sehr gutem Gitarrenspiel und Schlagzeug. Eindringlich Garys Stimme, melodischere Stücke wechseln sich mit fast schon gesprochenen Strophen ab, ein sehr interessantes Gitarrensolo folgt, wirkt aber leider ein wenig, als gehörte es nicht dazu.

Etwas ruhiger geht es mit „Bleed“ weiter. Hier fällt positiv das Piano auf, interessante Drumprogramme untermalen die Strophen. Der Refrain bringt E-Gitarren ins Spiel, unterstreicht die leichte Melancholie des Songs – eine gut gelungene Rockballade.

„Drowning“ heißt das nächste Stück, ein melodischer Rocksong, starke Gitarren, intensives Schlagzeug, gute Chöre im Background. Leider ein Gitarrensolo dabei, was nicht so gut wirkt, da man das Gefühl hat, die Töne sind nicht wirklich getroffen. Obendrein endet der Song sehr abrupt. Bumm, Ende.

Als nächstes finden wir instrumental das Kultstück „Dance with the devil“ – Bertram Engel wollte den Song schon immer mal aufnehmen und er trommelt hier meisterlich um sein Leben, als gäbe es kein Morgen mehr. Leider stören die unentwegten Hintergrundstimmen „aaaaaaaaaaa…..“ – hätte man weglassen können, das animierende „hey, hey“ wirkt wesentlich besser, ist aber nur kurzzeitig zu finden. Ansonsten brilliert der Track durch gute Gitarren und wie gesagt einem exzellenten Trommler. Ein klasse Stück.

Eine weitere Rockballade folgt mit „How does it feel?“ – und besticht zu Beginn durch sein Pianospiel. Schlagzeug und eine intensive Leadgitarre steigen ein. Lediglich mit Piano und leichten Drums untermalt fährt der Song fort. Garys Stimme wirkt sehr gut – bis auf die Stücke, die mit diesem Effekt aufgenommen sind, dass es sich wie durchs Telefon anhört. Der Refrain kommt wieder mit intensiver Leadgitarre, braust ein wenig auf – passt aber sehr gut. Immer wieder ist fast komplette Stille im Track – bis auf den „Telefonjoker“ *gg* rundum gut.

Eine laute Nummer im besten Rock kommt mit „Kismet“ als nächstes daher. Ist nicht ganz so umfangreich arrangiert wie die anderen Rocker, daher wohl auch kommerzieller tauglich. Hier passt alles gut zusammen, Gesang, Gitarren, Schlagzeug – einer der besten auf dem Album.

Ebenso laut geht es mit „Come on“ weiter. Ein schneller Track, mit dominanter Rhythmusgitarre, fast schon klassischer Rock’n’Roll – Elvis in der Neuzeit wäre wohl eine gute Beschreibung ;) – Der Track macht einfach Spaß, krabbelt in den Beinen, kleine GitarrenSoli stechen heraus und passen prima dazu.

„I don’t love you anymore“ heißt der nächste Track. Tolle Instrumentalarbeit in diesem Rockstück, das ernst und ein wenig enttäuscht klingt, wie eine kleine Abrechnung zum Ende der Beziehung. Treibende Drums, gut gesetzte Gitarren. Sehr gelungener Track!!

Eine fast schon klassische Rockballade findet man mit „Shine on you“. Im Vergleich zur restlichen CD, ist das Schlagzeug fast zärtlich, Piano, Gitarren setzen zum Refrain etwas lauter ein. Gary erklärt mit klasse Stimme seine Liebe – wunderbarer Track.

Das Beste zum Schluss – „When the lights go down“ – Ein wundervoller Track, mein absoluter Liebling auf diesem Album. Der Text ist wundervoll, bedeutet Abschied und Neuanfang. Man könnte es fast schon Ballade nennen, melodisch, die Gitarren etwas sparsamer eingesetzt, Piano dominiert die Melodie, zauberhaftes Schlagzeug. Ruhigere Strophen, etwas intensiverer Refrain.
Ein Orgelpart, ein wunderbares Gitarrensolo – für mich ist dieser Track von vorn bis hinten vollkommen, die Musik ist perfekt arrangiert zum Text.
Der Song trägt den Beititel „Jovel Song“ – ja, es geht um das Jovel in Münster, das letzten Sommer leider überraschend schließen musste – quasi als Gedenken. Mittlerweile ist es als Live-Club wieder geöffnet.

Fazit:
---------
Dank Bertram Engel’s Arbeiten bin ich hier auf eine exzellente Rockscheibe gestoßen, die ich wirklich nur weiterempfehlen kann. Hier haben sich hochgradige Rockmusiker zusammengetan und ihren Namen alle Ehre gemacht. Man hört, dass hier wahre Virtuosen am Werk sind, die Spaß haben an ihrem Job. Zwar hat man stellenweise den Eindruck, dass man hier exquisite Solisten nebeneinander gestellt hat, da der eine oder andere Instrumentalpart Gefahr läuft in einen Egotrip zu kippen, aber ansonsten ist diese Platte absolut top.
Dadurch, dass das Label AOR schon drauf hindeutet, dass es hier weniger kommerziell zugeht, zieh ich einen Punkt in der Gesamtwertung ab, denn lauter Rock ist nicht für jeden Etwas. Obendrein ist die CD nach nur einem Jahr, was sie jetzt alt ist, kaum noch zu kriegen.

Man hat hier eher das Gefühl, mitten im Konzert zu stehen, als eine Studioaufnahme zu hören. Die Spielfreude der Herren auf dieser Platte ist wirklich exquisit!

Mit dieser Platte sollte man sich, auch aufgrund der Texte durchaus etwas intensiver befassen, daher sollte man genau zuhören.
Die Klangqualität reicht für gut, da auf einer durchschnittlichen Home-Anlage die Gitarren übersteuert wirken könnten.

Leider kenne ich die anderen Sachen der Band nicht, es ist nicht das erste Album. Trotzdem hier einer der besseren, da er kommerzieller ist – sonst wäre er mir sicher nicht über den Weg gelaufen ;)
Mittlerweile ist es bei Amazon nur noch über Import oder Wiederverkauf zu finden und bei ebay hat man auch in den USA weit mehr Chancen dranzukommen – was ich äußerst schade finde, denn das Album ist wirklich eine absolute Granate!

Vorliebe für den Künstler – wenn auch hier nur für einen der Intruders – Bertram Engel. Aber passt schon, denk ich.

Danke fürs Lesen, bewerten, kommentieren und viel Spaß vielleicht, beim Reinhören ;)
© 2004 KingSparko


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
PetitSoleil

PetitSoleil

21.06.2010 21:30

kenne ich nicht.

jos007

jos007

26.01.2010 22:45

super

Finetta12

Finetta12

22.03.2009 16:39

gut vorgestellt

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