Erfahrungsbericht über

Siren - Heather Nova

Gesamtbewertung (15): Gesamtbewertung Siren - Heather Nova

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Heather Nova – meine singende Göttin (Teil 3)

5  19.03.2002

Pro:
wieder einmal ein wunderschönes Album der Musikgöttin

Kontra:
gewöhnungsbedürftig, da kommerzieller

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Cover-Design:

Klangqualität:

Langzeithörspaß:

mehr


xSchmiddix

Über sich:

Mitglied seit:01.01.1970

Erfahrungsberichte:155

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 116 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

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>> Vorwort <<
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Heute ist es mal wieder soweit, der dritte Teil meiner Meinungsreihe über die Studioalben von Heather Nova ist erschienen. Und da ich mal wieder nach der Erscheinungsreihe gehen möchte, handelt es sich in diesem Bericht über das Album „Siren“.

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>> Vorwort zum Album „Siren“ <<
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Das Album „Siren“ erschien im Sommer 1998, also schon eine ganze Zeit in der Vergangenheit liegend. Wie sollte es auch anders sein, ist es ebenfalls bei dem Label Butterfly-Records“ erschienen, die Heather Nova wohl noch ihr ganzes Musikleben lang begleiten werden.
Im Voraus möchte ich schon eine Warnung aussprechen. Für manche ist es das „schlechteste“ (wenn man es überhaupt so ausdrücken kann) Album, welches diese Musikerin je veröffentlichte. Für mich jedoch ist es ein Album, welches mich durch alle Gefühlslagen in meinem Leben begleitet – sei es depressiv und traurig oder einfach nur fröhlich. Es ist eine Scheibe, welche es noch nie gegeben hat. Ich finde sie mehr als genial, und neben der neuesten Platte „South“ ist es das Schönste von Heather Nova, welches ich bis jetzt zu hören bekommen habe.

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>> Das Album & die Songs <<
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Das Album enthält vierzehn Songs und diese sind bis auf zwei Tracks absolut hörenswert (obwohl diese beiden keineswegs schlecht sind), für mich schlicht und einfach genial. Diesmal ist es weniger das Orchesterinstrument, welches sie musikalisch und melodisch unterstützt, sondern mehr die Akustikgitarre und das Schlagzeug. Daraus schließt man, dass es etwas aggressiver, wenn auch mal wieder wunderschön zur Sache geht und mich fast jeder Track wie immer begeistert.

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>> Lied 1: Avalanche <<
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Der Track beginnt mit einer schönen Einleitung einer Akustikgitarre. Nach einigen Sekunden beginnt Heather mit ihrem Gesang. Im Hintergrund ist in dezentem Ton ein Schlagzeug zu hören. Ihr Gesang wirkt sehr gefühlvoll und ein wenig nachdenklich. Schließlich geht der Song zum Refrain über, der recht kurz ist. Dieser ist recht kurz ausgefallen, Akustikgitarre und Schlagzeug setzen hier jedoch etwas mehr ein, Heathers Gesang wird ein wenig höher und mehr betont.
Insgesamt reizt sie in etwas zurück haltender Gesangsart ihre wunderschöne Stimme komplett aus. In der Mitte des Liedes geht sie ein wenig zum Sprechgesang über, wechselt danach aber sofort wieder in die gewohnte Gesangsweise. Abgeschlossen wird der Song durch die wiederholten und sehr betonten Worte des Titels „Avalanche“, in der durch ihre Zurückhaltung die Akustikgitarre noch einmal etwas besser zu hören ist. Der Song ist fast durchgehend (bis auf den Refrain) in der selben Melodie gehalten, jedoch wunderschön anzuhören und einer der besten Songs auf diesem Album.

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>> Lied 2: Blood Of Me <<
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Der Song beginnt mit den Tönen eines Cellos, Heather singt im Hintergrund in einer fast schon kreischend hohen Stimme einige Worte, die für mich kaum zu verstehen sind. Dies geht circa eine Minute lang, dann setzen E-Gitarre und Schlagzeug ein, Heathers Stimme erhebt sich und singt in wunderbaren Tönen das Lied hoch und runter. Nach zwei Minuten schließlich, beginnt sie wieder einmal mit etwas Sprechgesang (mit den Worten: I don’t believe you), ihre Stimme ist dabei ein wenig künstlich verzerrt und auch diese hohen, kreischenden Töne aus ihrer sonst so wunderbaren Stimme sind wieder zu hören. Danach setzt wieder der Refrain ein und kurz vor dem Ende gibt es noch ein wunderschönes Solo zu hören, begleitet von Cello und Akustikgitarre, welche von Sekunde zu Sekunde langsamer und leiser werden.
Ein wirklich hörenswerter Song, der mal nicht im typisch gefühlvollen Heather Style daher kommt, sondern etwas Abwechslung in die sonst so geniale Musik bringt. Dieses Lied ist für eine Überraschung gut, und erst nach mehrmaligem hören beginnt er zu gefallen, da die kreischende Stimme der Sängerin sehr gewöhnungsbedürftig ist.

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>> Lied 3: Heart And Shoulder <<
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Bei diesem Lied werden meine Knie ganz weich, da es mit der beste Song auf der Platte ist. In verschiedenen, gespielten Akkorden wird das Lied von Schlagzeug und Akustikgitarre begleitet. Das Schlagzeug spielt das komplette Lied im selben Rhythmus, nur wenn Heather mit ihrer Stimme etwas nach oben geht, werden die Töne härter. Durch die jedoch wirklich geniale Begleitung der Gitarre kommt ihre Stimme voll zur Geltung. Ich möchte nicht behaupten, dass der Song schnell verläuft, aber auf jeden Fall schneller, als viele andere Lieder dieser Frau. Beginnt das genialste Stück im Song, und zwar der Refrain, reizt sie ihre Stimme in allen Höhen und Tiefen aus. Insgesamt wirkt er sehr fröhlich, jedoch auch auffordernd, was wohl an den Worten „Give you my heart, give you my shoulder“ liegt, ebenfalls auch der Titel des Tracks. Endet das Lied, wiederholt Heather etliche Male den Titel im Gesang und endet abrupt.
Wie schön erwähnt, mit der beste Track auf der CD, da er den Hörer in eine andere Gefühlswelt katapultiert und alle seine Gefühle aufdeckt. Wer diesen Song nicht mag, mag Heather Nova nicht. Doch soweit wollen wir es ja gar nicht erst kommen lassen.

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>> Lied 4: I’m Alive <<
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Der Track beginnt mit einem wunderschönen Solo der Akustikgitarre. Kurz danach setzt Heathers Stimme in der gewohnt melancholischen, sehr nachdenklich wirkenden Weise ein. Ein Cello ist ebenfalls leicht im Hintergrund zu hören, des Weiteren wird das Lied sehr leicht von einem Schlagzeug begleitet. Durch das Cello wirkt das Lied einfach wunderschön, und nach knapp zwei Minuten geht es sehr viel aggressiver zur Sache, die Gitarre hört sich nach einem eingespielten Improvisationsstück an. Das Schlagzeug wird ebenfalls lauter und Heathers Stimme wird bis auf das Letzte ausgereizt. So prompt, wie das Lied sich änderte, geht es auch wieder in den normalen, sehr ruhigen Ton über. Mal wieder nimmt das Lied ein ganz plötzliches Ende. Fazit ist, dass der Song ohne das Cello einfach nur schlecht wäre, welches im Hintergrund mehr oder weniger auffällig die Melodie begeleitet. Es gibt dem Track einen gewissen Reiz an Melancholie und Nachdenklichkeit, verleitet den Hörer einmal mehr in eine andere Dimension der Musik. Absolut empfehlenswert, wenn auch sehr ruhig.

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>> Lied 5: I’m The Girl <<
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„I’m The Girl“ ist bei Leibe kein schlechter Song, jedoch passt Heathers Stimme einfach nicht zur Melodie. Er beginnt mit dem Geträller eines Schlagzeugs, dann setzte sehr massiv die E-Gitarre ein und Heather beginnt nach diesem Solo-Intro mit ihrem Gesang. Von Anfang an wirkt ihre Stimme sehr angestrengt und eher gelangweilt, versucht meiner Meinung krampfhaft das Letzte aus ihrer Stimme heraus zu holen. Jedoch gelingt dies nicht so ganz. Hätte sie eine tiefere Stimme, wäre der Track einfach nur klasse, so ist er nur für die ganz harten Heather Fans ohne Makel empfehlenswert. Man kann ihn hören, muss es allerdings nicht und bildet somit den schlechtesten Song auf der CD.
Die E-Gitarre ist ständig im Einsatz, das Schlagzeug wirkt ein wenig dezenter im Hintergrund und erst gegen Ende des Liedes beginnt der beste Teil des Tracks, da ihre Stimme ein wenig intensiver klingt und die Instrumente in den Hintergrund gestellt werden. Denkt man nun, der Track sei zu Ende, da ein kleines Solo der E-Gitarre immer leiser wird, täuscht man sich, denn dann beginnt erst so richtig ein wirklich grässliches Gitarrensolo, welches ich auf keinen Fall empfehlen kann. Fazit ist, wie schon erwähnt, dass dieser Song nur uneingeschränkt hörbar ist, wenn man sich auch mit einem nicht so ganz gelungenen Versuch von Musik anfreunden kann.

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>> Lied 6: London Rain <<
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Dieser Song ist wohl das absolute Prunkstück auf der CD. Von Anfang an setzt das Schlagzeug sowie die Akustikgitarre mit einem kleinen Solo ein, beginnt schließlich Heathers Gesang werden die Instrumente leiser, begleiten das Lied jedoch sehr gut.
Diesmal wirkt ihre Stimme einfach herrlich schön, da sie in verschiedenen Stimmlagen singt und im Refrain ist es mal wieder die gewohnt hohe Stimme meiner Göttin, wobei die Instrumente wieder härter einsetzen. Durchgehend ist der Song von der ein und selben Melodie begleitet und wirkt einfach wunderbar schön, fröhlich und regt seinen Zuhörer doch so sehr zum Nachdenken an. Nach circa 2 1/2 Minuten beginnt die schönste Stelle im Lied, da sich die Stimme der Sängerin hier voll entfaltet und es mir immer wieder eiskalt den Rücken herunter läuft. Auf der einen Seite mag dieser Track eine schnelle Ballade sein, auf der anderen Seite ist es mal wieder die unbeschreibliche Heather Nova Qualität. Reinhören und sich verwöhnen lassen, absolut empfehlenswert und fesselnd.

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>> Lied 7: Make You Mine <<
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Dies ist wieder mal ein Lied, welches sehr gewöhnungsbedürftig ist. Der Track beginnt mit einem Solo, bestehend aus Akustikgitarre und Schlagzeug. Er erinnert ein wenig an Lied fünf, jedoch passt diesmal Heathers Stimme genau zu der Melodie. Schlagzeug und Gitarre, sowie Heathers Stimme, wirken trotz der sehr hohen Töne schlichtweg genial und doch so düster. Ja, es ist wieder einmal so ein düsterer Song, den die Künstlerin uns hier zu Ohren bringt, und doch so wunderschön. Lediglich habe ich beim Hören das Gefühl, dass die Instrumente ihre Stimme manchmal ein wenig in den Schatten stellen, so dass der Track stückweise nicht unbedingt die Qualität aufweisen kann, die man gewohnt ist. In der Mitte des Tracks flogen mir beim ersten Hören fast die Ohren weg, da ich meine Anlage sehr laut hatte und plötzlich ein Gitarrensolo einsetzte, welches in den wirklich höchsten Tönen, die es wohl überhaupt gibt, daher kommt. Und nicht, dass es grässlich wäre, es kommt sogar noch gut rüber, da die Töne der Gitarre optimal mit dem im Hintergrund mitwirkendem Schlagzeug harmoniert. Das Lied endet, wie sollte es auch anders sein, mit einer typischen Mischung aus aggressivem Gitarrensolo und ein paar Gesangstönen von Heather. Insgesamt ist der Song sehr empfehlenswert, obwohl die Stimme der Künstlerin in manchen Abschnitten ein wenig in den Schatten gestellt wird.

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>> Lied 8: Not Only Human <<
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Der Track beginnt mit einem Schlagzeugsolo, kurz danach setzt sehr dezent im Hintergrund mitwirkend die Akustikgitarre ein. Heathers Stimme wirkt von Anfang an sehr melancholisch und nachdenklich, wenn nicht sogar nahezu traurig und depressiv.
Bis zum Refrain hält diese Stimmung an, dann wird die E-Gitarre etwas aggressiver, verbleibt jedoch in der gleichen Lautstärke. Heathers Stimme dagegen wirkt aufdringlich und auffordernd. Nach dem Refrain geht der Song so weiter, wie er begonnen hat, nur hört sich die Künstlerin nun so an, als ob sie einem singend etwas zuflüstern möchte.
Immer wieder erhebt sich ihre Stimme und steigt in Hochform auf, die man bisher kaum von ihr kannte. Der Track endet mit einem sehr sanften Gitarrensolo, welches eine Minute andauert. Insgesamt ist der Song der zu empfehlen, da er die gewohnte Melancholie in den Texten und Gesangsweisen von Heather ausstrahlt und den Zuhörer einfach begeistern wird. Allerdings sollte man es sich nur anhören, wenn man ein wenig Ruhe gebrauchen kann, sonst wird sehr schnell durch die musikalische Ruhe der Schlaf eintreten.

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>> Lied 9: Paper Cup <<
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Ein weiteres Meisterwerk auf der CD ist mit diesem Titel entstanden. Von Anfang an setzt Heathers Stimme in einer sehr ruhigen und nachdenklichen Weise ein. Die Akustikgitarre im Hintergrund ist nur eine kleine Begleitung, die kaum zu erwähnen ist. Durch einen kleinen Übergang des Cellos beginnt sie in einer Art und Weise zu singen, welche sogar jeden Heather-Nova-Hasser begeistern dürfte. Denn nach diesem Übergang klingt ihre Stimme so was von wunderschön und faszinierend, dass ich es gar nicht richtig in Worte fassen kann. Sie singt, als ob sie fröhlich und nachdenklich zugleich wäre und etwas ihr große Sorgen bereitet. Immer wieder gibt es diesen Wechsel zwischen normaler Stimmlage und der unbeschreiblich nachdenklichen Art. Klar kann man dieses Lied als Ballade bezeichnen, doch für mich ist es mehr als nur das. Es ist eines der gefühlsvollsten Lieder, die es überhaupt von Heather Nova gibt und ihre Stimme dabei noch absolut zur Geltung kommt. Es wirkt trotz der ruhigen und sehr langsamen Melodie keineswegs langweilig und wer sich noch immer nicht für Heather Nova begeistern konnte, wird dies spätestens bei diesem Lied ändern.

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>> Lied 10: Ruby Red <<
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Der Track beginnt mit dem Solo einiger Instrumente, schließlich setzt Heathers Stimme zusammen mit einem schnell begleitenden Schlagzeug ein. Kurz darauf ist auch schon der Refrain zu hören, der einfach wunderschön ist, da sich ihre zuvor sehr ruhige und melancholisch wirkende Stimme in eine eindrucksvolle, fröhlich und aggressive Stimme verwandelt. Nach dem Refrain setzt Die Gitarre etwas stärker ein, Heathers wirkt wieder einmal sehr gereizt und auffordernd und schließlich wiederholt sich der Refrain ein weiteres Mal. Das Lied endet schließlich mit einem schön anzuhörenden Gitarrensolo, welches richtig fetzig herüber kommt und mich immer wieder begeistert.
Insgesamt gesehen reicht der Song zwar nicht an die besten Stücke des Albums heran, jedoch ist er sehr empfehlenswert und wunderschön anzuhören, das sie wieder einmal ihre Gefühle eindrucksvoll mit ihrer Stimme unter Beweis stellt.

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>> Lied 11: Valley Of Sound <<
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Und wieder einmal ein weiteres, überaus geniales Lied auf dieser Vinyl Scheibe. Am Anfang spielt in wunderschönen Tönen die Akustikgitarre, verringert dann jedoch die Töne und Heather beginnt zu singen. Hier passt sich die Gitarre an ihre Stimme an und die Melodie wirkt einfach wunderschön auf einen. Nach einer Minute beginnt auch schon der Refrain, welcher sich kaum vom eigentlichen Lied unterscheidet. Jedoch ist er daran zu erkennen, dass Heathers Stimme viel gefühlvoller und höher klingt, als es noch zuvor der Fall war. Insgesamt dauert dieser Refrain nicht lange an, ist jedoch wunderbar anzuhören und wiederholt sich im Lied einige Male. Nach zwei Minuten gibt es dann wieder einmal ein kleines aber feines Gitarrensolo, welches im Hintergrund von einer weiteren Gitarre begleitet wird. Den Track kann man gerne als Ballade bezeichnen, da die Melodie während der ganzen Zeit sehr ruhig verläuft. Ich kann ihn nur empfehlen, da Heather auch hier unter Beweis stellt, wie sehr sie doch mit ihrer Stimme Gefühle und Emotionen zum Ausdruck bringt. Einfach herrlich, diese vier Minuten des „Valley Of Sound“.

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>> Lied 12: What A Feeling <<
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Folgte soeben das geniale Lied „Valley Of Sound“, setzt Heather mit „What A Feeling“ noch das Sahnehäubchen oben drauf. Als ich dieses Lied das erste mal hörte, wurde ich richtig nachdenklich und depressiv, da der Titel eigentlich schon alles aussagt.
Das ganze Lied beginnt mit einer Einleitung eines Klaviers, welches das komplette Lied begleitet. Im Hintergrund sind Stimmen zu hören, welche zum Teil an fliegende Möwen über dem Strand erinnern. Später setzt noch ein Schlagzeug ein, welches aber nur sehr dezent zu hören ist. Heathers Stimme dagegen ist in voller Pracht zu hören und wirkt sehr gefühlvoll, jedoch auch nachdenklich. Nach circa drei Minuten gibt es ein kleines Solo, bestehend aus Klavier, Schlagzeug und E-Gitarre, welche sehr sanft herüber kommen. Das Lied dauert fünf Minuten an und für mich ist jede Sekunde einfach atemberaubend schön. Also, absolut zu empfehlen, wie schon so viele Lieder vorher.

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>> Lied 13: Widescreen <<
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Am Anfang des Songs denkt man noch, es wäre eine Art „Trash“, da Schlagzeug und E-Gitarre doch sehr intensiv zu hören sind. Beginnt dann jedoch der Gesang, wird es insgesamt viel ruhiger und wieder einmal gilt es die Stimme von Heather zu genießen. Setzt schließlich der Refrain ein, ist folgendes klar. Nein, es ist nicht die typische Art von Heather Nova, dieses Lied wirkt eher mehr wie ein richtiger Popsong. Und da dies eigentlich total untypisch ist muss ich jedoch gestehen, dass das Lied einfach super gelungen ist. Hinzu kommt nach 2 1/2 Minuten eine Veränderung im Lied. Alles wird düsterer, als ob sich ein Nebel im Horizont bilden würde und die Gitarre wirkt nun etwas härter und fetziger. Doch dann geht es wieder zur gewohnten Melodie zurück und die Worte des Titels wiederholen sich in einigen Sätzen etliche Male. Schließlich endet das Lied mit einer ruhigen und fast schon Angst einflößenden Atmosphäre.
Und schon wieder ein Track, der einfach genial ist. Auch wenn man ihn eher als Popsong beschreiben kann, ist er schlichtweg genial aufgemacht und begeistert mich immer wieder.

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>> Lied 14: Winter Blue <<
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„Winter Blue“ bildet das typische Ende für eine CD von Heather Nova. Der Song beginnt mit einem ruhigen Gitarrenspiel, im Hintergrund setzt das Cello ein, bis schließlich der Gesang eintritt. Dieser wird durchgehend von der Gitarre begleitet und alles wirkt insgesamt etwas düster und nachdenklich. Dies ist bis auf den Refrain auch durchgehend der Fall. Zum Refrain, dieser hebt sich komplett vom sonstigen Lied ab, da er eher fröhlich und gut gelaunt wirkt, in dem Heathers Stimme wieder einmal ein paar Stufen nach oben macht. Schließlich endet das Lied mit einem schnellen Mix aus Gesang, Schlagzeug, Gitarre und vor allem immer höher klingendem Cello. Ein wirklich gelungener Abschluss, den diese Scheibe mit sich bringt und Lust dazu macht, die CD noch einmal von Anfang zu hören.

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>> Fazit <<
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Durch die abwechslungsreichen Lieder ist diese CD das, was ich mir schon immer von Heather Nova gewünscht habe. Vielleicht ist sie diesmal ein wenig mehr auf die Kommerzialisierung eingegangen, was ihr aber nicht zu verübeln ist, da so mehr Menschen ihre Stimme hören möchten und es somit auch mehr Geld gibt. Allerdings, hat man sich erst einmal an die CD gewöhnt, ist sie einfach wunderschön, da ihre Stimme letztendlich den ganzen Ruhm und Erfolg ausgemacht hat. Absolut zu empfehlen, wenn auch zwei schwächere Songs auf der Scheibe vorhanden sind, die man jedoch bei weitem nicht als schlecht bezeichnen kann. Also, geht in den Plattenladen und greift zu. Ansonsten, bis zum vierten und letzten Teil meiner Heather Reihe.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
zettikonfetti

zettikonfetti

25.03.2002 16:40

Mit Sicherheit einer der gelungensten Berichte die ich bis dato auf dem Sektor Musik gelsen habe...der zettikonfetti

kein_Blatt_vorm_Mund

kein_Blatt_vorm_Mund

21.03.2002 18:58

Ich kenne sie zwar nicht soo, aber Du bringst sie einem super näher, Schmiddix. Liebe Grüße, Stefan

Stuebi

Stuebi

21.03.2002 10:14

Hi Schmiddi ... wirklich schön, wie Du Deine Vorliebe für die Göttin auf's "Papier" bringst ... ich liebe Ihre Stimme ja wirklich sehr ... nur manchmal ... manchmal überkommt mich ein ganz klien wenig Langeweile, wenn ich ein ganzes Album durchhöre ... manchmal, aber wirklich nur manchmal wünschte ich ihren Songs ein wenig mehr Pepp ... ich hoffe, Du nimmst mir diese kleine Kritik an der Göttin nicht übel .. Gruß Stubs

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