Musikalisch trampelt "Sing when you're winning" doch auf der Stelle. Denn das dritte Album von Robbie Williams konzentriert sich nach meinem Empfinden einfach nur handfesten Pop - programmiert und beabsichtigt. Beweis genug ist schon der erste Titel "Let love be your energy". Dort hämmern die ... Bericht lesen
DeutschEigentlich wollte Colin Irwin nur ein Buch über die englischen Fußballgesänge verfassen. Heraus kam allerdings etwas Mächtigeres, Umfassenderes, je länger er Großbritannien mit seinem alten Vauxhall durchkreuzte: eine Bestandsaufnahme der englischen Fußballszene. Sein Fazit: Noch ist der Fußball nicht verloren! Ein humorvolles, vor allem aber Mut machendes Buch für all jene, denen der moderne Plastik- Fußball langsam auf den Geist zu gehen beginnt.
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Erfahrungsbericht von bilip über Sing when You're Winning - Robbie Williams 13.06.2004
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
exzellent
Klangqualität:
gut
Langzeithörspaß:
wird nie langweilig
Pro:
Robbie Williams konzentriert sich weiter auf niemals sättigenden Pop
Kontra:
Keins
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Musikalisch trampelt "Sing when you're winning" doch auf der Stelle. Denn das dritte Album von Robbie Williams konzentriert sich nach meinem Empfinden einfach nur handfesten Pop - programmiert und beabsichtigt. Beweis genug ist schon der erste Titel "Let love be your energy". Dort hämmern die Drum-Maschine, Keyboards und E-Gitarren als Ensemble der Nachbearbeitung. Nichts identifiziert man als genau so eingespielt, als etwas was man auch Live erwarten kann, sondern eindeutig als einen Studio-Mix. Ohne Zweifel ist das Lied aber fabulös. Unterstützen doch auch die Vocals diese Annahme. Denn vollmundig beschreibt Robbie Williams in dem Opener seines Longplayers, was man unternehmen soll, damit es besser mit einem läuft.
If your willing to change the world / Let love be your energy / I've got more than I need / When you're love shines down on me
Der Song meint damit Großartiges. Das Gute, welches für mich die meisten Lieder von Robbie Williams beschreiben oder suchen, die meinen vor allem Achtung. "Let love be your energy" zeigt sich jedoch genauso als Aufforderung den britischen Künstler zu unterstützen. Allerdings ist er mir am Ende auch eine Art Mahnung, wenn man zuviel der Liebe abkommt. Man sollte es halt möglichst nicht übertreiben.
I can't contain how I feel / When you're love shines down on me
Ein wenig erschreckt hat mich der Beginn von "Sing when you're winning" aber schon. Vielleicht lag es nur an der Prägung, die Robbies vorheriges Album "I've been expecting you" hinterließ. Das begann für mich mit "Strong" einfach nur perfekt. Da wurde aufgeräumt, das nicht weinerlich, sondern mehr heroisch und ritterlich.
You think I'm strong you're wrong / You're wrong / I'll will singing my song my song
Heute ist es aber anders, "Let love be your energy" verstehe ich wie "Strong". Gerade der Chorus macht Mut, ist aber ebenso der passende Schlag auf dem Hinterkopf für das eigene Verhalten.
Mir zeigt's aber auch:
Robbie Williams ist halt auch bloß ganz normal. Er erinnert an Momente an denen alles möglich scheint, da reicht schon Nicht viel als Energiespender. An die in denen man kopflos durch die Gegend geistert, wo es kaum ausreicht sich zusammenzureißen. Und dann gibt es natürlich die Momente, in denen man wächst innerlich und äußerlich. Für mich bietet das hier an zweite Stelle gesetzte Lied "Better man" schon diese. Auch der letzte Depp merkt da, mit welcher Selbstverständlichkeit jemand regelmäßig seine Seele ausschüttet, Weh, Klagen, Begeisterung oder Übermut dokumentiert. Ich glaube somit, dass Robbie Williams darüber verfügen kann, einfach alles herauszulassen - was er ist, was aktuell bewegt.
Ich mag das. Wie ich auch "Rock DJ" mag - aber nur im Grunde.
Eigentlich gehört der dritte Titel zu den Robbie-Williams-Liedern, welche ich nicht gern höre. Lieber versinke ich in seinen Gitarren- und Pianostücken wie "Better man". "Rock DJ" ist doch nur eine riesige Clownerie. Für Frauen gibt der Williams hier sein letztes Hemd beim Table-Dance und Männer gewinnt Robbie, weil er halt ein Junge ist, der alles haben kann. Manchmal denke ich, solche Lieder gibt es von ihm damit geistig Schlichte wissen, dass er sie auch bloß mag. Nichtsdestotrotz "Rock DJ" hat aber auch ein wahnsinniges Samples im Hintergrund. Das geht ständig: Die, du, da ... die, du, da. Und das obwohl auf dem Album, erst danach, in "Supreme", mit einem String-Loop, nach meinem Glauben das Über-Sample geboten wird. Eingebaut in die Komposition, bestimmt einzig allein es den Titel. Denn die Streicher der Musikeinheit reißen mir alles Böse aus "Supreme". Am Anfang ist es doch so als würde man wütend durch die Stadt jagen, da verhindert das Sample einen Ausbruch. Während es schon gleich im Chorus als Stimmungsaufheller wirkt, so lange bis man einfach nur durch die Straße zieht, zu der sich wiederholenden Melodie singt, dabei Scherze macht, einem alles egal scheint, lachend abrechnet.
Wenn ich Robbie Williams aber ganz besonders schätze, dann ist es die Musik wie die nach dem Pulk "Rock DJ", "Supreme" und das sich dem noch anschließende "Kids".
Lieder von denen ich meine, dass sie da sind, um Leute wie mich einzufangen. Das vorangegangene Album "I've been expecting you" hatte davon ganz viele. In der Auswahl natürlich "Strong", "Phoenix from the flames", "Heaven from here" oder ganz klar "She's the one". Robbie Williams hat es damit bei mir auch drauf Ordnung ins Chaos zu bringen, Wegpunkte zusetzen, all das wegzuräumen, was einen so leicht lähmen kann. Auf dem 2002 erschienen Longplayer "Escapology" gab es dagegen so etwas nicht mehr, wie ich meine. Robbie Williams' viertes Album ist mit Titeln wie "Come undone" richtig etwas für den Kopf, mehr als nur zum Musiklesen und interpretieren: Böse und lieb, schrecklich, schön und für mich selbst, oft eine Nummer zu groß.
They're selling razor blades an mirrors in the street / Pray that when I'm coming down you'll be sleep / If I ever hurt you your revenge will be so sweet / Because I'm scum / I'm your son / I've come undone / ... / You've gotta love my sad song, my love song / My sad song, my love song, my sad song, my love song
Allen diesen Titeln übergreifend ist jedoch die Tatsache, dass die Musik von Robbie Williams ins Ohr geht und nicht mehr raus will - zumindest bei mir. Mein deutlichstes Exsample auf "Sing when you're winning" ist "Better man".
Das liegt auch daran, weil seine Plazierung nach der Eröffnung "Let love be energy" meint, dass alles in Ordnung ist. Denn "Better man" sagt mir, hier ist auch Musik drauf, für die es schon ausreichen würde, dass man sich für sie mit der Akustik-Gitarre hinsetzt und gemeinsam singt. Jetzt mit der Erfahrung, ist der Titel aber ebenso Teaser für einen ganzen Block solcher Songs. Der beginnt gleich nach "Kids", einem Lied voller Sex, vor allem durch sehr spannende Gitarrengriffe. Hämmernd, das trifft die Beschreibung der E-Gitarre dann ebenso. Es ist ein Spiel, welches in den Momenten in den es beginnt vielmehr fesselt alles andere. Bei dem man sich sicher ist, dass es genau das Richtige ist. Wieder etwas Gutes als klarer Antrieb und notwendiger Kraftstoff. Aber genauso als unverzichtbarer Stoßdämpfer.
Beispielsweise:
Dann, wenn richtig schlechte Luft herrscht, wie an einem schwülen Sommertag, oder für dann, wenn einfach irgendwie nur dicke Luft besteht.
Im letzten Drittel des Albums, nach eben den 3 Gitarren-Stücken "If it's hurting you", "Singing for the lonely" und "Love calling earth", sichte ich so etwas: Hergeleitet von Disrespect, ist es die durchdringende Ablehnung und Abwertung im Text von "Knutsford City limits". Imaginäres Wortgefecht und tatsächliches Kräftemessen. Letztendlich Scarification, ohne Skrupel den eigenen Körper verletzen. Säkularer Gospel und Gebete an Geliebte, die Erklärungen geben.
Letzteres meint Forever Texas
Für mich perfekter Abschluss bevor sich "Sing when you're winning" mit "By all means necessary" und ganz besonders "The Road to Mandalay" aufbäumt.
Die beiden letzten Songs haben doch ein Wahnsinnsfeeling - dieses lässt das vorangegangene Angebot verblassen. Zweimal passiert hier etwas richtig Raffiniertes. Lieder kein wenig roh, sondern nach meinem Empfinden überlegt. Damit nach meinem Subjektiven die schönsten Kompositionen auf dem im Sommer 2000 erschienen Album. Und das, obwohl der Einsatz des Abschlusses Bekanntes erwarten mag. "By all means necessary" bietet zur Ankündigung sacht geschlagenes Klavier und die, gerade aus Robbie-Williams-Balladen, gewohnte stromlose Gitarre. Anders ist jedoch die Stimme des Sängers, keine Party, kein Geschrei, kein Sprechgesang, darin keine Vorausschau auf Besseres, keine Verweise auf Leid, sondern nur ein festes und klares Organ. Nicht zuletzt, da auch die Instrumente passen. Am Anfang transformiert sich das Bekannte, als Gäbe Robbies Gesang den Anlaß dafür. Man achtet dabei in "By all means necessary" auf das Piano, ein Schlagzeug, das den endgültigen Wechsel vornimmt, stets auf die Streicher und ganz besonders auf die brummenden Bässe, wenn Robbie Williams die Vorgaben der Sänger im Hintergrund kommentiert - und noch danach.
Alle machen bei dieser Veränderung mit. Das hier ist etwas Neues, nicht so wie vorher, zum Beispiel in "Singing for the lonely" als sich der Gitarren-Pop am Ende in Drum'n'Bass und choralem Gesang bedient.
In "The Road to Mandalay" findet "By all means necessary" für mich sogar Erweiterung. Auch hier mag ich den Bass und die Gitarren, welche weiter zum Hören zwingen, weil die Instrumente einfach nur großartig sind. Aber ganz besonders die Stimmung. Denn die zeigt irgendwann kommt der Sommer, mit Urlaub. "The Road to Mandalay" ist Musik wie die Ferien: Fröhlich, ausgelassen, satt, enttäuschend und Krisen geschüttelt:
Bam bam, ba ba da, bum ba bum / ... / bamda dum
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Pro: abwechslungsreich, witzig und voller Ambitionen Kontra: -
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09.06.2001
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04.10.2001
Sing, Robbie, Sing!!! Bewertung für Sing when You're Winning - Robbie Williamsvon
sunshine_31701
Pro: guter Rock, tolle Abwechslung Kontra: nichts
Musik... ein wohl sehr wichtiger Bestandteil in meinem Leben. Was wäre eine Nacht vor meinem PC ohne Lala?
Eine der von mir meistgehörtesten CDs ist das vorletzte Album von Robbie Williams „Sing when you’re winning“. Eine wirklich super Scheibe.
Auf ...
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04.05.2002
(18.03.2003)
Vom Siegen und Singen Bewertung für Sing when You're Winning - Robbie Williamsvon
nopelzin
Pro: Charme, Temparament, Energie und Romantik Kontra: ein, zwei Songs sind nichts für die Masse
Okay Leute, macht euch bereit – jetzt kommt mein riesiges Outing:
Vor ein paar Jahren war ich das glücklichste Mädchen, als im Radio Take That zu hören waren oder im Fernsehen ein Konzert von ihnen übertragen wurde. Auch wenn ich mit meiner nächsten Au ...
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Pro: stimmungsgeladen Kontra: einige fade lieder dabei
Nur mal im Voraus: Ich bin kein Take-That-Fan noch ein Fan irgendeiner Boyband. Ich bin nicht schwul und auch kein Masochist. Ich stehe lediglich auf gute Musik. Und die ist na ja manchmal bei Robbie Williams zu finden. „Let Love Be Your Energy“, „Forever ...
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Pro: Der Song ist eigentlich akzeptabel, Kontra: aber auch nicht wirklich gut
...Das Lied ?Rock DJ? (die erste Singleauskopplung von ?Sing When You?re Winning?) von Robbie Williams konnte mich ehrlich gesagt nicht wirklich vom Hocker hauen, das leicht bizarre Video dazu mit der skandalträchtigen Szene, in der sich Robbie die Haut vom Körper reißt, finde ich da schon eher erwähnenswert (nicht das sie mich jetzt für in irgendeiner Weise gestört halten, ich finde es ist halt einfach mal was anderes).
Belassen wir es mal dabei, das Robbie Williams allenfalls leicht überdurchschnittliche Chartmusic macht, und wenden uns lieber mal seinen Aktivitäten abseits der Musik zu:
Diese sind durchaus interessant und der Mensch Robbie Williams ist
wesentlich charismatischer, als die Musik die er produziert.
So taucht er immer mal wieder in den Klatschspalten der englischen Presse auf, obwohl es so scheint, als habe er wenigstens...
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...Schon im Vorfeld hat dieser Song ja auf Grund seines, mittlerweile heftigst zensierten, Videos für viel Wirbel gesorgt, womit der Erfolg des Songs ja schon quasi vorprogrammiertwar. Mit Rock DJ hat Robbie Williams zwar einen guten Hit geschaffen, der zu Recht auf allen Radiosendern zu hören ist, aber irgendwie ist es ja nicht ganz die Stilrichtung, die er sonst hat. Dieses Lied ist eindeutig rein kommeztiell. Zum Glück wird es auf dem neuen Album keine weiteren dieser Sorte geben, laut Robbie. Ich konnte letzte Woche im Radio einen Song von seinem neuen Album "Sing when you're winning" hören und war erleichtert, dass es wieder der typische Robbie Williams ist, wie man ihn von den ersten beiden Alben her kennt und bin mir sicher, dass er auch mit seinem dritten Album wieder so manches Haus zum rocken bringt...
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...Dieses Album von Robbie Williams ist wirklich super-klasse, und trotz der tollen Lieder des aktuellen Albums "Sing when you're winning" mein Favourit bei den Alben von Robbie. Gerade wegen der Songs "Angels" und "Let me entertain you", die ja wohl jeder kennt. "Angels" würde ich wahrscheinlich am häufigsten nennen, wenn mich jemand nach meinem Lieblingslied fragen würde! Naja, aber auch die anderen Lieder auf dem Album höre ich unheimlich gerne, das Album ist gespickt von den unterschiedlichsten Musikstilen und Tempi. Und da zeigt sich die Klasse eines Robbie Williams. Er hat es meiner Meinung nach einfach drauf, seine Stimme eignet sich sowohl für schnelle/härtere Lieder als auch für Balladen!
Hier eine Einzelauflistung der Lieder mit einem kurzen Kommentar von mir:
1. Lazy Days: Mid-Tempo, nicht so zum Mitsingen, mehr zum Hören...
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