... „Some great Reward“ erschien 1984 und knüpfte dort an, wo das letzte Album aufgehört hatte. Ich wünsche euch nun viel Spaß beim Lesen
Cover :
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Auf der Vorderseite des Covers ist eine riesige Industriehalle zu sehen, vor der ein junges Brautpaar steht, was sich verliebt ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von T_Goose über Some Great Reward - Depeche Mode 06.06.2003
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
gut
Klangqualität:
gut
Langzeithörspaß:
mittelmäßig
Pro:
People are People, Somebody, Master and Servant und Blasphemous Rumors
Kontra:
der Rest
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Hallo liebe Leser. Auch heute möchte ich euch mit einem Bericht in meiner Reihe über die Depeche Mode Alben erfreuen. Nachdem ich nun bereits die ersten drei Alben behandelt habe, ist heute das vierte Album der Jungs aus Basildon an der Reihe. „Some great Reward“ erschien 1984 und knüpfte dort an, wo das letzte Album aufgehört hatte. Ich wünsche euch nun viel Spaß beim Lesen
Cover : #####
Auf der Vorderseite des Covers ist eine riesige Industriehalle zu sehen, vor der ein junges Brautpaar steht, was sich verliebt in die Augen sieht. Die Halle steht für mich noch immer für die „metallische“ Phase, die Depeche Mode bereits auf dem letzten Album bestritten. Doch was ist dem jungen Brautpaar gemeint? Ich denke, dass sie hiermit zeigen möchten, dass nicht nur in diese eine metallischen Richtung vordringen wollen, sondern auch anders können oder mehrere verschiedene Stile in einem vermischen können. Oben recht in der Ecke steht Depeche Mode und darunter der Name des Albums „Some great Reward“.
Im CD-Booklett sind wieder alle Texte abgedruckt, so dass man sie bei bedarf mitlesen oder sogar mitsingen kann.
Auf der Rückseite sind alle Titel sind alle Titel mit der dazugehörigen Zeit aufgelistet. Es fällt auf, dass es diesmal leider nur 9 Titel sind, die insgesamt auch bloß 40:25 Minuten lang sind. Das ist sehr kurz und ich frage mich, wieso sie damals so kurze Alben produziert haben.
Titel : #####
Something to Do ( 3:48 Min. ) Lie to me ( 5:04 Min. ) People are People ( 3:52 Min. ) It doesen’t matter ( 4:45 Min. ) Stories of Old ( 3:14 Min. ) Somebody ( 4:28 Min. ) Master and Servant ( 4:13 Min. ) If you want ( 4:41 Min. ) Blasphemous Rumours ( 6:23 Min. )
Einzeltitel : ########
Something to Do Der Einstieg ist gleich etwas gewöhnungsbedürftig. Die Klänge sind etwas seltsam und klingen sehr schräg. Dabei handelt es sich um ein Keyboard, Drums und dem altbekannten Synthesizer. Der einsetzende Gesang ist bis auf den Refrain verzerrt und passt somit exzellent zum instrumentalen Teil. Aber so richtig überzeugen kann mich der Song ganz und gar nicht. Es ist eine mittelmäßige Nummer, mehr nicht.
Lie to me Das hört sich zu Beginn gar nicht nach Depeche Mode an. Die instrumentale Einleitung ist sehr ruhig und passt zu nichts bisher gehörten. Der Gesang von Dave ist sehr verhalten, er hält sich wirklich sehr stark zurück. Da fehlt irgendwie die Power, die ich bisher von Depeche Mode gewöhnt war. In dem Lied geht es darum, dass jemand das dringende Verlangen nach Bestätigung hat. Er möchte dafür sogar angelogen werden und gesagt bekommen, dass er der einzige und Beste ist. Deswegen solltet ihr beim Hören besser genau auf den Text achten, der etwas tiefgründig ist. Hört mal rein!
People are People Jaa, hier geht es endlich los! Das ist der Sound, den ich von DM hören möchte. Der Anfang klingt sehr energiegeladen und es klingt wieder so, als würden sie auf allem möglichen rumhauen, was nur irgendwie einen metallischen Klang erzeugt. Der einsetzten Gesang ist sehr inständig und spricht mich auch sofort an. Dave singt diesmal allerdings nicht allein, sondern wird auch von Martin unterstützt. Dabei ist Martin allerdings nur während des Refrain zu hören. Die beiden Stimmen harmonieren wirklich ausgezeichnet miteinander. Dave singt den Poweranteil und Martin den ruhigeren. Sehr gut! Dieses Lied gehört für mich mit zu den bedeutendsten Lieder von DM, da es darum geht, dass wir Menschen doch alle verschieden sind und es unverständlich ist, dass manche nicht miteinander Leben können. Denn Menschen sind Menschen! Absolute Hörpflicht...
It doesen’t matter Hier geht es ohne Vorgeplänkel mit Instrumenten sofort richtig los. Dave legt aber mit einem wesentlich ruhigeren Gesang los, als noch in dem Lied zuvor. Es handelt sich um eine klassische Ballade, in der es ganz klar um die wahre Liebe geht. Der einfühlsame Refrain, in dem es darum geht, dass es nicht macht, wenn es vorbei ist, aber trotzdem dafür gebetet wird, dass die Liebe für immer hält, ist beeindruckend. Er lässt sich nach nur einmaligen hören sofort mitsingen und ich hätte echt nicht gedacht, dass in Daves Stimme so viel Sinnlichkeit liegt. Abgerundet wird sein toller Gesang noch durch die beruhigenden Klänge im Hintergrund. Eine tolle Nummer, die sich sehr gut als Musik zum Berieseln im Hintergrund eignet.
Stories of Old Hier geht es ohne Einleitung sofort mit dem Gesang los. Die Stimme von Dave klingt zu Beginn gequält und auch die instrumentale Begleitung gibt ihren Teil dazu bei. Alles in allem bleibt das Lied doch eher schwach und kann mich nicht überzeugen. Es ist zwar nicht schlecht, aber es ist auch auf gar keinen Fall herausragend. Daher gehört es einfach zu den netten Liedern, die Depeche Mode neben ihren Erfolgshits haben.
Somebody Jetzt kommt eine ganz tolle Nummer. Es ist die wohl schönste Ballade, die Depeche Mode jemals gesungen haben. Gut, so viele sind es nun auch nicht gewesen, aber trotzdem ist dieses einfach einmalig. Sie beginnt wunderbar leise und sehr einfühlsam. Der einsetzende Gesang ist dabei noch wesentlich sanfter und bringt mich sofort in eine sehr angenehme Stimmung. Diesen Klängen könnte ich ewig zuhören und einfach bloß vor mich hin träumen. Dave singt davon, dass er jemanden möchte, mit dem er den Rest seines Lebens teilen möchte, alle geheimen und intimen Momente. Was kann es für einen schönere Liebesbotschaft geben, wie diese? An diesem Lied kommt ihr auf gar keinen Fall vorbei. Schon allein wegen des tollen Klaviersolos, zu dem sanft mitsummt! Gänsehaut pur...
Master and Servant Vor ist es mit der Ruhe, denn hier wird sich wieder verausgabt. Zu Beginn ist ein paar Mal „It’s a long“ zu hören, dann beginnt das eigentliche Lied. Die Klänge auf dem Keyboard und dem Schlagzeug sind aggressiv und energiegeladen. Auch der Gesang ist von Beginn an fordernd und sorgt dafür, dass das Blut in Wallung kommt. Da möchte man nur noch das eine, so richtig abtanzen. Dazu ist „Master and Servant“ auch am besten geeignet. In dem text geht es um ein neues Spiel, wo den anderen behandeln soll wie ein Hund. Dieses Spiel heißt Meister und Diener ( Master und Servant ). Damit sind DM etwas in den SM-Bereich abgerutscht. Doch das ist mir vollkommen egal. Ich finde das Lied einfach spitze und höre es nach wie vor noch sehr gerne. Ein klarer Tipp!
If you want Langweilige Klänge starten dieses Lied. Sie klingen weder fröhlich noch böse und liegen irgendwo dazwischen. Auch der Gesang ist langweilig und trägt nicht gerade dazu bei, dass das Lied an Stärke gewinnt. Damit wird es auch in keinster Weise besser. Die Töne werden eher noch schräger und so wird das ganze Lied vollkommen ruiniert. Es ist tatsächlich eines der wenigen Lieder von Depeche Mode, die ich nicht empfehlen kann. Das kommt nicht oft vor, aber hier ist es so. Sucht die Taste zum weiterdrücken auf eurem CD-Player und überspringt das Lied. Das nächste kann nur besser werden...
Blasphemous Rumours Und es wird auch besser, so viel kann ich euch schon mal verraten. Der Anfang klingt wieder etwas experimentell, obwohl das mittlerweile schon zum gewöhnlichen Alltag von Depeche Mode gehört. Geräusche wie Zischen und fallenden Deckel die sich drehen und der Einarmige-Bandit gehören hier dazu. Auch ansonsten sind die Klänge auf Keyboard und Schlagzeug einmalig arrangiert und der Gesang passt sich ihnen sagenhaft an. Alles harmoniert wirklich perfekt und machen das Lied zum einem würdigen Abschluss. Der Titel heißt übersetzt soviel wie „Lächerliche Gerüchte“. Diese sollen nicht in die Welt gesetzt werden, aber er glaubt trotzdem, dass Gott einen außergewöhnlichen Humor hat und falls er sterben sollte, wird er über Gott lachen. Zwar ein etwas ungewöhnlicher Text, aber trotzdem ein tolles Lied, was ihr auf jeden Fall anhören sollte.
Fazit : #####
Die Entwicklung bei Depeche Mode nimmt ihren Lauf. Doch dabei ist sie nicht immer positiv. Mir gefällt es zwar, dass sie in der Art ihrer Töne etwas experimentierfreudig sind, aber so ist es doch manchmal wirklich zu viel. So wurde z.B. „Old Stories“ vollkommen ruiniert, obwohl es bestimmt ein tolles Lied abgegeben hätte. Aber die Jungs von DM wollten sich wohl von nichts aufhalten lassen. Und mit den Liedern „People are People“, „Somebody“, „Master and Servant“ und „Blasphemous Rumors“ haben sie vier bombastische Lieder gesungen, die auch heute noch aller Ehren wert sind. Aber der Rest auf diesem Album ist mehr oder weniger zu vergessen.
Daher ist es für mich das bisher schwächste Album in der Karriere von Depeche Mode. Auch das gute Cover, was mir ausgezeichnet gefällt und auch alles hat, was es braucht, kann hier nicht mehr viel retten. Selbst der ausgezeichnete klare und immer noch saubere Tone, sind kein Grund, das Album weiter in den Himmel zu heben.
Daher vergebe ich für das Album 3 Sterne. Ein Empfehlung spreche ich aber trotzdem aus. Zum einen, weil die Alben von Depeche Mode in keiner Sammlung fehlen sollten und zum anderen, weil die vier Lieder die ich oben genannt habe, wirklich hörenswert sind.
Ich danke euch allen fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.
Pro: in meinen Augen ist DAS Depeche Mode Kontra: niemals ein Kontra !!!!
1988 – ich erinnere mich noch, als wäre es gestern gewesen. Ich war 12 Jahre alt, lebte in der damaligen DDR und fing so langsam an, mich für Musik zu interessieren. Da ich im „Westen“ ein paar gleichaltrige Cousinen und eine sehr nette ...
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Pro: Original bleibt Original und ist immer gut Kontra: nichts
Dieses Album könnte man eigentlich als das wichtigste Album von Depeche Mode betrachten, auch wenn es schon einige Jährchen auf dem Buckel hat... So manche, die in dem Erscheinungsjahr dieses Albums geboren sind, machen heute ihren Führerschein, oder bere ...
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Pro: Sehr viele starke Songs! Kontra: "If you want" fällt etwas aus dem Rahmen. Nur für eine B-Seite tauglich.
Heute möchte ich mich zum DeMo-Album "Some great reward" äussern. Ich habe lange gezögert, weil ich weiss, dass dieses Album das allerwichtigste für die Band gewesen ist. Dadurch erlangten sie ihren heutigen Bekanntheitsgrad und vor allem den internationa ...
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Pro: So viele, daß mir für diese Rubrik gar nichts einfällt... Kontra: Die Lieder werden mittlerweile zu selten im Radio gespielt!
Das vierte Album von Depeche Mode ("Some great reward", 1984) kann man als den ersten kommerziellen Erfolg dieser Formation in Deutschland bezeichnen (in England war die Gruppe bereits mit Singles der früheren Alben in den Charts vertreten).
Bekannt wurd ...
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Damals, Mitte der Achziger, bevor ich mein Gehör und Feingefühl an laute Gitarren verloren habe, brachten DM diesen Meilenstein heraus. Nachdem sie schon auf den vorhergegangen drei Platten bewiesen hatten, daß sie imstande sind, Popmelodien mit der einen ...
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...Heute schreibe ich den zweiten Bericht über meine absolute Lieblingsband Depeche Mode.
Das Album ?Some great Reward? ist das vierte Album der Kultband und kam 1984 auf den Markt.
Insgesamt wurden drei Singles aus diesem Album ausgekoppelt:
?People are People?, wohl das erfolgreichste Lied von DM überhaupt
? Master and Servant?, das für große Aufregung sorgte, weil im Video Ausschnitte aus dem Deutschen Bundestag gezeigt wurden und ?Blasphemous Rumours?, einer meiner Geheimtipps, aber dazu später mehr......
+++ Die Band +++
Meine Einstellung zu Depeche Mode ist ja bekannt, sie sind für mich die Götter meiner Jugend und bis heute haben sie kaum an Stellenwert verloren.
Musik, die mehr ist als nur Musik. Sie spricht zu meiner Seele.
1984 bestanden Depeche Mode aus Dave Gahan, Martin Gore, Alan Wilder und Andy Fletcher...
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...Schon auf dem 1989er Debüt der Nine Inch Nails (die im Studio eigentlich nur aus Trent Reznor bestehen) ist zu erkennen, was für ein musikalisches Genie Trent Reznor ist. Jedes Stück auf "Pretty Hate Machine" ist ein absoluter Volltreffer. Sowohl die Melodien als auch der Sound (mal abgesehen von den Gitarren) erinnern an die früheren Jahre von Depeche Mode ("Some Great Reward", "Black Celebration"). Dennoch ist Trent Reznor etwas völlig Eigenständiges und Neues gelungen. Es ist schwierig, einzelne Höhepunkte herauszupicken, trotzdem seien "Head Like A Hole", "Terrible Lie", "Sin" und "Something I Can Never Have", das sich auch auf dem von Trent Reznor produzierten Soundtrack zu Oliver Stones "Natural Born Killers" befindet, als Klassiker genannt. Mit "Prety Hate Machine" avancierten die Nine Inch Nails neben Ministry zu den führenden...
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..."Construction Time Again" ist für mich eine sder besten Depeche Mode Alben überhaupt, auf jeden Fall das abwechlungsreichste. Anscheinend befanden sich DM in den Jahren 1983 und 1984 ("Some Great Reward") auf dem Höhepunkt ihrer Kreativität.
Das 1983er Album "Construction Time Again" enthält keine Schwachpunkte. Als Highlight ist nicht nur die Hit-Single-Auskopplung "Everything Counts" zu nennen, sondern auch die Nummern "Told You So", "More Than A Party" und "Shame", sowie die beiden von Alan Wilder geschriebenen Nummern "Two Minute Warning" und "The Landscape Is Changing". Alle anderen Songs wurden von Martin Gore geschrieben.
Hier waren Depeche Mode in einer Phase, in der sie in ihren Lyrics schon ernstere Themen behandelten und man sich musikalisch vom Gutelaune-Pop verabschiedet hatte. Und trotzdem klingt das Album...
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